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Kleiner Leitfaden zur Prüfung der Stylus Serie

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von
Nach dem mein erster und bis jetzt letzter Forumbeitrag eher in einem Schlachtfest endete, werde ich hier nach Zögern einen 2. Beitrag eröffnen. Von meiner Seite her ist dazu JEDER eingeladen aber bitte Problem bezogen und sachlich sollte es bleiben.
Dieser Forumbeitrag soll zum Sammeln von Infos solange Bestand haben, bis es Sinn macht einen Leserbeitrag hierzu erstellen.
Ich bin eher in Elektronik-Foren im Internet zu finden. Nur der Sachverhalt, das mir Privat gleich mehrere Drucker ausgefallen sind und ich Urlaub habe, hat mich hier landen lassen.
Ich kenne all die Tricks nicht wie Sie hier eine Hand voll Usern aus dem alltäglichen Erfahrungen bekannt sind. Meine Beiträge können also nur den elektronischen Bereich beteffen und genau die sind nach meinem Gefühl hier bis jetzt etwas kurz gekommen.
Ich bade auch nicht in Elektronen-Strom und decke mich speziell nur mit Epson Schaltplänen nachts zu. Soll heißen, wenn wir die Stylus Serie betrachten, muss auch ich Signale und Messdaten erst abgreifen und zu Papier bringen, denn bis jetzt war nur das an Infos wichtig was schnell zu einer Gut-Schlecht Aussage der Baugruppen geführt hat.
Weiterhin macht es nur Sinn, wenn jeder anschließend mit den Ihm zu Verfügung stehenden Haus-Messmitteln diese Messwerte auch Anwenden kann. Es soll eine kleine zusätzliche Hilfe da stellen und nicht der Weisheit letzter Schluss.

Der 2. Beitrag, der hier im Anschluss sofort folgt, wird enthalten:
Elektronische Infos, Messdaten, Mess-Tipps und wird nach und nach erweitert werden, also ab und zu mal reinschauen.
Wie schnell das geht wird die Zeit zeigen, ich habe immer ein Zeitproblem aber innerhalb eines Monats sollte dann der Leserbeitrag (den ich eigentlich nicht alleine erstellen will) in etwas Umfang reicherer Form folgen.

Hier wird also erst mal von mir nur alles in 2 Beiträgen gesammelt und über die Editier Funktion immer weiter ergänzt.
Ihr könnt natürlich hier und jetzt sofort eure Fragen, Antworten und Anregungen direkt darunter Veröffentlichen !

Ich hoffe meine Entscheidung wird, so wie ich sie jetzt getroffen habe, hier Positive aufgenommen. Für Verbesserungen und konstruktive Kritik bin ich offen.

Vielleicht noch kurz zu dem Thema was man Elektronisch darf, was erlaubt ist und wo meine Grenzen liegen:
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Gerichte haben vor kurzem erst noch wieder festgestellt, das ein grundsätzlicher Rechtsanspruch für Schaltungsunterlagen eines jeden elektrischen Gerätes von der Käuferseite her besteht. Sie müssen Ihm direkt oder indirekt über Firmen Zugängig sein. Früher wurden die Schaltpläne sogar mit an den Fernsehern angebracht.
Es gibt mehrere große Schaltungsdienst Firmen in Deutschland beispielsweise in Berlin oder München da bekommt man fast jeden Schaltplan und ServiceManuals. Die Firmen müssen nur nicht die Bereiche veröffentlichen, die geistiges Eigentum der Firmen sind wie Quellcode, oder ASICs wohl aber deren Funktionsbeschreibung.
Jeder darf in Deutschland erst mal jedes Produkt reparieren. Bei Fremdfirmen fällt natürlich die Garantie dann weg, aber diese Firmen ersetzen dies dann durch eine erweiterte Gewährleistung und damit ist es wieder völlig egal wo repariert wird. Sicherheitskritische Bereiche sind über TÜV, Innung und Gesetzgeber auf ausreichende Qualifikation (Meister, Ingeneur o.a.) für unberechtigte Anbieter in Deutschland versperrt.
----------------------------------------------------
Nun wer heute noch Elektronik repariert muss zum einen entsprechendes Mess-Equipment besitzen und am besten dann dieses zum Fehler finden erst gar nicht benötigen. Dann kann er noch Geld verdienen und nur darum geht es leider.

Die 1. Infos werde ich gleich Einstellen, wenn dazu fragen sind -immer mal zu...
Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.

viele Grüße aus RE,
Hansjo

Die Leserumfrage hätte ich auch etwas besser formulieren können, also ignoriert den letzten Teil der Frage (kann man ja noch nicht wissen).
Beitrag wurde am 09.08.06, 09:47 Uhr vom Autor geändert.
von
Messdaten für:

Epson Stylus C20+C40 (alle Artverwanden werden ähnlich aufgebaut sein):

Alle Geräte-Sicherungen und Spannungen:
Es gibt lt. Schaltplan 5 (+1)
passive Sicherungselemente (Schmelzsicherungen und veränderbare Wiederstände)
Spannungen gibt es +5V,+3,3V,+36V

############NETZTEIL#############

Netzteil-Eingangsseite:
Eine 2,5 A Schmelzsicherung sowie 1 Temperatur-Sicherung (TH1) 10K Ohm Innenwiederstand bei Raumtemperatur.

Netzteil-Ausgangsseite:
Davon ist 1 im Netzteil selber nicht vorhanden. Es ist die Sicherung für die + 5 Volt Versorgung.
Eine 2. ebenfalls im Netzteil ist durch einen niederohm-Wiederstand (F51) verwirklicht, und sichert die +36 Volt für den gesammten Drucker ab insbesondere auch für die Motoren (man kann übrigend's +36Volt noch Anfassen ohne einen gewischt zu kriegen)

####Kabel zw. Netzteil+C413MainPlatine#####

Spannungswerte:
Pin1 Blaue Leitung (abgekniffen) NC.
Pin2 GND
Pin3 +36 Volt
Pin4 GND
Pin5 +5 Volt nur bei aufgesteckter Platine messbar

#########C413Main - Platine##########

1 Sicherung für +36V (F1) auf der - C413Main - Platine ist ausschließlich für den Druckkopf zuständig. Brennt unter anderem durch, wenn der Netzstecker nicht gezogen wird und das Flachbandkabel zum Druckkopf hin abgezogen, und anschließend wieder leicht verkantet drauf gesteckt wird.

Die (+1) Sicherung ist noch nicht nachgewiesen, da ich dafür einen Druckkopf zerstören müsste, und noch mit mir harder ob Ihr mir das Wert seid ;-)
Sie wird im Schaltplan nur indirekt angegeben und als Steuerleitung zum Druckkopf hin
als THM-Signal in den Schaltplänen erwähnt. Die Beschaltung dieser Leitung lässt ebenfalls auf diese Funktion schließen.

Es gibt noch eine Spannung zum arbeiten des Druckers benötigt und auf dieser Platine erzeugt , das ist die +3.3V Spannung.
Messen kann man Sie am Längsregler IC8.
Ein Beinchen +5Volt, eines 0Volt und eines +3.3Volt.
Damit haben wir alle Sicherungen und Spannungen zusammen. Diese Dinge müssen immer zuerst geprüft werden.

Als nächstes nehmen wir uns Aufbau und Funktionsweise der C413Main - Platine vor. Alles ist da nicht bekannt, da hier Epson geschützte Bereiche mit enthalten sind. Trotzdem werden wir der Platine einiges an Wissen entlocken können und uns die Messungen speziell an dem Druckkopf Flachbandkabel näher anschauen.

Ich sehe schon, das wir die Stylus-Serie nochmals unterteilen müssen. Für die 4xx+6xx kommt dies also extra.

...So Pause, aber es geht weiter.
Würde mich um rege Rückmeldungen an dieser Stelle freuen.

Hansjo
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Antworten auf Beiträge:
@stelue
Danke für Deine Rückmeldung, Bilder folgen im Leser Beitrag. +36V sind 2 Volt weniger, aber man muss ja nicht immer alles anpacken. Wer vorher Bilder benötigt und anders nicht weiter kommt, kann mich jederzeit an Mailen.
Beitrag wurde am 07.08.06, 16:42 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

ich hatte das Problem bei Epson 680 und einem Stylus Color 670. Leider habe ich zwar eine Sicherung gefunden, aber leider weder Werte noch einen Schaltplan.

Und selbst wenn ich die Sicherung wechseln könnte weiß ich dann immer noch nicht, ob das Problem gelöst ist. Epson Drucker sind auch sehr sparsam mit fehlermeldungen.

Ich finde es gut wenn das Problem hier mal behandelt wird, da ich eher der mechanische Typ bin, der lieber schraubt und spült.

Vielleicht kannst Du das mit Fotos dokumentieren, ist zwar größerer Aufwand, aber Bilder sagen mehr als 100 Worte heißt es so schön.

38 V kann man anfassen, merkt es aber deutlich, da es Gleichspannung ist. Die tut weh.

Gruß
Martin
Beitrag wurde am 07.08.06, 15:28 Uhr vom Autor geändert.
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