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Fazit nach drei Wochen Benutzung

Brother MFC-J4340DWEOL

Über den Brother MFC-J4340DW

Multifunktionsdrucker (Pigmenttinte) mit Kopie, Scan, Fax, Farbe, 20,0 ipm, 19,0 ipm (Farbe), 7,0 ppm (ADF-Scan), Randlosdruck, Wlan, Duplexdruck, Simplex-ADF (20 Blatt), Display (4,3 cm), kompatibel mit LC-426BK, LC-426C, LC-426M, LC-426XLBK, LC-426XLC, LC-426XLM, LC-426XLY, LC-426Y, geeignet für "EcoPro" (Tinte), 2021er Modell(mehr Daten)
von
Ich habe den Brother MFC-J4340DW mittlerweile seit drei Wochen in Betrieb und kann dazu mal Folgendes loswerden:
Gekostet hat er mich 150 Euro, da habe ich wohl genau im richtigen Moment zugeschlagen.

Die Installation war für mich als jemand, der eigentlich täglich mit Computern zu tun hat, sehr einfach, zumal auch eine Kurzanleitung für die Installation beigelegt war (die normale Bedienungsanleitung gibt es nur noch Online, auch downloadbar als pdf mit 641 Seiten). Außerdem wurden die durchzuführenden Schritte auch auf dem Display angezeigt (sogar, dass die BK-Patrone vor dem Einsetzen geschüttelt werden muss). Ins WLAN hat sich der Drucker problemlos einbinden lassen. WLAN eingeschaltet – mein Router wurde in einer Liste mit vielen weiteren Geräten der Nachbarn aufgelistet – ausgewählt – Passwort eingegeben – fertig! Die Treiber sind nicht mitgeliefert, sondern müssen von der Herstellerseite heruntergeladen werden – hat problemlos funktioniert. Software zum Drucken und Scannen und für die Diagnose kann ebenfalls von der Herstellerseite heruntergeladen werden. Aufkleber in mehreren Sprachen sind (wieder?) mitgeliefert, um die englischsprachigen Tastenbezeichnungen zu überkleben.

Der Scanner ist schnell, allerdings sind die Farb-Scans sehr blass und farblich verfälsch, wenn ich die dazugehörige Software „Brother iPrint&Scan“ mit den Standardeinstellungen benutze. An den vielen Einstellungen, die hier möglich sind, habe ich bisher noch nicht herumgespielt, da ich meine Stammsoftware für so etwas habe. Möglicherweise lässt sich dies ganz schnell verbessern. Scanne ich mit „PaintNET“ oder „iCopy“, gibt es an der Qualität nichts zu meckern. Der ADF scannt S/W-Dokumente wirklich extrem schnell, dagegen sieht mein Vorgänger HP Officejet 6700 alt aus.

Was das Drucken angeht, hat buzde mich ja schon vorgewarnt, dass dieses Gerät seine Stärken und auch Schwächen hat. Reine Text- und Fotodrucke in den Qualitätsstufen Normal und Schnell auf Normalpapier konnte mein Vorgänger besser. In den Qualitätsstufen Hoch und Beste merke ich persönlich keinen Unterschied. Nochmals besser wird die Qualität in allen Stufen, wenn ich anstatt normalem Inkjet-Papier benutze. Auf Fotopapier habe ich bisher noch nicht gedruckt.
Was die Geschwindigkeit und Lautstärke angeht, gibt es noch einen großen Unterschied in der Qualitätsstufe Schnell mit und ohne eigeschaltetem Leisemodus.

Bis jetzt habe ich manchmal zwei bis drei Tage gar nichts gedruckt, dann mal eine Seite, dann mal zehn Seiten und bis jetzt habe ich noch nicht erlebt, dass der Drucker seine Patronen vor oder nach dem Druck gereinigt hat. Man hört zwar, wie er nach dem Druck ein paar Mal mit dem Kopf über die Gummilippe wischt, aber das Absauggeräusch wie bei der Erstinitialisierung ertönte bisher noch nicht. Der Drucker ist übrigens immer eingeschaltet – nach eingestellten fünf Minuten geht er in den Schlafmodus.
In einem englischsprachigen Service-Manual der Vorgängerversion habe ich diesbezüglich mal nachgelesen, wann der Drucker (vielleicht auch meiner?) automatische Reinigungen durchführt: Im Normalbetrieb wird die Häufigkeit der Reinigungen automatisch in Abhängigkeit extremer Raumtemperaturen geregelt. Ist es sehr warm oder sehr kalt, wird öfter gereinigt (Wie oft genau, stand nicht da). Den Zusatz, dass bei einer automatischen Reinigung jedoch Tinte verschwendet wird, wenn kein Druck stattgefunden hat, habe ich nicht ganz verstanden. Der Umkehrschluss: Wird also nicht gereinigt und somit keine Tinte verschwendet, wenn (regelmäßig?) ein Druck stattfindet? Feste periodische Einstellwerte sind theoretisch auch einstellbar – natürlich nur im Maintenance Mode, von dem ich aber die Finger lasse, da das Gerät drei Jahre Garantie hat.

Die noch verfügbare Tinte in den Patronen wird wie üblich grafisch dargestellt (im Druckerdisplay sowie auch auf dem Rechner) und die Restreichweite in Seiten (in 100er-Schritten) wird ebenfalls angegeben. Auswählbar ist, ob die Anzahl mit der übrigen Tinte noch druckbaren Seiten auf Basis von ISO/IEC24711 oder meiner bisherigen tatsächlichen Ausdrucke berechnet werden soll. Hier mein aktuelles Beispiel (ich drucke viel im Schnell-Modus, oft sind auf einer Seite auch nur ein paar Zeilen):
Nach ISO: BK 2300 / M 1000 / Y 1000 / C 1000
nutzungsbasiert: BK 3300 / M 1000 / Y 1700 / C 1700
Ob es am Ende stimmt, wird sich zeigen.
von
@AnkeG: Wie du zur automatischen Ausrichtung kommst, hat @budze oben ja schon verlinkt. Wichtig bei dieser automatischen Methode ist, dass du kein zu "billiges" Papier verwendest, auf dem evtl. die Tinte etwas verläuft oder irgendwelches "Schmierpapier", auf dem die Rückseite schon bedruckt ist. Beim anschließenden Scan kann das sonst zu Irritationen, falscher Ausrichtung oder zum Abbruch führen. Je sauberer der Ausdruck, desto besser das Ergebnis der automatischen Ausrichtung.

Bei mir sind übrigens immer noch die Starterpatronen vom Juli 2024 drin, die wie berichtet zwar schon einmal teilweise als "fast leer" gekennzeichnet wurden, aber dann wieder mehr Füllstand angezeigt haben. Mittlerweile habe ich mehr als 1100 Seiten damit gedruckt, ein Original 4er-Set in Standardgröße steht bereits parat.

Zu Beginn habe ich viele Dokumente, die mir in S/W genügt haben, auch nur in S/W gedruckt mit der Folge, dass die Farbdüsen deutlich öfter automatisch gereinigt wurden als die BK-Düsen. (Bei dieser Geräteserie lassen sich BK- und Farbdüsen getrennt voneinander oder auch zusammen reinigen - manuell sowie automatisch). Seitdem drucke ich auch in Farbe, auch wenn ich diese gar nicht bräuchte. Das Ergebnis: Weniger automatische Reinigungen der Farbdüsen und weniger schnell sinkende Füllstände der Farbpatronen - mehr farbig drucken mit weniger automatischen Reinigungen ist also sparsamer als wenig farbig drucken mit mehr automatischer Reinigungen.
Beitrag wurde am 27.12.25, 10:33 Uhr vom Autor geändert.
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