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Wer kennt sich mit dem Drucksystem (Druck in Kartuschen) aus?

von
Hallo Zusammen,
ich suche jemanden der sich mit dem Tintensystem von der SC Reihe auskennt. Folgendes Problem:
Ich habe den Drucker mit weißen Kartuschen (alle vier auf der rechten Seite) ausgestattet.
Alles gut und über ACRORIP druckt er auch super meine weißtinte.
Nun habe ich eine Zirkulation eingebaut welches die weiße stark Pigmentierte Farbe nach Zeitschaltung bewegt um keine Ablagerungen entstehen zu lassen.
Auch das funktioniert perfekt.
Wenn der Drucker aber in den Ruhemodus geht oder ausgeschaltet wird, lässt er den Überdruck aus den Patronen ab.
Wenn nun die Zirkulation autark an der Leitung saugt und die Farbe in Kartusche spülen will, zieht sie Luft an.
Vermutlich aus dem Überdruck-ablass-ventil welches an der Pumpemstation rückseitig von Werk verbaut ist.
Wie könnte ich das Problem lösen?
Warum zieht er überhaupt Luft?
Ich nahm an wenn an dem Schlauch zum Druckkopf hin gesaugt wird, kann keine Luft eindringen weil Kartusche ja voll ist?????

Hoffe war jetzt gut erklärt und hoffe jemand kennt sich aus :-)

PS: Rückschlagventil war auch ne Idee, aber dann kann die Pumpe ja kein Druck mehr reinschieben beim nächsten Start.

GRUß Mike
von
Moin Herr Müller Lüdenscheid ;-),

ich kann jetzt der Schilderung nicht ganz folgen. Bei mir steht ein SC-P800. An diesem versuche ich einmal das Tintensystem zu erklären.

Die Patronen haben einen Tintenbeutel intern verbaut. An der Außenseite der Patrone ist ein kleiner Stift, der von innen hol ist. Über diesen Stift pumpt der Drucker Luft in die Patrone. Diese Luft drückt dann auf den Tintenbeutel. Somit werden die Pigmente in der Tinte in Schwebe gehalten. Das machen die Drucker also ganz von selbst, ohne das der Nutzer eingreifen muss. Da das ganze Tintensystem - von der Patrone hin zum Druckkopf - ein geschlossenes System ist, kann auch keine Luft in die Schläuche geraten. Deshalb versthe ich jetzt nicht die Eigenbaulösung mit der Zirkulation. Das System an sich ist schon richtig aufgebaut.

Das ganze riecht verdächtig nach Umbau eines Druckers (weil hier der Drucker nicht genannt wird). Zumindes schließe ich es aus den Schilderungen.

Wenn jetzt Fremdpatronen genutzt werden, dann haben diese Patronen auch diesen kleinen, holen Stift an der Seite der Patrone. Hier soll das Prinzip der Originalpatrone nachempfunden werden. Das klappt auch recht gut. Zumindes bei meinem P800.

Schonmal versucht das System ohne Eigenbaulösung zu betreiben?
Warum wurde eine Eigenbaulösung überhaupt installiert? Auf Verdacht?

Und lieber Mike, möchtest Du uns eventuell veraten um welchen Drucker es sich genau handelt? Vielleicht sind die Suplimationsdrucker ja anders aufgebaut und ich habe es nicht kappiert ;-).

Lieben Gruß Olaf
von
Hallo Olaf
ich habe tatsächlich meinen druckertyp und der
euphorie vergessen zu nennen.
Epson SC-P6000
diesen drucker habe ich quasi umgerüstet mit
nachfüllpatronen und vier der 8 patronen mit weißer textilfarbe (DTF) gefüllt
das ganze läuft über eine rip software
die von mir nachgerüstete zirkulation ist nötig,
da man schon nach ca 24 stunden in den weiße tinten leitungen eine pigmentansetzung feststellen kann. wenn man nun den drucker nutzen will, müsste man erst die ganzen langen schläuche mit der reinigung oder dem druckvorgang spülen, um wieder ein deckendes weiß zu bekommen.
wenn druck im system herrscht, funktioniert es super und ich muss nur einmal kurz reinigen und den rest einmal durch die patronen spülen
der abzweig zurück zu den patronen ist kurz vor dem druckkopf installiert
wenn nun die zirkulation läuft, aber der drucker irgendwann den druck ablässt, zieht die zirkulation irgendwo luft her
ich verstehe es selber nicht
übrigens kostet eine füllung einer der vier patronen um die 60 euro
es ist viel zu teuer jedesmal durchzuspülen
deshalb mache ich das mit der zirkulation
der rest tinten behälter lässt sich wie die patronen resetten


danke für deine antwort
Beitrag wurde am 28.11.21, 18:02 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Olaf
ich habe tatsächlich meinen druckertyp und der
euphorie vergessen zu nennen.
Epson SC-P6000
diesen drucker habe ich quasi umgerüstet mit
nachfüllpatronen und vier der 8 patronen mit weißer textilfarbe (DTF) gefüllt
das ganze läuft über eine rip software
die von mir nachgerüstete zirkulation ist nötig,
da man schon nach ca 24 stunden in den weiße tinten leitungen eine pigmentansetzung feststellen kann. wenn man nun den drucker nutzen will, müsste man erst die ganzen langen schläuche mit der reinigung oder dem druckvorgang spülen, um wieder ein deckendes weiß zu bekommen.
wenn druck im system herrscht, funktioniert es super und ich muss nur einmal kurz reinigen und den rest einmal durch die patronen spülen
der abzweig zurück zu den patronen ist kurz vor dem druckkopf installiert
wenn nun die zirkulation läuft, aber der drucker irgendwann den druck ablässt, zieht die zirkulation irgendwo luft her
ich verstehe es selber nicht

danke für deine antwort
von
hier noch zwei bilder
komme irgendwie mit beitrag bearbeiten nicht klar
der scheint hier alles immer wieder als antwort abzusenden 😂
von
Soo ... Mike.

Ich kann es nur theoretisch nachvollziehen. Diese Experimente - wie Deins - habe ich nie gewagt. Deshalb bitte alles jetzt mit VORSICHT zu genießen. Ich kann hier nur mutmaßen.

Zu dem Problem mit dem Luftziehen.

Du schreibst:" Wenn der Drucker die Luft ablässt, zieht das System Luft. Zudem sitzt das Zirkulationssystem direkt hinter dem Druckkopf.

Dazu meine These.

Da im Betrieb das gesamte Schlauchsystem unter Druck steht, muss die Luft vom Zirkulationssystem irgendwo hin, wenn der Drucker beim ausschalten die Druckluft ablässt. Also geht diese Luft dann ins Schlauchsystem. Hier wäre ein Ventil eventuell angebracht. Vielleicht hilft aber auch, erst den Druck vom Zirkulationssystem zunehmen und dann den Drucker ausschalten. So würde die Tinte erst in die Schläuche von der Zirkulation ziehen und wenn der Druck vom eigentlichen Tintensystem nachlässt oder weg ist, wieder zurückfließen.

Deine zweite Schilderung lautete:" Wenn kein zusätlicher Druck auf das System liegt, ist die Pigmentablagerung zu hoch.

Hier wieder eine These von meiner Seite.

Stimmt das Mischungsverhältnis der Tinte oder muss diese noch verdünnt werden? Jetzt wird es vom meiner Seite aus sehr schwammig. Ich weiß nicht, womit man ggf. die Tinte verdünnen kann.

Soo ... Da wären wir nun. Da stehe ich nun, ich armer Thor und bin genauso schlau wie zuvor.

Lieber Mike, ich möchte hier nochmal unterstreichen, dass dies alles Vermutungen von mir sind. Vielleicht helfen diese bei der Problemlösung, jedoch eine Garantie kann und will ich hier nicht aussprechen. Dafür reicht mein Erfahrungsschatz nicht aus.

Aber! Einen kleinen Regenschirm möchte ich Dir doch noch an die Hand geben. Frag doch mal den Anbieter Deines Drucksystems. Denn das ganze sieht mir nach einem Upgrade von einer Fremdfirma aus. Was sagen/schreiben die denn zu dem Problem?

Lieben Gruß Olaf
Beitrag wurde am 28.11.21, 19:31 Uhr vom Autor geändert.
von
@Spiegel
olaf danke für deine ansätze
ich habe mir den drucker neu gekauft und selber so umgebaut
kurz vor dem kopf habe ich t-stücke mit einem rückschlagventil eingebaut
das ventil verhindert das die zirkulation aus der parkposition des kopfes fremde farbe zurückzieht wenn der drucker drucklos ist
die zirkulation saugt nur an der tintenleitung und befördert die tinte aus dem schlauch zurück in die kartuschen
das ist ein kreislauf
mich wundert nur das wenn das system also das originale tintensystem drucklos wird, die zirkulation luft ansaugt
frage mich wo die herkommen kann
ich vermute, wenn der drucker den druck ablässt, öffnet sich irgendwo auch eine art ventil zum tinten kreislauf
anders kann ich mir die luft in dem system nicht erklären
diese zirkulation muss sein, da weiße pigmentierte tinte viel schneller trocknet und sich absetzt als alle anderen tinten
das ganze system läuft super und hat mich 3000 statt 15000 euro gekostet
ich versuche es nur zu perfektionieren und lerne dabei natürlich gern dazu
von
Hmmm... Aber das ist doch ein Umbaukid. Nicht das da etwas an den Ventilen undicht ist? Was wäre denn mit dem Gedanken die Tinte zu verdünnen?

Hier würde ich erstmal bei den Herstellern ansetzen. Die sollten ihre Produkte kennen. Morgen ist Montag, ein sehr guter Tag einen Support zu nerven ;-).

Mehr fällt mir leider nicht ein. Tut mir leid.

Liebe Grüße Olaf
von
@Spiegel
danke olaf
aber was du auf den bildern siehst habe ich selber
gebaut
das ist kein umbausatz
das ist eine dosierpumpe für aquarien 😎
von
@ Lüdenscheider,

hmmm ... bei Selbstbaulösungen ist es immer schwer eine Lösung zu finden. Gerade, wenn man nicht davor steht um zu beobachten was passiert.

Ich würde eventuell doch mal versuchen, die Tinte zu verdünnen. So, dass das eigentliche System vom p6000 damit klar kommt. In der Sättigung dürfte es dort keine großen Einbußen geben. Hier mal den Anbieter der Tinte fragen, womit man diese Tinte verdünnen kann.

Lieben Gruß Olaf
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