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Welchen 3 in 1 Drucker kaufen? Eure Empfehlung!

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von
Hallo alle Zusammen,

möchte mir einen 3 in 1 Gerät zulegen, bin mir aber nicht sicher welchen Hersteller und welches Modell.
Er braucht keinen großartigen "Schnickschnack" zu haben (integriertes Display usw.) sollte aber über randlosen Druck und guten Farb- bzw. Fotodruck verfügen. Nicht zu vergessen sind natürlich die Folgekosten. Da ich bis jetzt nur HP Drucker hatte, habe ich mit anderen Herstellern wenig Erfahrung.

Welches Modell würdet Ihr mir emfpehlen. In den "Fachmärkten" (Media Markt usw.) gibt es immer wieder andere Aussagen. Mal ist es der Lexmark, mal HP, mal Epson usw.!

Bitte schreibt fleißig Eure Meinungen, denn mein alter 970 CXi gibt so langsam den Geist auf! ;-)
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Finger weg von Lexmark! Taugen nicht viel und haben irre Verbrauchskosten.

Wie viel willst du denn ausgeben?
Und was willst du hauptsächlich drucken (Normalpapier -» Texte, usw. oder Fotopapier -» Fotos, oder keines von beidem besonders stark)?
von
Warum dieses blöde Vorurteil! Wer wirklich rechnet wird etwas anderes erkennen.

Henning
von
@ Henman

Wieso Vorurteil? Das ist eine Tatsache... Zumal allen Lexmark Printern nur halbe Tinten beiliegen.

@ Labi: Gute Geräte mit akzeptablen Verbrauchskosten sind die Epson RX420 und CX3650. Beide kosten so ca. 130-150€ und haben Einzelne Tinten, gutes Druckbild und sind je nach Vorlieben besser auf Normalpapier (CX) oder beim Fotodruck (RX). Beide haben ein mehr als akzeptables Schriftbild und sind vom Verbrauch her sehr preiswert.

Zum Thema findest Du einen intressanten Vergleichstest in der c´t. Es wurden dabei Geräte von Epson (RX420) HP (1350) Lexmark und Brother getestet.

Der Lexmark war der schnellste aber vom Verbrauch her der teuerste Drucker. Die Beste Qualität und die niedrigsten Verbrauchskosten hatte der Epson, der diesen Test mit den besten Noten gewann. Lediglich etwas schneller hätte er sein können, ansonsten hatten die Tester nicht viel zu meckern.
von
Hallo VenomST,

bitte nicht vergessen das die UV-Beständigkeit des Epson auch nicht so gut abgeschnitten hat. HP und Brother haben einen auf die Nase bekommen, als es um die Scannqualität ging, und ich glaube auch der EPSON hat hier nicht so gut abgeschnitten wie der Lexmark. Was mich bei diesem Test wirklich stark verwundert hat, ist die wohl ausgesprochen schlechte HP Bewertung.

Über die Seitenpreise wollen wir uns wohl aber nicht streiten. Epson ist leider dafür bekannt, genau wie auch CANON, einen netten Anteil der Tinte beim Einschalten in ein Fliess zu pumpen, das machen HOP und Lexmark nicht.

Wenn jemand also immer nur eine oder zwei Seiten am Tag druckt, dann sollte es das Gerät besser immer eingeschaltet lassen. Besonders spannend wird es, wenn ich nur mal etwas einscannen möchte... Auch dann schalte ich das Gerät ein...

Wirft das nicht ein paar Fragen auf. z.B. warum alle Anbeiter, ausser Lexmark, die Reichweite der Tintenpatronen nur selten, oder gut versteckt angeben und lieber mit der Tankgrösse arbeiten?

Henning
von
@Henman

Man wird um 150€ immer irgendwo Kompromisse machen müssen, soviel ist klar. Es zeigte sich aber in dem Test relativ klar, dass der Epson letzlich die "wenigsten Macken" von allen hat (das ist irgendwo verständlich, man muss ja auch noch Geräte um 300€ anbieten und verkaufen können).

Dass der HP eher negativ bewertet wurde, wundert mich nicht die Bohne, er ist langsam, teuer, hat riesige Treiber (die das ganze System zu müllen. Auf einem kleinen 1Ghz Rechner kommt man damit sehr schnell ins Schwitzen) und er beherrscht Randlosdruck nur bei 10x15 und nur mit diesem antiquierten Abrissstreifen - technisch nicht mehr zeitgemäß.

Man kann zu den Reinigungsvorgängen der Epsondrucker stehen wie man will, so oder so ist man in jedem Fall deutlich flexibler wenn man seine Patronen einzeln tauschen kann. Die Reinigungen werden auch nicht bei jedem Einschalten durchgeführt, dieses Gerücht ist eine Ente... Außerdem kann man bei diesem Hersteller wahlweise auch Billigtinten einsetzen, was bei Lexmark und HP mangels Alternativen kaum geht und selbst refillen ist ja nicht jedermans Sache.

Lexmark gibt auf seinen Tinten nichtmal die Füllmenge an sondern operiert mit Seitenzahlen die völlig utopisch sind, das macht keiner der anderen Hersteller. (900s Text schafft ein Lexmark im LEBEN nicht mit einer Patrone!) Für einen Kunden ist es halt ein kleiner Ansatzpunkt an dem er sich orientieren kann. Mich stört, dass speziell Lexmark seine Kunden mit viel zu hohen Preisen neppt und die Patronen weniger aushalten, als die ähnlich gelagerten HP Patronen. Außerdem sind bei Canon/Epson/HP in den technischen Daten auf der Homepage angegeben wieviel man bei ca. 5% drucken kann.

Selbst Wenigdrucker würden mit anderen Geräten besser fahren, da nutzen auch ein Farbdisplay und schnellere Druckzeiten beim Lexmark nicht viel.

Der Scanner des Epson hat gute Wertungen bekommen, er hat farbstichfrei aufgelöst und die Fotos nicht künstlich überschärft so wie der HP.

Was die Lichtbeständigkeit angeht: kein Problem, damit wird man leben können. Wichtiger ist, dass ich meine Fotos auch mit feuchten Fingern anfassen kann, wenn ich beim Kaffeetrinken sitze und sie mir mit Freunden ansehe. Hier scheiden Lexmark und HP aus, deren Fotos sind extrem feuchtigkeitsanfällig und das macht sie für den Alltag eigentlich unbrauchbar.
von
1-2 Seiten am Tag reichen, um mit einem Lexmark arm zu werden.
Das Reinigen fällt erst richtig ins Gewicht, wenn man eben nur wenige mal im Monat das Gerät einschaltet und wenig druckt.
Und selbst dann ... die Lexmarks toppt man so leicht nicht, was Verbrauchskosten angeht. Wie du den Tests hier entnehmen kannst, sind Seitenpreise von 5 Cent und mehr pro Textseite bei Lexmark normal.
von
ich täte dir auch zum epson raten. denke es wurde zu den gründen schon alles gesagt.

lexmark sollte nurnoch laser bauen :)
von
Danke ersteinmal für Eure zahlreichen Antworten und Tips!

Habe mich noch einmal ein wenig informiert und tendiere jetzt entweder zum

-Epson Stylus CX 6600 (soll hier am Ort 199,-€ kosten

dem

-HP PSC 2355 All in one (ebenfalls 199,- €)

oder dem

-HP PSC 1350 All in one (für 149,99 €)
von
Der Verkäufer hat mir zum PSC 2355 geraten, konnte mir aber nicht genau sagen ob er auch DIN A4 randlos druckt. Welches der drei Geräte würdet Ihr denn konkret empfehlen?

In meinen "Lastenheft" steht halt günstiger Verbrauch, gute bis sehr gute Druckqualität in Schrift und Foto und randloser Druck (wenn möglich bis DIN A4). Ansonsten sollte er auch gut und problemlos drucken wenn er mal 2 Wochen nicht benutzt wurde!

Also ich werde wahrscheinlich den kaufen, den Ihr empfehlt.

Danke für die Antworten!

IdS
Michael
von
Der HP kann randlos drucken, hat aber im Test der Computerbild gegen den Epson verloren. Der HP ist etwas schneller und etwas besser im Textdruck (ist mit bloßem Auge nicht sichtbar) Der Epson hat aber die wasserfesten Tinten und ist im Farbdruck sehr viel gübstiger. Ein 10x15 Foto kostet lt. ComputerBild nur ca. 35c, beim HP ist gut das 2,5fache einzuplanen.
Im Kopier und Scanmodus ist der Epson klar besser, im Fotodruck sind sie etwa gleichwertig.

Beide sind klar besser als der kleine 1350er, der nicht mehr zeitgemäß ist. Der HP ist schnell und sieht gut aus, aber er ist wesentlich teurer im Unterhalt als der Epson und schlechter im Kopier/Scanmodus. Außerdem sind die Ausdrcuke des Epsons viel länger haltbar, der HP reagiert sehr empfindlich auf feuchte Finger.

Der Epson CX6600 ist schlichtweg der beste Multi im Preisbereich bis 250€.
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