Test: Samsung Proxpress C4010ND und -C4060FX

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Samsungs neueste Farblaser-Multifunktionsgeräte im High-End-Bereich bringen bis zu 40 Seiten die Minute zu Papier und weisen einiges an Funktionsumfang auf. Die dazugehörigen Tonerkartuschen bringe hohe Kapazitäten mit, und die Druckkosten fallen recht günstig aus.

Erschienen am 4. September 2017 bei Druckerchannel.de, 5 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3889


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Papierhandling: Zuführungen, Scanner und ADF


Die beiden Samsungs weisen im Werkszustand je 550 Blatt Papierkapazität auf. Diese Zahl kommt dadurch zustande, dass Druckerpapier in 500-Blatt-Packungen kommt. Dadurch kann man schon ein neues Paket einlegen, bevor das Fach komplett leer ist.

Hohe Papierkapazitäten

Maximal kann man die beiden Geräte auf 2.200 Blatt Kapazität aufstocken - mit insgesamt drei zusätzlichen Papierfächern mit jeweils 550 Blatt. 50 Blatt passen in den vorderen, manuellen Einzug für Briefumschläge oder ähnliches.

Alle Bestandteile der Papierfächer fühlen sich hochwertig an und Papierstaus gab es während des Tests nur in theoretischen Testsituationen - etwa beim Gebrauch von bereits vollflächig bedrucktem Papier. Die Entfernung des Papierstaus erwies sich als nicht gerade einfach. Auch nach dem Entfernen der Wendeeinheit hinten war es noch relativ kraftaufwendig, das feststeckende Papier herauszuziehen. Abgerissene Papierreste gaben die Samsungs allerdings danach ohne Probleme mit dem nächsten Druck aus - im Gerät blieb nichts.

Nur der Samsung Proxpress C4060FX weist einen Scanner und einen Vorlageneinzug auf. Beim Scanner handelt es sich - trotz des hohen Gerätepreises - um ein CIS-Gerät. CIS-Scanner haben Probleme mit der Schärfentiefe bei nicht plan aufliegenden Dokumenten, wie etwa geöffneten Büchern. Hier hätte Samsung bei fast 2.000 Euro Gerätepreis ruhig einen CCD-Scanner spendieren können.

Der Scanner, den Samsung seinem High-End-Multifunktionsgerät Proxpress C4060FX verpasst hat, lässt sogar noch etwas zu wünschen übrig. Die Scanqualität ist gerade "okay" - bei nicht plan aufliegenden Dokumenten versagt das Gerät allerdings vollständig. Im "Uhrentest" zeigte sich, dass alles, was nicht direkt auf dem Glas liegt, nicht mehr lesbar ist.

Für die meisten Scanjobs im Büro reicht ein CIS-Gerät trotzdem aus. Einige Vorteile hat es: Der Energieverbrauch ist etwa 90 Prozent geringer als der eines Scanners mit CCD-Sensorik, und auch die Geräusch- und Wärmeentwicklung ist geringer. Trotzdem ist der Scanner subjektiv ziemlich laut und gibt neben dem typischen Surren auch unangenehme Knackgeräusche von sich.

Rasend schneller Vorlageneinzug


Mit dem dual-duplex-fähigen ADF des Samsung C4060FX scannt man Dokumente schnell ein und kopiert sie auch in rasantem Tempo. Der Vorlageneinzug verfügt über zwei Scanzeilen und schafft auch doppelseitige Blätter ohne Probleme.

Hier legt der ADF-Scanner wirklich hohe Geschwindigkeiten an den Tag. So schafft er es, zehn Simplexkopien in nur 21 Sekunden zu kopieren - das entspricht einem Kopiertempo von 28,5 Seiten pro Minute. Insgesamt finden 50 Blatt in dem ADF Platz.

Geschwindigkeit beim Kopieren
1. Eine S/W-
Textkopie
2. 10-S/W-Seiten
Text (simplex)
3. 10-S/W-Seiten
Text (Duplex, 5 Blatt)
4. Kopie eines A4-Farbfotos
     
Samsung Proxpress C4060FX
 
 
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© Druckerchannel (DC)

Die Kopierqualität bei Texten ist anstandslos gut. Bei Fotokopien schafft es der Samsung Proxpress C4060FX nur ins Mittelfeld.

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