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Fineart - Latexdruck oder Eco Solvent?

von
Hallo Leute,

vielleicht kennt sich jemand mit Werbedrucken aus?

Welcher Druck ist hochwertiger (in puncto Auflösung, Verlauf, Schwarzpunkt, Farben, etc) 6c Latex oder 6c Eco Solvent?

Latex geht glaube ich nur bis 1200 x 1200, Eco Solvent 1440 x 1440. Die Tröpfchengröße ist bei letzteren vermutlich auch kleiner/besser.

Bei Canvas gefällt mir die sichtbare Struktur und auch der geringe Schwarzpunkt (Lab 24) nicht besonders. Daher soll das Bild auf Banner und Keilrahmen ins Wohnzimmer.
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von
Nicht die Auflösung sondern die Tintenauftragsmenge bestimmen doch ob Farben verlaufen?
Es war Vorgabe der Druckerei.
Ich habs konvertiert und an meinem Wide Gamut Eizo kaum einen Unterschied zu vorher gesehen. Meine Bilder sind farblich grundsätzlich aber eher dezent.
Weil ich mir die Mühe solche Bildauflösungen zur erzeugen nicht zum Spass an der Freude mache. Es sieht halt besser aus.
Beitrag wurde am 04.07.21, 21:11 Uhr vom Autor geändert.
von
Maximale Auflösung wird bei der Einstellung höchste Qualität im Treiber erreicht. Da geht eben oft auch ein erhöhter Tintenauftrag einher. Gegensatz dazu ist draft, da wird mit geringer Auflösung und oft auch, wenn es der Druckkopf kann, mit reduziertet Tinte.

Die Druckerei kann nur was sie kann. Bei dem Verfahren ist das halt so. Das hat aber nicht die Druckerei ausgesucht, sondern du.

Der Druckerei ist es egal wie groß deine Auflösung ist, solange du nichts besonderes bestellst, wird Standard gedruckt. Alles andere dauert nur länger und wird dadurch teurer.

Damit deine Dateien nicht umgerechnet werden, müsstest du die dann aber auch fertig aufbereitet für den eingesetzten Drucker schicken mit der vorgegebenen Druckauflösung.
von
Ich kläre natürlich vorab, dass ich die volle Auflösung brauche.
Ich verstehe grad nicht was du meinst? Ich konvertiere in Isocoated V2 und stelle Größe und Auflösung ein.
Wie gesagt:
Schau dir mal Werbung in ner Zeitschrift an. So weit ich weiß ist das meiste nur isocoated v2. Diesen kleinen Gamut muss man wahrscheinlich nicht einmal zur Hälfte ausreizen, um bereits einen sehr guten Farbeindruck zu erzeugen.
Beitrag wurde am 05.07.21, 01:05 Uhr vom Autor geändert.
von
Ja, mit dem entsprechenden Material
Das kann ein Problem mit dem Profil sein, ich verstehe nicht, warum ein Bild auf den Isocoated Farbraum reduziert sein soll - wenn gar nicht auf das dazugehörige Papier gedruckt wird. Ich verwende schon mal PVC-Banner Material auf meinem uralten Pro7600 - mit nicht orginalen Tinten - da ist bei mir der Gamut gerade in helleren Bereichen L>55 erheblich größer als das Isocoated Profil, in dunkleren Bereichen schächer, da verwende ich keine aktuellen Tinten wie Ultrachrome HD o.ä., die auch in dunkleren Bereichen mehr Farbsättigung liefern. Und wenn ich den Ausdruck auf Glossy-Papier haben will, muss das Bild auch auf das Isocoated Profil beschränkt sein ? Ich verstehe es nicht
von
Ich bin mir nicht sicher ob es sich lohnt noch zu antworten. Denn die Entscheidung, wie es gemacht werden soll steht doch schon fest.

Nimm es mit nicht übel, aber Du reitest auf der Auflösung rum. Bei meinem Drucker, drucke ich auch nicht in höchster Auflösung. Die Hälfte reicht. Durch die höhere Auflösung bekomme ich kein "mehr" an Qualität, wenn das Maximum erreicht ist. Eine höhere Auflösung kann in Einzelfällen sogar schlechter sein.

Jetzt mal zum Farbraum. Auch ich bearbeite meine Bilder an einem Wide Gamut Monitor. Gerade deshalb, damit ich sehe wo ich in den feinen Verläufen rumdocktor. Und wenn ich mir die Arbeit mache, dann will ich diese auch auf dem Papier sehen. Das führt dann dazu, dass ich die Bilder oft im Softproof bearbeite. Ich mache mir schon bei der Aufnahme Gedanken, was mit dem Bild anschließend geschehen soll. Ich sehe meine Aufnahme im Geiste schon auf dem Papier. Das "Entwickeln" überlasse ich ungerne Dritten. Diese wissen nicht was ich gesehen habe und haben selten eine Vorstellung von dem Ergebnis welches ich erwarte. Deshalb drucke ich selber! Die Fremdentwicklung war mir zu Analogzeiten schon ein Dorn im Auge.

Du betreibst einen gewissen Aufwand (der bestimmt nicht immer gering ist), anschließend überlässt man dann den Druck einer Druckerei, die nicht die Möglichkeiten hat, das Bild den eigenen Wünschen entsprechend auf das Papier zubringen.

Lieber User2, wenn der Druck in geschlossenen Räumen seinen Platz findet. Dann ist Latex- oder Solventtinte einfach nicht das richtige. Daran stößt man sich am meisten. Im Magazin FinArt Printer findet man unter den Anzeigen auch Dienstleister, die mit den richtigen Druckern für Deine Belange arbeiten. Diese stellen dann ihre ICC-Profile auch für die gewünschten Papiere bereit. Diese bieten auch an, die Bilder in einem anderen Farbraum bereit zustellen, weil sie mit diesem dann auch arbeiten können. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Mit dem anderen Farbraum können dann auch Farben und Verläufe dargestellt werden, die der Isocoated V.2 nicht abdeckt. Das Papier kann aber diese Farben darstellen. Das heißt, mit dem vorgegenen Farbraum der Druckerei schöpfst Du wahrscheinlich nicht die volle Leistung vom Papier aus. Dann spielt die Art der Tinte "vorerst" eine untergeordnete Rolle. Auch die Auflösung ist hier nicht das Hauptthema. Die größte Einschränkung gibt das Papier vor. Dann erst kommen solche Punkte wie, was kann der Drucker. Was leisten die Tinten (ganz wichtig) auf diesem Papier.
Zudem ist die Auswahl der Papiere wesentlich größer, als die Auswahl, die eine Druckerei anbieten kann.

Das sind die Punkte, die mir aufstoßen.

Hochauflösendes Bild, bearbeitet an einem Wide Gamut Monitor. Hier liegt ein riesen Potenzial für hohe Qualität vor.

Anschließend wird das Bild dann auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntergeschaubt, um es auf einer Papier/Tintenkombination zudrucken, die für den Ausstellungsort absolut keinen Sinn ergeben.

Um es kurz zuschreiben. Du schiebst Gold in den Ofen um Kot zu erhalten. Das ist es, was wir Dir vermitteln wollen. Dein Ziel kannst Du auch mit jedem herkömmlichen Industriedruckdienstleister erreichen. Denn deren Standards liegen dann oftmals höher. Das Bild wird im sRGB bereitgestellt. Ja, jetzt nicht wirklich eine riesen Verbesserung. Aber es liegt ein ICC-Profil und (jetzt das wichtige) eine passende Papierauswahl vor.

Das was Du da jetzt machst, hat mit FineArt-Print nichts zutun. Sorry, meine Meinung. Du möchtest gerne die Queen mit einem Unimog abholen (ist ja eines der besten Geländefahrzeuge), jedoch sieht das Protokoll einen Rolls Rolls vor.

Unter FineArt-Printing verstehe ich, das bestmögliche aus seinen Arbeiten herauszuholen. Um diese Arbeit im Anschluss, auf die beste Art zu präsentieren.

Liebe Grüße Olaf
Beitrag wurde am 05.07.21, 09:20 Uhr vom Autor geändert.
von
Isocoated ist der Standard der Europäischen Druckindustrie für den Offsetdruck und das Zielmedium ist matt/glänzendes Bilderdruckpapier. Daher nicht geeignet für dieses Vorhaben.
von
Unwahrscheinlich, dann würde ich es am Monitor sehen, spätestens am eigenen Drucker.
Wie gesagt, ich mag keine bunten Bilder.
Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht 5 meiner alten Bilder vorliegend in aRGB oder sRGB via Softproof in Isocoated V2 am WideGamut Eizo (hardwarekalibriert) anzuschauen.

Ihr mögt es es glauben oder nicht, der Unterschied ist gering. Einmal war das helle Blau im Himmel entsättigter. Das sah sogar besser aus. Bei S/W gab es 0 Unterschied (irgendwie logisch). Beim Herbstbild mit bunten Farben hatte ich den größten Unterschied erwartet. Da sah man auch nichts.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich keine bunten Bilder mag?

In Zeiten wo immer größere Farbräume von Druckern verkauft werden. Kann ich gut verstehen, dass es für Euch wie Blasphemie klingt. Ich hoffe das mit dem Farbraum ist jetzt langsam geklärt.
Beitrag wurde am 05.07.21, 13:12 Uhr vom Autor geändert.
von
Hmm ... was spricht denn dann dagegen, kleine Abzüge als Probe zu bestellen. Dann hat man die Gewissheit. Auf den Rest gehe ich jetzt nicht mehr ein.
von
ob man High Key Bilder, Bilder mit geringer Farbsättigung etc mag und für gut findet , ist doch gar nicht Thema der Diskussion, sondern nur warum man dafür extra in einem recht engen Farbraum IsoCoated arbeiten soll und nicht einfach in sRGB bleibt. Da geht doch nichts verloren, und beim Druck auf PVC Banner oder was immer und mit einem Tintenstrahler - egal ob Pigment - Solvent - Latex - UV ist das Iso Coated Profil sowieso nicht relevant, sondern das Profil, daß sich aus der Drucker/Tinten/Medienkombination ergibt. Damit ist die Kiste für mich geschlossen.
von
Da schließe ich mich an.
Howgh
Maximilian
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