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Brother die Totalkatastrophe

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von
Meiner Bekannten habe ich einen Brother Drucker empfohlen, nachdem er in allen möglichen Testberichten als ach so super bewertet wurde.
Die genaue Bezeichnung des Gerätes habe ich nun nicht zur Hand, aber die Situation sieht schrecklich aus und zwar folgendermaßen:

Es ist ein Drucker , der durchgängig seine Druckköpfe feucht halten muss. Tintenstrahl meine ich , aber nicht sicher.
Daher läuft regelmäßig ein Programm durch, womit er dies bewirkt.

Die Patronen sind gelb, Cyan , pink/rot und schwarz.

Nebenbei erwähnt wurde kein Kabel zur Verbindung an den PC mitgeliefert, vorgesehen ist wohl die WLAN Verbindung zu nutzen, die in regelmäßigen Abständen verloren geht und kompliziert neu hergestellt werden will. (Drucker im Standby , PC im Standby - einige Monate geht es gut , dann plötzlich alles neu verbinden bitte)


Das groteske kommt nun:

Ein bis zweimal pro Monat möchte meine Bekannte etwas drucken.....

Eine Frechheit gegenüber Brother eigentlich soetwas von einem ihrem Drucker zu erwarten....

Da sie den Drucker 2 Wochen nicht genutzt hat, ist der Tintenfüllstand aller Patronen mal eben um drei Viertel gesunken.

Ich konnte mir das zuerst überhaupt nicht erklären, dann wurde mir klar, nach einigem gegoogel, dass dies geschieht, da der Drucker die Druckköpfe oder was durchgängig nass halten muss , da es sonst zu defekten kommt.

Nun druckt meine Bekannte nur schwarz weiss.
Ihr wisst was nun kommt.
Die Patronen sind allesamt nach wenigen Monaten regelmäßig entleert, ohne überhaupt etwas gedruckt zu haben...

Und was fordert der Drucker nun von meiner lediglich schwarz weiss druckenden Bekannten???

Sie hat alle leeren Farbpatronen zu ersetzen , auch wenn in schwarz noch etwas drin ist und sie nur schwarz drucken will....

Dieses Set kostet von Hersteller mal eben 40 Euro.

40 Euro dafür NICHTS in Farbe gedruckt zu haben und auch weiterhin nichts in Farbe drucken zu wollen.

Und es geht weiter und weiter.

Nimmt sie die billigen nicht-hersteller Patronen kosten diese geringfügig weniger, bringen dafür den nächsten Ärger, weil er die nicht mag und rummault, sie solle doch bitte nicht den Schrott benutzen, usw usf.

Nun hat sie für diesen Drucker an die wenn nicht über 200 Euro bezahlt und wenn sie einmal im Monat etwas drucken oder scannen will hat sie erst einmal die WLAN Verbindung wieder herzustellen, wenn sie nicht erst neue Patronen die in einigen Monaten ohne Druck wieder leer sein werden zu kaufen hat.

Sie steckt also 40 Euro expert in die Tasche um dann zwei Seiten schwarz drucken zu können mit diesem TOP Gerät.

Auf 10 Minuten die sie mit Wartung und Verwaltung des Gerätes beschäftigt ist kommen 2 Sekunden sorglosen druckens.

Eine riesen Schweinerei wie ich finde, dass der so hoch angepriesen wurde in zahlreichen Magazinen und niemand dazu schreibt das dieser Drucker den Großteil seiner Tinte zieht um feucht zu bleiben und den geringeren Teil fürs drucken an sich.

Ich habe es sogar schon miterlebt wie die drei Farbpatronen noch bei einem Drittel Füllstand stehen , sie EINE Seite schwarz weiss druckt und daraufhin alle drei Farben leer waren und weiteres drucken nicht möglich war, da er ja erst neu gefüllt werden möchte....

Derweil sitze ich hier mit einem Canon pixma für 40 Euro von expert wo sogar Patronen im Paket noch mit drin waren, der ein Jahr lang mit diesen Patronen ab Werk völlig problemlos durchlief und der sogar schwarz weiss druckt wenn Farbe leer ist..... So wie wir es uns vorgestellt hatten bei diesem teuren Brother Gerät.

Pustekuchen , dieser nutzt eine andere Drucktechnik die dauernd nass gehalten werden muss, für 40 Euro im Monat .....

Brother in den Müll, der bekannten nen pixma besorgen, richtige Schlussfolgerung, oder ?

Dieses Gerät möchte doch auch keiner einem anderen Besitzer zumuten, oder ???
von
Hallo,

also es wäre schon gut zu wissen, um was für einen Drucker es sich hier genau handelt. Generell gilt dazu, dass ein Tintendrucker nicht komplett vom Strom getrennt werden sollte. Ansonsten fällt beim nächsten Start eine unnötige Reinigung an.

Das Tintendrucker ohne Farbe kein Schwarz mehr drucken, ist gängige Praxis und auch technisch nachvollziehbar. Das gilt so auch für Canon-Pixma-Drucker.

Ausnahmen sind HP-Drucker mit Kopfpatronen. Bei Canon kann man auf Wunsch zwar weiterdrucken, jedoch kann dies schnell zu Kopfschäden führen - außer, es sind Kopfpatronen.
Dieser Schlussfolgerung kann man sich ohne weiterer Kenntnisse eben nicht anschließen. Ich empfehle die www.druckerchannel.de/kaufberatung/

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
MFC-J497DW

www.test.de/...

Ist ein Modell das dem sehr ähnlich sieht, es ist ja immer so, dass die jedes Jahr wieder anders aussehen.

Vom Strom wird er nie genommen, wobei ich dies mal überlegt habe, aber mit umgekehrter Absicht, als was Sie meinen, nämlich in der Absicht , dass er sein feucht halten programm dann eben nicht durchführen kann.
von
P.s. wenn er nach einem Jahr Stillstand , komplett ohne Benutzung leer wäre, da er sich halt feucht halten muss und dann neue Patronen bräuchte fänd ich das nicht toll, hätte dafür aber Verständnis.

Wenn er aber nach zwei bis drei Monaten in denen zwei bis sechs Seiten s/w gedruckt wurden und mehr nicht , beklagt dass die Patronen schon wieder leer sind, dann grenzt das für mich an Betrug.
von
Hallo,

also wenn es dieser Brother ist und da nur die kleinen Patronen genommen wurden, dann können die bei Wenigdruckern mit viel Reinigungen schon sehr schnell aufgebraucht werden. Das gilt aber so eben auch für andere Drucker.

Normalerweise verbraucht ein Tintendrucker im Dauer-Schlafmodus oder auch im Scheinaus keine Tinte. Es gab mal eine handvoll Geräte (in der Klasse ist mir nur Brother bekannt), die machen ab und an mal Geräusche und ziehen dann tatsächlich etwas Tinte - dieser aber glaube ich nicht.

Ich würde also dringend davon abraten, so ein Gerät vom Strom zu nehmen.

Was hier genau passiert ist, das weiß ich nicht. Ich will auch Brother nicht in Schutz nehmen. Aber das ist eben etwas, was generell bei Tintendruckern passieren kann.

Die kleinen Patronen für einen Canon Pixma TS3450 halten z.B. nur für 180 Normseiten im Druck.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Lieber Hans!

Ich wuerde dir einen Schwarzweiss-Laserdrucker empfehlen.
von
Naja das ist ein Problem mit dem sich Wenigdrucker herumschlagen müssen.Im Endeffekt sind da die Brotherdrucker nicht besser oder schlechter als andere Marken. Brother hat da sogar den Vorteil das dort seltener die Düsen eintrocknen. Bei anderen Marken wird ähnliches gemacht aber das nur wenn gedruckt werden soll. Das verbraucht ähnlich viel Tinte. Etwas anders sind Drucker mit Druckkopfpatronen, die reinigen nur auf Anforderung (meist HP und kleine Canons). Aber da sind dann u.U. die Düsen eingetrocknet und man muss das Reinigungsprogramm laufen lassen (verbraucht auch viel Tinte). Wenn man nur S/W drucken möchte ist kleine S/W-Laser z.B. von Brother die bessere Wahl. Die sind da deutlich genügsamer. Farblaser haben den Nachteil der Kalibrierungen, die können genauso viel Toner verbrauchen wie Tintenstrahler Tinte. Das ist eben die Krux für Wenigdrucker. Nachgefüllte Patronen mag nicht jede Firmware und haben eher mehr Probleme mit eingetrockneten Düsen...
von
Ich hoffe nicht vom Regen in die traufe zu kommen und tendiere erstmal zu einem Canon pixma bis 70 Euro weil ich den selbst habe und alles nach wie vor nach nun 5 Jahren top läuft und er eben nicht verbraucht wenn er still steht.
Er macht schon kurz die Köpfe nass wenn ich nach langer Zeit wieder drucke das stimmt, aber dies verbraucht nicht einmal sichtbar Tinte.

Wenn ich nun wage einen s/w Laserdrucker zu nehmen, habe ich Angst dass das Experiment in die Hose geht und der nachher auch in 5 Monaten mit wenigen drucken wieder leer ist.
Oder was meint ihr ?
Ist das eine sichere bank ?
Keine Lust was zu riskieren wo ich meiner Bekannten nun schon so hoch den Brother damals angepriesen hatte, was komplett in die Hose ging.

Mein Canon ist ein pixma mx495 Kostenpunkt damals 39,99 mit Patronen drin.

Das einzige Mal als ich Stress mit dem hatte war als ich ihn als Linux Laie auf Linux installiert habe, aber da kann Canon ja nichts für ;D
von
Hallo,

also das kann immer blöd gelaufen sein. Normal würde ich davon ausgehen, dass sich ein Canon Pixma MX495 unter gewissen Umständen sehr ähnlich verhält.

Mit einem S/W-Laser hast du dieses Problem einfach nicht. Er kostet halt beim Kauf etwas mehr. Wenn kein Wlan benötigt wird, aber du eine geschlossene Papierkassette haben willst, dann empfiehlt sich aktuell z.B. der Brother DCP-L2510D. Da ist dann auch Toner für 700 Seiten dabei. Dabei ist es auch ziemlich unerheblich wie lange die Druckpausen sind.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
P.s.
Die Patronen des pixma mx495 habe ich übrigens in den 5 Jahren einmal ersetzt das war vor etwa 6 Monaten... Bis dahin lief und weiterhin läuft alles , wie ich es mir wünsche.

Ich hole ihr jetzt nen pixma der die gleichen Patronen 545 benutzt und gut ist , hoffe ich.

Der Brother wird verschenkt werden mit freundlichem Hinweis , was der an Tinte verbrät ohne überhaupt was zu drucken.
von
Nochmal solche Beträge auszugeben für den Hersteller, das kann der sich abschminken, der hat schon genug Geld bekommen für null Leistung.
Aber vielen lieben Dank für all die Hilfe und ich behalte für die Zukunft mal den s/w laserdrucker im Hinterkopf falls mal einer der pixmas kaputt geht teste ich vielleicht mal ob die noch sparsamer und anspruchsloser sind, aber dann ganz sicher nicht Brother. Was für eine herbe enttäuschung das war.
von
Das ist bei Tintenstrahldruckern mit separatem Druckkopf üblich.
Dafür reinigen sich die Tintenstrahldrucker anderer Hersteller vor dem Ausdruck.
Nenne mir bitte den Druckerhersteller, der ein Verbindungskabel zum PC, seinem Tintenstrahldrucker beifügt. ;)
Grotesk?

Nö.

Der Drucker schützt nur seinen Druckkopf ... ;) .
Das hört sich etwas viel an.

Wie misst Deine Bekannte dies nach?
Der von Brother verbaute Piezo-Druckkopf gilt zwar als sehr robust und daher als sehr langlebig, aber die kann er nur erreichen, indem er regelmäßig druckt, oder aber bei Nichtbenutzung sich reinigt.
Da hättest Du ihr besser einen s/w-Laser empfehlen sollen. ;)
Zum einen wird der Druckkopf gereinigt und zum anderen ist es so, dass manche Tintenstrahldrucker auch bei s/w Ausdrucken der schwarzen Farbe auch Farbe beimischen.

Kann Deine Bekannte diese Verschwendung von Farbpatronen irgendwie begrenzen? Abgesehen von der Möglichkeit, sich für das s/w Drucken einen s/w Laserdrucker zu kaufen, gibt es bei manchen Tintenstrahldruckern die Möglichkeit über das Druckermenü dem Drucker - vor dem Druck - mitzuteilen, dass er nur schwarz-weiss drucken soll.
Das haben wir doch jetzt hinreichend geklärt?
Das ist nicht wenig Geld und ich kann Euren Ärger auch verstehen.
Ich würde Ihr zu einem s/w Laserdrucker raten.

Einschalten, ausdrucken, ausschalten. Nicht mehr an den Drucker denken ... ;) .
Ach iwo.

Wenn Deine Bekannte doch nur s/w druckt, dann wäre ein Laserdrucker sicherlich die bessere Wahl.
Betrug - § 263 StGB - ist eine der Zentralvorschriften des StGB. Sie grenzt - rechtspolitisch wie dogmatisch in vielfach umstrittener Weise - erlaubte von verbotener Geschicklichkeit bei der Erlangung von materiellen Vorteilen ab. ;)

Die Tatsbestandsmermale des § 263 StGB sind hier nicht erfüllt. ;) :)
Das wird definitiv nicht passieren.
Dass Deine Bekannte für ihr Druckverhalten sich den IMO falschen Drucker ausgesucht hat, kann Brother nichts dafür ... ;) :).
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