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R1800: Welche Reinigungsflüssigkeit?

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von
Nachdem ich mit meinem R1800 die Originaltinte verbraucht habe, kaufte ich billige Ersatztinten (digital revolution). Die Fotos sind jetzt miserabel, unbrauchbar!
Ich habe jetzt im Forum gelernt, dass die Epson-Originaltinte eine Pigmenttinte und die Ersatztinte eine Dyetinte ist. Ich möchte jetzt den Druckerkopf reinigen, um wieder Originaltinte von Epson zu benutzen.

Meine frage ist an die Experten: Womit reinige ich in diesem Fall den Drucker?

Gruß aus Ibbenbüren von Horst
Seite 3 von 3‹‹123››
von
Also dieser Thread entwickelt sich zu einer Grundsatzdiskussion ueber B/W Fineart Prints.
1: Es ist normal, dass ein Druckertreiber mit Farbe Grau mischt, und bei Dunkelgrau bis Schwarz dann auch schwarze Pixel beimischt, oder auch nicht, dies ist abhaenging von der Papierwahl, und ob es ein 4, 5, 6 etc Farbdrucker ist mit/ohne Fotoschwarz. Dies laesst sich eindeutig testen, wenn man die Schwarzpatrone mal mit einer sonst nicht vorhandenen Farbe fuellt, z.B. Gruen, und dann einen Grauverlaufskeil druckt mit verschiedenen Einstellungen.

2: Man kann den Treiber zwingen, nur Schwarzweiss zu drucken, dann wird Grau nur mit der schwarzen Tinte gerastert, dies fuehrt zu einem koernigen Eindruck

3: Dies alles loest aber ein anderes Problem nicht, der Treiber druckt Farbwerte mit gleicher Intensitaet mit gleicher Graustufe, ein Schwarzweissfilm hat das aber nicht gemacht, weil seine Wiedergabe dem menschlichen Sehen angepasst war und rot/gruen mit gleicher numerischer Helligkeit differenzieren konnte. Dies laesst sich mit speziellen Programmen oder Plug-Ins nachmachen, oder eben mit Grautinten an Stelle der Farbpatronen.

4: und wenn man den Treiber zu Schwarzweissdruck zwingt, dann ist der Tintenverbrauch aus der Schwarzpatrone so hoch wie sonst aus allen Patronen zusammen, und dann ist die Patrone viel schneller leer, erst recht, wenn man auf dem R1800 A3 druckt. Und dann kann man schon auf die Idee kommen, nur fuer Schwarz einen groesseren Tank dranzuhaengen ueber einen Schlauch.

ham wer alles ?
von
@Horst
Die Kosten sind nicht wirklich nebensächlich. Wenn Dein 100,- teurer Drucker durch Fremdtinte kaputt geht ist das was anders als wenn der 600,- teure Drucker durch Fremdtinte kaputt geht. ;) Und die Tinten des R800s sind ja mit das Highlight des Druckers. Warum also viel Geld ausgeben, wenn man an Qualität eh kein Interesse hat? Sry, aber das ist nun mal meine Meinung und deswegen werde ich mich jetzt auch aus dieser Diskussion raus halten.

Nur noch zum Thema Verträglichkeit Original - Fremdtinte: Wenn eine Fremdtinte überhaupt mit einer anderen Tinte harmonisiert, dann mit der Originaltinte. Gute Hersteller stimmen ihre Produkte so gut es geht auf das Original ab, Billiganbieter werden sich wohl diesen Prozess schenken.
von
@Steps
wozu Konfrontation - jeder bleibt bei seiner Meinung, und dieser Thread ist nicht zum InkTec Bashing, ich habe deren Tinte schon literweise ohne Probleme verdruckt - auch wenn ich der einzige sein sollte. Es ist aber richtig, im Gig-Rausch (Geiz ist g..) auf als Universaltinte angebotene Ware zurueckzugreifen, Computerflohmaerkte etc, und das ist der Tod des Druckkopfes nach 2 Fuellungen. Es ist physikalisch/chemisch unmoeglich, die gleiche Tinte fuer die verschiedenen Drucktechniken Bubble/Piezo zu benutzen, und es ist bei vielen Angeboten nicht ersichtlich, welche Tinte drin ist.
Und was die Farbabweichungen bei Fremdtinte angeht, wiederhole ich mich, dass Fremdtinte nur mit einem eingemessenen Farbprofil brauchbare Ergebnisse ergibt, und dies bei Fremdtinte als Refill oder mit Fremdpatronen, so - das waer's - Ende der Beitraege (Fahnenstange)
von
@Steps
Irgendwie erinnert mich Deine etwas enge Sichtweise an alte Laborzeiten. Schon seinerzeit war es ein Sakrileg, Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander zu kombinieren. Ein Kodak-Farbfilm gehörte mit dem Kodak-C41 Prozess entwickelt und nicht mit dem von Agfa oder gar Fuji und Ektachrome mit Ektachrome..Und selbstverständlich gehörten die Bilder immer auf das Papier desselben Herstellers projeziert, schließlich war die Kette sorgfältig au einander abgestimmt.
Farbfilme habe ich nicht selbst entwickelt, es erschien mir zu aufwendig, Laborentwicklung war deutlich kostengünstiger. Ansonsten wurde kombiniert, was es zu kombinieren, sofern es sinnvoll war. Beim Dia gabs die Kombi Kodachrome und Cibachrome, beim Farbnegativ kamen alle Filma auf Agfa Papier und S/W..von diversen hochgekochten Filmen höchster Empfindlichkeit (DIN 36 und>) hatte ich am Schluss eine Kombi, bei der manchem Fotohändler die Haare zu Berge stiegen: Ich importierte aus Österreich Rollenware einen Kodak-Dokumentenfilmes, der mit einem modifizierten Neofin-Doku Entwicklers extrem weich entwickelt wurde. Die Abzüge langeten dann auf Ilford Galerie.
Der Preis war eine drastisch reduzierte Lichtempfindlichkeit, so ca. DIN 12.
Ich führe das an, weil die Verträglichkeit der Fotochemie vergleichbar ist mit der Verträglichkeit Tinte/Druckkopf, wobei bei letzterem natürlich das Risiko einer irreparablen Beschädigung bleibt. Nur denke ich, nicht nur Epson hat gute Chemiker, gerade hinsichtlich der Entwicklung von Farbstoffen.
Von pigmentspezifischen Problemen wie Ablagerungen, Verklumpungen e.t.c ist keine Tinte ausgenommen, da ist Epson ebenso betroffen wie andere Hersteller.

Und noch einmal zur Druckerwahl:
Es soll Personen geben, die kaufen sich einen R800 oder R1800 nicht nur, um damit Fotos in bestmöglicher Qualität zu drucken. Er ist wesentlich fixer als z.B ein R3x0. Andere Betriebssystemeals Windows gibt es auch noch.
von
Ich nutze in meinem R800 auch ausschließlich Originaltinten, damit bin ich bisher sehr gut gefahren und die Ergebnisse sind durch die Bank, auch im SW Fotodruck, exzellent. Einen so guten Drucker wie den R800 hatte ich noch nie. Ich spiele aber mit dem Gedanken wir wieder einen R3x0 Drucker zum Standalone Fotodruck zu holen, bei diesem würde ich auch mal mit Spezialtinten, wie einem reinen Graustufenbetrieb rumspielen etc. Ich drucke viele Fotos aus, und würde Fremdtinten, wenn überhaupt eher in einem preiswerten Modell einsetzen. Der R800 druckt quasi auf Knopfdruck perfekt und ich würde ihn deshalb nicht ruinieren wollen, fals es dochmal Probleme geben sollte.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich halte Fremdtinten in guter Qualität mit entsprechenden Farbprofilen nicht für verkehrt, aber die meisten nehmen eben BILLIGSTWARE aus China für einen 600€ Drucker und heulen danach rum, weil nix mehr geht...
von
Hallo zusammen,

die Diskussion splittet sich jetzt. Ich möchte hier mehr auf den Schwarzweiß-Druck eingehen, nicht auf die leidige Diskussion Original- oder Fremdtinte.

Ich habe hier einen R200, und bei SW gibts auch bei Verwendung von Originaltinte und -Papier leichte Farbstiche. Die Idee, Spezialpatronen mit verschiedener Grautinte und einen speziellen Druckertreiber für perfekten SW-Druck einzusetzen, ist brillant. Insbesondere der preiswerte, aber gut druckende R200 / R220 scheint mir hierfür sehr gut geeignet, um ausschließlich SW damit zu drucken. SW führt bei mir nämlich seit der Umstellung auf digitale Fotografie ein Schattendasein, und das ist unbefriedigend.

Nun, ich habe mir die Preise auf der Seite www.mediastreet.com angeschaut und bin nicht begeistert. 50,00 $ für die Software, 89,00 $ ein Satz Patronen. Gut, mit Nachfüllen geht es billiger, aber die Investition ist hier 209,99 $ ohne Software. Das ist viel Geld.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Angebot gemacht? Wie ist die Qualität und die Lichtbeständigkeit? Gibt es einen besseren oder günstigeren Anbieter?

Christof
von
Ich habe ein neues Thema eröffnet, da B/W-Druck wohl nicht viel mit Reinigungsflüssigkeit zu tun hat...
von
Hi bianchifan,

gute Idee mit dem neuen Thema, aber ich finde es nicht. Vielleicht bin ich ja blind. Link?

Ciao,

Christof
von
ich denke mal, in irgendeinem Fotografieforum wird auch das Thema B/W Printing besprochen. Soweit wie ich sehe, sind diese Quadtone-artigen Angebote pigmentiert, die machen auch keine Probleme auf mattem Papier, und mattes Papier sorgt gleichzeitig fuer ein sattes Schwarz und Zeichnung auch in dunklen Bereichen, weil die Reflexionen fehlen. Insgesamt ist dies eine Nischenanwendung in einer Zeit, wo alles bunter, schriller sein muss. Gerade hier ist wohl eher ein hoeherer Preis angemessen, geringes Volumen, hohe Ansprueche.
Vielleicht gibt es etwas Neues zu diesem Thema auf der Photokina.
Insgesamt ist dies ein auch Thema fuer Fotografie und Farbmanagement-Foren. Mit einem Parbprofil kann man zumindest auch bei Schwarzweissdrucken mit den regulaeren Farben fuer eine Beleuchtungssituation neutralgrau erreichen, bei Tages/Kunstlicht/Leuchtstofffroehren, bei anderem Licht gibt es dann wieder die Farbverschiebungen, den Metamerismus, und so werden auch noch nicht die speziellen farbtonabhaengigen Grauwerte wie in der Fototechnick erreicht. Manche Kameras haben sogar einen getrennten SchwarzweissModus, um dies digital zu erreichen. Bei inksupply.com gibt es noch eine andere Graudruckvariante - einen Mehrfarbsatz mit einem geringen Farbraum, damit sind dann auch die Farbstiche der (farbgemischten) Grautoene viel geringer. Ich kann nicht beurteilen, ob das besser ist als mit Normaltinte, und wie gut dran an einem reinen Graufarbenset. Das zeigt, dass es durchaus verschiedene Versuche gibt, das S/W Druckproblem zu loesen.
von
Hallo zusammen,

die Diskussion um den Monochromdruck habe ich gefunden: Sie steht im Off Topic: DC-Forum "Schwarzweiß-Tinten für den Epson R200"

Ciao,

Christof
Beitrag wurde am 04.09.06, 02:02 Uhr vom Autor geändert.
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