Epson Ecotank ET-4900-, ET-2920- und ET-2910-Serie

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Epson spendiert seiner Ecotank-Einstiegsklasse ein frisches, schlankeres Design. Das Funktionsfeuerwerk fällt aber nach wie vor aus. Es bleibt beim Simplex-Druck und der offenen Papierzuführung. Erfreulicherweise gibt es etwas mehr Tempo und Tinten-Effizienz. Zur Wahl stehen Varianten mit Farbdisplay und Simplex-ADF.

Erschienen am 19. Mai 2026 bei Druckerchannel.de, 1 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=5370


Aufgehübschte Tintentanker für den Einstieg

Das hat erstaunlich lange gedauert: Nach deutlich mehr als fünf Jahren erneuert Epson jetzt aber doch seine Tintentankdrucker-Einstiegsklasse. Zwar wurden die Modelle um den Ecotank ET-2870 und ET-2860 erst vor etwas mehr als zwei Jahren vorgestellt, jedoch handelte es sich bei denen um simple Umbenennungen der vorherigen ET-2820- und ET-2810-Serie. Deren ebenfalls sehr ähnliche Vorgänger wurden sogar bereits 2018 vorgestellt. Zeit für ein Update!


Während die hochklassigeren Modelle um den Ecotank ET-4950 mit einem Duplex-ADF und anderen netten Funktionen deutlich aufgewertet wurden, bleibt die 2026er-Generation der "Billig-Ecotanks" einfach und ohne funktionale Besonderheiten.

Erfreulich ist, dass das größte Manko, die fehlende Mopria- und Airprint-Unterstützung, nun auch bei den günstigsten Varianten abgestellt wurde. Zudem wirkt das Gehäuse nun deutlich frischer und ist de facto kompakter. Ach, und einen wechselbaren Resttintenbehälter gibt es inzwischen auch.

Trotz eines mittlerweile stark umkämpften Wettbewerbsumfelds dürfte Epson allein mit dem äußerst populären Markennamen "Ecotank" (fast schon als Gattungsbegriff anzusehen) weiterhin den Markt anführen. Und das auch gegen eine Konkurrenz, allen voran dem HP Smart Tank 5105, dem Canon Pixma G3570 oder dem neuen Brother DCP-T580DW, die teilweise mehr Funktionen bei gleichem Preis bietet.

Ecotank ET-4900 mit Farbdisplay, Fax und Simplex-ADF

Der Größte unter den Kleinen ist der Ecotank ET-4900, der für rund 370 Euro sowohl den ET-4800 als auch das leicht optimierte Modell ET-4810 ersetzten wird. Bezüglich der unverbindlichen Preisempfehlung hat sich nichts getan. Die Marktpreise dürften sich wohl schnell auf rund 250 Euro einpendeln.

Das Gerät ist ab Start ausschließlich im dunkelgrauen Gehäuse und in "nur" einer Version erhältlich. Es ist davon auszugehen, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere baugleiche Varianten mit einer abweichenden letzten Zahl in der Modellbezeichnung (z.B. als ET-4905) erscheinen. Diese können sich leicht am Tinten-Lieferumfang und der Gehäuse- oder Akzentfarbe unterscheiden.

Die relative "hohe" Modellnummer im 4000er-Bereich impliziert bei Epson ein Gerät mit Fax. Dazu gibt es beim ET-4900 auch einen einfachen Simplex-ADF. Wichtig zu wissen ist, dass der ET-3950 (abgesehen vom Fax) das deutlich hochwertigere Modell ist.

Ecotank ET-2920-Serie (mit ET-2926) "lediglich" mit Flachbettscanner

Das für die meisten Nutzer wohl spannendere Modell ist dagegen der Ecotank ET-2920. Für eine Preisempfehlung von rund 260 Euro kommt dieser als Nachfolger für den populären ET-2870 und den ET-2840. Neben der Version im anthrazitfarbenen Gehäuse gibt es den Multifunktionsdrucker auch als Ecotank ET-2826, der abweichend davon hellgrau gekleidet ist.

Beide Geräte grenzen sich zum deutlich gehobeneren Ecotank ET-2950 dadurch ab, dass der automatische Duplexdruck, das Pigmentschwarz und einige Komfortfunktionen fehlen.

Ecotank ET-2910 ohne Display

Der Ecotank ET-2910 ist das neue Einstiegsmodell der Serie und löst für 230 Euro den ET-2860 ab. Man kann davon ausgehen, dass später weitere baugleiche Varianten mit einer abweichenden letzten Zahl in der Modellnummer erscheinen werden - zunächst aber nicht.


Der Unterschied zur ET-2920-Serie besteht in der Bedienung: Diese erfolgt am Gerät selbst lediglich über Tasten und Statusleuchten. Ein Display gibt es nicht. Gegenüber dem Vorgänger wurde nun immerhin die dringend für Windows nötige Unterstützung für Mopria und auch Airprint für Apple-Systeme implementiert.

Ecotank ET-1920 kommt (zunächst) nicht

Nach aktuellem Stand wird es (zumindest in Deutschland) wohl keinen ET-1910 geben. Unklar ist, ob der Ecotank ET-1810 am Markt verbleibt oder eingestellt wird. Der bislang günstigste Tintentankdrucker von Epson kann nur drucken und besitzt keine Scan- und Kopierfunktion. Der Bedarf an dieser Geräteklasse dürfte sich also stark in Grenzen halten.

Das Gehäuse hat Epson grundlegend überarbeitet und gegenüber den Vorgängern deutlich kompakter gestaltet. Zwar ist die Stellfläche beim neuen ET-4900 (mit ADF) ähnlich groß, wie bei den Vorgängern, jedoch ragt der Tintentank nicht mehr so präsent heraus. Zudem lassen sich sowohl die Papierzufuhr (hinten) als auch der ADF (wenn vorhanden) vollständig einklappen, um die Öffnung vor Staub zu schützen.

Der recht hübsch anzusehende Tintentank-"Turm" mit beleuchteter Krone bei der gehobenen Druckerserie hat Epson bei der Einstiegsklasse nicht umgesetzt. Der offensichtliche Preisdruck am Markt dürfte auch die Ursache für weitere Einschränkungen bei diesen "Billig-Ecotanks" sein, die in diesem Artikel angesprochen werden.

Die, gegenüber den Vorgängern, deutlich kompakteren Abmessungen beruhen hauptsächlich auf den nach innen verlegten Tintentanks. Diese ragen kaum noch aus dem Gehäuse heraus, was dem Design eine deutlich modernere Anmutung gibt.


Zum Befüllen der Tanks muss im dafür nun jedoch die komplette Scaneinheit hochgeklappt werden. Bei normaler Benutzung kommt dies jetzt nicht besonders oft vor. Epson selbst vermarktet die Geräte so, dass die Tinte für drei Jahre reichen soll - ja, das ist sehr optimistisch.

Als zweckmäßig kann man die Ablage von bedrucktem Papier bezeichnen. Dabei handelt es sich lediglich um ein einfaches Plastikteil, das immerhin fast vollständig in das Gehäuse eingeschoben werden kann. Die motorisierte und vollständig versenkbare Papierausgabe, wie beim Ecotank ET-2950, gibt es also nicht - das sollte aber auch niemanden verwundern.

Druckwerk

Das Druckwerk ist bei allen drei Modellvarianten identisch. Es handelt sich um einen bewährten Micro-Piezo-Druckkopf mit 180 Düsen für Schwarz und jeweils 59 je Farbkanal. Der flinkere Precisioncore-Kopf bleibt den Modellen ab dem ET-2950 vorbehalten.

Geschwindigkeitsrekorde lassen sich also "eher nicht" aufstellen. Immerhin hat Epson die Spezifikationen etwas ausgereizt, wodurch nun 11 ipm in S/W und bis zu 6 ipm in Farbe erzielbar sind. Das ist exakt der Wert, den der Canon Pixma G3590 und etwa der, den der HP Smart Tank 5105 als wichtigster Konkurrent erreicht. Der teurere Brother DCP-T580DW druckt in Farbe und S/W schneller.

Von seinen Vorgängern haben die Ecotanks das Tintensystem geerbt. Zum Einsatz kommen die Flaschen der Serie 104 mit Dye-Farben und leider auch Dye-Schwarz. In Tests zeigen diese zwar eine durchaus gute Druckqualität, jedoch bei etwas niedrigerer Schärfe und Schwärze beim Textdruck. Ein wischfestes Pigmentschwarz bietet wiederum erst der Ecotank ET-2950. Canon und HP setzen dagegen auch im Einstiegsbereich auf Pigmentschwarz, jedoch in einer nicht schmierfesten "Rezeptur". Auch die beiden aktuellen Brother-Tintentanker verwenden Dye-, statt Pigmentschwarz.


Papierzuführung

Abgesehen von der Designänderung der nun einklappbaren Papierzuführungen für 100 Blatt gibt es bezüglich der Medienspezifikationen keine Änderung. Für Vieldrucker dürfte die hintere Zuführung in offener Bauweise wohl eher störend sein, auch wenn diese das schnellere Nachlegen ermöglicht.

Vom Normalpapier über Umschläge (bis zu 10 Stück) bis zu Fotopapier können auch die günstigen Ecotanks alles verarbeiten. Zulässig sind recht kleine Formate ab 89 x 127 mm und alternativ dazu auch Bannerpapier mit einer Länge von bis zu einem Meter. Letztere müssen allerdings einzeln eingelegt werden.

Weiterhin nicht möglich ist der automatische doppelseitige Druck. Zwar gibt es über den Windows-Standardtreiber eine Duplex-Einstellung, diese wird allerdings über eine händische Aufforderung zum Wenden umgesetzt - immerhin.

Eine Einschränkung gibt es leider auch beim randlosen Druck. Dieser Modus wird ausschließlich auf Fotopapieren im typischen Postkartenformat unterstützt, also 10 x 15 cm. Für Normalpapier oder auch größere (oder kleinere) Glanzpapiere gilt ein Rand von mindestens drei Millimetern an jeder Seite. An dieser Stelle sind vergleichbare Geräte von Brother, Canon und auch HP einen Schritt voraus. Abgesehen von den ausgewiesenen Bürodruckern beherrschen diese den Randlosdruck auch bis DIN A4.


Scanner, ADF & Bedienpanel

Bei allen drei Neuvorstellungen (und der Variante im hellgrauen Gehäuse) handelt es sich um Multifunktionsdrucker. Diese bieten einen CIS-Sensor mit einer optischen Scanauflösung von 1.200 dpi - Standard also.

Davon hebt sich lediglich der Ecotank ET-4900 ab, weil dieser zudem einen einfachen Originaleinzug (ADF) bietet. Mit diesem lassen sich kleinere Papierstapel (bis zu 30 Blatt) automatisch nacheinander zum Digitalisieren oder Kopieren einlesen. Zulässig sind lediglich Originale in A4 (oder dessen internationaler Entsprechung) in Grammaturen zwischen 64 und 95 g/m². Eine Tempoangabe liegt uns derzeit nicht vor, jedoch sollte man mindestens 20 Sekunden für den Einzug von einer Seite veranschlagen. Eine Duplexfunktion mit Wendeeinheit (wie beim Ecotank ET-3950) oder gar einer zweiten Scanzeile gibt es in dieser Preisklasse selbstverständlich nicht. Auch einen Assistenten, der zum manuellen Wenden auffordert, haben die Ecotanks nicht implementiert.

Bedienkonzept

Bei den Bedienkonzepten gibt es wiederum Unterschiede zwischen den Modellen. Mehr oder weniger alles beim Alten bleibt es beim ET-2910. Dazu gehören Folientasten für die wichtigsten Funktionen (Verbindungsaufbau, Kopienstart, Abbruch) mit dazugehörigen LED-Anzeigen. Abweichend vom Vorgänger ist die Bedienblende nicht mehr starr an der Gehäusefront, sondern jetzt Teil der nach oben klappbaren Scannereinheit. Bei der praktischen Nutzung dürfte das so gut wie keinen Unterschied ausmachen.

Anders sieht die Sache bei den beiden gehobenen Einstiegsgeräten Ecotank ET-2920 und ET-4900 aus. Auch bei diesen ist das Bedienpanel in der 2026er-Generation direkt mit der Scannereinheit verbunden, lässt sich aber im Winkel anpassen. Zudem gibt es (wie bei den Vorgängern) ein kleines Farbdisplay (ohne Touch). Das Bedienkonzept orientiert sich dabei weitgehend am ET-2840 und ET-4810. Praktischerweise hat man dabei die Tasten zur Navigation (sowie Bestätigung und Zurück) für eine intuitive Nutzung rund um das Display angebracht. Aufgrund der zusätzlichen Fax-Funktion beim ET-4900 bietet dieses Modell zusätzlich ein Nummernfeld für die Zahleneingabe.

Über das Display bieten die beiden herausgehobenen Modelle etwas mehr Funktionen, als das Einstiegsgerät. Dazu zählt immerhin auch der direkte Scan zu einem Computer mit installierter "Epson ScanSmart"-Software. Beim ET-2910 klappt das vom Bedienpanel ausgehend nur mit Einschränkungen und Verrenkungen. Ausschließlich bei einer Verbindung über USB (was wohl eher selten der Fall ist) können Scans beim Betätigen beider Kopiertasten gleichzeitig an einen Computer weitergeleitet werden. Ohne Display wäre sonst nicht klar, wohin die Daten geschickt werden sollen.

Der Scan in die Cloud, zu E-Mail-Adressen, auf einen USB-Stick oder gar ins Netzwerk ist mit keinem der Einstiegsgeräte möglich. In diesem Punkt sind die günstigen Canon-Bürodrucker, wie der Maxify GX1051, tatsächlich einen Schritt voraus.

Anschlüsse, Druckersprache und Treiber

Erwartbar einfache Kost gibt es bei den Schnittstellen. Für die ausschließliche Verbindung zu einem Computer (Mac, Windows oder Linux) ist noch immer ein Standard-USB-Anschluss verbaut. Es gab in der Vergangenheit aber auch nur sehr wenige Fälle, bei denen man sich auch das einsparen wollte.

Zur Nutzung im Netzwerk bieten die Ecotanker eine WLAN-Schnittstelle, die allerdings noch immer auf den betagten Standard WIFI 4 basiert. Das Funken im 5-GHz-Netzwerk ist damit nicht möglich, immerhin aber die Verschlüsselung mit WPA3. Zur Umgehung des Heimnetzwerks kann man über WiFi-Direkt auch eine Direktverbindung mit einzelnen Netzwerkgeräten aufbauen. Eine Bluetooth-Schnellverbindung ist dagegen nicht vorgesehen. Immerhin kann der ET-4900 auch über Ethernet in drahtgebundene Netzwerke integriert werden.

Treiber gibt es für Windows in nativer und für MacOS in Form von Airprint. Für Android-Systeme gibt es ein Druck-Plugin sowie die recht gute "SmartPanel"-App, über die auch gescannt werden kann. Ebenfalls unterstützt werden wird Mopria für den Scan und den Druck ohne Treiber. Letzteres ist ab Sommer 2026 die Standard-Druckmethode und war mit dem bisherigen Einstiegsmodell ET-2860 und dem ET-1810 nicht möglich.

Epson Ecotank-Einstiegsklasse (2026)
Epson Ecotank ET-4900ab Jun

UVP 370 €*1

Ecotank ET-4900

Epson Ecotank ET-2920ab Jun

UVP 260 €*1

Ecotank ET-2920

Epson Ecotank ET-2910ab Jun

UVP 230 €*1

Ecotank ET-2910

Preis inkl. MwSt.370 Euro260 Euro230 Euro
FunktionenA4 ✓
Farbe ✓
Drucken ✓
Scannen mit ADF ✓
A4-Flachbett ✓
nein{Duplex-ADF}
Kopieren ✓
Faxen ✓
A4 ✓
Farbe ✓
Drucken ✓
Scannen mit ADF ✗
A4-Flachbett ✓
Duplex-ADF ✗
Kopieren ✓
Faxen ✗
Versionen in anderen Farben(zunächst keine)Epson Ecotank ET-2926ab Jun

UVP 250 €*1

ET-2926

(zunächst keine)
weitere baugleiche
Versionen
(zunächst keine)(zunächst keine)(zunächst keine)
gehobene Version mit
Pigmentschwarz
Epson Ecotank ET-4950

ab 369 €*1

ET-4950



und

Epson Ecotank ET-3950

ab 330 €*1

ET-3950

Epson Ecotank ET-2950

ab 239 €*1

ET-2950

VorgängerET-4800 und ET-4810ET-2870 und ET-2840ET-2860 und ET-2830
Tintensystem, Druckkopf & Tempo
TintensystemDye-Schwarz (nicht wasserfest) und Dye-Farben
TintenflaschenSerie 104 (Flaschen, Tintentank)
Druckkopf und TropfengrößePiezo-Düsen, Micro-Piezo
180 Düsen (K) + 3 x 59 (C/MY)
native Auflösung 360 dpi;
Tropfengröße ab xx Pikoliter
S/W-Drucktempo11,0 ipm
(nur Simplex)
Farb-Drucktempo6,0 ipm
(nur Simplex)
Papierverarbeitung
Papierkassette
(universell nutzbar)
keine
Manuelle Zufuhr
(universell nutzbar)
100 Blatt
(offene Bauweise, hinten)
Papier-Optionen
Kleinste Papiergröße89 x 127 mm
Bannerdruck (1 Blatt)bis zu 1,2 Meter
Duplexdruck
(Normalpapier)
nur manuell
Randlosdrucknur auf Fotopapier
in 10x15 cm oder Derivate
(sonst 3 mm Rand)
Ausgabefach30 Blatt
motorisiert (fährt vor dem Druckvergang automatisch aus)
Scanner & Eronomie
Scanner1.200 dpi, CIS-Sensor
A4-Flachbett
ADF30 Blatt Simplex-ADF
nur A4
64-95 g/m²
ohne ADF
ADF-Tempo
in Farbe (Simplex)
unbekannt
(max 2,6 ppm)
ohne ADF
Duplexkopieohne ADF
Display3,7 cm
Farbdisplay mit Sensortasten (und Nummernfeld)
3,7 cm
Farbdisplay mit Sensortasten
VerbindungUSB, LAN, WLAN (WIFI 4, 802.11b/g/n, nur 2,4 GHz, WPA 3),
Wifi-Direkt
USB, WLAN (WIFI 4, 802.11b/g/n, nur 2,4 GHz, WPA 3),
Wifi-Direkt
DruckersprachenGDI (ESC/P Raster)
Standards & AppsAirprint, Mopria, IPP Everywhere 1.1, Android-App, iOS-App
Scanzielezum Computer (ScanSmart),
von App
zum Computer (ScanSmart, nur über USB),
von App
Verbrauchsmaterial & Ersatzteile
TintenserieSerie 104
(wie bislang, jedoch mit höheren Reichweiten)
Reichweite
Schwarz
(Lieferumfang)
4.700 Seiten
(eine Flasche, für 3.600 Seiten nach Initialisierung)
Reichweite Dye-Farbe
(Lieferumfang)
je 7.500 Seiten
(je eine Flasche, für je 6.500 Seiten nach Initialisierung)
Wechselbarer Resttinten-behälterja
(C9398, ca. 17 Euro)
Druckkopffest installiert
(ohne Weiteres nicht selbst wechselbar)
Ersatz-Einzugsrollen
Standard-Garantie1 Jahr (Einsendung, max. 50.000 Seiten
Erweiterte Garantie
nach Registrierung
3 Jahre (Einsendung)
Alle Datentechnische Daten
© Druckerchannel

Verbrauchsmaterialien und Folgekosten

Keine Änderungen gibt es bei den verwendeten Tintenflaschen. Diese gehören weiter zur Serie 104. Es handelt sich um vier Dye-Tinten mit einer Füllmenge von jeweils 65 Millilitern. Die Reichweite mit dem ISO-Testdokument wird mit 4.700 Seiten in Schwarz und 7.500 Seiten je Farbe angegeben.

Damit hat sich die Effizienz beim reinen S/W-Druck leicht erhöht - bei den Vorgängern wurden stets 4.500 Seiten angegeben. Die fehlende Pigmenttinte (und das ist einer der Unterschiede zum ET-2950 oder ET-4950) macht sich darin bemerkbar, dass der Textdruck etwas gräulich erscheint und auf Normalpapier nicht wasserfest ist. Qualitativ geht die Sache aber sonst durchaus in Ordnung.

Zum Lieferumfang gehört ein vollständiger Satz Tinte, der nach der einmaligen Initialisierung allerdings für "nur" noch 3.600 Seiten in Schwarz und 6.500 Seiten je Farbe reicht. Anschließend gibt es die Originalflaschen einzeln für jeweils rund zwölf Euro oder mit zehn Prozent Rabatt für rund 43 Euro im Set.

Die Flaschen selbst sind mit einem Ventil und einer Plastikcodierung ausgestattet. Die Befüllung sollte somit ohne zu tropfen funktionieren. Schwarze Tinte kann normalerweise auch nicht in den gelben Tank gefüllt werden - oder andersrum.


Wartungsbox für alle

Lobenswert und eigentlich auch überfällig ist, dass Epson nun auch bei den günstigsten Tintentankern den Resttintenbehälter wechselbar macht. Dieser fängt überschüssige Tinte von manuellen oder automatisch geplanten Reinigungsvorgängen auf. Im Fall der Fälle kann dieser nun mit wenigen Handgriffen herausgenommen und durch einen neuen ersetzt werden. Der Zugriff erfolgt jetzt noch einfacher von oben, wenn man die Scannereinheit nach oben öffnet. Leider ist das neue Teil mit der Artikelnummer C9398 und einem Preis von rund 17 Euro teurer als bei der Ecotank-Mittelklasse. Wenigstens müssen die Geräte nach übermäßigen Reinigungen indessen aber nicht mehr in die Werkstatt.

Der (Micro-)Piezo-Druckkopf ist, wie bei allen Epson-Tintendruckern, fest installiert und kann regulär nicht getauscht werden. Ersatzteile sind zwar erhältlich, jedoch recht kostenintensiv.

Die Folgekosten, die durch die Tinte entstehen, sind erwartungsgemäß äußerst niedrig. Durch die geringfügig höhere Reichweite (gegenüber den Vorgängern) drucken die Neulinge sogar etwas günstiger.

Sämtliche Tintentankdrucker in der vorliegenden Klasse drucken zu sehr niedrigen Seitenpreisen. Die für den Dokumentendruck besser geeigneten Pigmenttinten für Canon- und Epson-Drucker sind generell etwas teurer in der Produktion und hochpreisiger für den Kunden.

Druckkostenanalyse 05/2026*2
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*3 (50.000 Seiten)
Seitenpreis mit
'Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument'*4 (50.000 Seiten)
   
Epson Ecotank ET-4950- und ET-3950-Serie
 
 
0,6 ct
 
 
0,1 ct
Brother DCP-T780DW
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
Epson Ecotank ET-2950-Serie
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
HP Smart Tank 5105-, 7005-, 7305- und 7605-Serie
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
Brother DCP-T580DW-Serie
 
 
0,7 ct
 
 
0,2 ct
Epson Ecotank ET-4900-, ET-2920- und ET-2910-Serie
 
 
0,7 ct
 
 
0,2 ct
Epson Ecotank ET-4800-, ET-2860- und ET-2870-Serie (Vorgänger)
 
 
0,7 ct
 
 
0,2 ct
Canon Maxify GX2051 und GX1051
 
 
1,2 ct
 
 
0,2 ct
Brother DCP-J1460DW, DCP-J1360DW, DCP-J1310DW und DCP-J1260W (Patronen)
 
 
16,7 ct
 
 
5,3 ct
Canon Pixma TR4750i- und TS3750i-Serie (Patronen)
 
 
17,5 ct
 
 
7,5 ct
Epson Workforce WF-2950DWF, WF-2930DWF-Serie und Expression Home XP-4200-, XP-3200- und XP-2200-Serie (Patronen)
 
 
24,5 ct
 
 
7,4 ct
HP Deskjet 4300- und 2900-Serie (Patronen)
 
29,6 ct
 
13,4 ct
© Druckerchannel

Verfügbarkeit und Garantie

Die drei neuen Ecotanks kommen mit ihren Farbvarianten wohl bis Juni 2026 großflächig in den Handel. Vereinzelt findet man schon jetzt Händler, die die neue Serie bereits "ab Lager" haben.

Drei Jahre Garantie nur nach Registrierung

Epson bietet eine Garantie von lediglich zwölf Monaten ab dem Kauf an. Wie bei allen Epson-Ecotanks ist die Garantie auf eine maximale Seitenleistung begrenzt, die die Garantiedauer bei Überschreitung sofort beendet. Bei allen hier genannten Geräten ist das nach 50.000 Seiten der Fall. Bei den einfachen Vorgängern war bereits nach 30.000 Seiten Schluss. Eine zeitliche Verlängerung auf drei Jahre dürfte jedoch möglich sein, indem man den Drucker kurz nach dem Kauf auf einer speziellen Webseite bei Epson registriert. Derzeit sind die neuen Geräte allerdings noch nicht gelistet.

druckerchannel.de/garantie/ (Garantieaktionen für Tintendrucker)

*1

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*2
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*3
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
*4
Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712 (nur SW)): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.

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