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Lexmark MS725dvn (Produktwarnung): Loses Metallteil kann Brand auslösen - einfache Lösung möglich

von Ronny Budzinske

In den USA gab es eine Meldung über einen in Brand geratenen Lexmark-Drucker. Die Ursache war ein loses Metallteil, welches ins Druckerinnere gelangt ist. Die tatsächliche Gefahr dürfte überschaubar sein. Das betroffene Modell ist bereits seit über sechs Jahren erhältlich. Im Rahmen einer freiwilligen Maßnahme gibt es eine einfache Lösung.

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Der amerikanische Druckerhersteller Lexmark hatte letzte Woche auf seiner US-Webseite einen Hinweis über einen Produktrückruf zu den Modellen MS725dvn und MX725adve veröffentlicht. Bei den seit 2018 erhältlichen Druckern kann sich ein Metallteil lösen, was in der Folge zu einem Brand führen könnte. Bislang kam es wohl in zwei Fällen zu einer Überhitzung und in einem tatsächlich zu einem Brand.

Als Vorsichtsmaßnahme bietet Lexmark für Kunden ein kleines Ersatzteil (Teilenummer 41X6155) an, welches eine (Wartungs-) Öffnung hinter der Serviceklappe "C" abdeckt. Beim genannten Metallteil dürfte es sich dabei wohl um eine Feder handeln, die für einen Mechanismus zur Papierumlenkung verwendet wird. Wir gehen davon aus, dass sich die Feder vorrangig dann lösen kann, wenn man öfters eine der optional erhältlichen Ablageerweiterungen an- oder absteckt.

Unklar ist, ob die "rettende Abdeckung" das Problem mit der sich lösenden Feder behebt, oder ob diese nicht vielmehr "lediglich" dafür sorgt, dass diese im Problemfall nicht mehr unkontrolliert ins Geräteinnere fällt.

Wie dem auch sei, ein Problem dürfte es wohl nur in sehr wenigen Fällen kommen. Dennoch hat sich Lexmark zu dieser freiwilligen Maßnahme entschieden.


In Deutschland ist ausschließlich der MS725dvn betroffen

Auch wenn wir auf der deutschen Lexmark-Webseite keinen Hinweis zu dieser Produktwarnung haben, gilt diese auch hierzulande. Auf Anfrage von Druckerchannel ist in Deutschland jedoch ausschließlich der MS725dvn betroffen, der nach Angaben von Lexmark nur an gewerbliche Endkunden ausgeliefert wurde.

Über die entsprechenden Fachhändler sollen bereits 97 Prozent der Nutzer informiert worden sein. Bei den restlichen drei Prozent ist man noch dran, so die Aussage der Pressesprecherin zur "freiwilligen Marktmaßnahme". Wer also noch einen MS725dvn in der Nutzung hat und nicht bereits vom Fachhändler versorgt wurde, sollte sich an diesen oder auch an Lexmark wenden.

Die freiwillige Marktmaßnahme gilt auch für den deutschen und europäischen Markt. Dort ist, anders als in den USA, aber nur das Modell MS725dvn betroffen.Karin Feger-Gräßler, Lexmark Deutschland

Laut Lexmark wurden sämtliche Fachhandelspartner auch dahingehend angewiesen, den Verkauf des Modells als Vorsichtsmaßnahme (vorübergehend) bis zur Behebung einzustellen.

Die Größe der installierten Druckerbasis von Geräten dieses Typs in Deutschland ist nicht bekannt. Für die Regionen USA und Kanada wurden die Zahlen von 43.510 bzw. 4.000 Einheiten genannt.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
21.01.25 12:40 (letzte Änderung)
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