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Hart enttäuscht von Dokumentenscanner - erwarte ich da etwas falsches?

Epson Workforce ES-580W

Frage zum Epson Workforce ES-580W

Dokumentenscanner mit 35,0 ppm (ADF-Scan), 70,0 ipm (ADF-Duplex-Scan), Wlan, Dual-Duplex-ADF (100 Blatt), Ultraschall, 2021er Modell(mehr Daten)
von
Hallo in die Runde!

Ich habe nach langem zögern einen Epson ES-580W Dokumentenscanner gekauft und bin gelinde gesagt extrem enttäuscht sowohl von Scan-Ergebnis, Geschwindigkeit als auch Datei-Inhalt.

Das Gerät scannt bei 600 DPI relativ langsam und ich stelle bei 300 bzw. 200 DPI fest, dass feine Texte in Fußzeilen von Verträgen im späteren OCR nicht mehr zuverlässig erkannt werden.

Im Weiteren führt die Fuktion "Schatten entfernen" dazu, dass bei völlig offensichtlich normal bedruckten Seiten oft die Ränder abgeschnitten werden (verstehe überhaupt nicht in welchem Zusammenhang das stehen mag aber ist so.)
Rückseiten von Rechnungen mit fein aufgedruckten AGB-Texten und keinerlei Durchscheinen o.Ä. haben plötzlich einen ca. 2cm beschnitt an allen Seiten und sind damit wertlos.
Bei deaktivierter Funktion scheint aber in der Tat wieder einiges Durch bei dünneren Papierstärken.

Letztendlich eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera.

Falzlinien

Der Epson zeigt mir quasi auf jedem Scann die Falz-Linien im Scan als schwarze Linie, ganz egal wie sorgsam das Blatt gefaltet wurde.
Das habe ich weder mit dem Kyo-MFC noch mit einem noch älteren Brother MFC-Drucker mit Scanner

Dokumentengröße

Ich ging (offenbar naiv) davon aus, dass der Scanner mir für Text hochoptimierte Dateien erzeugt. Ich habe bislang mit einem uralten Kyocera Ecosys M2040dn gescannt. Der hat einen Modus für "Hochkomprimiertes PDF" wo er die Farb-Anteile der Seite "normal" als Bildaten speichert, den erkannten Text aber in Schwarz/Weiß (nicht Graustufen)
Dies erzeugt dann sehr kleine aber dennoch gut lesbare Dateien. Im besonderen wird das originale Erscheinungsbild vollständig beibehalten.

Beispiel:
Eine mit dem Kyocera gescanntes Anschreiben der ERGO Versicherung hat mit dem Kyo eine Dateigröße von 50KB, ist farbig, hat den Text aber dennoch als "S/W Text".

Mit dem Epson ES-580W kann ich den Text-Modus nur dann nutzen, wenn das gesamte (!) Dokument in S/W abgelegt wird. Damit hat die Datei dann aber dennoch 75KB.

Möchte ich das ursprüngliche Aussehen beibehalten und scanne Notgedrungen im Farb-Modus in welchem sich der Text-Modus nicht aktivieren lässt hat eine Seite in einigermaßen brauchbarer Qualität etwa 500-700kb.

Entgeht mir hier eine essentielle Funktion in der Bedienung? Warum kann ich nicht textoptimiert unter Beibehaltung der Farbinhalte scannen?

Ich sehe in der PC Software "Epson Scan 2" eine Option "auto. Erkennung v. Text/Bild" die ich aber nicht anwählen kann, außer ich stelle wieder auf Schwarz/Weiß...

OCR
Auch hier ging ich (naiverweise) davon aus, dass das fertige PDF bereits durchsuchbar ist. Ich finde hier nicht einmal in der Epson SmartScan 2 eine Option dafür. Kann dieser Drucker weder auf dem Gerät noch via Software OCR?


Geschwindigkeit
Wie oben schon angedeutet ist der Scanner in 600dpi relativ langsam - außerdem habe ich nach zwei Seiten Duplex bei aktivem Textmodus ziemlich lange gedankenpausen selbst zwischen einzelnen Seiten.
Das Einscannen eines Papierstapels ist damit dramatisch verlangsamt, da er nach den ersten beiden Seiten nach jeder weiteren Seite diverse Sekunden Gedankenpause einlegt.

Papiersalat
Der Scanner schiebt mir beim Scannen von größeren Stapeln die Blätter bei der Ausgabe so gegeneinander, dass die nachfolgende Seite die vorherige an der DIN-Falzkante entlang weiter nach vorne schiebt und so ein heilloses durcheinander verursacht.

Daher ganz offen ein paar Fragen in die Runde:
- erwarte ich hier etwas falsches?
- Was für Geräte liefern mir brauchbare Ergebnisse mit kleiner Dateigröße, im besten Fall mit OCR direkt am Gerät?

Aktuell sehe ich tatsächlich keinen Funktionsvorteil von diesem Dokumentenscanner im Vergleich mit den Brother und Kyocera MFC-Druckern.

Benchmark für mich ist quasi ein Scan wie ich ihn durch Bearbeitung eines 600DPI Farbscans mit anschließender Bearbeitung durch Adobe Acrobat mit "Gescannte Datei optimieren" bekomme - hier erhalte ich farbige, qualitativ hochwertige und voll durchsuchbare Dateien mit wenigen Kilobyte Dateigröße.

Habt vielen Dank!
von
Hallo,

also der Epson Workforce ES-580W ist jetzt nicht unbedingt ein Profigerät. Dass die Geräte mit 600dpi langsam werden, ist eigentlich normal. Aber auch die Dateigröße wird halt schnell riesig. Das sind halt 4 mal mehr Daten also bei 300 dpi und 9 mal mehr gegenüber 200 dpi.

Gut, wenn der Kyocera Text erkennt und in S/W darstellt und den Rest in Graustufen oder Farbe, dann kann das schon clever sein. So einen Modus gibt es beim Epson imo nicht.

OCR haben so gut wie alle Dokumentenscanner nur in der Software. Das ist in ScanSmart beim Speichern mit dabei. Wenn man viel über den Computer scannt, dann ist die Software sicher etwas mühsam. Das ist bei Epson dann der Vorteil bei der DS-Serie.

Ich habe das Gerät in dieser Woche auch noch rumstehen und gucke mir nachher mal an, ob mir was dazu einfällt.

OCR direkt im Gerät macht der Canon Imageformula DR-S350NW . Das ist aber nicht gesagt, dass du mir den Ergebnis dann auch zufrieden bist. Das ist nun keine High-End-OCR-Lösung. Aber sicher ein grosser Mehrwert beim autarken Scan.

Ich glaube, dass dein Fall doch etwas speziell ist:)

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo Ronny,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich kann das Preisgefüge bislang überhaupt nicht einordnen, finde es aktuell nur etwas seltsam, dass das dedizierte Gerät offenbar keinen Mehrwert zum Scanner im MFC bietet. Wo wären hier die Stärken wenn Dateigröße, und Verarbeitungsgeschwindigkeit es nicht sind?

Ich habe die OCR in Epson ScanSmart nun endlich entdeckt - es gibt im letzten Schritt beim Speichern als PDF noch ein "Durchsuchbares PDF" zum auswählen. Das hat sich mir jetzt irgendwie nicht sofort erschlossen. Danke für den Hinweis dazu!

Der Output ist hierbei aber nach wie vor verdammt groß...

Zum Vergleich zwei-seitiges Dokument mit kleinem farbigem Logo oben rechts in 300 DPI:
- Koyocera M2040dn im "Hochkomprimiertes PDF" Modus: 69KB
- Epson ES-580W im "Textmodus" in S/W direkt übers Gerät: 71KB (aber eben ohne Farbe und fetten Linien bei den Falzkanten)
- Epson ES-580W über PC-Software mit OCR: 311KB
- 300DPI "normaler" Farbscan in mittlerer Komprimierung: 843KB
- Nach Optimierung durch Adobe Acrobat ("Durchsuchbares Bild"): 44KB

Ich möchte in letzter Konsequenz die Dokumente in ein DMS (aktuell Paperless-NGX) importieren - die OCR Funktion auf dem Gerät ist daher nicht 100%ig kriegsentscheidend.

Der Original-Look (also die farbigen Elemente) sollen auf jeden Fall beibehalten werden. Hier bietet mir der Epson offenbar nur einen klassischen "Farbscan" mit etwa 0,8-1,9 Megabyte pro Seite.

Gibt es zu diesen Anforderungen irgendeine Empfehlung?

Das was mir der Kyocera liefert ist leider auf 300 DPI beschränkt - ich merke hier bei meinen Dokumenten (Rechnungen mit kleinen Fußzeilen, Versicherungsunterlagen) ziemlich stark, dass die Auflösung für OCR in 200 DPI nicht ausreichend und bei 300 DPI zumindest grenzwertig ist. Auch der Epson macht im Textmodus bei 300 DPI sehr grenzwertige Ergebnisse, gerade weil ä und i Punkte teils verschwinden oder fast untergehen.
(Siehe Screenshot vom Epson mit 300DPI)

Meine Ziele sind:
- Digitalisierung von Rechnungen und Dokumenten wie Versicherungsunterlagen usw.
- Das einigermaßen flott mit Duplex-Scan
- Original-Optik (Also farbig)
- Optimierte Dateigröße

Die besten Ergebnisse habe ich aktuell mit Scans mit 600 DPI in Farbe und abschließender Bearbeitung mit Adobe Acrobat über die "Scan Optimieren" Funktion. Hier bekomme ich beim Testdokument eine 67KB große, gestochen scharfe Datei ohne erkennbare Komprimierungsartefakte. Aber dazu kann ich irgendwie auch weiterhin mit einem MFC-Drucker scannen, oder?

Inwiefern ist mein Fall da "etwas speziell"? Ich bin absolut offen für Kritik/Erwartungsmanagement usw. :-)
von
Hallo,

also deine Probleme sind ja großteils jetzt die die Software. Ja, und hier auch die Optimierung der Ausgabe.

Der Epson hat von der Hardware schon grosse Vorteile. Du kannst viel mehr Formate und Grammaturen verarbeiten. Und das sogar im Mischbetrieb. Die Zuverlässigkeit ist in der Regel auch höher. Das sind andere Mechaniken. Und falls was falsch eingezogen wurdey gibt es einen Ultraschall.

Ist denn der Kyocera in 600 dpi wirklich nicht noch langsamer als der Kyocera? Normalerweise ist es wohl schon ungünstig, wenn man diese hohe Auflösung überhaupt verwendet. Offenbar ist es bei dir ja eine Notwendigkeit, weil DJ mit der OCR dann nicht zufrieden bist.

Mit speziell meinte ich, dass den meisten wohl der normale 300-dpi-Scan ausreicht. Ob dann da in irgendwelchen Fußnoten was nicht so optimal erkannt wird, dürfte in der Regel keine grosse Rolle spielen.

Aber das hilft ja alles nix. Das Gerät ist so offenbar für dich nicht geeignet. Eventuell sollte man sich auch mehr mit der OCR-Lösung beschäftigen. Also das erkennen und umkonvertieren von Texten sollte die ja eigentlich auch beherrschen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo,

also der Epson hat ja auch eine Funktion zum nachschärfen von Texten, aber das geht halt nicht im Farbmodus.

Der Kyocera hat offenbar eine Funktion, die Text in S/W umwandelt, was dann in der Folge zu einer besseren Komprimierung führt. Eine zu hohe JPEG-Komprimierung führt ja aber auch bei reinen S/W-Scans dazu, dass es unscharf wird.

Kannst du mir vielleicht mal einen unverfänglichen Scan einer Seite mit dem Kyo und dem Epson im Vergleich schicken? z.B. an info@druckerchannel.de?

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo,

vielen Dank für die Erläuterungen!
Ich habe in Sachen Formate und Grammaturen bislang noch kaum etwas probiert, bei mir sind es zu 99,9% A4 Seiten zwischen 60 und 100er Grammatur.
Den vereinzelten Kassenzettel hatte ich eigentlich vor mittels Paperless-NGX Handy-App direkt zu scannen, wenn das auch mit dem Dokumentenscanner geht ist das natürlich auch willkommen.
Doch doch, der Kyocera ist in 600 DPI auch langsam, mit Sicherheit auch langsamer als der Epson.

Ich hab vor einigen Tagen erst mit dem Thema "Großflächige Digitalisierung" begonnen und zuerst eben auf den Kyocera zurückgegriffen und mit großer Freude diese "hochkomprimierte PDF" Variante entdeckt. Die geht am Gerät aber maximal bis 300 DPI und schafft damit etwa 10 Seiten pro Minute.

Da sich das für mich wie eine halbe Ewigkeit anfühlt wenn ich stapelweise Rechnungen wegarbeiten will habe ich eben zum Espon gegriffen.

Der wiederum ist in 300 DPI noch angenehm schnell, ich merke aber dort eben auch, dass es für das Kleingedruckte einfach noch nicht reicht. Hier hat sich mit dem Kyocera (ohne den besonderen Modus) 400DPI also Sweet Spot gezeigt, 400 DPI bietet der Epson aber nicht an.

Ich habe sehr viele Rechnungen aus dem IT-Umfeld, da ist gerne mal Schriftgröße 6 oder kleiner auf den Belegen für hunderte Details oder Seriennummern.

Und letztendlich ist es auch mein Anspruch, wenn ich ein revisionssicheres Archiv schaffen und die Originale vernichten möchte - da muss halt einfach auch alles drauf sein.

Insofern finde ich es maximal bedenklich, dass der Epson im Textmodus mit der Funktion "Schatten entfernen" einfach die Seitenränder abschneidet obwohl sich darin Inhalt befindet und die Dokumente damit völlig unbrauchbar macht.
Zusammen hängt dies mit der Einstellung "Rahmen (0-40 mm)" welches 10mm im Standard-Wert hat. Der Entfernte Rahmen ist allerdings deutlich größer.

Wenn man die Funktion ausschaltet haben fast alle Scans hässliche schwarze Rahmen...

Wäre mir das jetzt im Test nicht aufgefallen und ich hätte damit Ordnerweise klein gedruckte Versicherungsunterlagen digitalisiert und die Originale vernichtet wäre das ein kleiner Super-GAU. Hier liegt sicherlich die Schuld aber auch bei mir - ich habe die Funktion einfach für "intelligent" gehalten im Sinne von "die macht wirklich nur die Schatten weg, nicht einfach Hardcore 15mm" (da sie nicht "beschneiden" heißt)
Das hat für mich tatsächlich leider ziemliche Relevanz weil ich aus diesen kleinen Fußnoten z.B. bei Überweisungen gerne mal die IBAN raus kopieren möchte und es oft auch so Kleinigkeiten sind wie "Seite x von Y" die in mini-Schrift aufgedruckt sind. Auch für das Durchsuchen und Auswerten von Versicherungsunterlagen, Internet-Verträgen usw. merke ich, dass das OCR von Paperless (und auch das von Adobe Acrobat) nicht mehr korrekt funktioniert. Damit ist späteres Durchsuchen nach einem bestimmten Schlagwort Glückssache.

Man sieht das auf Seite 1 der Testdateien, wo der Kyo z.B. in der Fußzeile das Wort "Vorsitzende" zerstückelt

Der Epson ist in 300 DPI jetzt zwar (etwas) schneller als der Kyocera macht dafür aber:
- fettere Striche bei Falzkanten
- Entweder S/W Text ODER Farbe
- in Farbe sehr große Dateien, in S/W deutlich größer als Kyocera oder Acrobat
- und ist in 600 DPI nach wie vor viel zu langsam für angenehmes Arbeiten
- Killt mir die Seitenränder oder hat hässliche Ränder

Ich habe mal einige Testdokumente erstellt:
- Epson mit "Schatten entfernen" (also Seitenränder abgeschnitten) 300 DPI
- Epson ohne "Schatten entfernen" (hier sieht man die sehr unschönen schwarzen Kanten am Dokumentenrand) 300 DPI
- Epson Farbig 300 DPI (Qualität 90)
- Acrobat mit Scan Optimieren auf Basis des 300 DPI Epson Farb Scans (hier sieht man bei Seite 2 dass die Auflösung nicht reicht)
- Epson Farbig/SW Automatik 600 DPI (Qualität 90)
- Acrobat mit Scan Optimieren auf Basis des 600 DPI Epson Farb/SW Scans (hier reicht dann die Auflösung für Seite 2 und die Fußzeilen, ist aber optisch nicht toll)
- Kyocera "hochoptimiertes PDF" in 300DPI in Farbe/SW(ist für Seite 1 eigentlich super, versagt aber in den Fußzeilen auf Seite 1, Seite 2 grenzwertig für OCR)
- Kyocera 400 DPI in Farbe/SW Automatik (Das wäre qualitativ für OCR ausreichend, deutlicher Qualitätsvorteil zudem gegenüber dem 600dpi Epson trotz geringerer Auflösung)
- Acrobat mit Scan Optimieren auf Basis des 400 DPI Kyocera Farb/SW Scans als "durchsuchbares Bild" und einmal als "bearbeitbarer Text"
- Brother MFC-J6710DW 400 DPI Farbe/SW Automatik. Eigentlich das beste Ergebnis, wären da nicht die fiesen falz-Streifen auf Seite 2.

Ergibt sich alles aus den Dateinamen.

PDFs sind via E-Mail an die info@ versendet - man kann hier offenbar leider nur 10 Anhängen anfügen.

Vielen Dank für deine Mühen!!

Grüße
von
Hallo,

also diese Acrobat-Umsetzung ist mir neu. Ich finde die allerdings auch ein wenig gruselig. Der hat aus dem Rasterbild ein Vektorbild gemacht. Interessanter Ansatz und natürlich extrem scharf. Man muss aber auch vertrauen, dass das so wirklich gescannt wurde. Sowas würde ich jetzt persönlich nur ungern archivieren.

Kyocera mit dem Mix von 1-Bit und 24-Bit ist interessant. Ich vermute mal, dass er in das PDF dann TIFF für S/W und JPEG für das Farbige kapselt. Aber keine Ahnung, wie das hier genau geht.

Ich kann das jetzt spontan nicht im Detail durchgehen. Aber man sieht halt auch, dass kleine Schrift, die dann vielleicht sogar Dunkelgrau ist, später mit OCR schwierig wird. Gut, mit KI-Lösungen wird oder hat sich das schon stark verbessert.

Auf Nummer Sicher wäre man sicher mit 8-Bit, also Graustufen, aber das frisst dann auch wieder Datenmenge.
Die Funktion "Schatten entfernen" sorgt eben dafür, dass er den Druckrand weiß gemacht wird. Es gibt ja dazu auch den Parameter einer Millimeter-Angaben. Das müsste man halt reduzieren. 10 mm sind hier imo Standard - ja, das ist viel. Der Hintergrund ist wohl, damm n eben die Ränder wegbügeln will, da da oftmals solche Effekte entstehen. Wenn man das auf wenige mm senkt, dann kann das helfen.

Aber ich will ja hier nicht den Epson schönreden. Für deinen Fall ist der offenbar nicht so gut geeignet. Aber vielleicht wäre es auch einfach gut, wenn man nichts drüberbügeln lässt, und das dann einer automatishcen Nachbarbeitung überlässt. Dazu wäre sicherlich der Scan in 300 dpi und Farbe voll ausreichend.
das lässt sich eben bei so einem S/W-Scan im Dither-Modus nicht ausschließen. Das ist schwierig

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo,

spät ... also diese hohe Komprimierung bekommt man direkt am Gerät nicht eingestellt - also für autarke Ziele. In ScanSmart kannst du das aber über die Einstellungen im PDF-Plugin erledigen. Da einfach von Standard auf "hohe" wechseln.

Dann sollten Farbdokumente mit Textelementen ebenso klein sein.

Aber für das häufige und stetige Scannen an einen Computer ist die ES-Serie jetzt nicht unbedingt geeignet. Ich würde halt gucken, dass ich die Probleme hier alle serverseitig löse.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo!
Ja, das ist auf den ersten Blick etwas "überraschend", ich hab damit zum Glück bislang ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Die Vektorisierung greift nur, wenn es absolut eindeutig ist, ansonsten wirds ein hochkomprimiertes JPEG.
Genau, ich kann in der Weboberfläche hier auch noch die Art der TIFF Kompression wählen.
Ja, ich verstehe inzwischen, dass das nur nach diesem sehr einfachen Prinzip funktioniert.
Glaube hier prallen auch meine Erwartungen etwas gegen die Realität. Ich bin bei einem aktuellen Gerät irgendwie davon ausgegangen, dass es hier in den letzten 15 Jahren deutliche Fortschritte gab und so etwas wie Ränder, Schatten, Falzkanten, Locher-Löcher usw. irgendwie "intelligent" entfernt werden können.
An den Punkt komme ich gedanklich langsam auch - allerdings eben leider mit der Einschränkung, dass vieles in 300 DPI noch nicht ausreichend ist für die OCR Verarbeitung im Nachgang. Und dann ist da halt noch das Speicherplatz-Thema. Man zahlt bei DATEV und Konsorten ja für sein Leben lang nach genutztem Speicherplatz.
Habe das gerade mal Ausprobiert - er sagt mir dann als Fehlermeldung beim Abspeichern "Dieses Bild konnte nicht in diesem Format gespeichert werden, da es zu groß ist",
Scanauflösung 600 DPI - Reduziere ich in der Software auf 400 DPI (was dort interessanterweise geht, nicht aber am Scanner selbst) kann ich es abspeichern.

Ein Test-Scan mit 4 Seiten erreicht hier 1.157KB - das ist deutlich besser als ca. 15,8 MB zuvor. (für vier Seiten...)

Der Scanner schafft es aber damit selbst mit 400 DPI nicht, den etwas kleineren AGB-Text richtig abzubilden - die Seite ist damit völlig unbrauchbar.

Ebenso sind typische Fußzeilen und selbst größere Logs quasi nicht mehr verwendbar.

Zum Vergleich: Mit 400 DPI gescannt und dann mit Acrobat optimiert: 402 KB und alles lesbar

(Siehe Screenshots)

Ich bin jetzt hin und her gerissen. Wenn der Scanner bei 600 DPI eben ähnlich langsam ist wie ein Brother MFC und sonst keine automatisierten Funktionen bietet, lohnt sich das für mich überhaupt?

Hast du Erfahrungen mit dem angesprochenen Gerät von Canon? Rein vom Datenblatt ließt sich das super - es gibt aber keinerlei Angaben zu Geschwindigkeiten bei 600 oder 400 DPI. Nur, dass die 50 Seiten/Minute bei 200 DPI sind und es bei 300 nur noch 40 Seiten sind.

Dafür kann ich offenbar 5,58 Meter am Stück scannen. Das ist praktisch, wenn ich demnächst den Kassenzettel der Weihnachtsfeier digitalisieren muss.

Ich möchte tatsächlich einfach und schnell arbeiten - der Preis ist erst einmal nebensächlich. Am liebsten wäre mir etwas wie bei Brother mit den dortigen "One Touch" Favoriten, die ich von den MFC-Druckern kenne. Ein EINZIGER Tipp und es geht los. Das war beim Epson auch schon etwas umständlich. (Voreinstellungen -> Scanprofil -> OK -> Start)

Ich würde hier gerne ein Sammelsurium an Zielvorlagen haben mit
- Rechnung
- Vertrag
- Auto
- Rechtsanwalt
- Arzt
- Haus
- Vermietung

usw. und mit einem Druck auf den Button soll das Ding einfach einscannen ;-)

Vielen Dank, dass du Dir so viel Mühe gibst!
von
Hallo,

ich habe auch schon gesehen, dass Epson die "hohe Komprimierung" eben auch gleich mit einer extremen JPEG-Komprimierung kombiniert. Und der graue Text wird hier offenbar dann als JPEG gespeichert - blöde Kombination.

Aber, ich will das (gerade auch mangels Zeit) hier etwas herunterbrechen. Aus meiner Sicht man der Scanner generell einen ordentlichen Job. Das was du brauchst, ist eine gute Software für die Nachbearbeitung. Ich würde mich also in erster Linie mal da umschauen.

Ich glaube nicht, dass ein 600 dpi dazu nötig ist. Mit einem 300 dpi Farbscan als Input sollte man alles das was du möchtest erzielen können.

Ich bin leider auch nicht besonders tief in dem Segment drin. Das Ding ist jetzt auch, dass du dir ein Gerät aus der Consumerschiene ausgesucht hast. Da unterscheiden viele Anbieter. Und das was der ES-580W funktional bietet, gibt es sonst so auch gar nicht in der Preisklasse. Das erklärt dann auch, warum die Software so stark beschnitten ist. Man will ja keine Konkurrenz zu den teureren Modellen aufbauen.

Vielleicht kann da noch jemand anderes etwas zu sagen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo!
Habs leider bei meinen Test-Dokumenten weder mit dem Kyocera, Brother noch Epson geschafft in 300 DPI fehlerfreie OCR zu bekommen. Weder mit Premium Acrobat noch Paperless NGX.
Ich hab vielleicht auch teils sehr kleinen Text auf den Dokumenten, aber man lebt da ja immer nur innerhalb seiner eigenen Blase.

Ich KÖNNTE natürlich bei jedem Dokument individuelle Scanprofile verwenden, da bekäme ich das schon hin. Aber das ist in letzter Konsequenz nur Fehleranfällig und frisst Zeit. Und genau da sollte eigentlich das Gerät Abhilfe schaffen :-)

Bin gespannt, ob es anderweitig noch Input oder Empfehlungen gibt. In den kommenden Tagen kommt ein neues Brother MFC mit Duplex ADF - werde da mal ein wenig testen.
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