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Drucker für Grußkarten u.ä.

von
Hallo zusammen!
Ich suche einen Drucker mit dem Grußkarten mit eigenen Designs drucken kann, um sie zu verkaufen. Der Druck soll also lichtbeständig sein und nicht verblassen. Dafür wäre ein Drucker mit Pigmenttinte statt Farbstofftinte geeignet, richtig?
Zurzeit habe ich nur einen günstigen Canon Pixma TS6250 zu Hause, der ausschließlich mit zusätzlicher schwarzer Pigmenttinte bestückt werden kann. (Könnte ich damit Grußkarten mit ausschließlich schwarzen Elementen drucken?)
Könnt ihr mir einen Drucker empfehlen, der nicht allzu teuer ist und trotzdem die genannte Aufgabe gut erfüllt?
Der Epson Surecolor SC-P700 ist mir momentan noch etwas zu teuer, aber wäre er grundsätzlich für solche kleinen Formate geeignet?
Danke euch!
von
Hallo BriGi,

die Geschichte mit der Lichbeständigkeit wurde schon richtig verstanden. Es stellt sich jedoch auch die Frage, welches Papier bedruckt werden soll.

Der Epson P700 ist ein ausgefeilter Grafikdrucker, dieser kommt auch mit den kleinen Formaten 10x15 cm zurecht. Wenn ein DIN A4 Blatt in vier Teile zerschnitten wird, kommt ein Format von 10,5x 14,8 cm heraus. Selbst dieses Format kann der P700 verarbeiten. Also wird der P700 auch mit den Grußkarten zurecht kommen.

Liebe BriGi, bitte beschreibe einmal das Papier welches bedruckt werden soll. Denn hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. Der Drucker der gesucht wird, sollte dieses Papier verarbeiten können. Wenn es steifes Papier ist, sollte das Papier einen möglichts geraden Weg durch den Drucker nehmen. Am besten plan geführt werden. Das können nach meinem Kenntnisstand nur die Surecolor SC-P Modelle. Wenn das Papier jetzt von einem hinteren Einzug zugeführt wird, ist es jetzt auch kein Beinbruch. Eventuell würde schon ein guter Bürodrucker mit gutem Papierhandhabung für diese Zwecke reichen.

Darf ich um ein paar Beispiele bitten und mehr über das verwendete Papier erfahren?

Lieben Gruß Olaf
von
Hallo Olaf,
lieben Dank schonmal für die schnelle Antwort!
Was das Papier angeht bin ich tatsächlich auch noch gar nicht festgelegt. Es soll relativ schlicht sein mit wenig Struktur und nicht zu dünn, sodass die Karten nicht zu "billig" wirken. Für Tipps, was sich da am besten eignet (+ Bezugsquelle) und in Verbindung mit welchem Drucker, wäre ich sehr dankbar! Ich stehe noch in der Ideenfindung, umgesetzt ist noch gar nichts. ;) Vielleicht habe ich meine Recherche auch am falschen Ende angefangen. :)
Lieben Gruß
Britta
von
Hallo BriGi,

hmm ... Papier ist ein ganz weites und sehr spezifisches Thema.

Ich habe auch keine Ahnung, wie Du Dir deine Layouts vorstellst. Sollen die Karten von beiden Seiten bedruckt werden, wie aufwendig und detailiert sind die Grafiken. Das alles spielt ein wenig mit in die Überlegung ein. Ein gutes und günstiges Papier wäre das TECCO PD 305. Dies ist ein recht weißes, strukturloses und mattes Papier. Dieses schafft es auch recht gut Grafiken detailiert widerzugeben. Hat aber den Nachteil, dass es über obtische Aufheller verfügt. Dann ist die Frage nach der Qualität der Papiere. Hier liegt der größte Batzen am Geld. Es gibt Baumwollpapiere, Papiere aus reiner Alphacellulose - hier wird nur die reine Cellulose aus dem Baum extrhiert und verwendet. Je günstiger es wird desto geringer fällt die Qualität aus. Also einfachen Karton der günstigsten Klasse ist auch nicht so rein verarbeitet. Diese enthalten unter Umstände auch Lignin, der für das vergilben der Papiere verantwortlich ist - siehe Zeitungspapier.

So einfach ist das alles also nicht. Mal eben ein paar Karten drucken und gut ist, kann auch mal nicht so einfach sein ;-).

Da steckt etwas mehr hinter. So kannst Du auch für den Kunden eventuelle Preise generieren. Wenn der Vertriebsweg schon klar sein sollte. Eins kann ich Dir jedoch versichern, dies online anzubieten und dann über die Stückzahlen die Marge zu erzeugen, das wird mit Fotodruckern nichts werden. Hier kann man nur mit Qualität und Service punkten. Dafür wären diese Drucker zu langsam um einfach mal mehrere Bestellungen in kurzer Zeit abzuarbeiten. Das kann der Druckerum die Ecke schneller und günstiger. Dessen musst Du Dir bewusst sein.

Liebe Grüße Olaf
von
Danke für deine Einschätzung! Das klingt ja, als wäre das ganze Projekt von vornherein zum Scheitern verurteilt..
Welcher wäre denn trotz aller Bedenken der günstigste Drucker für so ein Vorhaben, den du empfehlen könntest? (Für Karten bis 300g/qm)
Beitrag wurde am 01.05.21, 13:13 Uhr vom Autor geändert.
von
Liebe Britta,

nein. Das Unterfangen ist nicht zum Scheitern verurteilt. Es liegt einzig und allein an Dir selbst, ob es gelingt oder nicht. Wovor ich warnen möchte, ist die Tatsache, es mal eben so aus der Hüfte zuschießen.

Unter den von Dir genannten Umständen kann und will ich keinen Drucker empfehlen. Das wäre nicht seriös.

Mir kommt es so vor, ob dies eine Schnellschussaktion ist. Entschuldige bitte mein direktes Vorgehen. Aber hier kann soviel falsch gemacht werden. Wenn jetzt nur einfache Grafiken gedruckt werden sollen reicht in vielen Fällen ein einfacher Bürodrucker aus. Da aber hier ein Versprechen Dritten gegenüber gegeben wird, sollte es dann auch eine solides Gerät sein. Die Angabe 300 g/m² sagt oftmals nichts über die Verwendung der Geräte von verschiedenen Papieren aus. 300g/m² gibt nur das Gewicht des Papieres an, jedoch nicht die Stärke. Ein 300g/m² kann 0,1 mm dick sein aber auch gerne mal 0,3 mm. Und mit 0,3 mm Dicke haben einige Drucker schon so ihre Probleme.

Ich möchte Dir nicht vor den Kopf stoßen, aber gehe bitte nochmal in Dich und überlege Dir bitte was genau Du machen möchtest.

Möchtest Du auf glänzenden Papier arbeiten oder doch lieber auf mattem Papier. Sind es aufwendige Grafiken mit vielen Schatierungen und feinen Nuancen oder eher einfache Grafiken.

Dann sollte das Druckaufkommen etwas abgeschätzt werden. Es bringt nichts, einen P700 zu kaufen und diesen dann innerhalb von zwei Tagen mit neuen Tinten zu bestücken. Dann kann man besser in ein Gerät wie dem P5000 investieren. Ja das Gerät fängt so bei ca. 2000 € an, jedoch ist der Tintenpreis wesentlich günstiger. Jetzt ist das Druckaufkommen aber weit unter dem was geplant war, dann ist der P5000 weit überdimensioniert.

Liebe Britta, gehe bitte nochmal in Dich und lege Dir das ganze nochmal zurecht. Ja ich wiederhole mich!

Drucken kann teuer werden, was das Lernen damit schmerzhaft macht. Die ein oder anderen Fallstricke können beseitigt werden. Aber nicht alle! Dazu müsste man aber wissen was genau gemacht werden soll. Schwankende Qualität ist kein Merkmal von Dauer. Selten hält sich der billige Jakob. Das zeigt gerade diese Kriese. Viele, die am unteren Ende ihre Preise gemacht haben, fehlt es nun an der Luft um weiter zu machen. Etwas kaufmännisches Grundwissen schadet da nicht.

Liebe Grüße Olaf
von
Danke dir, wahrscheinlich hast du Recht, dass es noch alles etwas vage ist und die Idee nicht ausgereift. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich erst einmal überlegt habe, was mir Spaß machen würde (also Grußkarten und ähnliches erstellen und eventuell bei Etsy o.ä. verkaufen). Daraufhin habe ich versucht, einen Anfang zu finden, um einschätzen zu können, ob es realistisch ist, die Idee weiterzuverfolgen. Die größte Investition bei dem Vorhaben ist in meinem Fall der Drucker. Dh. wenn ich wüsste, dass ich mit einem Budget von maximal 500€ einen Drucker finden könnte, mit dem ich hobbymäßig (aber nicht stümperhaft) Karten selber drucken könnte, um diese auch personalisiert anbieten zu können, würde ich die weitere Planung angehen. Sollte das nicht möglich sein, weil in dem Preisrahmen die Druckqualität zu schlecht ist, um die Karten guten Gewissens zu verkaufen, würde ich die Idee erstmal fallenlassen. Es geht also auch eher um einen Nebenverdienst als um eine geplante Haupteinnahmequelle. Nur damit der Hintergrund meiner Anfrage etwas klarer wird.. :)
von
Es ist auch richtig etwas zu machen, dass einem Spaß macht. Denn nur dann kann man darin gut sein. Aber Wissen gehört schon ein wenig dazu.

Versuche doch erstmal mit den gegebenen Möglichkeiten etwas auf die Beine zu stellen. Es muss ja nicht gleich zu einem Verkauf kommen. Jedoch hast Du schonmal etwas, das Du vorzeigen kannst. Sozusagen Dein eigenes Zeugnis als Referenz. Dadurch entstehen dann auch Vorlagen, die es ermöglichen das passende Werkzeug zu empfehlen. Ich habe da eine Vorahnung, was es sein könnte. Aber bei diesen Modellen bin ich nicht so bewandert. Bei Bürodrucker sind dann Andere bessere Berater. Mir erscheint der P700 etwas hochgegriffen zu sein. Jedoch müsste da schon das ein oder andere Beispiel her.

Wenn Du eine genauere Vorstellung von Deinem Vorhaben hast, kann man auch zielgerichteter suchen und empfehlen.

Liebe Grüße Olaf
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