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Feinstaubfilter

Bezüglich des Ricoh Aficio SP 3300DN - S/W-Drucker (Laser/LED)

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von
Feinstaubfilter - Verringerung von Emissionen möglich?

Laut Leasingfirma sind die Filter für den nachfolgend gezeigten Laserdrucker geeignet und entsprechend angebracht.

Nach einem ~750 Seiten Druckauftrag (dreimal innerhalb kürzester Zeit Papier nachgelegt) und spürbaren Emissionen (unter anderem Geruch), hatte ich gesundheitliche Schwierigkeiten in Form eines ungewöhnlich starken Asthmaansfalls.

Nashuatec (baugleich Ricoh) Aficio SP 3300DN
Beitrag wurde am 12.02.13, 12:01 vom Autor geändert.
Seite 2 von 2‹‹12››
von
Hi!

Ich habe beruflich auch ab und an mit solchen Beschwerden von Anwendern zu tun, meistens liesen sich die Anwender aber weitestgehend beruhigen und negative Rückmeldungen gab es nicht.

Zu den Vorrednern: Das die Filter -bauartbedingt- nur einen Teil der vom Drucker ausgehenden Emissionen einfangen können stimmt.

In letzter Zeit habe ich aber auf www.druckerchannel.de einige Artikel gesehen die Dich vielleicht interessieren könnten.

1. Blauer Engel ab 01/2013 -> Sollte bei der Ausschreibung Beachtung finden.
News: Änderungen beim Testverfahren für den neuen Blauen Engel

2. Ein Test zu 3 Feisntaubfiltern für Drucker
Feinstaubfilter: Drei Hersteller im Test

3. Eine beunruhigte Anwenderin die den Drucker (bzw. eher alle Laserdrucker) für Atemprobleme und Kopfschmerzen verantwortlich gemacht hat, hatte mir damals einen Link zukommen lassen. Den finde ich leider nicht mehr, aber dafür die heruntergeladene Studie.

Ich habe gleichmal MR. Google bemüht und Dir den Link rausgesucht. (Dauert etwas beim laden da das PDF dwegen des Links direkt aufgeht):

www.bfr.bund.de/... .pdf

Ich weiß nicht mehr ob die ebenfalls interessante Emissionsstatistik in der Studie oder einem dazugehörigen Anhang enthalten war, ABER: Laut der Statistik produzieren auch Tintenstrahler ähnliche Emissionen, alllerdings in geringerem Umfang.

Wenn ich raten müsste:

Eventuell bist Du auch was Staub im allgemeinen angeht empfindlich und dein Asthmaanfall könnte durch den langen Druckauftrag und im Drucker angesammelten Staub herrühren, der natürlich durch die Lüfter des Drucker aus dem Drucker rausgeblasen wird. Evtl. sollte der Drucker einfach mal gründlich von Staub befreit werden.
Die Studie lässt darauf schließen, dass ein Drucker der nie gerinigt wird mehr Emissionen verursacht, da abgelagerter Toner- und Papierstaub beim Drucken mitaufgewirbelt wird.

Evtl. hilft es Dir den Drucker im innerhalb des Büros umzustellen. (Zeigt vielleicht die Lüftungsöffnung genau zu Dir?).
Viele meiner Anwender die sich wegen der Geruchsentwicklung des Druckers beschweren vergessen einfach, dass man Fenster auch öffnen kann um Frischluft reinzulassen. (Will Dir nichts unterstellen).

Trivia:
Das Tintendrucker ab einem bestimmten Druckvolumen nicht in Frage kommen liegt an der zumeist stark begrenzten Reichweite der Patronen und dem vergleichsweise hohen Preis für eben jene.

Ricoh hat bei der Reichweite seiner Gelsprinter inzwischen nachgebessert und evtl. spendiert Dir Dein Arbeitgeber ja so ein Gerät.

In Punkto Dokumentenechtheit:
Je nachdem was Du arbeitest ist die Auswahl an Tintenstrahlern sehr begrenzt. Hier sthet was drüber.

Druckerkaufberatung für Anwälte und Notare



Hier noch ein Link zu den Inhaltsstoffen im Druckbereich:
EU-Verordnung REACH: Rechte und Pflichten

MFG

MJJ
von
Hi MJJ,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Deine kritische Beleuchtung zu dem Thema begrüße ich. Generell schließe ich psychosomatische oder andere Beschwerden bei mir und meiner Kollegin nicht aus. Daher ist es mir wichtig die richtigen Ansätze zu finden.

Persönlich leide ich seit Kindheit unter starker Migräne. Gerade bei Mirgäne treten die Symptome aufgrund von Streßsituationen unterschiedlich auf. Daher gehe ich in diesem Fall auch nicht auf Kopfschmerzen ein, da diese in meinem Fall nicht objektiv für die Sache herangezogen werden können. Mir ist jedoch bekannt, dass Einbildung Berge versetzen und Schmerzen verursachen kann - jedoch können auch andere ernstzunehmende Faktoren diese begünstigen.

Vorab zu unserer vorherigen Einstellung gegenüber Laserdruckern:
Ich selber besitze privat einen Farblaserdrucker und war von diesem so überzeugt, dass ich mir noch vor kurzem ein Multifunktionsfarblaser zulegen wollte. Des Weiteren haben meine Kollegin und ich uns auf der Arbeit selbst dafür eingesetzt, dass wir einen Kopierer im in unserem Büro erhalten um effektiver arbeiten zu können.

Auslöser für die kritische Hinterleuchtung war der sehr ungewöhnliche Asthmaanfall von mir, die übermäßige Übelkeit meiner Kollegin und die Bestätigung anderer Kollegen, dass der Laserdrucker nach dem auslösenden Druckauftrag aufgrund des starken Geruchs unbedingt aus dem Zimmer entfernt werden müsse (Kollege aus der EDV, Teamleiter und Abteilungsleiter). Nach Meinung der EDV handelte es sich um einen elektronischen Defekt, der für die Emissionen verantwortlich war. Meine Vorgesetzten schloßen sich der Theorie vorerst an. (Als Info: Unser EDV-Mensch ist kein Techniker der bspw. die Druckgeräte warten könnte; hierfür wird Personal von der Leasingfirma in Anspruch genommen)

Nach dem Vorfall erkundigte ich mich über die Symptome bei Beschwerden die von Laserdruckern ausgehen. Erschreckenderweise mussten meine Kollegin und ich feststellen, dass seitdem wir auf der neuen Stelle (3 Jahre), bei der erhöhtes Druckaufkommen ist, sind, sich unser Gesundheitszustand in Richtung der in Erfahrung gebrachten Symptome verschlechtert hat. Letzten Endes wird nur ein Arzt dies beurteilen können. Deswegen werden wir auch unseren Betriebsarzt aufsuchen, ein Termin ist bereits vereinbart.

Zu den Festellungen gehörte:
- in der Zeit erhielt ich einen größeren Monitor da ich Probleme mit den Augen hatte. Als Ursache wurde die intensive Bildschirmarbeit mit kleinen Schriften vermutet. (Die Nebenbeschwerden, wie auftretende Migräne haben sich seit dem neuen Monitor auf ein annehmbares Maß verringert. Andere Erscheinungen nehmen weiterhin stetig, jedoch nur sehr langsam, zu - Schwierigkeiten direkt nach der Arbeit im Freien scharfzustellen)
- meine Kollegin erhielt vor circa einem Jahr eine Brille
- seit 3 Jahren werde ich überwiegend aufgrund von Rachenentzündungen krankgeschrieben
- seit 3 Jahren wird meine Kollegin zunehmend wegen Reizhusten krankgeschrieben.
- im Gesicht treten bei mir seit 3 Jahren zunehmend Hautrötungen auf, die immer intensiver werden und es wird schwerer sie zu behandeln damit sie relativ unauffällig bleiben
- mein Verbrauch an Asthmaspray hat sich in den letzten 3 Jahren circa verdreifacht. Vor der neuen Stelle hatte ich nur Asthma während des Pollenflugs von Birke und Gräsern. Mittlerweile klage ich durchgehend unter leichten Atembeschwerden und nutze regelmäßig das Spray
- wir beide klagen unter trockene Hände. Bei mir erst seit 3 Jahren. Nach Wechsel auf privates Kinderhandwaschmittel/fettende Seife sind die Beschwerden annehmbar. (Das dienstliche Handwaschmittel war zu aggressiv)
(- erhöhten Schnupfen konnten wir nicht feststellen.)

Für uns Anlass genug dem Ganzen nachzugehen. Gern lassen wir uns die Erscheinungen erläutern.

Meine persönliche Einstellung ist, dass oft ein Zusammenspiel vieler Faktoren etwas entsprechend auslöst. Momentan scheinen wir gesundheitlich in unserem Büro nicht gut aufgestellt zu sein. Die aufgeführten Beschwerden klingen andernorts ab, obwohl wir bis vor kurzem, psychisch gesehen, keinen Anlass hatten, hierfür den Arbeitsplatz verantwortlich zu machen. Zumindest sollte geschaut werden, durch was sonst noch alles diese Beschwerden auftreten können.

Ansatz Hausstaub:
Der Drucker bläst nicht und und sorgt auch sonst für keine große Luftzirkulation.
(Die Tische werden nicht regelmäßig geputzt und es lagert sich in der Nähe des Druckers gern leichter Staub ab - selbst nach größerem Drucken verwirbelt nichts von dem Staub)

Wir lüften jeden Morgen für 15min mit weit offenen Fenstern und zwischendurch nach Bedarf.


Bisher wurde folgendes veranlasst:

- größere Druckaufträge gehen an einen Drucker in einem seperaten (unbelüfteten) Raum (hierfür lassen wir uns gerad Schlüssel anfertigen)
- im anliegenden selten benutzten Besprechungsraum steht jetzt unser Arbeitsplatzdrucker (vorher Stand dieser auf geteilt auf dem Tisch meiner Kolligin und mir; die Lüftungsöffnungen zeigten in unsere Richtung)
- für Notfälle drucken und kopieren wir auf dem bei uns in einer Ecke verbliebenen Kopierer (mit diesem scannen und faxen wir unter anderem)

----

Vielen Dank für die Links!

Insbesondere:
- Dokumentenecht
- Studie (noch nicht gelesen)

----

Viele Grüße
Beitrag wurde am 14.02.13, 10:48 vom Autor geändert.
von
Hallo Schloenske,

ich muss sagen die Schilderung Eurer Sympthome klingt beängstigend zumal ich selbst Alergiker bin :(

Zusätzlich habe ich das Glück zu den EDV-Menschen zu gehören die die Geräte warten, aber ich kann bisher keine Verschlechterung feststellen -glücklicherweise-.

Egal ob die Sympthome nun psychosomathisch oder reel durch die Anwesenheit der Drucker ausgelöst werden denke ich ist es der richtige Schritt die Teile aus dem Büro zu verbannen.

Was die Augenprobleme betrifft sollte dies jedoch 100%-ig nicht von den Druckern kommen. Vielmehr handelt es sich um das Schicksal das so ziemlich jeden Bildschirmarbeiter mal ereilt. Ich würde mir hierzu mal einen Artikel über Ergonomie am Pc-Arbeitsplatz zu Gemüte führen. Viele machen halt was falsch wenn es um die Positionierung und die Konfiguration des Bildschirmes geht. (Höhe, Kontrast, gegen das Licht stellen damit man mal rauskucken kann, zu wenig Licht, einige vergessen das Zwinkern und klagen dann über trockene Augen).

Zum Thema trockene Hände: Dabei handelt es sich eher um eine Veranlagung, manche haben sie manche haben ein Waschfimmel oder andere waschen sie arbeitsbedingt (staubige Akten) andauernd, da ist die richtige Seife und evtl. eine Handcreme natürlich unerlässlich.

Hautrötungen: Ich nehme an, dass es Dich als Alergiker voll erwischt hat und Du womöglich neben dem Hauschnupfen auch z.B. Neurodermitis als Gratisbeigabe bekommen hast. Die reagiert eben auch auf Stress als Auslöser. Auch das "über-das-Gesicht-fahren-nachdem-man-sich-staubige​-Finger-geholt-hat- kann dann zum auftreten der Hautrötungen im Gesicht führen.

Mein Mitleid ist Dir auf jeden Fall sicher.

Zum Staub um den Drucker herum: Hierbei handelt es sich um ein ganz natürliches Phänomen da der Drucker ha Luft anzieht, die warme Abluft der Fixiereinheit sorgt ebenfalls für einen Luftstrom und die Fläche um den Drucker herum wird normalerweise selten "benutzt" deshalb sammelt sich soviel Staub an, dass er im Vergleich zum Rest des Büros auffällt.

Nunja, ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Glück mit Eurem Druckerproblem.

Grüße

MJJ
von
Deinen Ausführungen zu Augen, trockene Hände, Hautrötungen kann ich nur zustimmen. Die Punkte sind in jedem Falle zu berücksichtigen. Die Besserung bspw. durch den größeren Monitor deutet ja schon auf andere/weitere Ursachen hin.

Vielen Dank für die verständisvolle Hilfe!

Bei den wichtigen Personen haben wir uns Gehör verschaffen können. (Unterlagen Haufe, Studie, Presseartikel zur Studie, Inhalte der Prüfsiegel haben geholfen unsere Bedenken zu prüfen - betriebsärztliche Stellungnahme folgt noch) Es sieht ganz gut aus, dass sich hier etwas zu unseren Gunsten ändert. Wir werden dann nach und nach merken, ob der Laserdrucker auf dem Schreibtisch mit eine Quelle der Probleme war.
Beitrag wurde am 14.02.13, 14:00 vom Autor geändert.
von
Auch ich dachte nach dem Umzug in ein neues Büro an alles mögliche, was für meine von Tag zu Tag schlimmer werdenden Probleme ver-
antwortlich sein könnte. An die neuen Drucker, 9 Stück im Großraum-büro, habe ich nicht im Traum gedacht. Erst als alles andere ausgeschlossen war, wurde mir klar, daß es nur davon kommen kann.
Was sich dann auch herausstellte. 7 Jahre ging ich durch die Hölle, bis ich schlußendlich nicht mehr konnte, auch ich dachte, es handle sich einfach um eine Allergie gegen den Toner der Laserdrucker, Frührente mit gerade mal 48 Jahren. Nach Tonerkarenz ging es mir zusehends besser, und ich war froh, denn nun schien mir mein Leben wieder lebenswert.
Ja, bis dann ein bösartiger Lungentumor diagnostiziert wurde. Da wurde mir klar, daß die vermeintliche "Allergie" Spuren hinterlassen
hatte. Problem bei der ganzen Sache, jeder Mensch reagiert anders! Der eine mit Migräne, der andere mit der Haut, wieder andere mit neurologischen Ausfällen, weil einfach jeder Mensch "Schwachstellen" wo sich das Ganze manifestiert. Ich verfluche den Tag an dem in unserer Firma Nadeldrucker gegen Laserdrucker ausgetauscht wurden, denn die haben mein Leben zerstört.
von
... mir fehlen die Worte ...
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