HP Laserjet Pro 4007- und Pro MFP 4113-Serie

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HP hüllt nun auch seine 4000er-Monolaser in ein Kleid mit markanter Akzentfarbe. Unter der Haube überrascht ein Duplexdruck mit 40 ipm - das ist in dieser Klasse sonst nur bei Simplex üblich. Zudem sinken erstaunlicherweise die Druckkosten bei zugleich höherer Reichweite. Erstmals gibt es Vorkehrungen gegen Quantencomputer-Angriffe.

Erschienen am 24. April 2026 bei Druckerchannel.de, 1 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=5419


Günstige Business-Monolaser mit klassenschnellstem Duplexdruck


So richtig hatte das wohl niemand auf dem Schirm, dass HP eine runderneuerte 4000er-Monolaser-Serie auf den Markt wirft. Gut, nach der kürzlichen Vorstellung ähnlicher Geräte vom Technologiepartner Canon ist die Überraschung vielleicht doch nicht mehr ganz so groß.

Mit einer nun aktualisierten Modellreihe gibt es eine Reihe von durchaus bemerkenswerten Besonderheiten.

Optisch sticht sofort das farbenfrohe Design mit in Blau gefärbten Abdeckungen heraus. Gut, das kennt man bereits von vielen anderen Bürodruckern und Scannern von HP aus den letzten Jahren - so auch bei den 4300er Farblasern. Die Monolaser bis zur 4000er-Serie hat man bislang aber stets im tristen Grau gehalten. Der Mut hat sich nun aber bei HP auch in diesem Segment durchgesetzt. Neu ist aber nicht nur die äußere Hülle, sondern auch vieles im Inneren.

HP Laserjet Pro MFP 4113-Serie (Multifunktion)

Auf den Markt kommen zunächst drei S/W-Multifunktionsgeräte mit oder ohne Fax und wahlweise auch ohne WLAN-Funktionalität. Den Anfang macht der Laserjet Pro MFP 4113fdwg, der für rund 520 Euro den 4102fdw ablösen wird. Wer auf das Fax verzichten kann, greift zum Laserjet Pro MFP 4113dwg, der den 4102dw ablösen wird und mit 460 Euro deutlich günstiger ist. Für Unternehmen, die die WLAN-Nutzung nicht gestatten, wird es auch weiterhin mit dem 490 Euro teuren Laserjet Pro MFP 4113fdng eine Variante geben, die entsprechend den 4102fdn ersetzt. Abgesehen von diesen beiden Faktoren (Fax und WLAN) gibt es keine weiteren Unterschiede.

Druckwerk

Das Highlight der neuen Serie ist eindeutig das Druckwerk. Zugeliefert wird dieses weiterhin von Canon, jedoch in einer besonders leistungsfähigen Ausführung. Während die Vorgänger und auch die Canon-Pendants bei einer Simplex-Geschwindigkeit von 40 ppm verharren, bieten die Laserjets jetzt sogar 45 ppm. Beim Druck von A5-Papier im Querformat liegen binnen einer Minute dagegen sogar 80 Blätter im Ausgabefach.

Ebenfalls gesteigert werden konnte das Duplex-Drucktempo. Schon bei den Vorgängern sorgte die clevere Mechanik dafür, dass der Drucker fast ohne Wartezeit bereits die zweite Seite bedrucken kann, während die erste Seite intern gedreht wird. Eine Prozedur, die fast alle gehobenen HP- und Canon-Laserdrucker anwenden. Bei größeren Kopierern ist das auch herstellerübergreifend üblich; nicht jedoch in dieser Preisklasse.

Das ohnehin schon flinker gewordene Druckwerk beflügelt den Duplex-Druck nun auf 40 ipm - das sind 20 beidseitig bedruckte Seiten je Minute. Der Vorgänger und auch die Version von Canon sind mit an die 34 ipm ebenfalls sehr schnell gewesen, werden jetzt aber deutlich abgehängt. Die meisten Mitbewerber in dieser Klasse, sei es Kyocera, Lexmark, Xerox oder Brother, erreichen zumeist gerade mal die Hälfte von dieser Ausgabeleistung.

S/W-Drucktempo in A4 im Vergleich (Beispiele)
SimplexDuplex
HP Laserjet Pro MFP 4113fdwg45,0 ppm40,0 ppm
(20,0 ipm)
HP Laserjet Pro MFP 4102fdw (Vorgänger)40,0 ppm34,0 ppm
(17,0 ipm)
Canon i-Sensys MF465dw II40,0 ppm33,6 ipm
(16,8 ppm)
Kyocera Ecosys MA3501wfx35,0 ppm17,5 ppm
(8,8 ipm)
Kyocera Ecosys MA4000fx40,0 ppm20,0 ppm
(10,0 ipm)
Lexmark MX432adwe40,0 ppm18,0 ppm
(9,0 ipm)
Brother MFC-L5710DN48,0 ppm24,0 ppm
(12,0 ipm)
Xerox B31540,0 ppm18,0 ppm
(9,0 ipm)
© Druckerchannel

Aufgrund einer sich recht schnell aufheizenden Fixiereinheit bietet die neue Serie zudem auch schnelle Reaktionsgeschwindigkeiten. Aus dem Standbymodus soll der erste Druck in nur 3,8 Sekunden ausgegeben werden können. Vom Schlafmodus (Sleep) ausgehend ist die Wartezeit mit 6,1 Sekunden nicht erheblich länger.

Den Stromverbrauch gibt HP mit 0,48 kWh je Woche an, was für einen Laserdrucker in der 45-ppm-Klasse recht ordentlich ist. Rein rechnerisch spielt das aufgrund deutlich höherer Kostenanteile für Toner und auch das Papier jedoch keine relevante Rolle. Mehr zum Thema haben wir zuvor bereits ausführlich erklärt.

Papierverarbeitung

Keine großartigen Neuerungen gibt es bei der Papierverarbeitung als solcher. Zum Standard gehört eine Kassette für bis zu 250 Blatt. Aus dieser können Medien ab DIN A6 (105 x 148 mm) und Grammaturen bis zu 120 g/m² verarbeitet werden. Für spezielles oder kleineres Papier gibt es die frontal aufklappbare Universalzufuhr für weitere 100 Blatt, die auch mit 200 g/m² starken Medien und ab 76,2 x 127 mm klarkommt. Die Drucklänge ist auf 355,6 mm beschränkt - das entspricht der des US-amerikanischen Legal-Formats.

Optional gibt es eine weitere 550-Blatt-Kassette (die Bestellnummer und der Preis sind noch unbekannt), mit der sich die Gesamtkapazität auf dann insgesamt bis zu 900 Blatt (bei 80 g/m²) erweitern lässt. Die Spezifikationen der Zusatzkassette entsprechen denen der Standardkassette. Das sind übrigens die gleichen Spezifikationen, die für die Vorgänger gelten. Aufgrund des neuen Designs passt die bisherige Zusatzkassette nun jedoch nicht mehr zur 2026er Generation.

Nett ist, dass der automatische Duplexdruck nicht nur im A4-Format klappt, sondern auch in DIN A5, wenn das Papier quer eingelegt wird. Die neuen Canon-Drucker mit "sehr ähnlicher" Mechanik können das offiziell nicht. In Duplex sind Grammaturen von bis zu 120 g/m² zulässig.

Technologisch bedingt ist bei Laserdruckern kein randloser Druck möglich. Standardmäßig bleiben stets 5 Millimeter je Seite unbedruckt. Bei Umschlägen erhöht sich der Wert oben und unten auf jeweils zehn Millimeter.

Scanner mit Dual-Duplex-ADF

Fortschritte hat HP auch beim Scanner erzielt. Das Flachbettmodul bietet zunächst die mehr oder weniger üblichen 1.200 dpi mit einem CIS-Sensor. Obendrauf sitzt bei allen drei Modellvarianten ein 50-Blatt-ADF, der die Vorder- und Rückseiten in einem Zug automatisch einlesen kann - "Dual-Duplex" oder "Single-Pass" also.

Spezifiziert ist der Einzug für Originale mit Grammaturen von bis zu 120 g/m² und Größen ab 102 x 127 Millimeter - damit ist zumindest alles ab DIN A6 abgedeckt. Besonders kleine oder schwere Vorlagen, wie beispielsweise Visitenkarten, gehören also immer auf das Flachbett. In diesem Marktsegment machen eigentlich auch lediglich die neuen Canon-Multifunktionslaser eine Ausnahme.

Erhöht wurde immerhin die Einlese-Geschwindigkeit. Beim reinen S/W-Scannen schaffen die Laserjets nun 38 ppm in Simplex und 31,5 ppm (also 63 ipm) in Duplex. Das auf 38 Seiten je Minute gedrosselte Kopiertempo gilt somit auch schon beim Digitalisieren.

Farbscans werden aufgrund der höheren Datenmenge etwas langsamer ausgegeben. HP gibt in diesem Modus 26 ppm in Simplex und 19 ppm (38 ipm) in Duplex an.

Bedienpanel, Scanziele und Anschlüsse

Mit dem veränderten Design wurde den 4000er-Monolasern auch das neue HP-Bedienkonzept samt großem Display verpasst. Dieses entspricht nun ziemlich genau dem der Farblaser um den Color Laserjet Pro MFP 4302fdw.

Der Touchscreen bietet eine Diagonale von 10,9 cm und ist mit farbenfrohen und (je nach Funktion) klar unterscheidbaren Symbolen auf einem schwarzen Untergrund gestaltet. Als Schnellzugriff lassen sich Kopien mit wenig Handgriffen anfertigen und auch weitere Druck-, Scan- oder Fax-Aufgaben auslösen.

Tasten gibt es nicht mehr. Auf der rechten Gehäusehälfte findet man lediglich einen Soft-An/Aus-Schalter mit Statusanzeige. Fehlerinformationen oder Anweisungen werden dagegen vorwiegend auf dem großen Bildschirm dargestellt.


Auf den Abbildungen nicht zu erkennen ist der "Walk-To"-USB-Anschluss auf der linken Seite des Geräts. Hier lässt sich ein USB-Stick anschließen, um direkt Bilder oder Dokumente – selbst komplexe PDFs oder Microsoft-Office-Dateien – auszudrucken oder Scans darauf abzuspeichern. Leider ist die Platzierung durch HP etwas unglücklich gelöst: Der Anschluss verbirgt sich an der linken Gehäuseseite unter einer Kipp-Abdeckung, die optisch stark an den Öffnungsmechanismus der Tonerklappe bei den 4300er-Farbdruckern erinnert.

Neben dem Computer oder dem USB-Stick können jedoch auch entfernte SMB- oder Sharepoint-Freigaben, FTP-Ordner, die Google-Cloud oder eine E-Mail-Adresse als Weiterleitungsziel von Scans dienen. Ein für Geschäftskunden nötiger (passwortloser) Verbindungsaufbau zu E-Mailfächern von Google oder Microsoft mittels "oAuth 2.0" stellt kein Problem dar.

Der Anschluss an einen lokalen Computer kann weiterhin entweder problemlos über USB erfolgen, oder aber durch eine Netzwerkintegration. Alle Modelle unterstützen Gigabit-Ethernet mit vollem Tempo. Die "w"-Varianten können darüber hinaus eine WLAN-Verbindung aufbauen. Dazu steht der recht frische Standard 802.11ax zur Verfügung, der natürlich sowohl das 5-GHz-Band als auch WPA3 unterstützt. Bei der Ersteinrichtung über die App (das ist nicht zwingend) hilft das implementierte "Bluetooth LE", dass der Drucker sofort gefunden und initialisiert werden kann.

Speicher, Sprachen & Treiber

Die drei Multifunktionsgeräte (und übrigens auch die weiter unten angesprochenen Drucker) sind mit einem 1,2-GHz-Prozessor und einem eher dünnen Arbeitsspeicher von einem halben Gigabyte ausgestattet. Eine Erweiterung gibt es und bedarf es nicht.

Um größere Druckjobs oder generell zur späteren Wiederverwendung benötigte Aufträge lässt sich ein Speicherstick (mit mindestens 16 GB) in einem dafür vorgesehenen USB-Anschluss auf der Rückseite einstecken.

Standardmäßig verstehen die Laserjets die Seitenbeschreibungssprachen PCL6, PCL5, Postscript 3 sowie PDF-Direkt und für den USB-Druck auch "nativeOffice". Treiber werden für alle aktuellen Versionen von Windows, MacOS und Linux angeboten. Mit der "HP Smart App" (oder neuerdings nur noch "HP") für Android- und iOS-Systeme können sowohl die Druck- als auch die Scanfunktion genutzt werden.

Das treiberlose Drucken ist über Airprint, Mopria und IPP Everywhere (Chromebook und Linux) möglich. Die zumeist den Enterprise-Geräten von HP vorbehalten Microsoft-Cloudprinting-Funktion "Universal Print" fehlt auch bei der Laserjet-Pro-4000er-Serie.

Sicher gegen Angriffe durch Quantencomputer?

Ein wesentlicher Verkaufsfaktor bei der neuen Druckerserie ist für HP, wie auch bislang, die Sicherheit des Systems. Auf dem Papier bietet die neue Serie zunächst das "Übliche". Dazu zählen aktuelle Standards, ein gesicherter Start mit überwachter Firmware und so weiter. Erstmals fällt jedoch auch der Begriff Quantencomputer. HP sieht sich als erster Hersteller dazu in der Lage, Angriffe von solchen zukünftigen Systemen abzuwehren.


HP Laserjet Pro 4007-Serie (ohne Scanner)

Wer kein Multifunktionsgerät mit Scan- oder Kopierfunktion benötigt, wird auch weiterhin mit günstigeren Modellen bedient, die als Hauptaufgabe "lediglich" drucken können.

Laserjet Pro 4007dw

Neu ist dazu der Laserjet Pro 4007dw, der für rund 290 Euro auf den 4002dw folgen wird. Optisch wechselt der Neuling ebenfalls auf ein Gehäuse mit blauer Verkleidung und erstmals auch zu einer Bedienung über einen Farb-Touchscreen. Die Diagonale ist mit rund 6 Zentimetern jedoch deutlich kleiner als bei den Multifunktionsgeräten.


Laserjet Pro 4007dn

Zusätzlich erscheint mit dem Laserjet Pro 4007dn auch ein Drucker ohne WLAN-Funktion. Der Nachfolger des 4002dn soll rund 260 Euro kosten. Leider hat sich HP gegenüber dem "dw"-Modell auch das Farbdisplay gespart. Stattdessen kommt jedoch ein vergleichsweise hochauflösendes, aber monochromes, Grafikdisplay zum Einsatz, welches über ein Drehrad bedient wird. Ein ähnliches Konzept verfolgt HP auch schon beim Farbdrucker Color Laserjet Pro 4202dn.

Abgesehen vom Scanner entsprechen die Spezifikationen fast vollständig dem, was mit den Multifunktionsvarianten geboten wird. Es fehlt jedoch der hintere USB-Anschluss, der sonst für den Jobspeicher genutzt werden könnte.

HP Laserjet 4000er Mono (2026)
HP Laserjet Pro MFP 4113fdwgab Mai

UVP 519 €*1

Laserjet Pro MFP 4113fdwg

HP Laserjet Pro MFP 4113fdngab Mai

UVP 489 €*1

Laserjet Pro MFP 4113fdng

HP Laserjet Pro MFP 4113dwgab Mai

UVP 459 €*1

Laserjet Pro MFP 4113dwg

HP Laserjet Pro 4007dwab Mai

UVP 289 €*1

Laserjet Pro 4007dw

HP Laserjet Pro 4007dnab Mai

UVP 259 €*1

Laserjet Pro 4007dn

Preisca. 520 Euroca. 490 Euroca. 460 Euroca. 290 Euroca. 260 Euro
Format/
Funktionen
A4 ✓
Farbe ✗
Drucken ✓
Scannen ✓
Dual-Duplex-ADF ✓
Kopieren ✓
Faxen ✓
A4 ✓
Farbe ✗
Drucken ✓
Scannen ✓
Dual-Duplex-ADF ✓
Kopieren ✓
Faxen ✗
A4 ✓
Farbe ✗
Drucken ✓
Scannen ✗
Kopieren ✗
Faxen ✗
VorgängerLaserjet Pro MFP 4102fdwLaserjet Pro MFP 4102fdnLaserjet Pro MFP 4102dwLaserjet Pro 4002dwLaserjet Pro 4002dn
Druckwerk
A4-Simplex-Drucktempo
(A5 quer)
45,0 ipm
(80,0 ipm)
A4-Kopiertempo38 ipm
(leicht gedrosselt für den deutschen Markt)
A4-Duplex-Drucktempo40,0 ipm
Erste Druckseite6,1 Sekunden aus dem Sleep
(3,8 Sekunden aus dem Standby)
DruckauflösungLaser, 1.200 dpi (nativ)
Papierverarbeitung
PapierzuführungKassette: 1x 250 Blatt (60 bis 120 g/m², A4, A5, A6, ab. 105x148 mm)
Universell: 100 Blatt (60 bis 200 g/m², A4, A5, A6, ab 76,2x127 mm)
maximale Länge bis 355,6 mm
Papierzuführung
optional
1x 550 Blatt (Bestellnummer und Preis noch unbekannt)
Stärke und Formate wie Hauptkassette
Papierzuführung
maximal
900 Blatt
(2 Kassetten und Universalzufuhr)
Papierausgabe150 Blatt
(Face Down)
Duplexdruckja (A4 und A5/quer) bis 120 g/m²
Druckrand5 mm an jeder Seite
Scanner
Sensor1.200 dpi, CIS-Sensor
(Twain 2.3, WIA)
ADF-ScannerDual-Duplex-ADF (2 Sensoren)
50 Blatt (60 - 120 g/m²)
(A6, A5, A4, ab 102 x 127 mm)
(ohne Scanner)
ADF-Scanner für Visitenkartennein(ohne Scanner)
ADF-Tempo
Simplex/Duplex
S/W: 38 ppm / 63 ipm (31,5 ppm)
Farbe: 26 ppm / 38 ipm (19 ppm)
(ohne Scanner)
ScanzieleE-Mail (mit TLS 1.3 und oAuth 2.0),
PC, SMB (bis v3), FTP, Sharepoint, Google-Drive, Dropbox
(ohne Scanner)
Integriertes OCR
(durchsuchbare PDF)
nein(ohne Scanner)
Bedienung & weitere Daten
Display10,9 cm
Farb-Touchscreen
6,0 cm
Farb-Touchscreen
5,3 cm Textdisplay
DruckersprachenPCL 5e, PCL 6,PCL XL, PostScript, PDF,
nativeOffice (Office-Dokumente Word, Excel, Powerpoint)
USB-Hostja, Direktdruck von Bilddateien, PDF, Office
und Speicherung von Scans
ja, Direktdruck von Bilddateien, PDF, Office
CPU / Speicher1,2 GHz
0,5 GByte Ram (nicht erweiterbar)
optionaler Auftragsspeicher über USB-Host
1,2 GHz
0,5 GByte Ram (nicht erweiterbar)
AnschlüsseUSB 2.0, GB-Ethernet, Bluetooth LE (Verbindungsaufbau)
"w"-Modelle: WLAN (802.11ac, WiFi6, 5 GHz, WPA3), Wifi-Direkt
Schnellverbindung
(App)
Bluetooth LE (nur zum Verbindungsaufbau, nicht zur Datenübertragung)
StandardsMopria, Airprint, IPP Everywhere 1.1,
Kein "Microsoft Universal Print" ✗
Verbrauchsmaterial
TonerserieSerie 162
Toner im Lieferumfang3.000 Seiten
TonergrößenStandard: 3.000 Seiten (162A, ca. 140 Euro)
XL: 10.000 Seiten (162X, ca. 220 Euro)
Druckleistung und Optionen
monatliches Druckvolumenempfohlen: bis zu 4.000 Seiten
einmalig: bis zu 80.000 Seiten
Optionen(nur zweite Papierkassette, siehe oben)
Garantie12 Monate (Einsenden)
Aktionsbedingt: Verlängerung auf drei Jahre,
nach Registrierung binnen 60 Tagen nach dem Kauf
Alle Datentechnische Daten
© Druckerchannel

Verbrauchsmaterial und Folgekosten

Wenig überraschend ist es, dass HP mit einer neuen Druckerserie auch neue Verbrauchsmaterialien einführt. Die gängige Praxis wird beibehalten, dass eine Bildtrommel an jeder Tonerkartusche integriert ist. Das ist auf der einen Seite eine praktische und zuverlässige Lösung, sorgt jedoch auch für unnötigen Abfall in Form von wertvollen elektronischen Bestandteilen, die auch eine längere Laufleistung vertragen würden.

Immerhin konnte HP die Reichweite erhöhen und zugleich die physische Größe der Kartusche verringern. In Kombination mit Tonerpulver, welches bereits mit niedrigeren Temperaturen auf das Papier fixiert werden kann, nennt HP das ganze "TerraJet". Die bisherigen Kartuschen wurden stets "JetIntelligence" genannt. Man sollte von den Werbeversprechen seitens HP jedoch nicht zu viel erwarten. Der tatsächlich etwas niedrigere Stromverbrauch spielt in den Gesamtkosten so gut wie keine Rolle.

Die Kartuschen für alle drei Multifunktionsdrucker und die beiden "Nur-Drucker" gehören zur Serie 162. Diese sind in einer "X"-Version für üppige 10.000 oder in der "A"-Version für 3.000 Seiten nach ISO 19752 erhältlich. Mit unverbindlichen Preisen von rund 220 bzw. 140 Euro ergeben sich erstaunlicherweise spürbar günstigere Seitenpreise, als aktuell bei den Vorgängern. Dazu sollte man jedoch auch erwähnen, dass die bisherigen Kartuschen der Serie 149 mit der Zeit stetig teurer geworden sind.

Hoher Toner-Lieferumfang

Erfreulich ist der tatsächlich recht großzügige Lieferumfang aller fünf Modellvariationen. Statt der bislang eingesetzten Starterkartusche für nur 1.400 Seiten sollen bei den Neulingen Toner für immerhin 3.000 Seiten beiliegen - das wäre dann eine herkömmliche 162A-Kartusche.

In unserer Kalkulation haben wir nach rund 50.000 Drucken einen Seitenpreis von rund zwei Cent ermittelt. In der zu erwartenden (Straßenpreis-)Klasse ist das tatsächlich ein recht guter Wert. Aktuell druckt die Kyocera-MA4000er-Serie zwar deutlich günstiger, dürfte aber auch teurer im Einstand sein.

Weitere Verbrauchsmaterialien sind regulär nicht vorgesehen. Länger haltende Teile, wie die Fixiereinheit oder die Transferrollen sind lediglich als Ersatzteil erhältlich, wodurch ein Tausch in der Regel unwirtschaftlich ist.

Immerhin können zurückgesendete Originalkartuschen im (Canon-)Werk in Liffré in der Bretagne (Frankreich) recycelt werden. Vereinzelt findet dort auch eine Aufbereitung von ausgewählten Tonerserien im Rahmen des Programms "Evocycle" statt.

Druckkostenanalyse 04/2026*2
Seitenpreis mit
'ISO-Textdokument'*3 (50.000 Seiten)
  
Brother MFC-L6800-Serie, DCP-L6600DW & HL-L6300DW
 
 
1,2 ct
Kyocera Ecosys MA4000-Serie (Mono)
 
 
1,4 ct
Canon i-Sensys MF553dw & MF552dw
 
 
1,4 ct
Brother MFC-L5710-Serie, DCP-L5510DN & HL-L5210D
 
 
1,7 ct
HP Laserjet Pro MFP 4113- und Pro 4007-Serie
 
 
2,0 ct
Lexmark MX431adn, Lexmark MS431dn
 
 
2,1 ct
Lexmark MB3442adw und B3442dw
 
 
2,2 ct
Canon i-Sensys MF465dw, MF463dw & MF461dw
 
 
2,5 ct
Canon i-Sensys MF465dw II, MF463dw II & MF461dw II
 
 
2,5 ct
Canon i-Sensys LBP246DW & LBP243DW
 
 
2,6 ct
Canon i-Sensys LBP246DW II & LBP243DW II
 
 
2,6 ct
Ricoh SP 330-Serie
 
 
2,9 ct
HP Laserjet Pro MFP 4102- & Pro 4002-Serie (Vorgänger)
 
 
2,9 ct
Lexmark B3340dw (Drucker)
 
 
2,9 ct
Kyocera Ecosys MA3501-Serie (Mono)
 
 
3,1 ct
HP Laserjet Pro MFP 3102- & Pro 3002-Serie
 
 
3,4 ct
Canon i-Sensys MF287dw
 
 
3,6 ct
Brother MFC-L2960DW und HL-L2865DW
 
 
3,7 ct
Xerox B215, B205 und B210 (HP-Druckwerk)
 
 
3,9 ct
Xerox B235, B225 & B230
 
3,9 ct
© Druckerchannel

Verfügbarkeit und Garantie

Alle fünf Modelle sollen ab Mai 2026 in den Handel gelangen. HP gewährt eine Garantie von lediglich einem Jahr ab dem Kauf. Im Fehlerfall muss der Drucker jedoch eingeschickt werden.

Aktionsbedingt soll sich die Garantie jedoch auch kostenfrei auf drei Jahre verlängern lassen, solange diese binnen 60 Tagen nach dem Kauf über eine spezielle Registrierung angefordert wird. Beim Redaktionsschluss sind die neuen Modelle jedoch noch nicht aufgelistet.

*1

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*2
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Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*3
ISO-Textdokument (ISO 19752): A4-Textdokument (nur schwarz) auf Normalpapier in Standardqualität.

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