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HP LaserJet 1018 auch bei 60°C Raumtemp.??

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von
Hi!

Habe mal eine wichtige Frage: Kann man einen Laserdrucker zuverlässig bei Raumtemperaturen von ca. 60°C (dieser Tage schon mal möglich im Fahrzeug) nutzen?

Oder verweigert der Drucker dann einfach seinen Dienst?

Ich frage desshalb weil wir am überlegen sind in einem LKW diesen kleinen HP 1018 einzbauen! Oder kann das schon wegen den Fahrbewegungen nicht funktionieren, Tonertechnisch??? Gedruckt würde natürlich nur im stehen, aber Motor würde laufen, wegen Stromversorgung (Wandler auf 230V)

Achja, ist in dem Drucker der Toner als Kartusche oder Kombiniert mit Entwicklereinheit??? Mit Entwickler einheit wäre mir fast lieber. Dann hat man beim Tonertausch auch gleich eine neue Einheit dabei.
Beitrag wurde am 25.07.06, 23:27 Uhr vom Autor geändert.
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Nabend,

Grundsätzlich gibt jeder Druckerhersteller einen Arbeitsbereich an, in dem der Einsatz des Druckers garantiert werden kann, in der Regel bis höchstens 30 Grad.

Es kommt aber nicht nur auf die Temperatur, sondern auch auf die Luftfeuchtigkeit an. Optimal wäre natürlich eine Temperatur von 20-25 Grad mit 40-50% Luftfeuchtigkeit um vernünftige Ausdrucke zu bekommen. Diese ganze Maschinerie hängt halt mit der statischen Aufladung zusammen, die halt die Lasertechnik nutzt um ein Druckbild zu erzeugen.

Also die von dir angegebenen 60 Grad sind meines erachtens schon ein wenig zu hoch, als daß du dort mit einem vernünftigen Druckergebnis rechnen kannst. Im einfachsten Falle nur ein leichtes Ghosting, sprich ein wiederholtes Druckbild auf dem Blatt. Im schlimmsten Falle bekommst du überhaupt keine brauchbaren Seiten raus.

Meiner Meinung nach ist ein Laser dafür völlig ungeeignet. Eher dann schon ein Tintenstrahler, wobei ich dort mir gut vorstellen kann, daß er auch etwas schneller eintrocknen wird bei diesen Temperaturen, dafür aber das Druckbild nicht so empfindlich von Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängig ist wie ein Laser.

Was die Kartuschen von HP angeht: Grundsätzlich besteht die Kartusche immer aus Toner und Fotoleiter / Entwicklertrommel, die halt immer wieder getauscht wird.. Hat Vor- sowie Nachteile die OPC nach 5-10.000 Seiten wegzuschmeissen.

Grüße Benni
von
Re...

Nuja, ein Tintendrucker wird im Fahrzeug bestimmt bei so sommerlichen Temp. wie zur Zeit jeden Tag verstopfte Düsen haben. Also bei Epson-Tinte würde ich Wetten darauf abschließen! ;)

Deshalb frag ich auch, schon weil es auch Laser ab 70,- Euro gibt. Ausserdem sind ja leider die Tintendrucke nicht Wasserfest, außer bei neuen Epson, aber die machen ja nur ärger!

Mit den Bewegungen vom Fahrzeug sollte man keine Probleme bekommen, oder? Wegen dem Toner meine ich. Gedruckt wird ja nur bei stehendem Fahrzeug.

Ähm... Wovon hängt denn dieser Ghost-Effekt ab? Luftfeuchtigkeit, oder Temp.??? Sollte doch eigentlich dem Drucker wurscht sein, da er das Papier doch eh beim Fixieren des Toners auf 120°c oder so aufheitzt?
Beitrag wurde am 26.07.06, 09:54 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

die Luftfeuchtigkeit spielt prinzipbedingt eine Rolle, weil sich ein Laserdrucker der statischen Aufladung bedient (de.wikipedia.org/...). Des Weiteren kann bei sehr hoher Luftfeutigkeit der Toner verklumpen. Wie du schon sagst, billige Druzcker gibts ab 70 EUR, also vielleicht einfach mal ausprobieren. Bei dem HP wird schon nach 2500 Seiten die Trommel mit weggeschmießen, m.E. eine schwachsinnige Vorgehensweise, auch in Bezug auf den Umweltschutz.

Ich denke auch, dass bei den Temperaturen ein Tintendrucker keinen Sinn macht.

Gruß
von
Wieso sollte der Toner klumpen? Dann müsste es ja wie in einem Dampfbad zugehen?

Außerdem sind die Kartuschen doch ziehmlich dicht gemacht, sonst würde ja überall Tonerpulver haften bleiben.

Oder sehe ich das falsch???
von
Naja, vllt. probierst Du es einfach aus. Und ein Tintenstrahler, egal welcher Marke und nicht nur EPSON (was Du auch immer gg. Epson hast?) wird bei 60° Dauerbeheizung eintrocknen.

Da wäre dann ein kleiner iP1600 oder HP mit Wegwerfdruckköpfen wen empfehlenswert, da mit jeder neuen Patrone auch ein neuer Druckkopf kommt.
von
Ja, an diese Wegwerf-Druckköpfe habe ich auch schon gedacht. Aber das wird dann schon sehr teuer, da am Tag ca. 20-70 Seiten gedruckt werden.

Deshalb habe ich den Gedanken auch wieder verworfen.

Also werden wir wohl mal den Laser probieren!
von
Da hilft wohl nur Probieren.

Bei einem Laserdrucker musst du aber darauf achten, dass du einen Wandler nimmst, der auch eine ausreichende Leistung liefert - der Stromverbrauch beim Druck liegt bei mehreren hundert Watt.

Ein weiteres Problem könnte die Tonerkartusche sein. Ich weiß nicht, wie es beim HP Laserjet 1018 aussieht, aber ich hatte mal einen Samsung ML-1610, bei dem leichtes Schütteln des Druckers zum Austritt von Toner aus der Tonerkartusche geführt hat. Muss nicht sein, dass das bei anderen Druckern auch so problematisch ist, könnte aber unter Umständen auch ein Problem werden.
von
Hallo

Mit solchen ähnlichen Problemen haben sich schon einige Lieferanten beschäftigt. Und alle die ich kenne, setzen einen Nadeldrucker ein (schau mal in die Fahrerkabine eines Heizöllieferanten). Bei den heutigen Fahrzeugen mit Klimaanlage ist dass ganze Problematik etwas einfacher geworden. Aber folgende Faktoren sind Wichtig:

Temperatur:
Der Toner klumpt. Die hohe Temperatur reicht schon aus, da er dann bereits "vor-"Fixiert wird. Versucht mal Toner mit heissem Wasser von der Haut zu waschen.
Die Tinendruckköpfe trocknen aus, ausserdem wird auch hier je nach Technologie die Funktion des Kopfes beeinträchtigt.
Beim Nadeldrucker wird nur das Farbband beeinträchtigt. Wobei dieses bereits für höhere Temperaturen ausgelegt ist, da der Kopf selbst auch sehr heiss werden kann. Der Rest ist mit etwas schmieröl erledigt.

Feuchtigkeit:
Toner klumpt und kann sogar zu Totalschaden des Druckers führen, wenn sich der Toner überall festsetzt.
Beim Tintenstrahler wirkt sich dies auf die Druckqualität aus, da hier feuchtigkeit das Trocknen verzögert.

Erschütterung oder unebene Standfläche:
Der Toner kann sich bei Erschütterungen im Gerät verteilen. Komplett dichte Geräte/Entwickler oder Tonerkartuschen habe ich noch nicht gesehen.
Der Tintenstrahler wird "sauen" über kurz oder lang wird auslaufen, was zum Totalschaden des Druckers führt.
Beim Nadeldrucker kann es zu Wackelkontakten kommen. Meist im Bereich Druckkopf. Allerdings reicht meist, alles wieder festdrucken oder das herausgesprungene Farbband iweder einsetzten und der Drucker läuft wieder.

Der Nadeldrucker wird in dieser Umgebung wohl das beste Resultat liefern. Die Probleme halten sich in Grenzen, und im Bereich erschütterung (Druckkopf / Farbband) kann meist durch den Bediener gelöst werden.
Es gibt sogar Niederspannungs-Nadeldrucker, welche mit einer Spannung ab 12V klar kommen, allenfalls so an der Batterie betreiben lassen.

Gruss
von
wir haben vor ca. 4 Jahren mal eine mobile Meßstation aufgebaut und standen vor dem gleichen Problem. Letztendlich haben wir auch einen Nadeldrucker genommen. Aber es kommt natürlich auf den Einsatzzweck an: Um ein paar Zahlenkolonnen und das eine oder andere Diagramm mal "schnell" zu drucken ist es ausreichend. Ansonsten haben wir den Laptop später einfach mitgenommen und die Daten an einem anderen Drucker (also nicht unterwegs) gedruckt.

Aber ich weiss ja auch nicht was du damit vorhast.
von
Die andere Alternative ist vielleicht kein festinstallierter Drucker, sondern ein Laptop-Drucker. Ähnlich teuer wie ein Nadeldrucker und sehr portabel.
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