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Fehlermeldung 5110, Druckkopf fährt nicht

Canon Pixma iP5200R▶ 3/07

Frage zum Canon Pixma iP5200R

Drucker (Tinte) mit Drucker ohne Scanner, Farbe, Randlosdruck, Ethernet, Wlan (ohne Airprint), Duplexdruck, CD/DVD, 2 Zuführungen (300 Blatt), kompatibel mit CLI-8BK, CLI-8C, CLI-8M, CLI-8Y, PGI-5BK, 2005er Modell(mehr Daten)
von
Hallo.

Ich bin's wieder. Habe mich jahrelang nicht gemeldet, weil mein alter Pixma IP 5200R dank Hilfe aus diesem Forum wieder gut funktionierte. Damals waren es die kaputte Reinigungseinheit und die übliche Resttintenschwammsäuberungsgeschichte. Damals die Schwämme ausgespült, Zähler resettet - lief.

Das Ausbauen der Reinigungseinheit war schon eine Tortur und hat echt lange gedauert, aber da es geklappt hat, war alles gut... In dem Ding war ein winziger Nippel, der sich in einem rotierenden Zylinder verhakte (siehe Bild).

Irgendwann ist er aber absolut still geblieben (nichts ging mehr, vermutlich Platine tot) und ich habe mir deshalb einen gebrauchten IP 5200 (ohne R) für lau besorgt. Warum wieder das alte Ding? Weil ich noch ca. 40 (!!) Farbkartuschen hatte, die insgesamt teurer wären als ein Drucker. Und weil er supergute Fotos druckt.

Lief wieder ein gutes Jahr, bis mir heute nach dem letzten Reinigen (das macht der Canon gerne alle 6 bis 7 Blatt zwischendurch...) die Lämpchen grün und gelb blinkten.

Der Drucker startet mit einem Abrollen des Papiereinzugs, anheben der Schlitten-Gestänge, aber der Druckkopf fährt bei offener Klappe weder raus (zum Wechseln der Farbe) noch wieder an die Reinigungseinheit zurück. Nach dem ersten Fehler 6A00, anschließender Reinigung von Walzen und Druckkopf mit Wasser, erschien Fehler 5110.

Mir wurde mehrfach in Foren empfohlen, nach Fremdkörpern zu suchen oder das Encoderband zu kontrollieren, auch die Schlitten zu reinigen. Verschieben geht aber - da hakt nichts. Da der Druckkopf sich aber nicht ganz ÜBER die Schwammeinheit schieben lässt und auch nicht einrastet, vermute ich, dass dort was nicht stimmt. Die Saugschwammwippe der Einheit bewegt sich auch nicht so, wie ich es gewohnt bin, sondern scheint zu haken.
Die Lichter beginnen erst zu blinken, nachdem die Reinigungseinheit versucht hatte, sich zu bewegen. Also wieder Reinigungseinheit ausbauen? Ich habe von einem weißen Hebel gelesen, den ich angeblich drücken soll - und dann ist alles gut. Muss ich suchen.

Der PC meldet „neue Tintenpatronen eingesetzt“, also scheint der Tintenstand ordnungsgemäß vom Druckkopf gemeldet zu werden. Auch ein anderer Druckkopf brachte keine Änderung - also scheinen die Druckköpfe an sich ok zu sein (?).

Hat jemand einen Tipp, in welcher Reihenfolge ich suchen soll? Wenn die Arretierung am Ende haken sollte - warum fährt der Kopf trotzdem da nicht hin und bumst an, sondern rührt sich nicht?

Ich kann mir vorstellen, dass es wieder etwas ähnliches wie damals ist... Die andere, neue Reinigungseinheit aus dem Totalschaden habe ich ja noch... :)

Habe immer noch >30 Tintenkartuschen rumliegen. Wäre schön, wenn ich das Ding zum Laufen kriege...

Viele Grüße
Basteljojo

Als Bild habe ich angehängt, was bei der ersten Reinigungseinheit kaputt war.
Beitrag wurde am 07.06.26, 05:21 Uhr vom Autor geändert.
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von
Ich drucke Fotos ausschließlich randlos, da ist kein Kompromiss möglich. Deshalb ja meine Befürchtung wegen der Haltbarkeitsdauer des Schwamms im anderen Faden über den ET-8500 oder 8550. Ich müsste sonst alle Fotos beschneiden und hätte kein A4 mehr. Ich könnte natürlich A3-Papier wählen und auf A4 schneiden, aber >200g Photoglanzpapier für A3 ist jetzt auch nichts für die Kaffeekasse... ;), zumal es viel Beschnittabfall gäbe. Und exaktes Schneiden geht dann auch nur mit einer Profi-Maschine und einzeln, denn jeder Drucker druckt abweichende Positionen. Zwar nicht viel, aber ein oder zwei Millimeter können es schon werden, insbesondere bei Vorder- und Rückseite und insbesondere bei randlos, weil da der Nullpunkt eine Rolle spielt. Alles übereinanderlegen und schneiden wäre keine gute Idee. Klappt schon beim Canon nicht...

Beim Canon habe ich es jetzt so hingekriegt, dass nicht mal 1 mm Überdruck anfällt. Das muss man mit Bildgröße und Beschnittzugabe erstmal austesten. Das heißt, das Bild passt zu >99% drauf, und nur bei dickem Papier kann durch falschen Einzug mal was blitzen. Epson meinte, die Überdruckzugabe wäre immer 3 mm und nicht einstellbar wie beim Canon, der vier Stufen anbietet. Das muss man dann sehen.

Danke für die Berechnung. Aber dann komme ich durchaus schnell ans Limit, denn ein weiterer Job hätte 40 randlose A4-Seiten für eine Broschüre A5, alles mit Photoqualität. Ich darf also voraussetzen, dass 100 Seiten Fotos auch hundert Mal den Schwamm behelligen.

ChatGPT (endlich war es mal hilfreich) gab mir zu verstehen, dass es mit größter Wahrscheinlichkeit an defekten Düsen im Magentakopf liegt, die entweder zu stark oder doppelt drucken. Das würde auch meinem Fehlerbild entsprechen: dickere Magentalinien in regelmäßigen, sich wiederholenden Abständen von ca. 5mm und in demselben Muster. Womit nun der Drucker für seinen Verwendungszweck unbrauchbar geworden ist. Einen brauchbaren Druckkopf JETZT noch zu finden, dürfte echt schwierig sein, da alle gebrauchten Druckköpfe... ähm... nun ja, bereits gebraucht sind... ;)

ChatGPT:
Der PIXMA iP5200 ist in dieser Hinsicht ein interessanter Fall. Er verwendet den QY6-0059-Druckkopf, bei dem die Druckköpfe noch austauschbar sind. Außerdem besitzt er für Cyan und Magenta jeweils 2 × 512 Düsen, also zwei Düsenfelder pro Farbe.

Gerade das erklärt dein Fehlerbild recht gut:

Wenn eine der beiden Magenta-Düsenreihen nicht mehr sauber arbeitet (nicht komplett ausgefallen, sondern mit falschem Tropfenvolumen), entstehen periodische dunklere Querbänder.
Weil die zweite Düsenreihe weiterhin druckt, entstehen keine weißen Aussetzer, sondern lediglich Bereiche mit zu viel Magenta.

Das passt erstaunlich gut zu deiner Beschreibung.

Ein paar Dinge sprechen zusätzlich dafür:

✔ Reinigung bringt nur geringe Verbesserung.
✔ Druckkopfausrichtung ändert kaum etwas.
✔ Encoderstreifen und Encoderscheibe hast du bereits ausgeschlossen.
✔ Der Fehler ist ausschließlich magentafarben.
✔ Der Abstand liegt im Bereich der internen Düsenanordnung und nicht der Papiermechanik.
Beitrag wurde am 11.07.26, 18:42 Uhr vom Autor geändert.
von
Ergänzung: wenn diese zwei Düsenfelder gegeneinander versetzt sind, würde das auch die „Blockbildung“ erklären, die ich vorab erwähnt hatte. Das heißt, ein Düsenfeld sprüht ein Teil der Strecke, dann springt Nummer 2 ein und Nr. 1 ruht sich aus, dann wieder Nr. 1 und so weiter. Das erklärt auch, weshalb die Linien und Aussetzerstriche in beiden Blockfeldern unterschiedlich waren: jedes Düsenfeld hat seine eigenen individuellen Aussetzer. Da Magenta in Rot und Blau auch verwendet wird, gibt es diese Streifen auch in Rot und Blau, aber nicht in Grün, Cyan oder Schwarz (da waren zuletzt andere leichte Fehlerstreifen, aber nichts so schlimme).
Beitrag wurde am 11.07.26, 19:40 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Basteljojo,

ach so, Du druckst Bilder im A4-Format.
Mit Turboprint kannst Du die Überdruckzugabe auf 0% (null) setzen, hab's probiert: Es geht wirklich. Wie sich das auf den Schwammzähler auswirkt, weiß ich allerdings nicht. Das ist vielleicht von Zedonet (Lieferant von Turboprint) zu erfahren. Turboprint liefert ein Demoblatt mit Keilen oben, unten, links und rechts.

Aber aufpassen: Bei 0% stimmt es oben genau, unten bleibt ca. 1/2 mm weiß, links bleibt etwa 1/4 mm weiß und rechts etwa 1 mm. Habe dann das Papier nachgemessen: Das Papier hat 211 mm in der Breite statt 210, und 297,5 mm in der Länge statt 297.

Zum Broschürendruck: Randlos UND doppelseitig geht nicht. Und damit die Broschüren saubere Kanten haben, musst Du sie sowieso nach dem Heften beschneiden.

Ich drucke jeden Monat für einen Verein ca. 150 Heftchen mit 16 bis 20 A5-Seiten. Den Innenteil drucke ich mit Rand und doppelseitig, den Umschlag drucke ich separat, erst die zweite und die vorletzte Seite, dann im zweiten Durchgang die erste und die letzte Seite randlos vollflächig.

Zum Fehlerbild bzw. der Ursache habe ich eine Idee:
Canon verwendet Thermodruckköpfe, diese sind betr. die Tinteneigenschaften Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität recht anspruchsvoll; weichen die Eigenschaften der Tine von der Vorgabe ab, dann hat man eine gute Chance, dass der Druckkopf Schaden nimmt.

Grüße

Koberon
von
Anmerkung: natürlich gehen „randlos“ und „doppelseitig“ nicht in einem Arbeitsgang. Da drucke ich je nach Ausschießschema mal die geraden und die ungeraden Seiten mit der Hand.

Bei A5 Broschüren auf A4 muss man im Grunde auch nur den vorderen Schnitt beschneiden (wegen des Versatzes); wenn man sauber gestapelt hat, brauchen oben und unten nicht beschnitten werden, weil da das Papier bündig ist. Klar, beschnitten sieht es immer sauberer aus, mache ich normalerweise auch, - aber wenn man nur einen Millimeter zu schneiden hat, kriegt man das oft nicht sauber hin und dann ist es schlimmer als vorher. Mit einem Fallbeilmesser ist das auch nicht zwingend gut, das schafft keine dicken Papierlagen in einem Rutsch - und eine Profi-Schneidemaschine habe ich nicht. Also geht nur das klassische Stahllineal mit Cutter...

Was die Druckköpfe angeht: naja, ich habe ja mit Ersatztinte und Avery-Papier praktisch über zehn Jahre lang mit diesem Drucker gedruckt. Er hätte schon früher über den Jordan gehen müssen. Dann wird es wohl so gewesen sein, dass ausgerechnet JETZT der Kopf hinüber gegangen ist, aber 30 Sekunden (!) vor dem Reinigungsausfall druckte er noch tadellos und streifenfrei. Er wurde nicht Stück für Stück schlechter (was man erwarten würde, wenn der Kopf langsam altert), sondern von Jetzt auf Gleich. Auch die Tinte war die gleiche. Dann muss der Fehler gerade IN DIESEM MOMENT diese eine Verstopfung ausgelöst haben - aber wenn ich sonst den Druckkopf mal gewässert und wieder eingesetzt hatte, war nach zwei, drei Durchläufen alles wieder wie vorher.

Das größere Problem beim Canon ist (jedenfalls zur Zeit), dass Vorder- und Rückseite nicht zentriert gedruckt werden, weshalb ich nicht akkurat falzen kann. Der Versatz ist schon im Preview aus InDesign, was vermutlich irgendwo eine Einstellung erfordert. Erklären kann ich mir das nicht. Die Rückseite ist mittig zentriert, die Schönseite nicht, obwohl beide Seiten im Dokument mittig sind. Hat wohl was mit internen Nullpunkt-Koordinaten zu tun, muss ich erst herausfinden. Vermutlich gibt es beim Epson auch erstmal eine Reihe von Versuchen mit miesem Ergebnis.

Tja, und deshalb gehen eben bei Neueinrichtungen auch mal 10, 20 Blätter für die Tonne raus, weil erst der fertige Druck klarstellt, ob's geklappt hat.

Da jetzt ab einer bestimmten Seitenzahl plötzlich das Cyan ausfällt (Kartusche ist aber voll), ist ein Weiterprobieren tatsächlich zwecklos.
Beitrag wurde am 12.07.26, 03:00 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo @Basteljojo,
Nein, Es gibt zwar die 2x 512 Düsen, aber 1x sind es 5 Picoliter-Düsen für das dunklere Magenta und einmal sind es 1 Picoliter-Düsen für das hellere Magenta. Die kleineren Düsen werden für hellere Töne und Feinheiten verwendet, die größeren Düsen für gröbere Sachen. Gleiches zählt für Cyan.
Wenn im Canon-Düsentest in einem Balken eine ganz dünne helle Linie auftritt, ist das der Ausfall einer Düse. Das wirkt oft noch wie eine hellere Linie, ist aber eigentlich ein weißer Streifen. Durch das Einziehen der Tinte ins Papier verläuft die Tinte vom darüber und dem darunter liegenden Streifen etwas und der weiße Streifen wirkt noch schmaler (und schwerer erkennbar) bzw. erscheint nicht mehr weiß zu sein. Fallen mehrere übereinander liegende Düsen aus, wird der Streifen breiter und man erkennt das Weiße besser. Woher soll das "zu viel Magenta" denn kommen? Im Normalzustand druckt eine Canon-Düse oder sie druckt nicht! Nur wenn sie teilweise verstopft ist kann sie zu wenig drucken, aber keine Düse druckt zu viel.

Beim Epson-Düsentest kann man den Ausfall einer Düse übrigens besser erkennen. Wenn in dem abgestuften Bereich ein waagerechtes Strichelchen fehlt, sieht man den Ausfall sofort, da das Verlaufen der Tinte aus den Nachbar-Linien (Düsen) nicht so weit reicht.
Das ist mMn Blödsinn, da Canon jedenfalls bei den Druckern nicht mit variablen Tropfenvolumen aus einer Düse arbeitet.

@Koberon:
Nur zur Erklärung eines weiteren Unterschieds zwischen Piezo und thermisch:
Epson kann durch die Piezo-Technik anders arbeiten und aus einer Düse verschieden große Tintenpunkte drucken, was bei Canon (vermutlich auch HP) anders ist. Beim thermischen Verfahren sind die Tintenpunkte gleich groß und von den jeweiligen Düsen abhängig.
Da hat die KI, wie so oft nur die halbe Wahrheit erzählt. Das passiert leider sehr oft und das hat für mich die Folge, ihr sehr kritisch gegenüber zu stehen.
Ich weiß ja nicht, was Du ChatGPT da eingegeben hast, aber ich staune, woher diese Weisheiten von ChatGPT kommen. Ich weiß aber auch teilweise nicht, bei was ChatGPT da zustimmt.

Wenn auf der Encoder-Scheibe an der falschen Stelle ein winziger Schaden oder Farbklecks - in Fliegenschiss wäre schon groß - wäre, kann der schon zu einem falschen Papiervorschub führen, weil er zwischen den eigentlichen Markierungen liegt. Die Frage wäre allerdings, warum dann nur Magenta betroffen ist. Oder liegt es daran, die Decoder-Scheibe beim Papiereinzug immer an der gleichen Stelle steht und dadurch der Fehler an der Stelle auftritt?

Kleine Geschichte zu KI:
Nach ungefähr fünf Spieltagen bei der WM gefragt, welcher öffentlich rechtliche Sender welches Spiel übertragen hatte. Es wurden nur ganze zwei Spiele ausgeworfen.
Bisher kenne ich es anders, werde aber nochmals bei jemandem nachfragen, wie es genau ist. So ganz glauben kann ich es aber nicht.

Wenn ein ausgebauter Köf noch Tinte hat, die nicht getrocknet ist, nimm den Kopf einmal und drücke die Düsenplatte wie einen Stempel auf ein Küchenpapier Nicht hin und her reiben. Dann scanne das Ergebnis mal ein und lade es hier hoch. Man sollte da etwas zur Düsenanordnung sehen /erahnen können. Wenn Du auf die Unterseite des Kopfs schaust, solltest Du auch ganz kleine Löchlein erkennen. Falls vorhanden, kannst Du auch mal mit Lupe, Mikroskop oder mit dem Smartphone (z.B. Makroaufnahme) die Unterseite anschauen.

Nachtrag zum Thema Randlos:
Man könnte ja auch mal schauen, was A4+ und A3+ Papiere kosten, dann könnte dann mit Rand drucken und die Überstände auf A4 bzw. beschneiden. Damit könnte man den Randlos-Druck umgehen und käme doch auf die gewünschten Formate. Dafür sind die Papiergrößen soweit ich weiß auch vorgesehen. Allerdings kann ich nichts zu den Preisen sagen.

Jokke
Beitrag wurde am 12.07.26, 03:39 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Basteljojo,
Richtig! Und man muss nur für die Schmalseiten bei A4 den Überdruck anpassen.

Viel Spaß beim Rumpröbeln mit dem neuen ET-8550!

Hallo Jokke,
Zumindest zum Teil von Druckerchannel! Marker-Studi hat beobachtet, dass ChatGPT seine Antwort korrigiert hat, nachdem auf Druckerchannel eine entsprechende Nachricht gepostet wurde!

Gibt es überhaupt Papier in A4+?

Kann man bei den Epson-Druckern den Druckkopf ohne weiteres ausbauen?

Grüße

Koberon
von
Hallo @Koberon,
Das ist mir schon bekannt, aber was da dann teilweise von der KI vermengt wird, ist ein anderes Thema.

Hast Du der KI mehrmals nacheinander, z.B. in Abständen von 5 Minuten die gleiche Frage gestellt? Ich finde es interessant, wie sich die Antworten verändern. Das konnte ich auch bei der in #85 erwähnten Abfrage zur WM kamen die ulkigsten Listen zustande. Mal wurden weniger Termine angezeigt, mal mehr, dann wieder. Eine richtige Antwort gab es nie. Zum Spaß habe ich dann nach einer Liste gefragt, welche Spiele der Fußball WM 2026 schon stattgefunden hatten. Selbst die war nicht korrekt.
Ja, das sind Papiere, die extra für den Druck und anschließenden Zuschnitt vorgesehen sind. Dadurch sollen (u.a.?) die Papierkanten stabiler bleiben als beim Randlos-Druck.
Siehe auch de.wikipedia.org/...
- Rohformate
- Spezielle Formate für den Laser‐ und Tintenstrahldruck
Offiziell nein, inoffiziell ja. Ich habe es aber mit neueren Druckern noch nicht probiert, aber es wurde schon häufiger in den Foren hier geschrieben, dass der Aus- und Einbau (evtl. auch der Tausch) problemlos geklappt habe.

Es gab Zeiten, da musste nach einem Kopfausbau und wieder Einbau der Kopf mit einer speziellen Software neu kalibriert werden. Damals war es so ziemlich unmöglich diese Software zu bekommen. das ist aber schon sehr lange her. Ich hatte damals einen Epson Stylus Color 800. Das Erscheinungsjahr war 1997. Ob es den zu Zeiten von Euro-Preisen noch zu kaufen gab, wage ich zu bezweifeln.

Der hatte noch eine Schwarz-Patrone und eine Farb-Patrone mit Cyan, Magenta uns Yellow. Der Druckkopf war allerdings nicht an den Patronen sondern fest im Gerät verbaut.

Grüße
Jokke
von
Ja, ich habe die KI nur zum Anlass genommen, was sie als Antwort ausspuckt. Letztlich ist es egal, ob sie Recht hat, denn ich kriege den Fehler nicht mehr weg. Allerdings würde ich den Fakt, dass mal mehr und mal weniger Tinte aus der Düse kommt, nicht ganz anzweifeln, wenn man überlegt, dass eine Düse vielleicht winzig beschädigt, angekokelt oder verstopft ist. Da ich die Druckköpfe jetzt länger gewässert habe (das habe ich 10 Jahre nie gemacht, sondern nur durchgespült), könnte eben doch was oxidiert sein, was meine Befürchtung war. Da ich nicht weiß, wie Druckdüsen GENAU aussehen (Schemaskizzen genügen nicht), weiß ich auch nicht, wo Wasser eindringen könnte.

Die KI hatte tatsächlich die Infos von mir vorher erhalten, das Gespräch dauerte 30 Minuten und umfasste ungefähr 10 Frage-Antwort-Zyklen. Sie hat in ihrer Schlussbilanz also nicht geraten, sondern meine Eingaben zusammengefasst.

Aber mir ist klar, dass Ki die größte Lügnerin unter der Sonne ist. Ich teste sie viel, gerade im Bereich Druck und Weiterverarbeitung, und erhalte prinzipiell zu 90% fehlerhafte Antworten. Wohingegen sie ab und zu eben Ideen-Hinweise gibt, die ich dann seriös (!) noch überprüfen muss. Wofür man sie brauchen kann: wenn ich einen Film suche, zu dem ich wenig Inhalt weiß. Dann spuckt sie schon mal eine nette Liste aus, die man überprüfen kann. Da aber KIs grundsätzlich US-lastig sind, fehlen viele deutsche Infos.

Ja, A4 und A3 extra (und B und C-Formate) bekommt man bei der Druckerei. Sind aber prinzipiell Offsetpapiere. Gibt ganz tolles, marmoriert, strukturiert, mit Wasserzeichen, beschichtet... aber keins mit Inkjet-Photobeschichtung. Und ob ein A4-Drucker noch A4+ tolerant durchzieht, weiß ich nicht, kommt wohl auf jeden Millimeter an; vermutlich nicht, dazu ist das Papier schon zu groß.

Da die Anfangsfrage eine ganz andere war, müsste man hier fragen: kann ein Streifenfehler durch falschen Einbau oder unzureichende Funktion der Reinigungseinheit entstehen, oder war es eher so, dass der Druckkopf sowieso sein Rentenalter erreicht hatte? Die Bemerkung, dass auch die RE dazu beiträgt, dass bei der Reinigung Farbe durch den Kopf gezogen wird, könnte ein Hinweis dazu sein, dass das Vakuum nicht gut genug ist?
Beitrag wurde am 12.07.26, 15:41 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo @Basteljojo,

Hast Du noch Düsentest-Ausdrucke von zwei oder allen drei Köpfen, die einigermaßen aktuell sind? Kannst Du die mal bitte hochladen?

Übrigens ist es sehr oft nicht die beste Idee bei den Tinten zu sparen. Gerade bei Canon und HP, die mit hohen Temperaturen arbeiten, müssen die Düsen durch die Tinten gekühlt werden. Gute und meistens auch teurere Tinten, besser noch Originaltinten der Druckerhersteller sind u.a. in dieser Beziehung auf die Geräte abgestimmt. Minderwertige Tinten haben diese Kühleigenschaften oft nicht in ausreichendem Maß.

Es gab auch schon Tinten, die (angeblich / scheinbar) aggressive Stoffe enthielten. Bei Vieldruckern schien das nicht ganz so tragisch zu sein, bei Wenigdruckern blieb die Tinte vermutlich zu lange im Kopf und fing an das Material anzugreifen.

Oft waren es dann die feineren 1 pl Düsen, die als erste ausfielen. Irgendwann hat Canon dann diese feinen Düsen nicht mehr verwendet und das große Druckkopf-Sterben ließ nach. Das war zu der Zeit, als die Serie durch die TS-Serie auf den Markt kam.

Auch beim ET-8550 würde ich zu Originaltinten, zumindest zu Epson-Tinten raten, da die genannten Eigenschaften immer nur für diese Tinten gelten. Wenn Du einmal schlechte Tinte eingefüllt hast, ist das Ersetzen nicht so einfach wie bei einem Patronenwechsel. Außerdem ist der Drucker dazu viel zu schade.

Zu den Papieren mit Übergrößen kann @Spiegel bestimmt Tipps zu Quellen geben. Er hat so seine Erfahrungen mit einigen Papieren und Lieferanten und hat in den letzten ca. sechs Monaten auch in verschiedenen Themen dazu mit @Koberon geschrieben. Und das sind dann bestimmt auch Papiere für Tintenstrahler. Druckereien sind da wahrscheinlich nicht die besten Quellen.

Die Breite sollte kein Problem sein, da der Einzug des Druckers für bis zu A3+ ausgelegt ist. Es kann aber sein, dass das nicht mit allen Papierzuführungen geht. Da sollte vor dem Papierkauf ein Blick ins Handbuch helfen.

Grüße
Jokke
von
Ich hatte ja mal Düsentests hochgeladen, aber offensichtlich waren die „Block- und Streifenbildungen“ so unauffällig, dass sie in der Datei nicht auffielen. Da wäre es sinnvoll, einen 3200 dpi-Scan zu machen und den Ausschnitt zu vergrößern, so dass man die Streifen sieht. Wie gesagt, bei großen Papierfotos sieht man die alternierenden Streifen auch (ca. alle 5 mm), was sich aus der Ferne eher als eine Art Fernsehzeilenstörung bemerkbar macht, die man von Fotos von Röhrenbildschirmen kennt, also hell-dunkel-hell-dunkel abwechselnd. Aber bei 9x13 oder 10x15-Fotos ist es untragbar, weil winzige Details (die der Drucker durchaus schafft) zerrissen werden. In Grafiken und Texten sieht man fast nichts. Aber es ist nicht nur auf Fotos beschränkt, bei Grafik sind mehr reine Farbflächen, die sich günstiger auswirken als die nuancierten Haut- oder Himmelstöne. Ich drucke allerdings alles im Photomodus, auch reine Texte, weil das schöner aussieht.

Ich habe mich jetzt auf Kopf 1 beschränkt, weil da alle vier Farben wenigstens gleichmäßig kommen, wenn auch Pigmentschwarz nicht stimmt. Bei Kopf 2 waren zwei Farben komplett furchtbar. Und Kopf 3, der noch vom ersten Drucker stammt, und wegen Fehlern schon damals ausgemustert wurde, setze ich gar nicht mehr ein. Nachher schmort noch das Board deswegen durch, das muss ja nicht sein. Einige hundert Seiten wird der Drucker sicher noch machen, bis die Tinte alle ist.
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