Canon i-Sensys MF563dw, LBP335dw sowie Imageforce 1643

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Canon bringt seine i-Sensys-Monolaser der 43-ipm-Klasse auf den neuesten Stand. Es gibt verstärkte Sicherheit und den Hochleistungs-ADF, der bereits zuvor eingeführt wurde. Gefeilt wurde zudem am Design und am größeren Display. Erneuert wird auch die LBP-Variante ohne Scanner. Für Vertragsgeschäft kommen Imageforce-Versionen.

Erschienen am 5. März 2026 bei Druckerchannel.de, 1 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=5399


Abgerundete Sache mit neuem Scanner und bewährter Technik


Jetzt wollen es die Japaner aber wirklich wissen. Während man 2025 fast das gesamte Farblaser-Portfolio von den "einfachen" bis hin zu den gehobenen Modellreihen erneuert hat, kamen im Herbst auch neue Monolaser der MF460er-Serie raus.

Nun folgt auch die gehobene Klasse mit noch flinkerem Druckwerk und auf Wunsch mit Platz für deutlich mehr Papier. Bei allen Multifunktions-Neuvorstellungen wurde, neben kleineren Optimierungen, auch immer gleich ein neuer Scanner verbaut, der nicht nur besonders flink ist, sondern auch kleine Formate ab Visitenkartengröße verarbeiten kann.

Von der ebenfalls neu eingeführten Imageforce-Serie ist hier noch nicht mal die Rede. Vom Schreibtischgerät mit "bewährter" Laser-Technologie bis hin zu A3-Modellen mit auf OLED basierender Belichtungszeile wird ein noch breiteres Spektrum abgedeckt.

Canon i-Sensys MF563dw

Mit dem i-Sensys MF563dw folgt nun auch das 43-ipm-Flaggschiff, der für rund 950 Euro sowohl auf den MF552dw und MF553dw folgen wird. Eine Variante ohne Fax entfällt somit - was das Portfolio auch etwas schlanker macht.

Als Unterschied zum zuvor gezeigten i-Sensys MF465dw II gibt es nicht nur ein schnelleres Druckwerk, sondern auch ein erweitertes Bedienkonzept, mehr Papierkapazität und mehr Kassetten-Optionen. Noch mehr Leistung gibt es dann erst wieder in der Imageforce-Serie, oder den auslaufenden Imagerunnern. Bei i-Sensys ist bei der MF560er-Serie tatsächlich Schluss. Nur bei LBP (ohne Scanner) gibt es weiterhin den LBP361dw im Sortiment.

Design und Druckwerk

Dem gegenüber Canon geneigten Druckernutzern dürfte die etwas erneuerte Optik auffallen. Die grundsätzliche Designsprache ist gleich geblieben, jedoch ist alles etwas runder, glatter und auch die dunkle Akzentfarbe rund um das Ausgabefach ist entfallen. Dazu nimmt das Bedienpanel auf der rechten Seite nun deutlich mehr Platz ein, was vorrangig am größeren Display liegt, welches man so nur von den Kopierern aus der Imagerunner- oder neuerdings eben Imageforce-Serie kennt.

Der MF563dw (soweit nicht anders erwähnt, sind hier auch die beiden 1643er-Modelle mitgemeint) ist mit einer Laser-Druckeinheit samt Auflösung von nativ bis zu 1.200 dpi ausgestattet. Das maximale Drucktempo im A4-Betrieb beträgt 43 ipm im Simplex- und äußerst schnelle 36 ipm im Duplexmodus - also entsprechend 18 beidseitig bedruckte Blätter je Minute. Papier in A5 wird regulär quer eingelegt und dadurch mit einem Tempo von knapp 65,2 ipm bedruckt. Interessanterweise ist der einfachere MF465dw II sogar nochmals um 0,2 ppm flinker in A5. Das dürfte an etwas kürzeren Papierwegen liegen.

Die erste Druckseite soll aus dem Bereitschaftsmodus bei allen drei Modellen gleichermaßen nach rund 6,2 Sekunden im Ausgabefach liegen. Ausgehend vom Ruhemodus (also dem Tiefschlaf) kommen nochmals 20 Sekunden für das Erwachen und Echauffieren des Druckwerks dazu - da braucht eine Kaffeemaschine länger.

Beim Thema Drucktempo hat sich gegenüber der Vorgängerserie also ziemlich genau nichts getan - nicht schlimm, tatsächlichen Bedarf gab und gibt es da auch nicht. Zumal die Geschwindigkeitsklassen in dieser Branche auch fest abgesteckt sind. Beachtenswert an dieser Stelle ist ohnehin der extrem schnelle Duplex-Druck, den man in dieser Preisklasse bei der Konkurrenz vergeblich sucht.


Papierverarbeitung

Keine Änderungen (ausgehend von den Vorgängern) gibt es zudem bei der Papierverarbeitung. Fest integriert ist eine 550-Blatt-Kassette, was auch gleich der wesentliche Unterschied zu den MF460ern ist, die mit 250 Blatt auskommen müssen.

Aus dieser können Medien ab DIN A6 (105 x 148 mm) und mit Grammaturen bis zu 120 g/m² verarbeitet werden. Für spezielles oder kleineres Papier gibt es die frontal aufklappbare Universalzufuhr für weitere 100 Blatt. Diese kommt  auch mit 199 g/m² starken Medien und Formaten ab 76,2 x 127 mm klar. Bei der Drucklänge ist man aus allen Einzügen auf 355,6 mm beschränkt - das entspricht der des US-amerikanischen Legal-Formats. Einen Bannermodus gibt es also nicht.

Optional lassen sich der MF und die beiden (von der Konstruktion baugleichen) Imageforce-Systeme um drei weitere 550-Blatt-Kassetten (Bestellnummer PF-C1, jeweils rund 250 Euro) erweitern, wodurch dann insgesamt bis zu 2.300 Blatt (gemessen bei 80 g/m²) ihren Platz finden. Die Spezifikationen der Zusatzkassetten entsprechen exakt denen der Standardkassette - also bezügliche Grammatur und Formatvielfalt.

Während das Duplex-Drucktempo aufgrund einer cleveren Mechanik begeistern kann, funktioniert der automatische beidseitige Modus bei diesen Canons leider nur in A4 oder dessen internationalen Entsprechungen. Die sonst ähnlichen Farbgeräte um den i-Sensys MF754Cdw II schaffen das auch in A5 - Geräte anderer Hersteller teilweise sogar in A6. Auch bei der Begrenzung der Grammatur beim Duplexdruck auf 120 g/m² gibt es nicht ausgeschöpfte Potenziale.

Technologisch bedingt ist bei Laserdruckern kein randloser Druck möglich. Standardmäßig bleiben stets fünf Millimeter je Seite unbedruckt. Bei Umschlägen erhöht sich der Wert oben und unten auf jeweils zehn Millimeter.


Neuer Scanner mit Dual-Duplex-ADF

Die zurückliegenden Vorstellungen der letzten Mono- und Farblaser von Canon lassen bereits erahnen, dass auch die MF560er-Serie (also derzeit nur der MF563dw und die Imageforce-Varianten) eine neue Scanner-Einheit bekommt. Und in der Tat: Auch in der Oberklasse wurde der ADF vollständig überarbeitet. Dieser fasst zwar weiterhin lediglich bis zu 50 Originale, jedoch kann im kontinuierlichen Modus ("fortlaufendes Scannen") jederzeit nachgelegt werden.

Auf den ersten Blick hat sich bei den zulässigen Originalen wenig geändert. Formate ab A6 und mit einer Grammatur von bis zu 120 g/m² gingen schon beim Vorgänger. Allein das ist schon nicht selbstverständlich. Neu sind jedoch Rollen, die auch Visitenkarten ab 48,0 x 85,0 mm mit einer Grammatur von bis zu 209 g/m² verarbeiten können. In dieser Klasse schafft das sonst keiner. Ja, noch besser sind Ricoh-Kopierer mit dem neuen "Seamless Digitisation"-Aufsatz - die kosten aber auch ein Vielfaches.

Ärgerlich und in diesem Zusammenhang nochmal erwähnenswert ist die fehlende Duplexdruckfähigkeit der Serie in Formaten, die kleiner als DIN A4 sind. Im doppelseitigen Modus ist das Druckwerk also klar der Flaschenhals.

Hervorzuheben ist dafür aber das extrem hohe Scantempo von bis zu 50 ppm in Simplex und entsprechend ohne Verlust 100 ipm in Duplex. Dank flinkem Prozessor gilt das so übrigens auch für den Farbmodus. Die kleinere MF460-II-Serie wird in diesem Modus auf 40 ppm oder 80 ipm gebremst. Bei den Vorgängern, um den i-Sensys MF553dw, war übrigens im Farbmodus bereits bei 13 ppm Ende Gelände. Der S/W-Scan war mit 38 ppm angegeben, was somit auch etwas unterhalb des Drucktempos lag.


Bedienpanel, Anschlüsse, Cloud und Scanziele

Augenscheinlich lässt sich die MF560er-Serie durch die Position des Bedienpanels von den kleineren MF460ern unterscheiden. Diese befindet sich auf der rechten, anstatt auf der linken Seite. Offenbar gibt es konstruktionsbedingte Gründe, die Canon dazu veranlasst haben, bei den kleineren Modellen von diesem Schema abzuweichen.

Der i-Sensys MF563dw steht diesbezüglich also ganz in der Tradition der Imageforce-Serie (oder der Imagerunner-Vorgänger) - nicht nur, was die Position angeht. Denn erstmals für ein i-Sensys-Multifunktionsgerät wurde ein Farb-Touchscreen mit einer Diagonalen von üppigen 17,8 cm verbaut. Dieses setzt in erster Linie auf die neue Designsprache mit hellem Hintergrund und bunten Symbolen, die sich so auch bei neueren Tintendruckern und in der App wiederfinden.

Neu ist auch, dass somit neue Informationen dargestellt werden können, die man in dieser Klasse bislang vergeblich suchte. Dazu gehört ein rechts eingeblendetes Protokoll der letzten Aktionen, welches immer benutzerabhängig ist. Mit wenigen Klicks kann man so ganze Workflows wiederholen, die man kürzlich angelegt oder durchgeführt hat. Möglich ist auch die dauerhafte Speicherung als Profil. Wer datenschutzrechtliche Bedenken hat, kann diese "Timeline" auf Wunsch auch abschalten.

Zusätzlich gibt es physische Tasten für den Schlafmodus, die Startseite sowie den sofortigen Druckabbruch. Ein eventueller Fehlerzustand sowie eingehende Druckdaten werden per LED signalisiert.

Canon hebt hervor, dass dynamisch eingeblendete QR-Codes bei der Einrichtung der App und auch im Fehlerfall helfen. Auf einem Smartphone können dann noch bessere und aktuelle Hilfeseiten angezeigt werden.

Auf der gegenüberliegenden (also linken) Seite ist ein USB-Host-Anschluss zum Anstecken eines Speichersticks vorhanden. Dieser dient der Ablage von Scans oder als Dateneingabe für den Druck von (auch komplexen) PDF- oder XPS-Dokumenten oder Bilddateien. Abspeichern kann man übrigens auch durchsuchbare PDF-Dokumente mittels einer einfachen OCR-Umsetzung. Diese Funktion hat in der Geräteklasse auch nur Canon. Andere machen das bestenfalls über eine Cloud-Anbindung.

In dem Zusammenhang kann man auch erwähnen, dass sich die Canons voll in die Cloud einbinden lassen. Möglich ist das Drucken von dort gespeicherten Dokumenten oder eben die Ablage in diese nach einem Scan.

Sowohl die Cloudfunktionen als auch der Scan zu Netzwerkzielen (FTP oder SMB bis v3) oder zu E-Mail-Adressen sind generell nur über eine Ethernet- oder WLAN-Installation möglich. Drahtlose Verbindungen lassen sich über das 2,4-GHz-Band aufbauen. Das weniger stark überlastete 5,0-GHz-Band bleibt jedoch außen vor. Das lediglich unterstützte Wi-Fi 4 verlangt das auch nicht. Canon geht leider nicht über den eher betagten Standard 802.11b/g/n hinaus. Immerhin ist WPA3 nun auch mit dabei.

oAuth 2.0 für E-Mail

Der Scan in Netzwerkfreigaben ist jetzt mit dem aktuellen Standard 3.1.1 möglich. Scans können zudem per E-Mail weitergeleitet werden. Mit dabei ist die für Microsoft-Geschäftskunden notwendige Unterstützung von "oAuth 2.0" (und TLS 1.3). Auch Google setzt vermehrt auf diesen Standard, der die Sicherheit stark erhöht.

Standardmäßig verstehen die Drucker die Seitenbeschreibungssprachen PCL6, PCL5, Postscript 3 sowie das Canon-eigene "UFR II" (Ultra Fast Rendering). Treiber werden für Windows ab Version 8.1, MacOS ab Mac OS X Version 10.11 und Linux angeboten. Mit der "Canon PRINT"-App für Android- und iOS-Systeme können sowohl die Druck- als auch die Scanfunktion genutzt werden.

Das treiberlose Drucken ist über Airprint, Mopria und IPP Everywhere (Chromebook und Linux) möglich. Microsoft-Geschäftskunden können über die Cloud zudem "Universal Print" nutzen.

Die Sicherheit hat Canon neben den aktuellen Standards auch mit SIEM und der Möglichkeit von längeren Passwörtern verbessert.

Canon i-Sensys LBP335dw

Während Canon mit der Vorstellung des MF553dw im Jahr 2022 noch auf eine aktualisierte LBP-Version ohne Scanfunktion verzichtet hat, gibt es 2026 endlich auch an dieser Stelle ein Update. So wird der i-Sensys LBP335dw auf den LBP325x folgen, der noch zur "i-Sensys X"-Serie gehörte und bereits 2019 eingeführt wurde.


Vorab sei erwähnt, dass auf die gleichen Tonerkartuschen gesetzt wird wie beim Vorgänger - das hat nach so langer Zeit in der Druckerbranche fast schon Seltenheitswert.

Der rund 690 Euro teure "Nur-Drucker" hat das gleiche Druckwerk, wie das neu vorgestellte Multifunktionsgerät und auch die gleichen Leistungsdaten. Das Design wurde ebenfalls leicht aufgefrischt, am Bedienkonzept wurde jedoch eher wenig geändert. Es bleibt bei einem physischen Tastenfeld mit Navigationstasten und einem hochklappbaren Display mit vier Textzeilen samt Hintergrundbeleuchtung - zweckmäßig also.

Eine Imageforce-Version (logischer Name 1643P) ist noch nicht in Sicht, könnte aber folgen. Es bleibt also beim Imagerunner 1643P als Gegenpart mit Uniflow-Einbindung und dem günstigeren Toner.

Oberklasse Canon S/W-Laserdrucker (2026)
Canon i-Sensys MF563dwab Mär

UVP 949 €*1

Canon i-Sensys MF563dw

Canon i-Sensys LBP335dwab Mär

UVP 589 €*1

Canon i-Sensys LBP335dw

Preisca. 950 Euroca. 690 Euro
Format/
Funktionen
A4 ✓
Farbe ✗
Drucken ✓
Scannen ✓
Dual-Duplex-ADF ✓
Kopieren ✓
Faxen ✓
A4 ✓
Farbe ✗
Drucken ✓
Scannen ✗
Kopieren ✗
Faxen ✗
Vorgängeri-Sensys MF553dw /
i-Sensys MF552dw (ohne Fax)
i-Sensys LBP325x (2019)
Uniflow-ModelleImageforce 1643F (ca. 1.350 Euro) /
Imageforce 1643 (ca. 1.250 Euro, ohne Fax)
Vorgänger: Imagerunner 1643iF II / 1643i II
zunächst weiterhin der
i-Sensys X 1643P
Druckwerk
A4-Simplex-Drucktempo
(A5 quer)
43,0 ipm
(65,2 ipm)
A4-Duplex-Drucktempo36,0 ipm (18 ppm)
Erste Druckseite6,2 Sekunden
(zzgl. 20 Sekunden Aufwärmzeit aus dem Ruhemodus)
DruckauflösungLaser, 1.200 dpi (nativ)
Papierverarbeitung
PapierzuführungKassette: 1x 550 Blatt (60 bis 120 g/m², A4, A5, A6, ab 105x148 mm)
Universell: 100 Blatt (60 bis 199 g/m², A4, A5, A6, ab 76,2x127 mm)
maximale Länge bis 355,6 mm
Papierzuführung
optional
3x 550 Blatt ("PF-C1", 0732A033)
Stärke und Formate wie Hauptkassette
Papierzuführung
maximal
2.300 Blatt
(4 Kassetten und Universalzufuhr)
Papierausgabe150 Blatt
(Face Down)
Duplexdruckja (nur A4 und Derivate)
60 bis 120 g/m²
Druckrand5 mm an jeder Seite
Scanner
Sensor600 dpi, CIS-Sensor
(Twain, WIA)
ADF-ScannerDual-Duplex-ADF (2 Sensoren)
50 Blatt (60 - 120 g/m²)
(A6, A5, A4, ab 48 x 85 mm)
(ohne Scanner)
ADF-Scanner für Visitenkartenab 48,0 x 85,0 mm
(bis zu 209 g/m²)
(ohne Scanner)
ADF-Tempo
Simplex/Duplex
50 ppm /
100 ipm (50 ppm)
(ohne Scanner)
ScanzieleE-Mail (mit TLS 1.3 und oAuth 2.0), PC, SMB (bis v3), FTP, Cloud(ohne Scanner)
Integriertes OCR
(durchsuchbare PDF)
ja(ohne Scanner)
Bedienung & weitere Daten
Display17,8 cm
Farb-Touchscreen
Textdisplay, beleuchtet
DruckersprachenUFRII, PCL 5e & 6, PostScript 3
Erweiterungs-plattformImageforce-Geräte: MEAP
USB-Hostja, Direktdruck von Bilddateien, PDF
und Speicherung von Scans
ja (hinten), Direktdruck von Bilddateien, PDF
Druck aus Cloudja
(Dropbox, GoogleDrive, OneDrive)
Formate: PDF, JPEG
CPU / Speicher1,6 GHz
2 GByte Ram, 64 GBytes eMMC
(nicht erweiterbar)
1,6 GHz
2 GByte Ram, 32 GBytes eMMC
(nicht erweiterbar)
AnschlüsseUSB, GB-Ethernet, WLAN 802.11b/g/n (nur 2,4 GHz, WPA 1/2/3), Wifi-Direkt
StandardsWifi-Direkt, Mopria, Airprint, IPP Everywhere, Microsoft Universal Print
Verbrauchsmaterial (i-Sensys-Modelle)
TonerserieSerie 056
(mit Einwegtrommel)
Toner im Lieferumfang5.100 Seiten (056L)
TonergrößenStandard: 5.100 Seiten (056L, ca. 155 Euro)
Hoch: 10.000 Seiten (056, ca. 240 Euro)
Hoch: 21.000 Seiten (056H, ca. 335 Euro)
Verbrauchsmaterial (Imageforce-Modelle)
TonerserieSerie T06
(mit Einwegtrommel)
Toner im Lieferumfangregulär keiner
TonergrößenStandard: 20.500 Seiten (T06, ca. 160 Euro)
Druckleistung und Optionen
monatliches Druckvolumenempfohlen: 2.000 bis 7.500 Seiten
einmalig: bis zu 150.000 Seiten
OptionenStandfuss / Rollcontainer: V2/AB1
Internationale PCL-Schriften: A1E
Barcodedruck-Kit: D1E
Garantie24 Monate (Vor-Ort)
Aktionsbedingt: Verlängerung auf drei Jahre, nach Registrierung nach dem Kauf
Alle Datentechnische Daten
© Druckerchannel

Verbrauchsmaterial und Folgekosten

Die erfreuliche Nachricht (vor allem für Umsteiger) ist, dass sich bei den Tonerkartuschen nichts geändert hat. Das gilt hier für die Modelle seit den letzten beiden Generationen bei i-Sensys und auch in der Imagerunner/i-Sensys-X und nun der Imageforce-Serie.

Sowohl der i-Sensys MF563dw als auch der LBP335dw lassen sich mit Tonerkartuschen der Serie 056 bestücken, die es für 10.000 Seiten oder in der kleineren L-Version für 5.100 oder auch in der größten H-Version für dann 21.000 Seiten gibt. Immer enthalten ist gleich die Bildtrommel, die somit bei jedem Tausch einer Kartusche mitgewechselt wird. Zum Lieferumfang gehört ein "kleiner" 5.100-Seiten-Behälter, der regulär 155 Euro im Nachkauf kostet. Weitere Verbrauchsmaterialien sind nicht vorgesehen.

Etwas anders sieht die Sache bei den Imageforce-Multifunktionsgeräten aus. Für diese gibt es ausschließlich große Toner der Serie T06 , die allerdings mit einer ausgewiesenen Kapazität von 20.500 Seiten minimal reichweitenschwächer sind. Preise werden in der Regel mit dem Fachhandel ausgemacht. Man kann aber davon ausgehen, dass diese in etwa einem Drittel niedriger ausfallen als bei den i-Sensys-Modellen. Zu beachten ist jedoch, dass regulär kein Toner im Druckerkarton beiliegt.

Für die i-Sensys-Geräte ergeben sich somit Seitenpreise, die zwischen einem und zwei Cent liegen - das ist mehr als konkurrenzfähig. Berechnet sind diese allerdings mit den großen Kartuschen, die dann auch gleich mit rund 330 Euro zu Buche schlagen. Die Imageforce-Geräte dürften im Unterhalt effektiv deutlich günstiger sein, sind aber auch initial hochpreisiger.

Zurückgesendete Originalkartuschen werden im Werk Liffré in der Bretagne (Frankreich) recycelt. Eine Aufbereitung von gebrauchten Tonerkassetten findet für Canon-Drucker derzeit nicht statt. Immerhin recycelt man dort aktuell bis zu 97 Prozent (nach Gewicht) der Kartuschen, um damit neue Produkte herstellen zu können.

Druckkostenanalyse 03/2026*2
Seitenpreis mit
'ISO-Textdokument'*3 (100.000 Seiten)
  
Kyocera Ecosys MA4000-Serie (Mono)
 
 
1,1 ct
Kyocera Ecosys MA4500fx, MA4500x
 
 
1,1 ct
Brother MFC-L6800-Serie, DCP-L6600DW & HL-L6300DW
 
 
1,5 ct
Canon i-Sensys MF553dw & MF552dw (Vorgänger)
 
 
1,5 ct
Canon i-Sensys MF563dw und i-Sensys LBP335dw
 
 
1,5 ct
Brother MFC-L5710DW, MFC-L5710DN, Brother DCP-L5510DW, Brother HL-L5210DNTT, HL-L5210DWT, HL-L5210DNT, HL-L5210DW, HL-L5210DN
 
 
1,9 ct
HP Laserjet Enterprise Flow MFP M528z, HP Laserjet Enterprise MFP M528f, M528dn, HP Laserjet Enterprise M507x, M507dn
 
 
1,9 ct
Lexmark MX431adn, Lexmark MS431dn
 
 
2,3 ct
Lexmark MB3442adw und B3442dw
 
 
2,3 ct
Canon i-Sensys MF465dw II, MF463dw II & MF461dw II
 
 
2,6 ct
HP Laserjet Pro MFP 4102- & Pro 4002-Serie
 
 
2,7 ct
Ricoh SP 330-Serie
 
 
2,9 ct
Lexmark B3340dw (Drucker)
 
 
3,0 ct
Brother MFC-L2960DW und HL-L2865DW
 
 
3,9 ct
Xerox B215, B205 und B210 (HP-Druckwerk)
 
 
4,0 ct
Xerox B235, B225 & B230
 
4,0 ct
Kyocera Ecosys PA4500cx
© Druckerchannel

Verfügbarkeit und Garantie

Alle fünf Modelle (mit den Imageforce-Versionen) sollen noch im März 2026 in den (Fach-) Handel gelangen. Canon gewährt eine Garantie von zwei Jahren ab Kauf. Im Fehlerfall schickt Canon einen Techniker an den Aufstellort.

Aktionsbedingt lässt sich die Garantie bei den i-Sensys-Modellen kostenfrei auf drei Jahre verlängern, solange diese binnen 30 Tagen nach dem Kauf über eine spezielle Registrierung angefordert wird. Beim Redaktionsschluss sind die neuen Modelle jedoch noch nicht aufgelistet.

*1

Offenlegung - Provisionslinks

Wir erhalten bei einer Vermittlung zum Kauf oder direkt beim Klick eine Provision vom Anbieter.

Alle Preise enthalten die derzeit gültige MwSt. und verstehen sich zzgl. Versandkosten. Der Preis sowie die Verfügbarkeit können sich mittlerweile geändert haben. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Gerät. Alle Angaben ohne Gewähr.

*2
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Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*3
ISO-Textdokument (ISO 19752): A4-Textdokument (nur schwarz) auf Normalpapier in Standardqualität.

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