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Druckfehler B200 softwareseitig eingeführt?

Bezüglich des Canon Pixma MG5350   - Multifunktionsdrucker (Tinte)

von
Liebe Community,
bei meinem alten Canon Pixma MG5350 war der Tintenauffangbehälter voll. Kurz bevor ich ihn zur Reinigung zerlegt habe, hat er schon keinen Muchs mehr gemacht und danach auch nicht. Da es nicht am Netzteil lag, dachte ich mir die Lebenszeit ist abgelaufen und der Chip ist einfach durch.
Also habe ich mir auf Ebay den gleichen Drucker nochmal gekauft mit dem Druckfehler B200 und dem Plan das Mainboard auszutauschen, da ich meinen schon so gründlich gereinigt habe. Gesagt, getan. Drucker geht auch an, jedoch zeigt er nun den Fehler B200 an. Bevor er den Geist aufgegeben hat, hatte er den Fehler für vollen Tintenauffangbehälter gezeigt, nach dem Tausch des Mainboards nun den Fehler des anderen Druckers.
Dies lässt mich nun spekulieren, ob hier wirklich ein Sensor sagt "Der Druckkopf ist kaputt." oder nicht eher die Software sagt "Der Druckkopf muss kaputt sein, damit der Besitzer einen neuen Drucker braucht oder diesen zumindest an Canon schicken muss."
Es kann durchaus sein, dass ich mich hier in etwas hineingesteigert habe. Genauso kann es sein, dass ganz zufällig auch mein Druckkopf plötzlich den Geist aufgibt. Sollte es aber so sein, wie ich vermute, wäre es ein Riesenskandal.
Momentan suche ich das ServiceTool Version 3.200, um die Fehlermeldungen zu löschen, wenn das geht. Wenn man den Lösungen für das Problem B200 im Internet aber glauben schenkt, so sollte normalerweise ein Sensor den Defekt des Druckkopfes erkennen und den Fehler auslösen. Mit einem neuen Druckkopf dürfte es dann eigentlich wieder gehen, ohne den Drucker zurückzusetzen.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Denkt ihr ich sollte mal an den Verbraucherschutz oder eine andere Organisation schreiben?
Liebe Grüße PM
von
Hallo,

also ich glaube man muss das hier trennen. B200 sollte ja ein allgemeiner Elektronikfehler sein. Das ist dann demnach in der Regel auch das Board. Man kann es wohl durch bestimmte Methoden schaffen den Fehler etwas zu unterdrücken - der kommt dann aber halt wieder.

Der Fehler hat mit dem vollen Resttintentank natürlich gar nichts am Hut.

Nur wenn du jetzt einen Drucker zum Ausschlachten suchst, und da das Mainboard brauchst - dann würde ich möglichst keinen mit Elektronikfehler nehmen :)

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo,
welchen Fehler, den B200, der lässt sich damit nicht löschen und ohne funktionierenden Druckkopf soll man wohl auch nicht in das Tool kommen.
Um den Fehler etwas einzukreisen bzw. hat die HP auch schon etwas abbekommen, kann man den Drucker mal ohne Druckkopf einschalten, merkt der Drucker das und gibt eine Fehlermeldung, das der Druckkopf fehlt oder nicht eingesetzt ist könnte die HP noch in Ordnung sein.

Gruß,
sep
von
Es ist ein übergroßes Risiko einen Canon mit einem B200 Fehler zu erwerben, die Chance das die Hauptplatine defekt ist, ist einfach zu groß.
Wenn der alte Drucker sich nicht mehr einschalten lies, war wahrscheinlich der Druckkopf daran Schuld, und der hat nunmal das Potential eine andere Hauptplatine sofort zu zerstören.
Deswegen kaufe ich keine Geräte mit einem B200 Fehler, oder welche die gar keine Farbe auf das Papier bringen.
Geld Sparen durch Refill oder 3. Anbieter Patronen kann sich halt rächen, dennoch hat man als Vieldrucker dennoch Geld gespart, da kann man schon mal in einen Druckkopf investieren, sollte der noch als Originalware verfügbar sein.
Einen Drucker welcher einen B200 Fehler hatte, teste ich mit gebrauchten Druckköpfen, welche diesen Fehler noch nicht produziert hatten aber anderweitig defekt sind, wie verstopfte Düsen oder dem verzerrten Textdruck.

Ein B200 ist ein Hardwarefehler, der Druckkopf wird zu heiß. (Düsen werden durch einen Elektonikfehler angesteuert ohne das sie drucken sollen, oder eine durchgebrannte Düsenansteuerung im Druckkopf als mögliche Fehler. (die dann auch eine zu hohe Temperatur meldet, obwohl nichts zu heiß geworden ist)
Diese produziert dann auch einen Kurzschluss auf der Versorgungsspannung des Druckers, weswegen dieser sich dann nicht mehr einschalten lässt.
Bei diesem Problem kann auch kurzzeitig eine viel zu hohe Spannung auf die Datenleitungen zur CPU kommen, was wiederum nur die Ansteuerung des Druckkopfes beschädigt, oder zum Totalausfall der CPU führen kann.
Ausgelöst wird das vermutlich oft durch Risse in der Isolationsschicht die wiederum auf "ätzende" Tinte beruhen kann.

Da ist nichts mit zurücksetzen!
Beitrag wurde am 18.01.21, 14:24 Uhr vom Autor geändert.
von
Da hab ich mich wohl nicht umfassend genug informiert. Ich dachte der B200 ist ein Fehler der ausschließlich von einem defekten Druckkopf herrührt und mit einem unbeschädigten Druckkopf wieder behoben ist. Dass hier auch Elektronikfehler vorliegen können, habe ich leider nicht gewusst.
Ich komme in das Tool und Daten werden auch ausgelesen, ich kann ihn allerdings nicht resetten, da kommt der Error:009
Wenn ich den Drucker ohne Druckkopf einschalte kommt in der Tat die Meldung, dass ein Druckkopf eingesetzt werden soll.

Es wird dann also so sein, dass ich ganz einfach zwei defekte Druckköpfe hier habe? Dann sollte ich wohl mal nach einem neuen Druckkopf Ausschau halten...
von
Der liegt, wenn ich das richtig sehe, um die 90€ das würde ich mir überlegen, und von den aufgearbeiteten Originale Canon aus China würde ich die Finger lassen, gab hier einige Negative Rückmeldungen.

sep,
von
Mit etwas Glück funktioniert es mit einem neuen Druckkopf, aber was nicht unwahrscheinlich ist, der neue Druckkopf wird durch eine möglich defekte HP gleich zerschossen.
Drum versuche einen gebrauchten DK zu besorgen, um den es nicht so schade wäre, auch mit Düsendefekten, sofern die nicht irgendwie symetrisch sind. Damit meine ich halber Balken im Düsentest ist ok, die andere hälfte viel heller, oder im Gitter vom Textschwarz fehlt jeder 2 Düse bis zur Hälfte im Gitter.
Das sind meist elektronische defekte im Druckkopf welche auch irgendwann einen teils finalen B200 auslösen können.
Beitrag wurde am 18.01.21, 19:03 Uhr vom Autor geändert.
von
Vielen lieben Dank für die vielen Rückmeldungen und Ratschläge. Ich bin erst seit gestern auf diesem Channel angemeldet und schon jetzt überwältigt von der starken Community. Ich hab noch viel zu lernen, wie ich merke. Hoffentlich kann ich aber irgendwann auch selbst Ratschläge geben :D Ich werde mich wieder melden, wenn ich ihn zum Laufen bringe oder sich anderweitig etwas tut.
von
Leider musste der eine oder andere (auch ich) Lehrgeld zahlen, grade beim Thema Canon Druckköpfe.
als ich dann einige Drucker bei Bekannten und in der Firma sah, welche älter als 5 Jahre waren, und noch perfekt gedruckt haben, wurde ich stutzig. Warum halten die, und meiner nicht?
Sie verwendeten meist original Patronen von Canon.
Mit billig Tinte aus Ebay (angeblich Marke, aber abgefüllt) gelang das nicht, da kam es dann mal zum B200 beim MP780 und platt war die Hauptplatine sowie häufige symetrische Düsenausfälle auf Grund von Elektronikschäden im Druckkopf beim IP 5000.
Diese Tinte hatten auch eine stärkeren Eigengeruch.
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