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Epson Stylus D88 - Wie senke ich den Tintenverbrauch?

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Hallo, alle zusammen.

Ich habe kürzlich den Epson Stylus D88 gekauft. Nun habe ich mal ein paar Fragen an die Cracks unter Euch, weil ich feststelle, daß bei mir die Patronen nicht annähernd 250 Seiten gehalten haben. Konnten sie natürlich auch nicht, denn die Druckköpfe mußten ja auch befüllt werden, aber trotzdem: Gedruckt habe ich ein 1,6 MB-Foto in höchster Qualität auf 10x15 Glossy, ein DIN A4 Foto auf Normalpapier und ca. 40 bis 50, allerhöchstens 60 Seiten mit Text, darunter vielleicht 5 mit Grafiken, eine mit einem kleinen Bildchen. Das find ich n bischen Mau, und daher habe ich den Verdacht, daß ich da n bütten wat falsch mok. Daher mal folgende Fragen an Euch:

1.) Kann das sein, daß der D88, wenn er direkt nach dem Einschalten einmal hin- und herfährt, dabei auch Tinte in irgendeinen Auffangbehälter verspritzt, zur Reinigung oder so?

2.) Wenn man den Netzsteckern nach dem Ausschalten in der Steckdose läßt, bleibt das Netzteil warm, obwohl der D88 angeblich im ausgeschalteten Zustand keinen Strom zieht. Hat er vielleicht doch ´nen Standby-Modus? Macht es vielleicht einen Unterschied hinsichtlich des Tintenverbrauches, ob man den Stecker nach dem Ausschalten zieht oder nicht? Reinigt er dann unnötig oft die Düsen, weil vielleicht irgendein innerer Timer gelöscht wird?

3.) Macht es einen Unterschied im Tintenverbrauch, ob man den Drucker ausmacht zwischen mehreren Ausdrucken am gleichen Tag? Reinigt er dann auch dann vielleicht unnötig oft die Düsen?

4.) Die "Schwarztinte aus den anderen Farben mischen" geht wohl nur bei den letzten 20% der Schwarztinte, und nur, wenn er einen danach fragt, oder? Oder kann man das irgendwo auch selber einstellen, wenn man mal zuviel von den anderen Farben hat und zu wenig Schwarz? Schließlich verbraucht sich Schwarz schneller als die anderen Farben bei Textdruck, und die Viererpacks sind 25% billiger als die Einzelpatronen, also muß man sonst ja jedes zweite Mal eine Schwarzpatrone extra kaufen. [Wie bei Rockefeller: Erst bohrt er nach Öl, und als er welches findet, erfindet er die Öllampe und läßt sie patentieren :-).]

5.) Außerdem finde ich den Entwurfsmodus nicht so dolle und verwende ihn deshalb gar nicht: Die Buchstaben tanzen auf meinem Exemplar leider so, daß ich bei 10-er Schrift beim Lesen dauernd in der Zeile verrutsche. Kann man irgendwo in den Drucker-Eigenschaften einstellen, daß der D88 einen Tick mehr Tinte im Entwurfsmodus nimmt oder vielleicht die Hälfte und nur Schwarztinte im Textmodus, und diesen benutzerdefinierten Druckmodus dann als zusätzlichen 6-ten Druckmodus abspeichern? Also einen benutzerdefinierten Druckmodus, ohne die alten Modi zu verlieren (den Entwurfsmodus könnte ich ansonsten opfern :-))?

6.) Die 250 Blatt pro Patrone gelten doch für den Textmodus (und ohne Bildchen), nicht für den Entwurfsmodus, oder?

Ansonsten noch ein kleiner Tip an alle, die hier vorbeischauen: War heute bei XXXXXXXXXX. [Hab das hier vorsichtshalber mal geixxt. Hab grad mal in die Richtlinien geschaut und festgestellt, das wär wohl Werbung. Falls es doch erlaubt ist, nehme ich die X-e wieder weg. Ansonsten müßt ihr mal bei den üblichen Ketten gucken. War nichts aus´m Internet. Gruß an die Admins! :-)] Da gab´s das Vierer-Tintenpack Dura Brite als Promo-Version mit 20 Blatt Epson Premium Glossy-Paper zusätzlich drin. Bezahlt habe ich nur die üblichen 29,99 Euro. War vielleicht ein Versehen, daß die ihren Scanner noch nicht umgestellt hatten. Vielleicht hauen die das auch bewußt so raus. Im Internet hab ich die aber auch schon für 32 und 35 Euro gesehen. Da hab ich mich gefreut, auch wenn ich nicht so der große Fotodrucker bin. Irgendwann druckt man ja doch mal wieder ein Foto. Vielleicht ist das ja ein Indiz dafür, daß Epson über die Patronen-Preise oder die Größe (Winzigkeit) der DuraBrite-Patronen nachdenkt. Ärger genug mit der Konkurrenz von Billigtintenanbietern haben sie ja inzwischen :-).

Tips zu Fremdtinte brauche ich momentan nicht, da ich erst einmal bei der DuraBrite bleiben möchte. Markiere ja immernoch so viel ;-).

Lieben Gruß an alle!
Beitrag wurde am 05.05.06, 00:32 Uhr vom Autor geändert.
Seite 7 von 7‹‹567››
von
@ Steps: Herzlichen Dank für Deine raschen Antworten. Mal schauen, ob Ede den Stein der Weisen gefunden hat und uns die Erleuchtung bringt. :-)

Ich finde es etwas ungünstig, daß Epson die einzelnen Features in den erweiterten Einstellungen weder in der online-Anleitung erklärt, noch ein geeignetes Pamphlet zum Download bereitstellt. Gibt Abzüge in der B-Note bei mir persönlich :-).

Auch etwas verwirrend fand ich, daß Epson im einfachen und im erweiterten Druckmodus für dieselben Modi verschiedene Bezeichnungen verwendet. Könnte hier auch den einen oder anderen beim Lesen verwirren. Daher für alle, die sich diesen Thread hier durchlesen, mal die Zuordnung:

einfache Einstellungen___|____ erweiterte Einstellungen
------------------------------------------------------
Entwurfsmodus_________|_____Sparmodus

Textmodus____________|_____Normalmodus

Text+Bild______________|____Fein

Foto__________________|____Foto

opt. Foto______________|____opt. Foto
Beitrag wurde am 06.06.06, 08:42 Uhr vom Autor geändert.
von
Nein, ich find das i. O. das im einfachen Modus andere Bezeichnungen sind. Die sind für viele viel eindeutiger als die im Expertenmodus.

Viele die sich nicht in die Materie einarbeiten wollen wissen unter Textmodus mehr zu verstehen als unter Normalmodus.

Wer mehr will, ..., für den ist der Expertenmodus.


Drück mal rechte Maustaste auf die unklaren Stellen und dann Hilfe.
von
@ Steps only (Damit sich nicht alle soviel Text antun müssen, Gruß an Kurti ;-) )

Ja, die Direkthilfe ist für eine Direkthilfe gar nicht mal so übel. Abgesehen von den Erläuterungen zu Adobe RGB, da muß man wohl bei Adobe gucken. :-)

Die Begrifflichkeiten für die Laien in den einfachen Einstellungen sind exzellent gewählt. Gerade das macht es einem als Neueinsteiger leicht; man kann sofort loslegen und hat einen brauchbaren Ausdruck in der Hand. Insbesondere ist auch das Bilderdruckprogramm unmittelbar eingängig. (Hatte ich in einem anderen Thread auch schon mal lobend erwähnt.)

Meine Kritik bezog sich lediglich auf die Inkonsistenz der Begrifflichkeiten, also darauf, daß man an verschiedenen Stellen im gleichen Programm gleich mehrfach verschiedene Begriffe für dieselbe Sache wiederfindet. Der Grund liegt, wie Du schon sagst, sicherlich darin, daß Epson auf Expertenebene gerne in der Fachsprache bleiben wollte.

Indem es Epson aber nachlässiger Weise unterläßt, an geeigneter Stelle eine Gegenüberstellung der Begrifflichkeiten vorzunehmen, wird die gute Absicht, es dem Laien einfacher zu machen, unbeabsichtigt ins Gegenteil verkehrt. Der Grund liegt in der Wahrnehmungspsychologie: Wenn wir Neues lernen oder kennenlernen, versuchen wir, es in uns bekannte Strukturen einzuordnen. Wer rechnet schon damit, das dasselbe im gleichen Treiber mehrfach unter unterschiedlichen Begriffen vorkommt? Wenn man eine Hifi-Anlage oder ein Programm kauft, geht das Gehirn aus Gewohnheit davon aus, daß man an zwei Buttons mit unterschiedlichen Bezeichnungen unterschiedliche Parameter verändern kann. Sonst wären die Buttons ja zweckmäßiger Weise gleich bezeichnet, so ist zumindest unsere Erfahrung. Gegenteiliges wie hier beim D88 ist für jeden, der solches vorher noch nicht erlebt hat, eine verunsichernde, weil absolut ungewöhnliche Erfahrung.
Der Laie kommt i.a. nur aus einem triftigen Grund und beunruhigt in die erweiterten Einstellungen, findet z.B. den für ihn neuen Begriff "Fein", ist nun gezwungen herauszufinden, wofür dieser etwas schwammige Begriff genau steht, und wird nach allen Mühen frustriert dadurch, daß er feststellt, daß lediglich ein zweiter Begriff für eine gerade zuvor unter einem anderen Begriff eingeführte neue Sache verwendet wurde, nämlich für den "Text+Bild"-Modus.

Besonders ungünstig wird die Sache, weil dummerweise nun auch noch Worte verkürzt wurden:
"Entwurf-" und "Sparmodus" sind wie "Normalmodus" auch vielen Laien einleuchtend. Die Verkürzung zu "Normal" wirft aber Fragen auf, sobald nur dieses Wort allein in der Auswahlbox sichtbar ist und damit auf den ersten Blick nicht mit einem Druckmodus in Verbindung gebracht wird. Auf den ersten Blick bleibt unklar ist, was da "Normal" sein soll (genauso "Fein"). Normal und fein sind Begriffe die positiv belegt sind und die nicht unbedingt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so daß als erstes die Auswahlbox geöffnet würde. Vielmehr sind Gehirn und Augen auf der Suche nach den bekannten Begriffen "Entwurf", "Text", "Text+Bild", um das Neue in die bekannte zuvor erlernte Struktur einordnen zu können. Sobald die Auswahlbox zunächst unbeachtet, obwohl sie gesucht wird.

Eine Gegenüberstellung der Begriffe könnte beispielsweise in der Hinweisbox erfolgen, die in den Übergang von den einfachen in die erweiterten Einstellungen geschaltet ist. Oder man könnte in den erweiterten Einstellungen eine Einblendung des bekannten Synonyms des ausgewählten Druckmodus beim Hinübergleiten des Mauszeigers über die Auswahlbox einrichten. Der Hinweis, daß sich die Druckqualität dort wählen läßt erübrigt sich für den Laien eher, da es auf der gesamten Registerkarte um die Druckqualität geht und für den Experten die Sache eh klar ist. Es gibt sicher noch viel mehr Möglichkeiten.

Ändert nichts daran, daß der Drucker gut druckt. Aber aus meiner Sicht eine punktuelle Zielverfehlung hinsichtlich der von Epson offenbar mit großer Hingabe angepeilten Bedienerfreundlichkeit.

Ein weiteres Beispiel ist die mit dem Begriff "Einfach" bezeichnete Schaltfläche, die aus den erweiterten Einstellungen zu den einfachen Einstellungen zurückführt. So banal diese Bezeichnung auch gewählt ist - bevor er das erste Mal auf diese Schaltfläche gedrückt hat, weiß kein Mensch, daß er damit bloß zu den einfachen Einstellungen zurück kommt. Vielmehr fragt er sich doch: "Passiert etwas, das ich nicht mehr rückgängig machen kann, wenn ich den Button drücke?"
An einigen Stellen wurde etwas zu stark vereinfacht.

Bevor ich die Druckmodi in den erweiterten Einstellungen als solche erkannt hatte, hatte ich mich schon einige Zeit gewundert, warum ich immer von Entwurfs-, Text- und Text+Bild-Modus geschrieben habe, während andere lieber die Begriffe Normal- und Sparmodus verwendeten, obwohl mir im direkten Textzusammenhang schon klar war, was gemeint war, da ich mal einen Nadeldrucker hatte, wo es "LQ"- und "Draftmodus" gab. So hab ich mir gedacht, Ihr habt vielleicht andere Drucker, da heißen die Modi eben anders. Oder Ihr nimmt es mit den Begriffen nicht so genau. War ja auch egal, ich wußte ja was gemeint war. Schließlich habe ich die Begriffe sogar in einigen eigenen Sätzen übernommen, damals noch ohne zu wissen, daß Epson sie auch auf einer Ebene verwendet. Mehr Konfusion entstand bei mir , als jemand "Feinmodus" schrieb, den nicht zuzuordnen vermochte.

Soll heißen: Von Menschen sind wir es gewohnt ist, daß sie für dieselben Dinge mehrere Begriffe verwenden. Es ist einfach abwechslungsreicher und zeugt von gutem Ausdrucksvermögen.

Wenn aber in einem Programm mehrere Begriffe für ein und dasselbe verwendet werden, dann machen wir damit eine andere Erfahrung, was darauf beruht, daß wir nicht damit rechnen. Wir werden zunächst von unserem Gehirn eine Weile arglos in die Irre geführt: Wir fallen auf unsere alte tausendfach gemachte Erfahrung herein, daß in Programmen verschiedene Bezeichnungen grundsätzlich für verschiedene Parameter stehen. Erst wenn wir durch Ausprobieren ein unerwartetes Verhalten des Programms feststellen, sind wir in der Lage unseren Trugschluß zu erkennen. Wir müssen erst einmal dazulernen, daß es innerhalb eines Programmes nicht (mehr) selbstverständlich ist, daß einem Parameter genau eine Bezeichnung zugeordnet wird.

Daher dachte ich, bevor jetzt hier ein Neuling, der noch "neuer" in der Tintenstrahler-Materie ist als ich, total verwirrt wird, stelle ich die Begriffe mal schnell gegenüber.

Sollte also keine Kritik an den Begriffen an sich sein oder gar an dem Gesamtkonzept, sondern lediglich an der verwirrenden Mehrfachverwendung. Da nach der zeitweiligen Verwirrung nun auch die Zuordnung der Begriffe statt an Epson an mir hängenblieb, fand ich eine kleine Kritik an Epson nach der gemachten Frustration nicht ganz unangebracht. Inzwischen habe ich mich aber wieder gut erholt. ;-)

Ich bin ohnehin kein Freund von Direkthilfen. Ein umfangreiches Handbuch, gerne auch als Treibhauseffekt-vermeidendes pdf-Dokument, sind mir lieber. Ich meine, daß die Hersteller trotz Zeitdrucks zumindest anstreben sollten, jede Funktion ihrer Programme knapp, aber vollständig nach Funktion, Struktur und Verhalten zu erläutern. Das läßt leider bei vielen Herstellern nach, wenn nicht schon ein Trend entstanden ist. Andererseits werden die Produkte komplexer, so daß man als Anwender schnell auf dem Schlauch steht, wenn sich ein Produkt doch als nicht intuitiv benutzbar erweist. Spätestens beim nächsten Kauf fällt dies dann auf den Hersteller zurück, sofern es Alternativen gibt.

Ich denke, Epson hat im Zuge dieses Trends versucht, ein ausführliches Handbuch zu vermeiden und möglichst einfach gehaltene und selbsterklärende Programme zu schreiben. Das ist im Großen und Ganzen sehr gut gelungen und sicher ein Risiko gewesen. Aber einzelne Punkte sind noch verbesserungsbedürftig - für die nächste Version :-). Und bei einem nicht neu erfundenen Drucker denke ich, diese Punkte auch ansprechen zu können.

Vermutlich ist aus demselben Grunde die Möglichkeit unterdrückt worden, die Schrift im Text-Modus in ihrer Helligkeit und Sättigung zu verändern. [Wenn es denn tatsächlich keine Möglichkeit gibt - es gab diesbezüglich ja noch eine kleine Restunsicherheit und den lieben Ede, das diesbezüglich möglicherweise etwas drauf zu haben scheint.] So kann der Benutzer weniger leicht Fehleinstellungen vornehmen. Nachteil ist aber eine geringere Flexibilität in der Art und Weise des Sparens: man muß die Modi so nehmen wie sie sind. Ich hätte mir hingegen gern ein Mittelding zwischen Entwurfs- und Textmodus generiert mit einem Tick mehr Kontrast als beim Entwurfsmodus.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für Deine Hilfe und Deine ausführlichen Antworten, Steps. Falls ich noch eine Möglichkeit finden sollte, die Sättigung tatsächlich herunterzudrehen, werde ich sie hier posten.

Viele Grüße
Marker-Studi

P.S.: Heute bekommt Hamburg nun doch einen ersten Anflug von Sommer. Die Jacke blieb heute im Schrank :-)
Beitrag wurde am 07.06.06, 17:24 Uhr vom Autor geändert.
von
OMG! Soviel Text (Fast wie n Buch Autor), beim nächsten mal kurz und knapp deine Frage, sowie deine Antworten beschreiben.


;)

MFG
Kurtchen
Beitrag wurde am 07.06.06, 16:55 Uhr vom Autor geändert.
von
@ Kurti: Sorry, war v.a. an Steps gedacht. Wird für Dich wohl weniger interessant sein. Sehr spezielles Problemchen. Bin auch noch beim Editieren. Danke für den Hinweis! ;-)
von
@kurt
Ja, das war ein Roman. Uff. Dafür gibt es bei mir Punktabzüge in der B-Note. ;)

Was die unterschiedlichen Begriffe anbelangt, da habe ich es wohl (noch) ein bischen leichter als andere vllt. :)

Es gibt Programme zum Tintensparen. I.d.R. machen die aber das Gleiche wie man selber im Treiber machen kann. Auf jeden Fall kosten die Geld. Ich brauch's nicht --> das Programm. ;)
von
@ Steps:
Abzüge in der B-Note, das wollte ich eigentlich nicht erreichen ;-).

Wenn der Wortschatz geringer ist als der eines Epson-Treibers muß man lange Sätze, um zu sagen, was man meint. (grins).

Shame on me! :-)
von
Nun habe nochmal etwas herumprobiert, ob es doch noch eine Einstellung im Epson-Treiber gibt, mit der man Helligkeit oder Kontrast oder gar die Sättigung des Schwarztons beim Text ändern kann. Dazu habe ich in den detaillierten Einstellungen auch mal versucht, Texte aus Word heraus nicht nur in Text- und Text+Bild, sondern auch im Fotomodus auszudrucken und dort jedweils die Einstellungen für Helligkeit und Kontrast zu verändern. Neben dem Epson Vivid-Modus habe ich den Adobe-RGB und den Diagramm-Modus getestet, auch die Gamma-Werte verändert, ICM mit und ohne Farbkorrektur ausprobiert, und sogar unter optimales Photo Photoenhance mit "Neutrales Grau" getestet. So schwachsinnig diese Einstellungen für Text auch erscheinen mögen, nachdem alles andere ohne jeglichen Einfluß auf den Text blieb wollte ich nun sehen, ob sich wenigstens so irgendein Einfluß auf die Textqualität nehmen läßt.

Verwendet habe ich den im Bild dargestellten Word-Text in 12-er und 14-er Schriftgröße, fett und normal, teils farbig markiert mit der Word-eigenen Markierung. Darunter vier gefüllte Rechtecke in verschiedenen Grautönen sowie ein farbiges. So war es möglich, zu erkennen, ob denn zumindest ein Einfluß auf farbige oder schwarze bzw. graue Grafikelemente möglich ist, wenn denn schon keine Auswirkungen beim Text zu erzielen sind.

Ergebnis: Bei keiner der vielen getesteten Einstellungskombinationen konnte eine Änderung der Helligkeit oder Sättigung des Schwarztones des Textes erreicht werden. Alle Einstellungsänderungen hatten aber Auswirkungen auf die farbigen Markierungen und Füllfarben der Rechtecke. Ebenso änderten sich die Grautöne der Rechtecke.

Schlußfolgerung:

Zum Tinte sparen bleiben nur die von Epson vorgesehenen Möglichkeiten: der Entwurfsmodus zum Schwarztinte-Sparen und das Kästchen "Nur Schwarztinte verwenden" zum Verzichten auf Farbtinte bei schwarzen Textausdrucken sowie zum S/W-Ausdrucken von farbigen Dokumenten und Bildern allgemein.

Eine Möglichkeit, die Helligkeit, Sättigung oder den Kontrast des Schwarztones von Texten zu verstellen, gibt es anscheinend nicht. Jedenfalls konnte ich keine finden. Texte wurden offenbar von Epson von den Einstellungen ausgenommen.

Das waren die Ideen, die ich dazu noch hatte, wie man vielleicht etwas Tinte beim Textausdrucken hätte sparen können.

-------------------------------------------------------​----------
Falls noch jemand von Euch Ideen hat, wie man die Sättigung oder Helligkeit von Texten verändern kann (mal abgesehen davon, einen Screenshot zu machen und sie nach geeigneter Bildbearbeitung als Foto auszudrucken - :-D), wäre ich für gute Tipps weiterhin dankbar.
-------------------------------------------------------​----------

@ Ede-Lingen:

Deine Idee ging ja in die Richtung dessen, was ich hier ausprobiert habe. Hast du selbst eigentlich einen D88 und hast das auf dem hinbekommen, Texte schwächer bzw. grauer auszudrucken, oder hast Du einen anderen Drucker und kannst uns da auch nicht weiterhelfen???
Beitrag wurde am 12.06.06, 23:50 Uhr vom Autor geändert.
von
Es gibt noch eine Möglichkeit Kosten beim Textdruck zu sparen: Kauf Fremdtinte. ;)

Wie gesagt, die getesteten Jettecs waren gut, wie die neuen sind die auf Dye basieren (sollten aber auch Textmarker tauglich sein, da Dye) kann ich allerdings nicht sagen. Bis auf etwas schlechteren Textdruck ggü. den pigmentierten sehe ich aber keine weiteren Probleme. Beim Fotodruck ist es dann wieder von Vorteil wenn man bedenkt, das die Fotos dann auch glänzen. :)
von
Vermutlich werde ich auch irgendwann den Schritt zu Jettec wagen. Auf jeden Fall behalte ich die Option im Auge und verfolge, was über die neue Jettec-Tinte hier berichtet wird.

Wünsche Dir erstmal einen schönen Urlaub auf Rhodos. Das perfekte Urlaubstiming hast Du echt heraus, Steps: Hier hagelt und gewittert es morgen, und genau dann kriegst Du die Kurve. Woher weißt Du das bloß immer ? ;-)

Viele Grüße, gute Erholung und viel Spaß
Marker-Studi
von
Tja, sollte heute (jetzt) ja schon gewittern. Aber nichts.

Mit dem Test der neuen Jettecs wird es wohl noch ein weilchen brauchen, mal schau'n.
Seite 7 von 7‹‹567››
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