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Laser und Tinte gemischt drucken

Bezüglich des Epson Ecotank ET-7750 - Multifunktionsdrucker (Tinte)

von
Hallo,

hier ist folgendes "Problem" aufgetreten. Beim Druck auf "Photo Quality InkJet" Papier (also kein Photopapier für Photos, sondern mattes InkJet-Papier mit 140g/m2 und entsprechend höherer Saugstärke, um auch Bilder im Text drucken zu können) sieht der Textausdruck so aus, als hätten die Buchstaben einen Schleier. Nicht alle, aber etliche. Deshalb liest sich langer Text schlecht, weil es so aussieht, als hätte er einen Schatten / Saum von 1 Pixel mit halber Farbdeckung. Das kann entweder dem Verlaufen der Farbe im Papier oder aber dem Rasterprinzip des Drucks geschuldet sein, weiß ich nicht.

Also hatte ich die Idee, Text und Bilder zu trennen. Auf geraden Seiten die Bilder, auf den ungeraden den Text und den Text mit einem monochromen Laserdrucker zu drucken, um hier ein scharfes Druckbild zu erhalten. Auf der Rückseite der Textseite sollen dann die Bilder mit Bildunterschriften gedruckt werden.

Gute Idee, aber: Das Druckbild des Textes des Bildunterschriften ist deutlich fetter als die gleiche Schrift in gleicher Schriftgröße und Druckstärke aus dem Laserdrucker. Das ist keine Überraschung, sondern aufgrund des Verlaufens der Tinte im Papier zu erwarten.

Jetzt die Frage: Gibt es eine Pi-Mal-Daumen-Regel, mit welchem man die Druckstärke von Tinten- und Laserdruckern aneinander anpassen kann? Also eine Art Korrekturfaktor? So etwas wie die Schriftstärke muss bei einem Tintendrucker 30% schwächer eingestellt werden, um auf gleichem Papier visuell die gleiche Stärke zu haben wie das Druckbild eines Laserdruckers?

Danke.
Seite 1 von 4‹‹123››
von
Hallo,

reden wir vom Epson Ecotank ET-7750?

Also es gibt hier keine Formel, weil das nicht unbedingt systembedingt ist. Auch Laserdrucker drucken mal etwas fetter, andere etwas dünner.

Epson gehört unter den Tintendruckern sicher eher zu den "fetten". Das kann mehrere Gründe haben. Zum einen haben die Drucker oftmals eine nativ schlechtere Auflösung und drucken dann mit größeren Tropfen. Dazu ist das auch Tintenbedingt. Die Epson-Durabrite Tinte (sowas ähnliches ist da ja drin) zieht etwas tiefer/breiter ins Papier ein und hat dadurch (wohl auch) die recht gute Wischfestigkeit.

Mir ist bei Epson auch nicht bekannt, wie man die Strichstärke ändern kann. Es gibt in den "Bildoptionen" jedoch die Option "Text verstärken" -> das ist wohl eher dafür da, dass man Texte aus gemischten Dokumenten stärker hervorhebt.


Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es so gut ist, dass Epson PQIJP durch nen Laser zu ziehen. Das dürfte sich auch etwas wellen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Ja.
Das muss ja nicht unbedingt eine Einstellung in den Druckereinstellungen sein. Man kann in manchen Programmen ja auch die Deckung der Schrift ändern oder man nimmt einfach eine andere Schrift, die neben Normal, Fett, und Kursiv auch "leicht" anbietet.

Bevor ich hier jedoch tagelang herumprobiere, wollte ich an dieser Stelle fragen, ob es Erfahrungswerte gibt, um wieviel Prozent der Tintendrucker "fetter" druckt als ein Laserdrucker. Denn so richtig wüsste ich jetzt nicht, wie ich diesen Unterschied selber ausmessen kann. Denn der Unterschied dürfte schriftgrößenabhängig sein. Je größer die Schrift, desto geringer der Unterschied.

Gedruckt wird hier mit 8, 10 und 12 Punkt.
Ich hatte auch erst Bedenken, ob das geht, aber, zu meiner Überraschung, keine Probleme. Weder verbrennt der Laserdrucker das Papier noch wellt sich dieses. Auch scheint sich die Fixierung im Laserdrucker bei diesem Papier nicht nachteilig auf dessen Farbaufnahme beim anschließenden Farbdruck auszuwirken.
von
oder das ist ein Papierproblem, wenn das so saugfähig ist - die Tinte verläuft im Papier. Wie sieht es denn auf Normalpapier aus ? Da würde nur ein mattes Inkjetpapier (beschichtet) das Problem lösen
von
Hallo,

also ich denke da musst du durchprobieren. Wie gesagt ist nicht jeder Laserdrucker und jeder Tintendrucker gleich. Man sollte vielleicht erstmal herumspielen, welche Schriftdicke mit dem Epson überhaupt noch praktikabel ist. Und im nächsten Schritt würde ich dann den Laserdrucker entsprechend "fetter" machen. Sei es über die Schriftfamilie oder über die Anwendung, falls unterstützt.

Mit dem Papier da hast du wohl eher Glück. Es ist ja auch noch ein vergleichsweise "leichtes" Papier.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Mit der Schriftgröße kann ich nicht so richtig herumspielen, das würde schon über die Zeilenabstände auffallen. Bleibt also nur den Schnitt der Schrift zu variieren.

Aber, ich könnte ja auch den kompletten Text, also ungerade und gerade Seiten mit der Laserdrucker drucken und dann nur die Bilder ohne Text auf die mit dem Text vorbedruckten geraden Seiten. Dies würde mir das langwierige Herumprobieren des Anpassens der Schriftdicke ersparen.

Frage hier ist dann nur eine: Wie und in welchem Programm kann ich aus einem fertigen Dokument wahlweise nur Text oder nur Bilder drucken?
von
Hallo,

also ich denke dann bekommst du Probleme mit einem Versatz. Ob das wirklich zuverlässig ist, wage ich schon zu bezweifeln.

Bei der Anpassung der Schriftdicke hat man natürlich auch noch das Problem, dass das Schwarz vom Ecotank nicht ganz so satt sein wird, wie das vom Laserdrucker. Da müsste man dann auch berücksichtigen.

Druckst du mehr oder weniger immer die gleichen Dokumente oder passt du da viel an? Eventuell ist das hilfreich, wenn du das ganze als HTML gestaltest. Da kannst du per CSS zum einen die Schriftdicke (font-weight) exakt und fast grenzenlos anpassen, und auf Wunsch könntest du per Option auch Texte und oder Bilder ausblenden (visibility)

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Um den Versatz mache ich mir keine Sorgen. Das Design der Seiten ist extrem einfach. Auf jeder Seite nur ein Bild, darunter eine Bildunterschrift. Bis 1mm Versatz in jede Richtung fällt das nicht weiter auf. Den Abstand zwischen dem Bild und der Textbox mit der Bildunterschrift kann ich ja entsprechend wählen.
Na zur Zeit habe ich ja den gegenteiligen Effekt. Der Laserdrucker druckt die gleiche Seite deutlich "leichter" als der Tintendrucker. Der Tintendrucker druckt einfach zu fett. Also ich muss den Tintendrucker runterregeln, nicht den Laserdrucker rauf. Der Laserdrucker liefert derzeit das richtige Druckbild und damit die Referenz. Der Tintendrucker liefert das zu korrigierende, zu fette Schriftbild.
Es ist eine Broschüre mit Fließtext auf der einen Seite und Abbildungen mit Bezug zum Fließtext auf der anderen Seite.

Aufgrund des leidigen Problems DTP vs Wordprocessing habe ich zwei Dokumente. Fließtext für die ungeraden Seiten ohne Bilder, alle Bilder mit Bildunterschriften in einem zweiten Dokument.

Der HTML-Export produziert nur Müll, kein sauberes html + CSS, bei welchem ich dann nur an einer Stelle im CSS Werte ändere, um das Druckbild global zu steuern. Statt dessen hunderte redundante CSS-Werte. Toll.

Geht das partielle Ausblenden auch ohne den Umweg über CSS?
Beitrag wurde am 30.06.20, 16:27 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

also damit wir uns nicht falsch verstehen. Es geht einmal um die "Dicke" und dann um den "Schwarzwert". Wenn der Epson nun so "dünn" druckt, oder der Laser entsprechend "dicker", dann wird wohl dennoch der Schwarzwert vom Laser höher sein.

Also wenn das exportierte HTML denn an sich so sauber ist, dass der Druck brauchbar ist, dann lassen sich diese groben Steuerungen imo fast unabhängig vom erstellten CSS erstellen.

Man steuert ja keine speziellen Elemente, sondern ausschließlich den ganzen Text. Wenn man denn davon ausgeht, dass es generell nur schwarzer Text ist. Gut, mit HTML hat man dann allerdings beim Druck eher Probleme. Layouttechnisch ist das auch nur bedingt dafür gemacht ...

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Zum Schwarzwert kann ich nichts sagen, bei den Schriftgrößen 8, 10 und 12 Punkt kann ich zwischen den beiden Druckertypen beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Vielleicht sieht man einen bei einem großen schwarzen Quadrat.

Da ich ja aber die Dicke des Tintendrucktextes an den des Laserdrucktextes anpassen muss, geht die Richtung ja nach unten, sind Unterschiede im Schwarzwert also noch weniger zu sehen.
Wie gesagt, die Dateien werden nicht so sauber nach HMTL + CSS exportiert, dass ich per Hand im CSS einzelne Werte ändern könnte, um dann im Anschluss diese Datei angepasst drucken zu können. HTML und CSS sind extrem ineinander verschachtelt und die CSS redundant. Es gibt in der nach HTML exportieren Datei keine einzelne CSS-Anweisung, die global das Dokument steuert, sondern jede Formatierung wird mit einem eigenen CSS-Satz gesteuert. Irre.

Also doch nur der Weg über den Textdruck ausschließlich über den Laserdrucker mit anschließendem Bilddruck auf dem Tintendrucker. Die Frage ist nur wie ich hier einfach nur per Option Text und Bilder getrennt drucke und hierfür nicht zwei getrennte Dateien anlegen muss.
von
Hallo,

Gut, den Text herausfischen wird dann schwer, aber eine globale Font weicht sollte dennoch klappen. Mit den anderen benannten Problemen. Ich glaube man sollte den HTML Vorschlag wieder vergesse .

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
Seite 1 von 4‹‹123››
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