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Gute Refill-Tinte für Canon Pro 100S gesucht (Patrone: CLI-42)

Canon Pixma Pro-100SEOL

Frage zum Canon Pixma Pro-100S: Fotodrucker, A3 (Tinte) mit A3+, Drucker ohne Scanner, Foto, Randlosdruck, Ethernet, Wlan, ohne Kassette, CD/DVD, gerader Einzug (bis 0,6 mm), Tinten mit 13 ml, kompatibel mit CLI-42BK, CLI-42C, CLI-42GY, CLI-42LGY, CLI-42M, CLI-42PC, CLI-42PM, CLI-42Y, 2015er Modell

Passend dazu Canon CLI-42 BK/GY/LGY/C/M/Y/PC/PM 8er-Multipack ab 87,55 €1

von
Hallo zusammen,

vor einigen Monaten hat sich mein Epson 1500W (DYE-Tinte) verabschiedet...die letzten Jahre verwendete ich ausschließlich original Epson Claria Tinte in dem Gerät.
Das Ersatzgerät wurde ein Canon Pro 100S. Ziel war von Anfang an der Einsatz von Farbenwerk-Tinte, da ich mit dieser Tinte früher schon einmal sehr gute Erfahrungen gemacht habe (allerdings in Bezug von Pigmenttinte in DYE-Druckern -> Pigmera C7).
Auch hat/hatte die Tinte von Farbenwerk ja auch immer einen sehr guten Ruf.

Ich weiß, dass Originaltinte, ob Canon oder Epson, wohl immer die beste Haltbarkeit hat und dass Dye-Tinten allgemein nicht so das Haltbarkeitswunder sind...ich dachte mir aber, die Kinder wachsen so schnell, da werden oft genug die Fotos im Haus gewechselt :D
Nun kam der Schock...alle Fotos der letzten Monate (ich rede von bereits 4-5 Monaten) die im Haus verteilt sind, sind total verblichen und extrem rot-farbstichig. Auch Fotos, die in Bereichen/Räumen hängen, wo niemals direkte Sonne hinkommen kann, wurden durch die leichten Reflexionen im Haus völlig unbrauchbar. Alle Fotos waren zum Druck natürlich perfekt und profiliert ausgedruckt auf Epson Premium Glossy und Fotospeed PF-Lustre.
So schnell wachsen die Kinder dann leider doch nicht :D
Dagegen bin ich sehr von der Epson Claria Tinte überrascht...ausnahmslos jedes Foto, selbst die mit täglicher Sonnenbelastung, sind nach sogar 5 Jahren noch absolut PERFEKT und ohne Farbstich (auch SW-Ausdrucke). Das hat mich dann schon sehr überrascht.

Ich schreibe das ungern, weil ich das Rundumpaket von Farbenwerk eigentlich sehr zu schätzen weiß...die Pigmera-Tinten sind der Hammer, die Papiere sind auch top und der Service ist brilliant...aber ich suche nun eine Alternative zur DYE-Tinte (Pigmera gibts nicht zum Canon Pro 100s).
In der Vergangenheit habe ich schon öfter gelesen, dass Farbenwerk wohl Lyson oder OCP verwendet...weiß das jemand sicher? Nicht dass ich nochmal die gleiche Tinte unter anderem Label kaufe :D
Ich hätte als nächstes mal OCP probiert...oder hat jemand einen besseren Vorschlag?

Es geht mir nicht um möglichst günstige Tinte...es kann gerne etwas teurer sein, wenn es dann auch qualitativ mehr in Richtung Original geht.
Oder ist die Coloration CD schon so ziemlich das höchste der Gefühle in Sachen Refill?
Vor vielen Jahren (ca 2010 rum) habe ich mit sämtlichen Billigtinten experimentiert, Peach, Dr. Inkjet, und wie sie alle hießen...gefühlt waren sie alle besser als die aktuelle Coloration CD. Sie bekamen auch gigantische Farbstiche, aber nicht ganz so schnell und es brauchte direkte Sonnenbestrahlung.
Fairerweise muss ich jedoch sagen, dass diese Billigtinten einen Canon- und einen Epson-Druckkopf geschrottet haben...dann war Schluss mit den Experimenten :)
Farbenwerktinte läuft wie ein Uhrenwerk und hat mir noch nie Probleme bereitet, selbst bei geringen Druckintervallen im Hochsommer bei Extremtemperaturen. Auch bei Pigmenttinte in eigentlichen DYE-Druckköpfen.

Über Vorschläge würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße
Beitrag wurde am 24.09.22, 20:43 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,
ich kenne und habe da nur einen Hersteller, der ziemlich gut ist. Das Precision Colors in den USA. Wegen des hohen Aufwandes versenden die aber nicht mehr nach Europa. Man braucht entweder einen entsprechenden Dienstleister in den USA oder einen Bekannten, der die Tinten kauft und dann versendet.
Grüße
Maximilian
von
Hallo Beef,

im Bereich Fremdtinten für den Canon fallen mir nur die von Octopus Office ein. Fremdtinten kommen nicht an das Potenzial von Originaltinten heran. In Deinem Fall würde ich die Tinten vom G650 / G550 einmal ausprobieren. Für den Pro-100 müsstest Du Dir dann die Helltinten mit einer Reinigungsflüssikeit für Bubblejet-Druckköpfe verdünnen. Aber bitte frage mich nicht nach dem Mischungsverhältnis bei den hellen Tinten. Bei meinem R285 habe ich die Lighttinten im Verhältnis 4:6 gemischt. 4 Teile Tinte und 6 Teile Verdünnung. Mein Rat für Deinen Pro 100 wäre aber, die Originaltinten weiter zu nutzen. Hier stimmen die Mischungen immer und die Ergebnisse sind somit vorhersehbar.

Dass Du mit dem 1500W perfekte S/W-Ausdrucke ohne Farbstich hinbekommen hast, möchte ich jetzt wirklich anzweifeln. Auch mit Profilierung klappt das nicht wirklich gut. Hier ist Pigmenttinte ganz klar im Vorteil. Aber auch die C7-Tinten haben das nicht wirklich geschafft einen neutralen S/W-Druck abzuliefern. Ich habe drei 1500W hier bei mir stehen gehabt, deshalb kann ich hier aus einem sehr großen Erfahrungsschatz schöpfen. Diese habe ich nach allen Regeln der Kunst vergewaltigt. Ja das kann man so schreiben. Es waren sämtliche Tinten von Farbenwerk drin, die für den 1500W im Angebot waren. Der ewige Tintenwechsel tat den Druckern nicht gut. Deshalb habe ich mir dann einen P800 gekauft. Diesen betreibe ich ausschließlich mit Originaltinten. Hier sind die Ergebnisse die besten. Glaube mir, ich habe hier einen sehr langen Leidensweg hinter mir, auch mit dem P800. Nun stehen bei mir zwei Drucker. Einmal der P800 und der XP-15000. Mir persönlich sagen die Epsondrucker mehr zu, als die Canondrucker. Es ist der Druckkopf, der mich mehr zum Epson treibt. Wenn der Canon vernünftig betrieben wird - d.h. mit Originaltinten und regelmäßigen Gebrauch - dann halten hier die Druckköpfe sehr lange. Vielleicht schon so lange, dass ich keinen Neuen mehr bekomme, weil der Drucker aus dem Service genommen wurde. Dann fängt die Suche nach einem neuen Druckkopf erneut an. Dann kann man auch gleich auf den Nachfolger umsatteln. In diesem Fall der Pro-200.

Das war auch der Grund, warum ich damals nicht den Pro 1000 von Canon genommen hatte. Wenn ein Druckkopf den Geist aufgibt, dann liegt dieser so um die 400 € - 450 €. Bei zwei Druckköpfen bin ich dann wieder bei ca. 900 €. Dafür bekomme ich schon fast wieder einen neuen Pro 1000. Da war mir der Tintenwechsel beim Epson egal. Das ist ein Prozess, den ich beeinflussen kann.

Nun ist der P800 auch nicht die Krone der Schöpfung. Dieser Drucker hat auch seine Macken. Der Tintenwechsel zwischen MK und PK sollte des öfteren durchgeführt werden. Sonst fängt das Kleckern an. Der hintere Papiereinzug arbeitet auch nicht wirklich akkurat. Dafür ist der vordere Papiereinzug sehr genau. Auch dieser Einzug hat seine Tücken. Das Einlegen von schweren Papieren endet nicht selten mit angestoßenen Ecken. Hier hilft es vorher ein festes Papier als Führung einzuschieben. Dann geht alles gut.

Warum habe ich jetzt zwei Drucker? Ganz einfach! Der Farbstoffdrucker ist ausschließlich für Glanzpapiere vorgesehen, weil hier alle Pigmentdrucker Schwächen haben. Auf mattem Papier zeigt der XP-15000 ein gutes Druckbild, kommt aber nicht an dem P800 heran.

Wer sein Geld in hochwertige Papiere steckt, der sollte auch mit Originaltinten drucken. Das Papier ist nunmal der Kostentreiber schlecht hin. Ich schätze die premium Papiere von Epson. Diese sind recht günstig. Als Lusterpapier habe ich mich aber für das Canson Infinity Premium Luster entschieden. Ein für mich sehr schönes Papier, welches bezahlbar ist. Der Hersteller sagt mir aber auch aus welchem Papier es gefertigt wurde. Das machen Canon, Epson und HP so nicht. Es ist eine kleine Sicherheit für mich. Auch wenn es für viele als Einbildung erscheinen mag. Genauso verhält es sich auch bei den matten Papieren. Hier möchte ich wissen mit welchem Träger ich arbeite. Hier hüllen sich die großen Druckerhersteller oft in Schweigen. Darüber hinaus sind dann Hahnemühlen, Canson, Moab, Tecco .... etc. so manchesmal günstiger als Canon und Epson. Canon hat auch schon immer Papiere von renomierten Herstellern im Programm. Lange Zeit war es z.B. das German Etching und nun ist es ein Musso aus dem Hause Krane. Kein Druckerhersteller betreibt eine eigene Papiermühle. Es wird von allen dazugekauft. Dessen sollte man sich bewußt sein.

Das Papier hat einen sehr großen Einfluss auf das Druckergebnis. Hier im Bezug auf den eigentlichen Druck als auch auf die Haltbarkeit. Hier spielen zwei Dinge zusammen. Einmal die Tinte und dann das Papier. Ein Faktor von beiden kann schon viel bewirken. Aber beide zusammen bilden das eigentliche Ganze zum ... naja entweder Scheitern oder Erfolg. Es sollte wirklich überlegt werden, was das wirklich wichtige Ziel, mit den absoluten Priorität ist.

Lieben Gruß Olaf
von
@beef,

wenn Dir das Mischen nicht so ganz zusagt, dann könnte trotzdem auf die Tinten vom G650/G550 zurück gegriffen werden. Allein schon die Ersparnis von fünf Patronen, die wieder befüllt werden können spricht für sich. Die Untershcode zwischen Chromalife 100 und Chromalife 100 Plus sind (glaube ich) nicht so groß. Hier kann aber Maximilian aber wirklich weiterhelfen. Er hat hier fundierte Kenntnisse über die Haltbarkeit ausgearbeitet.

Das nur anbei.

Lieben Gruß Olaf
von
Die Tinten des Canon Pixma G650 natürlich auch eine Möglichkeit.
Dass ein Druckkopf des Pro-1000 ein Problem sein könnte Waage ich erstmal zu bezweifeln. Das ist der gleiche wie in den großen Rollendruckern. Auch da habe ich bis jetzt nichts von Ausfällen gelesen. Da werden im Vergleich zu einem Pro-1000 literweise Tinten durchgejagt. Beim Weltrekord in Oberstdorf wurde ein 60“ Banner in einem Zug über die ganze Länge der großen Skisprungschanze gedruckt. Das sind wahrscheinlich mehr Quadratmeter als man zu Hause jemals druckt. Auch der Druckkopf des Pro-100 ist so gut wie nie von Ausfällen betroffen. Ich kenne bis jetzt nur Meldungen nach vielen Jahren und hunderten von A3 Drucken. Es gibt mindestens genauso viele Meldungen über Probleme mit Epson Druckern.
Daran würde ich das nicht festmachen.
Auch das Thema Tröpfchengröße wird überbewertet. Epson hatte bis zum Epson Surecolor SC-P800 noch 3,5 pl. das war überhaupt keine Diskussion. Beim Pro-1000 mit 4 pl schon.

Epson Druckköpfe halten lange, können aber nur vom Service ausgetauscht werden und dann ist fast immer ein neuer Drucker günstiger.

Aber zum Thema zurück. Die Canontinten des G650 sind eine Überlegung wert. Die Farbwiedergabe wird eventuell anders sein, da die Farbstoffe nicht aus der selben Reihe sind, wie die des Pro-100.
mit Tinten von Octopus Office habe ich gute Erfahrungen auf anderen Druckern gemacht. Für ein bis zwei Jahre halten die wahrscheinlich auch. N meinen eigenen Vergleichsmessungen mit einem Canon Fünfpatronemdrucker, also mit Fotoschwarz, geht es einigermaßen. Von echter Haltbarkeit sind sie allerdings weit entfernt. Da ist selbst die einfache Expression Home Tinte von Epson besser. Für Bilder, die dann eh in Tonne gehen in Ordnung. Mehr aber auch nicht.
Von einem Hin- und Herwechseln von Patronen mit Fremd- und Originaltinten rate ich eher ab, da es natürlich Reinigen bedarf und die Canon Yellowtinte mit Fremdtinten gemischt zum Gelieren neigt. Das Phänomen heißt in USA yellow gellow.

Echte Vergleichstests mit Fremdtinten auf einem Pro-100 gibt es nicht, da deren Hersteller schneller die Zusammensetzung ändern als die Tests abgeschlossen sind.
Der einzige wo da mehr gemacht hat ist youtube.com/...
Grüße
Maximilian
von
Ich denke in beiden Fällen, wäre ein Neukauf wirtschaftlicher. Allein schon wegen der Mechanik, die nach einem solchen Durchlauf auch einem gewissem Verschleiß unterliegt.
Dieser halbe Picoliter ist doch schon mit einen Quatensprung zu vergleichen ;-).

Nein! Jetzt mal Butter bei den Fischen. Es ist das Komplettpaket, welches stimmen muss. Auch der besagte Schwarzwert in dem anderen Thread von @beef halte ich für übertrieben. Das tiefste Schwarz bringt mir nichts, wenn mir die Tiefen absaufen. Kürzlich habe ich mir Probepakete von Capture X bestellt. Eigentlich ein schönes Papier, halbwegs günstig. Aber es hat starke Schwächen bei Farbverläufen und die Tiefen laufen zu. Da ist mir die Harmonie zwischen den Grauwerten viel wichtiger. Auch wenn ich im S/W-Bereich sehr oft mit harten Kontrasten arbeite. Aber der Schwarzwert hängt auch sehr stark von dem ab, was ein Papier darstellen kann. Hier muss ich leider sagen, dass mir die Papiere von Capture X nicht zusagen. Anbei, es handelt sich hier ausschließlich um die matten Papiere. Die Glanzpapiere habe ich absichtlich außen vor gelassen. Ich bin auch nicht mehr bereit, jedes erdenkliche Papier zu testen. Meine Papierbibliothek lauft so langsam aus dem Ruder und da sind noch nicht einmal alle Hersteller drin. Vielleicht finde ich dazu nochmal die Musse.

Jedoch zurück zu dem Pro-100 und seine Tinten. Auch wenn die Tinten von Precision Color sehr gut sind, sollte auch ein Bilck auf die Wiederbeschaffung geworfen werden. Jetzt stellt sich auch die Frage, wie oft denn nun gedruckt wird. Wenn das Druckaufkommen sehr hoch ist, wäre ein Tintentankdrucker interessant. Für den Fotobereich gibt es hier nur zwei Drucker, die wirklich hierein passen.

Test: Canon Pixma G650 Megatank vs. Epson Ecotank ET-8550: Ungleiches Duell der Fototanker

Damit ist das Drucken wirklich sehr günstig. Wenn - wie bei mir - das Drucken nachlässt, sind die Patronendrucker aus meiner Sicht sinnvoller. Bei Verstopfungen können diese schneller gereinigt werden und die Betriebsbereitschaft ist wieder hergestellt. Jeder, der einmal einen Drucker mit Schlauchzuführung gereinigt hat, weiß welche Mühen es mitsich bringt. Das ist nicht mal eben so gemacht.

Lieben Gruß Olaf
von
Hi,

ui, das sind jetzt ganz schön viel neue Infos :)
Also mit Mischen möchte ich ungern anfangen...ich lege da schon eher Wert auf Farbwiederholbarkeit. Auch die Wiederbeschaffung spielt eine Rolle, wie es hier schon angesprochen wurde. Es sollte schon eine Tinte sein, die man hier in Deutschland einfach online beziehen kann. Ich drucke jetzt nicht tonnenweise...die meiste Tinte geht eher für Spielereien und Experimente drauf...aber wenn ich an meinen Epson 1500W zurückdenke, gingen etwa alle 6 Monate ein Komplettset Tinten weg (mal mehr, mal weniger), das waren immer knapp über 100 EUR.
Wenn ich noch weiter zurückdenke, hat ein Farbenwerksatz (ich glaube das waren auch so um die 100 EUR) bestimmt 2 Jahre gehalten...bei noch mehr Ausdrucken und Spielereien :)
Wenn hier von Octopus-Tinte gesprochen wird, ist dann die hauseigene Octopus-Fluids gemeint, oder OCP? Beide gibt es für den Pro 100S.
Also mit dem Colormunki und ArgyllCMS habe ich beim 1500W schon sehr ordentliche Grauwerte hinbekommen, ich muss aber gestehen, dass er dennoch in den mittelhellen Bereichen Schwächen hatte und hier etwas zu kämpfen hatte bzw. leicht von der neutralen Graulinie abgewichen ist. Wer noch von der alten Schule ist und das Zonensystem nach Ansel Adams kennt, hier würde ich sagen, es war so bei Zone 7-8.
Diese nicht ganz perfekten Grauwerte fielen mir aber nur im absolut farbmetrischen Druck auf und waren von den Messungen her natürlich vorhanden.
Zur Überprüfung, wie genau (bzw. wie neutral grau) meine Drucker mit dem erstellten Profil drucken, drucke ich den angehängten Graukeil in absolut farbmetrischen Druck aus. Nachgemessen (z.B. mit Colormunki und ColorPicker) muss im Idealfall jedes Feld ein echtes neutrales Grau von Lab a=0 und b=0 ergeben...nur die L-Werte (Helligkeiten) unterscheiden sich.
In meinen vielen Tests in den letzten 10 Jahren mit sämtlichen Profilierungslösungen und auch verschiedenen Messgeräten war hier Spitzenreiter immer ArgyllCMS...mit den richtigen Parametern bekommt man hier den Perfektionismus pur :)
Die X-Rite Software war auch immer recht gut, wirklich sehr gut...aber beim 1500W musste man in gewissen Farbbereichen ordentlich nachtunen bzw. spezielle/mehrere Messfelder bereitstellen, was diese Software nicht wirklich erfüllen konnte.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich nie ein aktuelles High-End Gerät hatte...Colormunki und ein altes DTP41 waren das höchste der Gefühle. Wobei der Colormunki schon sehr sehr genau ist, zumindest in der Wiederholbarkeit der Messung.
Was ich jedoch oben mit perfekt und farbstichfrei meinte war, dass die Fotos keinen erkennbaren Farbstich hatten und auch nicht an Sättigung verloren haben (im Vergleich zu Coloration CD). Nachgemessen habe ich sie nicht, wie auch, es sind normale Alltagsfotos ohne vorher festgelegten Messfeldern :)
Man muss beim Epson nur die richtigen Klammern am Schlitten öffnen und die Kontaktplatte herausziehen. Dann kann man den Druckkopf simpel durch Lösen von vier Schrauben entnehmen ;)
Braucht hier zufällig noch jemand einen neuen Epson 1500W Druckkopf? Er kam erst an, nachdem mein Drucker komplett den Geist aufgab :D
Ich habe auch noch einen neuen Satz Refillpatronen und Komplettsatz Coloration ED von Farbenwerk dazu...nicht einmal neu befüllt, nur initial.
Das verstehe ich leider nicht ganz. Meinst du ein Verlaufen der Tinte? Oder meinst du zu dunkle Schattendetails? Letzteres ist doch eine reine Sache der Handhabung bzw. der Profilierung. Ich nehme an, du meinst, dass die Details verschwinden, wenn man z.B. relativ farbmetrisch ohne Tiefenkompensierung druckt, oder? Die richtig dunklen Schatten/Farben (im Arbeitsfarbraum) liegen ja in der Regel außerhalb des Druckerfarbraumes, daher ist dieses Verhalten normal. Hier gibts mehrere Möglichkeiten:
- Mit Tiefenkompensierung drucken
- Die Schattten eigenhändisch mit Softproof anpassen
- Perzeptiv Ausdrucken
- oder einfach absaufen lassen :D

Ich finde schon, dass das tiefste Schwarz viel ausmacht bzw. es ist wahrscheinlich Geschmackssache. Auch im analogen Fotolabor, habe ich die Ausbelichtungen aufs Papier eher in steilerer Gradation und mehr Belichtung bevorzugt...umso dunkler das Schwarz trotz Erhalt des Papierweiß, desto brillianter wirkte das Bild, da habe ich lieber auf ein paar Schattendetails verzichtet :) Dank digitaler Technik kann man nun das maximale Schwarz rauskitzeln und trotzdem die Schatten erhalten...zumindest simpler.
Ein Grau mit L=80 lässt sich von vom L=85 wahrscheinlich kaum unterscheiden...aber hält man zwei Ausdrucke bei Tageslicht nebeneinander, wo einmal das tiefste Schwarz L=5 hat und das andere L=10, dann ist das ein heftiger Unterschied an Brillianz. Der Epson hat das mit dem Originaltreiber ermöglicht, daher war ich es gewohnt. Beim Canon schaffe ich das nur mit Printfab und einem Tintensättigungslimit von 300%...das Epson Premium Papier verträgt das glücklicherweise.
Ich hoffe, dass das nicht falsch rüberkam. Ich finde eben auch, dass die Tröpfchengröße überbewertet wird. Dass sie jedoch variabel ist, also sogar noch größer gedruckt werden kann, macht meiner Meinung nach den Unterschied.
Ein Tropfen von 25 pl ist auch noch winzig und entspricht wahrscheinlich nicht mal einem Bildpixel.
Mein alter Canon Pixma ip4850 hatte zur damaligen Zeit (mit damalig weniger Kenntnissen) eine wahnsinns Druckwerkbeschreibung, top Auflösung und super kleine Tropfen. Er hatte aber halt eben nur drei Farben + Schwarz. Bei vielen Farbwerten hat er halt Farbe aufgetragen und den Rest mit schwarzen vereinzelten Punkten verfeinert, das sah aus, wie mit einer Zahnbürste und Tusche leicht drüber drübergespratzelt...ihr wisst schon, die Borsten schnalzen lassen :D
Es war vielleicht nicht toll, aber immerhin kannte man es schon immer so...schon von den alten Geräten aus den 90ern. Die Spratzler waren jedoch kleiner als in den 90ern...aber natürlich voll sichtbar/auffällig, wenn man eine gelbe Fläche mit schwarzen Punkten übersät.
Das war mein letzter Canon...danach kam der Epson 1500W. Hier war das völlig weg...in keinem Fall gab es vereinzelte Minitröpfchen, alles war homogen. In manchen Farbtönen waren jedoch sehr leichte streifenähnliche Muster zu erkennen, die aber bei weiten nicht so störten.
Und jetzt beim Canon Pro 100s sind diese Zahnbürstenspritzer wieder da :D Ich muss sagen, wahrscheinlich wegen den 8 Tinten, dass es bei weitem weniger ist...aber hin und wieder sind Farben dabei, da weiß sich der Canon nur mit einzelnen Spritzern zu helfen.
Der Canon ist aber ein sehr guter Drucker, vor allem im Graubereich...wenn man hier was auszusetzen hat, ist das bereits jammern auf hohem Niveau ;)
von
Ich habe bis jetzt immer nur Tinte von Octopus Fluids gehabt. Ob die jetzt wirklich immer von denen selber ist, weiß ich auch nicht.
Grüße
Maximilian
von
Also laut Octopus haben sie ihr eigenes Labor und stellen die Tinte tatsächlich selbst her.

Man findet auch überhaupt keine Tests und Vergleiche :(
In den vielen Tests mit UV-Lampen usw. werden immer verschiedenste Tinten verwendet, außer OCP oder Octopus. Andererseits werden diese sehr oft empfohlen. Irgendwie merkwürdig :D
von
@beef,
Vielleicht, weil viele erfahrene Nutzer mit der Tinte von Octopus die wenigsten Probleme haben und es sich herumgesprochen hat?

Wir wissen es nicht. Ich würde aber an Deiner Stelle doch mal meinen kleinen Tipp vom Rande aufheben.
Die Erfahung zeigt, dass im wesentlichen die Tinten Gelb und die hellen Tinten sträker beansprucht werden. Zumindest können fünf Tinten sorgenfrei nachgefüllt werden. Somit bräuchte man nur in LLK, LM, LC sein Geld inverstieren. Diese werden jetzt auch nicht gleich nach dem ersten Druck verbraucht sein. Zumal diese Patronen im Original doch recht günstig sind.

@beef verstehe mich nicht falsch. Ich verstehe bei fast allen Nutzern von Photodruckern nicht, dass an der Tinte gespart werden soll, wärend es das teuerste Papier sein muss. Ja ich habe es jetzt überspitzt. Jedoch liegen hier oft die größten Gedankenfehler. Wenn du spielen willst - damit meine ich das Testen - dann besorg Dir liebe einen kleinen Epson, den Du dafür missbrauchen kannst. Z.B. einen aus der Bucht für kleines Geld. Auch wenn es jetzt nur ein 5-Patronenmodell ist. Kann hier doch ausgiebig mit der Tinte getestet werden. Und so schlecht sind die Dinger jetzt auch nicht.
Ich verstehe jetzt hier, dass die guten Ergebnisse mit Pigmenttinte gemacht wurden und nicht mit Farbstofftinten. Die Pigmenttinten sind hier wesentlich stabiler in den Farben. Somit auch weniger Farbstichig.

Und mit "Tiefen absaufen" meine ich keine Zeichnung mehr in den Tiefen. Bei manchen Bildern ist es gewünscht, jedoch bei vielen Bildern möchte ich da noch Zeichung sehen.

Lieben Gruß Olaf
von
Man liest halt auch, dass OCP (zumindest von Farbmessungen her) wohl die gleichen Tinten wie von Farbenwerk sind :D
Ich muss ehrlich sagen, dass ich eigentlich auch dieser Meinung bin. Meine Tintenexperimente sind lange her und waren noch in meiner Zeit als Student. Klar wollte man da die bestmöglichste Tinte, aber billig musste es sein. Da wurde alles in den Drucker gesteckt und profiliert wurde mittels profiliertem Scanner (IT8-Target) und ArgyllCMS :D
Irgendwann wurde auch ich müde von defekten Druckern durch Billigtinte und Probiererei mit Supermarktpapier.
Dann kam der Epson 1500W mit dem Gedanken, nur noch original Claria und 1-2 feste Papierhersteller (das war bei mir Epson und Fotospeed).
Was das Papier betrifft, bin ich bei diesen beiden geblieben, wobei ich kürzlich mehrere Farbenwerkpapiere getestet habe...diese sind sehr gut und eine top Alternative zum Epsonpapier.
Was die Tinte betrifft, habe ich mich damals dann doch zur Farbenwerk Pigmera C7 verleiten lassen, weil die Neugier und der gute Ruf einfach zu rießig war...auch eben wegen schlechter Haltbarkeitserfahrung von DYE-Tinten und wegen dem ganzen schlechten Ruf zur Haltbarkeit allgemein.
Die Pigmenttinte im Dye-Drucker war echt der Hammer und machte nie Probleme, keine Verstopfungen, keine Lagerprobleme, nix...und ich dachte mir, dass diese etwas "schlechtere" Pigmenttinte (im Vergleich zur Original Epson Pigment) immer noch besser ist als die Claria. Ein weiterer Vorteil war die Top Auflösung des Epson 1500W, die merklich besser war, als ein damals verglichener Epson Pro 3800...und das auch noch mit Pigment! Nach max. 2 Jahren war die Stimmung jedoch etwas getrübt und ich wollte wieder brilliante Hochglanzfotos zurück. Mit Pigment sind selbst Luster-Papiere nicht so der Hit...das ist echt eher war für richtig matte Papiere. Auch merkt man schon alleine an der Gelb, dass DYE-Tinte viel mehr Leuchtkraft und Brillianz ermöglicht. Das war übertrieben ausgedrückt, als würde man Senf mit einem gelben Textmarker vergleichen :)
So bin ich wieder zurück zur Claria und habe diese Jahre lang bis zum Druckertot genutzt.
Erst JETZT, durch den Grund dieses Themas hier, habe ich eine Langzeiterfahrung mit der Claria im Vergleich zu anderer Tinte festgestellt. Mit der jetzigen Kenntnis, würde ich wohl nicht mehr auf einen Pigmentdrucker umsteigen wollen. Die Epson Claria Tinte ist aus meiner Sicht für normale Privatanwendungen (und evtl. darüber hinaus) eine absolut Messlatte im Dye-Tintenbereich. Aufgehängte Fotos im Innenbereich (auch in der Sonne) ändern sich faktisch nicht...nada...keine Veränderung festzustellen...nach Jahren nicht. Außer vielleicht mit Messgerät.

Warum ich das Thema letztendlich aufmachte waren zwei Gründe:

- Wie wir alle wissen, sind die Originaltinten der Druckerhersteller wohl immer die besten. Ich dachte mir einfach, es kann doch nicht sein, dass nach jahrzehnten Forschung und Entwicklung noch kein anderer Tintenhersteller was vergleichbares produzieren kann. Zuvor dachte ich mir "wenn es eine Tinte schafft, dann die von Farbenwerk"...dem war nun nicht so. Dann dachte ich noch evtl. an OCP, ein deutscher Hersteller mit vielen Jahren Erfahrungen...aber ich ahne schon jetzt, dass es wieder ein Reinfall wird. Es geht einem halt einfach nicht so richtig in den Kopf...würde morgen irgendein neuer Druckerhersteller erscheinen, hätte er wahrscheinlich auch wieder plötzlich eine bessere Tinte als alle anderen Refills auf dem Markt :D

- Ich kannte und kenne Canon Chromalife nicht. Aber durch immer mehr lesen, scheint sie wohl ähnlich wie Epson Claria zu sein. Auch muss ich ehrlich sein, dass ich durch verschiedene Produkte von Canon aus den letzten 20 Jahren leicht enttäuscht wurde, sodass ich ihnen jetzt keine so gute Tinte wie die Epson-Variante zugetraut hätte. Das ist aber ein persönliches Ding.
Es wurde mir auch jetzt wieder bestätigt. Aus Interesse habe ich mir mal das hochgepriesene Canon Photo Plus Glossy II bestellt...zum Testen wegen des Schwarzwertes, weil ja der Treiber genau auf das Papier abgestimmt ist. Ich verstehe das Papier als Konkurrent zum Epson Premium Glossy. Wobei es bei beiden noch bessere Papiere gibt, wie das Epson Ultra Glossy oder eben Canon Platinum.
Was soll ich sagen...das Canon Plus Glossy wirkt gegen das Epsonpapier einfach nur billig. Die aufgetragene Schicht scheint vielleicht ganz in Ordnung zu sein, aber der Materialträger wirkt dünn und lapprig.
Ja, das ist korrekt.
Ich habe mir das Thema mal angesehen. Laut einem Testbericht von Maximilian59 scheint die Chromalife wohl gleich performant zur Chromalife+ zu sein. Ist es wirklich gängige Praxis, die Tinte für LC und LM einfach mit Düsenreiniger zu mischen?
Günstig wäre es schon sehr. Aber ich denke, die Würfel sind gefallen...ich werde noch den Epson XP-15000 genauestens mit den Canon vergleichen...dann wird es entweder wieder der Epson mit Claria, oder eben die Chromalife+ Tinte :D
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