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Suche Farblaser (Linux)

von
Vor ca. 1 Jahr hab ich meinen Samsung CLP-315w in Rente geschickt. Beim Kauf vor >10 Jahren war das Teil vom Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Jedoch hatte das Teil auch ein paar entscheidende Nachteile, die ich nicht mehr will.

Kriterien des geplanten Druckers:

Die Must-Haves:
- Farblaser (LED?), keine Tinte
- Duplex
- Ethernet (Wlan nicht benötigt)
- volle Linux-Unterstützung. Dabei ist mir insbesondere wichtig, dass der Druckertreiber nur aus einem PPD besteht (kann gern dem Treiberbundle entnommen werden). Ich will keinen Wrapper oder ähnliches haben. Grund: Der Drucker wird ans Netzwerk angeschlossen. Ich will dann auf meinem ARM-NAS den Druckerserver (Cups) installieren. Damit dürfte auch Postscript (oder zumindest kompatibel) Pflicht sein.
- Drucken von Android-Geräten aus

Was brauch ich nicht, stört aber auch nicht, wenn's drann sein sollte:
- Wlan
- Touchdisplay
- Fotodruck (dafür gibt's Drogeriemärkte und Online-Anbieter)
- Scannereinheit (hab einen separaten Scanner). Allerdings hätte ich auch nichts dagegen, beides in einem Gerät zu haben, sofern die Scanneinheit nicht direkt nach der Garantiezeit das Zeitliche segnet, wie ich schon oft lesen durfte. Und natürlich muss der Scanner über Sane ansprechbar sein.

Was will ich nicht:
- Tinte

Bisher gefundene Kandidaten:
Kyocera Ecosys P6235cdn
Lexmark CS521dn - über den findet man gar nichts
Canon i-Sensys X 1127P - Canon liefert ein Treiberpaket mit ungewollten Zusatzkomponenten vorcompiliert. Weiß nicht, ob man da an die PPDs rankommt, bzw. ob die ausreichen als Treiber.
Ricoh SP C360DNw

Leider hab ich bei den Druckern irgendwie nichts zur Druckqualität gefunden. Welcher davon bzw. Alternativen dazu liefert das beste Druckbild und eine brauchbare Farbechtheit (muss nicht für Fotos reichen)?
von
Ich habe zwar den Kyocera Ecosys P6635cdn, der aber ja zur selben Serie gehört, wie der Kyocera Ecosys P6235cdn.

Bei Kyocera gibt es ein Paket, da ist für alle möglichen Linux Versionen ein PPD Treiber drin. Den kann man einfach über CUPS einbinden. Das funktioniert ganz problemlos über das Netzwerk (USB nutze ich nicht). Im Grunde installiert das Paket so ein grafisches GUI und legt dann unter /usr/share/kyocera ein Haufen PPD Dateien ab.

Und im Grunde reicht es, diese PPD Datei CUPS zu übergeben. Dann stellt man in CUPS noch ein, ob man zusätzliche Papierkassetten, etc. hat und das war es auch schon.

Den Scanner habe ich unter Linux noch nicht probiert, aber man kann auch einen SANE Treiber herunterladen. Ich nutze da immer die eMail Funktion. Der Scanner schickt mir das ganze dann per TIFF oder PDF zu. Oder lässt sich das einfach in einen Samba Share scannen.

Unter Android gibt es eine App, mit der man Scannen und Drucken kann. Habe ich nur mal kurz probiert, funktioniert aber.

Die Druckqualität finde ich persönlich sehr gut. Was die Farben angeht, kann man sehr viel einstellen und anpassen. Ich hatte aber den Drucker selber profiliert und ein ICM Profil erstellt.
von
Ich hab jetzt mal einen Blick in das Treiberpaket geworfen. Da finde ich die folgenden Dateien:

/usr/lib/cups/filter/kyofilter_F
/usr/lib/cups/filter/kyofilter_pdf_F
/usr/lib/cups/filter/kyofilter_pre_F
/usr/lib/cups/filter/kyofilter_ras_F

Das wäre ungünstig. Die Filter sind amd64-Binarys und werden demnach nicht auf ARM (mein Druckserver) laufen. Ok, damit ist der Kyocera schon mal nicht mehr der Favorit.
von
Welches Treiberpaket hast du heruntergeladen? Es werden auch einfach nur PPD zur Verfügung gestellt. (Linux PPD Treiber (8.1710)). Die sollten dann auch auf ARM laufen.

Edit: Eigentlich sollte jeder PS oder PCL fähige Drucker funktionieren und wenn du eh einen CUPS am laufen hast, kannst du auch notfalls mit dem von Android aus drucken mit einer geeigneten App (CUPS Printing)
Beitrag wurde am 13.03.22, 14:40 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Bergzwerg,

ich bin einfach mal die ganzen Treiber durchgegangen:
www.kyoceradocumentsolutions.de/...

- Linux Universal Driver (Phase9_20220203): 477 MB
- KX UPD printer driver (v.8.1.0923) 111 MB
- Linux PPD printer driver v. 8.8311 (Linux_EcosysP623x_7240cdn_M6x3xcidn_TASKalfa25xci.zip)​ 95 MB
- Linux PPD Treiber (8.1710) 1 MB

In letzterem sind in der Tat nur die PPD-Dateien enthalten. Im Universal Driver und im PPD Printer Driver sind noch die Filterdateien enthalten (RPM, Deb). Dann noch die GUI-Komponenten.

Jetzt stellt sich mir die Frage, wenn der Drucker auch mit der puren PPD-Datei funktioniert, welchen Mehrwert bringen die Cups-Filter?

Ohne Deine Antwort hätte ich jetzt wohl schon den Ricoh bestellt. :)
von
Ich hab jetzt den Ricoh SP C360DNw bestellt.

Beim Kyocera war ich mir unsicher, ob die PPDs jetzt wirklich reichen. Und sowohl beim Kyocera als auch beim Lexmark kann man zwar die PPDs runterladen. Aber warum die Mühe, wenn der Ricoh schon im Cups ohne jegliches Zutun vorhanden ist.

Ich werd mal berichten, wenn der Riesenklotz da ist, wie die Druckqualität ist. Schon jetzt kann ich vermuten, dass sich meine Frau an der grauen Gehäusefarbe stören wird. :)
von
Mal eine Rückmeldung:

Der Drucker (Ricoh SP C360DNw) steht jetzt schon ein paar Tage da.

Der Drucker ist größer (40x52x36cm) und schwerer (32kg) als ich dachte. Ich hab zwar im Vorfeld die Daten gelesen. Als das Ding dann aber da war, war ich schon etwas geschockt.

Die Toner (bunt) sollten für ca. 2000 Blätter reichen. Zu meiner positiven Überraschung wird mir der Tonerstand auf fast voll angezeigt.

Die Einstellungen kann man über ein Webfrontend oder über das Display am Drucker vornehmen. Einstellungen gibt es viele. Die Navigation ist durchaus logisch gestaltet.

Die Einrichtung:
Plan war, dass mein NAS (ARM-CPU) als Druckerserver fungiert, d.h. dort die Einrichtung stattfindet. Das klappt soweit perfekt. Den Drucker konnte ich mit einem einzigen Kommandozeilenbefehl (lpadmin -p Monsterkasten -E -v "ipp://meindrucker/ipp/print" -m everywhere) komplett ins CUPS einbinden, ohne dass ich groß rumklicken oder überhaupt einen Treiber auswählen musste. Der Treiber (PPD) wurde damit automatisch vom Drucker ans CUPS übertragen. Man braucht übrigens kein Bonjour/Zeroconf/mDNS/Avahi.

Auf den restlichen Rechnern im Heimnetz musste ich nur in der /etc/cups/client.conf den Namen des Printservers angeben, auf den Android-Geräten konnte ich über Let's Print Droid auf den Druckerserver zugreifen. Auf keinem einzigen Geräte musste ich irgendeinen Treiber installieren.

Macken:
Ich hätte gern, dass die Bypass-Ablage des Druckers genutzt wird, wenn dort Papier liegt. Das hab ich über die Weboberfläche so konfiguriert. Allerdings wird das ignoriert. Eventuell ist Cups hier die schuldige Komponente. Der Drucker druckt konsequent immer vom Papiermagazin. Nur wenn ich das rauszieh, wird die Bypass-Ablage verwendet.

Eine weitere Macke ist die Netzwerkeinrichtung. Beim ersten Anschalten hab ich den Drucker per DHCP konfiguriert, da ich erst mal die MAC rausfinden musste. Dem Gerät wollte ich dann eine fixe IP auf Basis der MAC zuweisen. Aber über DHCP krallt sich der Drucker konsequent wieder die erste IP (trotz Löschen der Leases). Ich musste die IP am Drucker manuell einstellen, um das Problem zu unterdrücken.

Urteil:
Zur Qualität kann ich noch nicht wirklich was Fundamentales sagen. Die Testausdrucke (Schrift, Grafiken) sahen sehr gut aus. Für farbechte Hochglanzfotos ist der Drucker erwartungsgemäß nicht geeignet. Beim Einschalten stinkt er etwas. Und etwas kleiner hätte er sein können. Nach aktuellem Erfahrungsstand würde ich den Drucker wieder kaufen.
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