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Mein 1. Mal - eine totale Katastrophe!

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Hallo!

Vor rund 1 Woche habe ich mich darangemacht, zum 1 Mal meinen 5200er zurefillen, mit KMP-Tinte. Es war eine Riesensauerei :-(.

Ich habe mir hier extra alle Empfehlungen hier durchgelesen, mich dann aber doch für die KMP-Anleitung entschieden.

Das Auffüllen der 4 kleinen Patronen ging ja noch relativ gut, obwohl es doch etwas getropft hat, aber das Auffüllen der großen 5er war echt eine Katastrophe! Die Tinte quoll einfach überall raus, unten (trotz Abkleben und zuhalten), aus der Belüftungsöffnung und aus der Einfüllöffnung, die Tinte war schneller unten rausgelaufen, als ich reagieren konnte.

Mein Fehler war vermutlich, dass ich die Belüftungsöffnung bzw. den Aufkleber, nicht vollständig entfernt hatte und auch nicht zugehalten, bei den anderen Patronen funktionierte es auch so.

Da in der KMP-Refillflasche leider nur Tinte für 1 Füllung drin war, bei den anderen für 2 Füllungen, war meine ganze (teure) Tinte im Eimer, bzw. in der Auffangbox, leider war da auch schon einiges von der farbigen Tinte, die ich zuvor befüllt hatte :-).

Auf einmal war also meine Tinte weg und die Patrone leer. Ich hätte natürlich alles wegkippen können, aber dann hätte ich ja nicht mehr drucken können. Also habe ich meine schwarz-bunte Farbbrühe, Ihr ahnt es schon :-), zusammen in die leere schwarz-Flasche gekippt und damit die Patrone neu befüllt. Dass das keine besonders gute Idee war, war mir bewusst, aber ich hatte keine andere Tinte und mußte dringend drucken.

Also alle Patronen wieder eingesetzt und eine gründliche Reinigungsfunktion durchgeführt, danach einige Probeausdrucke gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass die Druckqualität der farb-Tinten sehr gut war, die der schwarzen eine Katastrophe.

Der 5200er druckt Texte ja sehr scharf, praktisch laserlike aber nach dem Refill ist der Textdruck leider sehr bescheiden, unscharf, ausgefrast und sogar schief!

Ich habe auch einen Musterausdruck gemacht. Dabei wurde der Bereich des Gitters (schwarz) total schief gedruckt, die feinen Gitter oben schweben in der Luft, anstatt sich bündig zu schließen. Der Druck der farbigen Muster war absolut in Ordnung.

Ich habe inzwischen unzählige Reinigungsdurchläufe gemacht und Musterausdrucke und Druckkopfneuausrichtungen, alles hat nichts gebracht.

Meine Fragen nun:

1. Warum druckt der Drucker Schwarztext so ausgefranst? liegt dass an der Dye-Tinte, von der etwa 20-30% in der Patrone verfüllt wurde?

2. Kann das auch der Grund für den schiefen Schwarzdruck sein?

Gerechnet hatte ich nur mit einem etwas blasseren Schwarzdruck, aber das die Ausdrucke auch gleich so fransig und schief sind, finde ich doch etwas überraschend.

Ich wäre Euch für ein paar Tipps dankbar. Bitte keine Vorwürfe machen, ich weiß ja dass ich Mist gemacht habe.
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von
@sep

Stimmt zwar, aber die Sauerei ist enorm und 3 Tage mit bunten Fingern rumlaufen ist auch nciht toll.

Noch eine Frage:

Die pigmentierte schwarz-Tinte von KMP (die als die beste für die neue Pixma-Generation gilt) roch stark nach "Glasreiniger", meine neue pigmentierte Schwarz-Tinte (von eBay, angeblich Qualitätsware) ist jedoch praktisch geruchsneutral, die Druckqualität jedoch sehr gut. Wie kommt das? bzw. welches Lösungsmittel ist für den "Glasreiniger-Geruch" verantwortlich?
von
Dazu kann ich dir leider nichts sagen ,aber bleib besser bei KMP wenn Du die andere Tinte aufgebraucht hast,solltes Du damit Probleme bekommen würde ich an deine Stelle sofort wieder auf KMP wechseln.
von
Vielleicht haben die gleich noch Reiniger mit in die Tinte gekippt, um Druckkopfausfällen vorzubeugen =8^)

Scherz beiseite:
Da die Frage mit dem "schiefen" Düsentest jetzt schon zweimal kam, hier eine Erklärung: Die Linien sind eigentlich nicht schief, sondern treppenförmige gerade Linienabschnitte. Der Grund ist, daß man so sehen kann, ob einzelne Druckdüsen ausgefallen sind, weil jeder waagerechte Linienabschnitt (zwischen zwei senkrechten) eine Druckdüse darstellt. Je 32 Linien in 16 Zeilen = 512 Düsen.

Warum das bei den Farbdüsen nicht genauso ist? Keine Ahnung. Früher war das noch so (z.B. BJC 610), aber man geht wohl davon aus, daß einzelne ausgefallene Düsen beim Farbdruck nicht so auffallen (wg. Punktraster usw), während beim Textdruck sofort weiße Linien im Bild sind.


Zu deinem "Nachfüllabenteuer": Wenn du die Auslaßöffnung gut abdichtest (Tesa allein reicht da nicht, da muß schon die originale Kappe oder ein spezieller Stopfen drauf) und die Tinte nicht zu schnell, einfüllst, sollte da eigentlich überhaupt nichts kleckern. Bei der klassischen Methode drückt man den Luftkanal oben zusätzlich ab, um das Vollaufen des Schwamms erst mal zu verhindern. Hat man dann Tinte eingefüllt, nimmt man den Finger vom Luftkanal, dann saugt sich der Schwamm voll, aber nur so lange, bis man oben sieht, wie der noch weiße Bereich des Schwamms sich zu füllen beginnt. Dann sofort wieder abdrücken und so halten, Tinte nachfüllen und das Loch verschließen. Erst danach darf der Finger wieder vom Luftkanal. Sonst könnte sich der Schwamm übersättigen und dann kann es schon passieren, daß da oben Tinte austritt.

Also ich fand, das geht wirklich prima. Ich benutze inzwischen nicht mal mehr eine Unterlage. Aber die Öffnungen müssen eben wirklich absolut dicht sein.
Beitrag wurde am 12.08.06, 19:39 Uhr vom Autor geändert.
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