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Test S/W-Laser HP Laserjet P1505n: Die Ausstattung

von Ulrich Junker

Die Papierkassette hat ein Fassungsvermögen von 250 Blatt, dazu kommt ein Mehrzweckfach für 10 Blatt. Eine optionale Papierkassette bietet HP nicht an.

Laut HP-Werbung erspart die große Papierkassette häufiges Nachlegen von Medien. Diese sehr einseitige Sicht der Dinge kann nicht davon ablenken, dass die Papierablage nur 150 Blatt fasst, und man bei größeren Druckaufträgen doch öfter zum Drucker laufen muss.

Insbesondere beim netzwerkfähigen P1505n ist das lästig, beim P1505, eher als Einzelplatzdrucker konzipiert, hält sich der Ärger in Grenzen.


Umgang mit Papier

Papier in die Kassette einlegen ist einfach, eine gut arbeitende physikalische Begrenzung verhindert, dass zuviel Papier in die Kassette gelangt. Die Einstellung der seitlichen Papierführung ist beim Format A4 allerdings nichts für breite Männerhände: An der Seite geht es dann so eng zu, dass man gern eine zierliche Kollegin um Hilfe bittet.

Die untere Papierkassette hat eine etwas klapprig befestigte Abdeckung. Ist sie geschlossen (Bild unten rechts), dient sie zugleich als Ablagefläche für Medien, die im darüberliegenden Mehrzweckfach auf ihre Verarbeitung warten.


Papier ablegen

Die Papierablage fasst bis zu 150 Blatt. Einen Begrenzer, der den Druck bei gefüllter Ablage unterbricht, gibt es nicht. Erteilt man versehentlich einen Druckauftrag von mehr als 150 Blatt, weil die Papierkassette mit einem Fassungsvermögen von 250 Medien das ja suggeriert, fallen die überzähligen Blätter zu Boden.

In der Ablage landet das Gedruckte nicht sehr ordentlich (Bild rechts), will man den Stapel nochmals in die Papierkassette einlegen, um die zweite Seite zu bedrucken, muss man ihn zunächst aufwändig ordnen.

Kaum Staugefahr

Das Testgerät produziert auch bei etwas unordentlich eingelegten Medien keinen Stau. Es kommt dann aber zum Einzug zweier oder mehr Seiten.


Einfache Bedienung

Das Bedienfeld ohne Display besteht aus zwei Tasten: Grün (Konfigurationsseite drucken und "Druck fortsetzen"), Rot (Druck abbrechen). Letztere wirkt sehr schnell, ist eine Seite noch in Arbeit und erfolgt dabei der Druck auf den Abbruchbutton, kommt die Folgeseite schon nicht mehr heraus. Das ist flott.

Über den beiden Buttons befinden sich vier LEDs, von unten: Start-, Bereit-, Achtung- und Druckpatronen-LED.


Da sie nicht nur einzeln leuchten oder blinken, und die Kombinationen der Leucht- und Blinkeffekte unterschiedliche Bedeutungen haben, ist der Ausdruck des Benutzerhandbuch (Seite 65 bis 68) eine Empfehlung.

HP hat dem Treiber auch eine Info-Seite spendiert, die das Leuchten und Blinken erläutert (Bild rechts), das vereinfacht das Verständnis der Meldungen.


Anders als bei HPs Farblasern haben die S/W-Laser keine "Toolbox", die Fehlermeldungen auch am Bildschirm anzeigt. Doch sorgt die Sofware "Easy Printer Care" dafür, dass man über den Druckerzustand informiert ist.

Auch der Füllstand der Tonerkartusche ist dort abzulesen (Bild rechts).

Anschlüsse

Den P1505 kann man über USB, den P1505n zusätzlich über ein Netzwerkkabel mit dem PC verbinden (Bild links). Nach dem Netzschalter mit seiner typischen Wippenform und mit weißer Beschriftung "I" und "O" auf schwarzem Plastik sucht man zunächst vergeblich an den Seiten und auf der Rückseite, bis man ihn, HP sei Dank, in völlig neuer Form auf der Druckervorderseite findet. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer: Der Button trennt das Gerät nicht vom Netz und zieht weiter Strom, "nur" 3,7 Watt, aber das ein Leben lang. Zum Sparen ist entweder das Netzkabel abzuziehen, oder es kommt eine abschaltbare Steckerleiste zum Einsatz.


Prioritätszufuhrfach

In dieses Fach, laut Handbuch beschränkt auf 10 Medien, passen auch bis zu 20 Seiten Papier mit 80 g/m². Die verarbeitet das Testgerät zunächst mit Klagelauten aus dem Bereich der Papiereinzugsrolle, die aber nach wenigen Ausdrucken verstummen. Ist der Druckauftrag größer als die in diesem Fach eingelegte Papiermenge, holt sich der Drucker, sofern dort vorhanden, den Rest Papier aus der unteren Papierkassette.

Der Einzug der Blätter in das Prioritätszufuhrfach erfolgt nicht sehr genau, oft verkanten die Blätter, was zu unschönen ungleichmäßigen Seitenrändern führen kann.

Warum dem Fach der Begriff "Priorität" zugeordnet ist, erschließt sich erst nach einigen Druckversuchen: Befindet sich in beiden Fächern Papier und ist im Druckertreiber "Automatische Auswahl" (der Papierquelle) gewählt, beginnt der Druck mit Einzug der Blätter aus dem "Mehrzweckfach". Ist dieses Fach leer, setzt der Drucker den Job ohne Pause fort und holt sich die Blätter aus dem unteren Fach.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
04.07.08 15:18 (letzte Änderung)
1Schneller Schwarzdrucker von HP
2Die Ausstattung
3Das Verbrauchsmaterial
4Die Druckkosten
5Fotodruckqualität und -tempo
6Grafikdruckqualität und -tempo
7Textdruckqualität und -tempo
8Duplex- und Foliendruck
Technische Daten & Testergebnisse

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