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Lesertest Canon Pixma iP5300: Langzeittest mit dem IP5300, gleichet dem IP4500 wie...

von lila panter
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Der schnellste Pixma von Canon" verfügbar.

...ein Ei dem anderen. Willkommen zu meinem Lesertest. Vor zwei jahren habe ich bereits einen Lesertest zu einem IP5000 erstellt. Dieses Mal werde ich euch meine Erfahrungen zu dem IP5300 schildern und zusätzlich noch als Vergleich den IP4500 und den IP5000 heranziehen. Auf Technische Details werde ich nicht eingehen. Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lesen! Der Test ist in folgende Bereiche untergliedert:

  • Verarbeitung
  • Ausstattung
  • Installation
  • Die Patronen + Nachfüllen
  • Verstopfte Düsen? Dieses mal nicht!
  • Druck Qualität
  • Vergleich mit dem IP4500 und dem IP5000
  • Stromverbrauch
  • Druckkosten
  • Fazit

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Druckers ist sehr hochwertig. Der Kunststoff riecht nicht. Die Spaltmaße sind sehr gering. Die Oberfläche des Printers besteht aus Hochglanzpoliertem Kunststoff, der leicht spiegelt. Ähnlich wie bei aktuellen TFTs oder LCD TVs. Leider sieht man Staub und Fingerabdrücke sofort. Außerdem verkratzt der Kunststoff sehr schnell.

Ausstattung

Der Drucker besitzt zwei Papierfächer, eine Duplexeinheit für beidseitige drucke und einen CD Tray - für drucke auf 12cm und mittels Adapter, drucke auf 8cm CDs. Da sich der Drucker komplett verschließen lässt, benutze ich die Kassette für normales A4 Kopierpapier. Der Papiereinzug wird dann für Fotopapier, Etiketten oder Umschläge benutzt. Die Duplexeinheit dreht das Papier automatisch um und ist sehr nützlich wenn man beidseitig drucken will. Außerdem bietet der Drucker noch die Möglichkeit seine Fotos mit der PictBridge Funktion direkt von der Digital Kamera (die ebenfalls PictBridge beherrschen sollte) zu drucken. Zudem gibt es die Möglichkeit einen Bluetooth USB Stick anzuschließen und den Drucker als Bluetooth Drucker zu verwenden. Dazu muss man aber auf einen kompatiblen Stick zurückgreifen. Leider lieferte Canon bisher bei keinem Drucker den ich erhalten habe ein USB Kabel mit, was eigentlich bei den Kosten dafür unverständlich ist.

Installation

Die Installation des Druckers gestaltet sich sehr einfach und schnell. Man schließt den Drucker im ausgeschalteten Zustand an und installiert den Treiber, der Treiber fordert einen danach auf den Drucker zu starteten. Die Prozedur ist in weniger als 5 Minuten erledigt.


Die Patronen + Nachfüllen

Um hohe Druckerkosten zu umgehen fülle ich die Patronen selber nach. Dabei benutzte ich den Workshop von Druckerchannel. Die Patronen habe ich dafür aufgebohrt und fülle diese mit einer 0,70 cm langen Kanüle auf. Bisher habe ich nur die originalen Patronen verwendet und den Redsetter. Damit klappte bisher soweit alles ganz gut. Ich schätze das die original Canon Patronen die besten Schwämme haben, deshalb nutze ich keine Nachbauten mehr.

Verstopfte Düsen? Dieses mal nicht!

Bei meinem letzten Drucker dem IP5000 hatte ich immer das Problem das Cyan verstopft war. Ich denke das der Fehler teilweise auch an mir lag. Ich verwendete damals noch kompatible Patronen von Ink-Tec. Mittlerweile verwende ich nur noch die Originalen Patronen, die ich dafür nachfülle mit Inktec Tinte. Zudem führt der Drucker nach jedem Einschalten eine Reinigung durch. Außerdem drucke ich jetzt öfter, da sich durch das Nachfüllen mit den Spritzen sehr niedrige Druckkosten ergeben. Sodass der Druckerkopf gar nicht erst die Chance bekommt einzutrocknen.

Druck Qualität

Der Drucker wurde mit der Auflösung 9600*2400 DPI und einem fünf Tintentank-System beworben, deswegen kann man davon ausgehen das er sich auch für Fotos eigent. Was er in der Tat auch tut. Ich verwende den Drucker zu mindestens 50% nur zum Foto oder Grafikdruck. Ich finde die Qualität der Fotos sehr gut, vielleicht bekommt man aus dem Fotolabor bessere Fotos, aber ich bin ganz zufrieden mit der Qualität. In der Galerie befinden sich noch einige Test-Scans.

Vergleich mit dem IP4500 und dem IP5000

Wie man an den Fotos sehen kann, gleicht der IP5300 dem IP4500 sehr. Bis auf die Graue Seite links und rechts, die beim IP4500 nur aus diesem grauen matten Kunststoff besteht und dem Einschaltknopf sind keine großen Unterschiede erkennbar. Ich würde fast drauf tippen das es sich bei beiden Drucker um die gleiche Technik handelt. Der Druckkopf ist zumindest der Selbe. Und auch sonst unterscheiden sich die Drucker nicht, zumindest was man von außen so erkennen kann (Papiereinzug, CD-Fach F, Papierkassete etc.). Der IP5000 hatte noch keinen Knopf zur Arretierung der Blattausgabe/Front, diese hat mich bei dem Drucker noch sehr gestört, da ich manchmal mit dem Knie rankam und sich die Front gleich öffnete. Anonsten kann ich zum Vergleich zwischen IP5000 und IP5300 nicht viel mehr sagen, da ich ersteren nicht mehr besitzte.


Stromverbrauch

Mit einem Energiekosten Messgerät habe ich den Verbrauch im Ausgeschaltenen Zustand, im eingeschaltetem Ruhe Zustand, während der Reinigung und während des Druckens gemessen. Das sind aber nur gemittelte Werte, da der Verbrauch manchmal schwankte. Gemessen wurde mit dem Energiekostenmessgerät OLYMPIA EKM 2000.

  • Ausgeschalten: 6 Watt
  • Eingeschaltet: 11 Watt
  • Eingeschaltet, aber im Ruhezustand: 6 Watt
  • Während des Druckens 20-22 W
  • Während des Reinigens ca. 15 W

Druckkosten

Durch das Wiederbefüllen der Patronen entstehen mir sehr niedrige Druckkosten. Bei meinem bevorzugtem Tintenhändler kaufe ich meistens ein Sparpack für ~ 30€ mit 6* 100 ML Tintenbehältern. Die Patronen verwende ich immer die gleichen, bisher habe ich sie noch nicht erneuert. Ich konnte noch keine Verschlechterung der Qualität feststellen.

Fazit

Was soll man sagen, der IP5300 und zwangsläufig auch der IP4500 sind zwei sehr gute Drucker die ich weiterempfehlen kann. Canon hat gutes daran getan die Druckerreinigung öfter durchzuführen, was oft nervt, aber die Lebensdauer erhöht. Dafür konnte ich bisher auf eine Reinigung über den Druckertreiber verzichten. Durch die geringen Druckkosten kann der Drucker empfehlenswert für Vieldrucker und Fotodrucker sein. Das nachfüllen kann aber manche vielleicht abschrecken, wer aber etwas Geld sparen will, den wird das nicht abschrecken.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
03.08.09 21:17 (letzte Änderung)
Technische Daten

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