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Druck aus Photoshop dauert sehr lange

Epson Stylus Pro 9900Alt

Frage zum Epson Stylus Pro 9900: Fotodrucker, 44" (Tinte), 2008er Modell

von
Hallo,
wenn ich große Tiff-Dateien aus Photoshop drucke, dauert das Übertragen der Daten an den Drucker (also bis der Drucker überhaupt erstmal anfängt zu drucken) sehr lange (teils über 5 Min.) . Und das gleichermaßen via USB oder CAT-5e Netzwerk-Kabel. Die Dateien sind auf das Druckmaß skaliert (meist 100x70cm), Ebenen auf eine reduziert und haben 300dpi. UND: Ich drucke 16Bit Farbtiefe! Ich erhoffe mir damit feinere Farb- Helligkeitsverläufe.
Liegt das am umrechnen der Pixel in Druckpunkte (RIP des Druckers)? Falls ja, geht das mit spezieller RIP-Software wie z.B. "Mirage" schneller?
Danke!
Beitrag wurde am 14.01.22, 10:40 Uhr vom Autor geändert.
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Vergiss erstmal das Thema 16bit. Bis jetzt konnte mir Niemand zeigen, dass es was bringt. Deine Druckdatei wird einfach riesig und das dauert. Du versuchst eh Dinge zu drucken, die du vorher nicht gesehen hast. Hast du denn zumindest einen 10bit Workflow vorher sichergestellt? Wenn du Abrisse in den Farben hast dann liegt der Fehler davor in der Aufbereitung und im Profil.
Es mag theoretische Unterschiede bei 16bit geben, aber ob das Druckergebniss besser ist, wage ich zu bezweifeln. Da müsstest du erstmal festlegen woran du das festmachst. Ansonsten ist das vergebliche Liebesmühe.
Grüße
Maximilian
von
Ich exportiere die RAWs aus Lightroom bereits mit 16Bit. Ich hatte tatsächlich schon Unterschiede im Druck bei einem kreisförmigen Verlauf (rund um die Sonne hinter Wolken) festgestellt. Da gab es bei 8Bit Abstufungen/Abrisse bei 16Bit nicht.
Wie kommst Du eigentlich auf den 10Bit Workflow? Ist das nicht eher bei Video ein Thema?
von
Was du am Bildschirm schon nicht siehst, kannst du nicht richtig bearbeiten. Die Abrisse hättest du schon am Bildschirm sehen müssen. Das sind ganz seltene Fälle und was die, zugegebenermaßen sehr gute, Blackbox Lightroom beim Aufbereiten macht weiß ich nicht. Warum druckst du nicht aus Lightroom? Bei Photoshop musst du schon sehr genau wissen was du tust. Wo machst du denn das Vergrößern und mit welchem Algorithmus? Dein Drucker wird kaum 16bit können oder weißt du das? Machst du das vergrößern während des Druckvorgangs oder hast du da schon eine fertige Druckdatei abgespeichert, was der bessere Weg ist, wenn du schon Photoshop nutzt. Da kannst du dann die Datei auf Probleme prüfen.
10bit im Workflow geht nur, wenn dein Betriebssystem das unterstützt, die Grafikkarte das kann und die verwendete Software. Ein moderner Rechner sollte das können. Am wichtigsten ist allerdings, ob dein Monitor das auch darstellen kann. Ich gehe jetzt schon davon aus, dass Farbmanagement für dich kein Neuland ist. Sonst bist du ja im (Farb)Blindflug.
Grüße
Maximilian
von
Warum 300 PPI? Epson Drucker arbeiten mit 360 DPI. Da muss der Treiber jetzt umrechnen.
Du bist dir sicher, dass dein Treiber 16bit unterstützt? Weil man das in Photoshop eventuell ankreuzen kann, heißt das nicht, dass der Treiber das kann.
Grüße
Maximilian
Beitrag wurde am 14.01.22, 13:27 Uhr vom Autor geändert.
von
Danke Maximilian!
Also Grundkenntnisse im Color-Management habe ich und sowohl mein Quato-Monitor ist kalibriert, als auch für meine Papiere/Tinte/Drucker-Kombinationen habe ich eigene Profile erstellt (mit ColorMunki Photo).

Das mit den 360 dpi klingt einleuchtend, Danke! 300dpi ist bei mir noch so im Kopf als mind. Auflösung für den Druck...

Ob der Epson Treiber 16Bit unterstützt weiß ich nicht...

Ich exportiere die Bilder aus Lightroom optimalerweise in der Größe und Auflösung in der ich sie dann auch drucke (also künftig mit 360dpi).

Evtl. reicht es den Workflow vom RAW bis zum Druckfertigen Bild bei 16Bit zu belassen, damit z.B. beim einfügen von Verläufen etc. weniger Farbabrisse entstehen und erst kurz vor dem Druck das Bild in 8Bit um zu wandeln... (das Bild dann erst so abspeichern und wieder öffnen, oder direkt nach dem Umwandeln drucken, damit die Datenmenge an den Drucker kleiner wird?)

Ob nun Abrisse in den Verläufen am Monitor früher sichtbar sind als auf dem Druck, müsste ich nochmal austesten.

Meine Technik, Macbook Retina 15" mit Mojave, NVIDIA GeForce GT 650M Grafikkarte und Monitor Quato Intelli Proof 242ex sollten mit 10Bit können.
Meine Drucker sind Epson 9900 und 9800.

Und wie gesagt, mir ist ein 10Bit Workflow in der Bildbearbeitung neu...

Ich drucke aus Photoshop weil ich u.a. da noch eine Signatur und weißen Rand als "Passepartout" zum Bild hinzufüge.

Aus Lightroom drucken empfinde ich als umständlich, habe das aber auch nur wenige male probiert.

Ein Frage an Dich, als anscheinend versierten "Drucker": Würdest Du zu einer speziellen Druck-Software raten? Oder lieber zum Druck aus Lightroom, oder doch eher PS?

Danke und Grüße!
von
Hmm ...

Hier wird eventuell viel durcheinander gemischt. Das was Maximilian meint, wäre der richtige Farbraum in der Bearbeitung.

Das Dein Monitor ein 10 Bit Signal empfangen und verarbeiten kann, das möchte ich glauben. Auch möchte ich glauben, dass dieser hardwaremäßg kallibriert werden kann. Was ich aber nicht glauben will, das die GeForce GT 650M ein 10 Bitsignal an den Monitor sendet. Dafür hat NVidia extra die Quadrokarten im Programm. Und diese Grafikkarte verbaut Apple nicht in ihre Notebooks. Das heißt lieber Boarzar, dass Du blind unterwegs bist, was Farben, Farbverläufe und Grauabstufungen betrifft. Und nun möchtest Du Bilder mit 16 Bit bearbeiten? So wird das nichts. Der Farbraum, der mindestens dargestellt werden muss wäre Adobe RGB. Dieser arbeitet dann mit ca. 1 Milliarden Farben. Ein größerer Farbraum wäre dann Photo RGB - dieser ist als Standart bei LR eingestellt. Dann ist es nicht verwunderlich, dass Du Farbabrisse hast. Du bearbeitest Deine Bilder mit 8 bit und nicht wie gedacht mir 10 bit. Dann bringt Dir auch die Bearbeitung mit 16 bit keinen wirklichen Vorteil. Dein MAC kann keinen Widegamut darstellen. Widegamut heißt hier 1,07 Milliarden Farben und nicht der gekünzelte Apple RGB mit 25 Millionen Farben.

Mein Vorschlag, bearbeite die Bilder in sRGB dann siehst Du wenigstens was Du machst und kannst das Ergebnis via Softproof ziehmlich genau vorhersagen. Alles ander ist ein Blindflug mit Überraschungen.

Lieben Gruß Olaf
von
sRGB ist zu klein und muss es auch nicht sein. Wenn an den Monitor nur 8bit Daten geschickt werden geht die Welt nicht unter. Der macht ja schließlich nicht mehr draus. Lightroom war noch nie ein Problem mit 8 Bit Bildern. Man ja auch jederzeit einen Softproof mit sRGB machen, wenn es kritische Stellen gibt für den Druck. RAW Dateien haben ja auch „nur“ 12 oder 14 Bit. Lightroom arbeitet intern mit 16 Bit und ein guter Monitor mit 10 Bit. Es wird also dauernd hin und her gerechnet. Was man selber am Monitor sieht ist eben das, was die eigene Umgebung kann.
Kritische Beteiche gibt es immer und nur der Druck am Schluss zeigt als Hardproof was wirklich auf dem Papier ist, egal mit wieviel Bit man vorher gearbeitet hat. Das ist die Ausgabe auf einem anderen Gerät mit einer anderen Art der Farbmischung. Egal ob 8, 10, 12, 14 oder 16 Bit. Bei HDR werden je nach Software sogar 32Bit Dateien erzeugt.
Die Drucker haben zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, können aber bestimmt alles, was man will. Der Drucker kann wie viele Drucker dieser Art Farben drucken, die kein Bildschirm der Welt darstellen kann. Ob die Treiber von Epson für diese Drucker wirklich 16 Bit unterstützen weiß ich nicht.
Es gibt für mich keinen Grund bei der Bearbeitung schon was herzuschenken. Man muss halt die Grenzen seines Druckers kennenlernen und damit arbeiten.
Ich muss mal erst mal an meinem MacBook schauen, wie das mit den 10 Bit wieder ging. Apple verbaut gerne modifizierte Grafikkarten, die nicht genau identisch zum Original sind.
Grüße
Maximilian
von
Oh ja, das scheint mir auch so... Farbraum und Farbtiefe z.B.
Zur Klärung, ich arbeite meist mit: Arbeits-Farbraum = LStar-RGB-v2, Farbtiefe = 16Bit
Das mit dem Blindflug ist 'ne steile These bei einem hardware-kalibrierten Monitor mit 98 % Adobe-RGB ... Evtl. nicht Blind als eher etwas Sehschwach, um in diesem Bild zu bleiben :-)
Und genau das mache ich: Der Bildschirm ist für mich nur ein Display das versucht zu simulieren was irgendwann auf Papier erscheinen soll. Und genau da, auf dem Papier, habe ich eben Unterschiede zwischen 8Bit Workflow und 16Bit Workflow festgestellt. Schließe aber nicht aus, dass da das Problem vor dem Bildschirm saß...

Aber das war ja nicht wirklich meine Frage.

Meine Frage war eigentlich eher: läuft die Übertragung der Daten an den Druckern bei spezieller RIP-Software schneller als aus PS oder LR? Oder ist es eben immer eine Frage der Datenmenge und "Umrechnungsschritte" die nötig sind?

Danke trotzdem für die Anregungen!
Beitrag wurde am 15.01.22, 09:10 Uhr vom Autor geändert.
von
Es geht meines Erachtens nicht um die Übertragungsgeschwindigkeit, sondern um das Vorbereiten der Druckdatei. Schick doch mal was kleines an den Drucker.
Dein Rechner muss ja alles erst rechnen und dann sendet er, was auch dauert. Kann der Drucker überhaupt soviel Puffern?

LstarRGB ist doch ein Farbraum für den Offsetdruck soweit ich weiß. Warum nimmst du den denn?
Grüße
Maximilian
Beitrag wurde am 15.01.22, 11:26 Uhr vom Autor geändert.
von
Lstar-Rgb war früher EciRgb ist LAB basierend und ein ziemlich großer Farbraum. A

ber auch das war nicht mein Thema...
Seite 1 von 2‹‹12››

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