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Erfahrungen: OKI C 5900 vs. HP 4700

Interesse am Oki C5900n: Drucker (Laser/LED) mit Farbe, 32,0 ipm, 26,0 ipm (Farbe), 1.200 dpi, PCL/PS, Ethernet (ohne Airprint), 2 Zuführungen (400 Blatt), kompatibel mit 43324421, 43324422, 43324423, 43324424, 43363203, 43363402, 43363412, 43381705, 43381706, 43381707, 43381708, 2006er Modell

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von
Ich hatte mir einen HP 4700 dn bestellt, nach ein paar Testseiten aber wieder zurückgegeben. Ich weiß, für einen Arbeitsplatzdrucker ist der HP 4700 vielleich etwas überdimensioniert, aber preislich relativiert sich das deutlich, wenn man die Erstausstattung mit Toner für 10.000 Seiten berücksichtigt, da muß man bei einem preisgünstigeren Drucker schon mehrfach Tonersätze nachkaufen bis man 10.000 Seiten voll hat. Aber hauptsächlich wollte ich den HP 4700 haben, da man lt. Handbuch die Zeit bis zum Wechsel in den Energiesparmodus mit minimal 1 Minute einstellen kann. Davon habe ich mir entsprechende Ruhe am Arbeitsplatz erhofft. Leider mußte ich aber feststellen, daß der Wechsel in den Energiesparmodus lediglich bewirkt, daß das Geräte-Display abgeschaltet wird, die Lüfter laufen lärmend munter weiter, und zwar rd. 30 Minuten. Trotz der guten Leistungswerte (Druckqualität und -geschwindigkeit) war mir das dann doch zuviel.

Ich habe mich dann für den OKI C 5900 entschieden. Den kann man ebenfalls per Menüeinstellungen nach eigenen Wünschen in den Energiesparmodus schicken, allerdings frühestens nach 5 Minuten. Und was soll ich sagen, es funktioniert, nach 5 Minuten ist absolute Ruhe im Karton, optimal wäre es, wenn man eine noch kürzere Zeit einstellen könnte.

Bei einem Arbeitsplatzdrucker mit tendenziell eher kleinen Druckjobs kommt es für mich eher auf die Zeit bis zum Druck der ersten Seite als auf die Geschwindigkeit beim Druck mehrerer Seiten an. Und da ist der OKI mit rd. 20 Sekunden aus dem Bereitschaftsmodus deutlich schneller als der HP mit rd. 2 Minuten und 15 Sekunden.

Die Druckqualität würde ich nach meinem Geschmack beim OKI C 5900 ebenso hoch ansiedeln wie beim HP 4700, auch wenn es durchaus Unterschiede gibt. Der HP bringt die Farben vielleicht etwas ehrlicher aufs Papier, was zuweilen aber auch in Tristesse abgleiten kann, der OKI übertreibt es dagegen mit der Farbintensität ein wenig, aber für meinen Geschmack wirkt das durchaus erfrischend, zumal stets ein leichter Glanz auf dem Druckbild liegt. Aber da mag jeder eigene Präferenzen haben. Beim Fotodruck kommt aber keiner der beiden an einen Tintenspritzer heran, dafür schmiert aber auch nichts.

Alles in allem kann ich den OKI C 5900 durchaus empfehlen. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck, die Bedienung ist simpel, die Druckausgabe ist qualitativ hochwertig, und schnell ist er auch noch. Und die beim DC-Test festgestellten Wellen in den Druckseiten haben sich bei mir, bei Verwendung von gewöhnlichem Kopierpapier, nicht in nennenswertem Umfang eingestellt, der HP war diesbezüglich wenigstens nicht im Vorteil.
von
Hallo, Zigeuner,

ich kann im Moment noch keine Ziele im Beitrag feststellen.

Haben Sie schon die Daten der beiden von uns getesteten Geräte verglichen?

Oder ist das ein Erfahrungsbericht? Logischer Weise ist ein Farblaser bei der Qualität des Fotodrucks mit vielen Tintenstrahldruckern nicht zu vergleichen.

Ich würde mich, da Sie ja beide Geräte hatten/haben, über Ihre Meinung im Vergleich der Geräte freuen.

Im Moment kann ich die rd. 2 Minuten und 15 Sekunden vom Bereitschaftsmodus bis zur Druckbereitschaft, die Sie festgestellt haben, nicht nachvollziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Junker

www.druckerchannel.de
von
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von
Steps, danke für den Hinweis.
von
Hallo Ulrich,

vielleicht war mein HP ja defekt, ich konnte auch nicht nachvollziehen, warum beim Wechel in den Energiesparmodus lediglich das Display abgeschaltet wird, die Lüfter aber munter weiterlaufen. Mailanfragen bei HP blieben jedoch ergebnislos. Jedenfalls habe ich beim HP die Zeit gemessen bis zum Ausdruck der ersten Seite aus dem Ruhemodus, und das waren nun mal tatsächlich rd. 2 Minuten und 15 Sekunden. Mit Ruhemodus meine ich dabei den völlig lärmfreien Zustand, d. h., ich habe abgewartet bis die Lüfter sich nach 30 Minuten schlafen legten und dann einen Druckjob über USB-Schnittstelle erteilt, die Seite kam dann nach rd. 2 Minuten und 15 Sekunden aus dem Gerät. Beim Oki sind es im Vergleich dazu rd. 20 Sekunden, also deutlich weniger. Ob und inwieweit ich in diesem Zusammenhang die herstellerspezifischen Begriffe "Bereitschaftsmodus", "Energiesparmodus", "Ruhemodus", "standby" usw. durcheinander gebracht habe, vermag ich nicht zu beurteilen, so intensiv habe ich mich nicht damit beschäftigt. Ich bin halt ein User, der nur gelegentlich und dann auch nur kleinere Druckaufträge zu erledigen hat, dann aber möchte ich das Ergebnis auch zügig sehen, um ggfs. umgehend eine korrigierte Fassung ausdrucken zu können, und in diesem Punkt hat der OKI für mich deutliche Vorteile gegenüber dem HP.

Auch wenn jetzt einige mit dem Kopf schütteln mögen, aber für mich ist die Lärmentwicklung am Arbeitsplatz nun mal ein entscheidendes Kriterium. Und da verstehe ich die Hersteller nicht so ganz, daß auf dieses Thema nicht so recht eingegangen wird. Es wird i. d. R. immer nur über die Lärmentwicklung während des Druckjobs berichtet, was ich persönlich aber für weniger wichtig halte. Ein Arbeitsplatzdrucker dürfte i. d. R. jedenfalls zu 95 % der Arbeitszeit an einem "gewöhnlichen" Arbeitsplatz nichts zu tun haben, und da sollte er m. E. Ruhe halten, schließlich müssen die zu druckenden Dokumente ja auch gewissenhaft erstellt werden. Wenn ich nun beim HP 4700 am Tag 16 Druckjobs für je 2 Seiten (typische Briefe) habe, dann kann es sein, daß bei unglücklicher zeitlicher Verteilung die Lüfter einen ganzen Arbeitstag, nämlich 8 Stunden lärmen, obwohl sie für die eigentlichen Druckjobs nicht mal 10 Minuten arbeiten müssen. Für einen Arbeitsplatzdrucker ist das m. E. unzumutbar, auch wenn der HP 4700 wohl eher nicht als typischer Arbeitsplatzdrucker zu klassifizieren ist. Jedenfalls ist für mich nicht nachvollziehbar, warum es bei HP nicht möglich ist, den User selbst per Software-Einstellung entscheiden zu lassen, wie lange die Lüfter laufen sollen, das mit dem Display halte ich für Spielerei.

Im Übrigen sollte es in der Tat ein kleiner Erfahrungsbericht sein, quasi als Orientierungshilfe für Interessenten, ansonsten hatte der Beitrag keine speziellen Ziele.

Im Ergebnis bin ich mit dem OKI C 5900 sehr zufrieden und würde ihn aus den oben geschilderten Gründen dem HP 4700 vorziehen. Auch hinsichtlich der Farbintensität beim Ausdruck gibt es Unterschiede, der HP ist mir aber eher zu flau, auch wenn er die Farben vielleicht "ehrlicher" darstellen mag, der OKI übertreibt es dagegen wohl etwas mit der Farbintensität, mir persönlich gefallen die kräftigen Farben aber durchaus. Für andere User mögen sicherlich andere Kriterien vorrangig sein, vielleicht gibt es aber auch User, die sich für meine speziellen Erfahrungen mit den beiden Geräten interessieren. Bei uns im Büro höre ich jedenfalls immer wieder Klagen über permanent rotierende Lüfter, und angesichts der augenblicklichen klimatischen Bedingungen geht es dabei nicht nur um Lärm:)

Gruß
zigeuner
von
Lieber Martin,

"auch wenn der HP 4700 wohl eher nicht als typischer Arbeitsplatzdrucker zu klassifizieren ist."

OK. Das stimmt und positioniert ihn weg vom Arbeitsplatz.

Aber das grundsätzliche Problem bleibt. Unnötiger Lärm nervt, wir erleben das täglich im Testlabor. Manche Drucker fahren beim Start hoch wie ein Jet beim Start, andere halten sich beim Kalibrieren, Drucken und erst recht im Standby sehr zurück (lautstärkemäßig).

Unsere Tests sollen unter anderem dazu beitragen, dass sich die Hersteller mit diesem Problem befassen. Und das tun sie. Schnell geht das halt nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Junker

[ www.druckerchannel.de ]
von
Die Anlaufzeit nach dem Einschalten, was wohl mit dem Ruhezustand nach 30 Minuten vergleichbar ist, hängt auch vom Laserdrucker und der verwendeten Technik ab. Bei HP ist es die Instant-on-Technologie der Fixierereinheit die einen Ausdruck der ersten Seite in weniger als 10 Sekunden beim HP LJ 1020 ermöglicht.

Andere Laser, wie auch, zumindest ältere Kopierer, brauchen halt rel. lange, um die Heizeinheit aufzuheizen.
von
Hallo Steps,

ich habe selbst im Büro einen HP LJ 2100, der ist ebenfalls sehr schnell beim Kaltstart, und er legt sich auch gleich nach dem Druckjob wieder schlafen.

Beim HP 4700 dauert das Ganze aber deutlich länger, sowohl der Kaltstart wie auch das Schlafenlegen. Gerade das Schlafenlegen sollte m. E. doch mit einfachen technischen Mittel per Software eingestellt werden können, so daß jeder User den Drucker nach seinen eigenen Präferenzen konfigurieren kann. Aber wie gesagt, beim HP 4700 ist das nicht bzw. nur eingeschränkt möglich, man kann nur einstellen, nach welcher Zeit sich das Display abschaltet, und das halte ich nun wirklich für nutzlose Spielerei.

Allgemein möchte ich noch ergänzen, daß der OKI C 5900 beim eigentlichen Druckjob subjektiv (keine Messungen) eher etwas lauter ist als der HP 4700, aber wie gesagt, die eigentlichen Druckjobs sind bei mir am Arbeitsplatz eher rar gesät, wichtiger ist mir die Ruhe wenn der Drucker nichts zu tun hat.

Gruß
zigeuner
1
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