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8- vs. 6-Farb-Tintenstrahler (Großformat): welches erzeugt das "bessere" Pantone 151?

von
Hi,
2 Großformatdrucker von Canon und HP stehen zur Auswahl. Dabei sollte möglichst nahe der Orange-Ton Pantone 151 – benutzt zB von ZDF: www.google.com/... – erreicht werden (auf beschichtetes Papier, kein Photopapier).

HP 6 Farben: Zyan, Magenta, Gelb, Mattschwarz, Fotoschwarz, chromatisches Rot
vs.
Canon 8 Farben: Schwarz, Mattschwarz, Cyan, Magenta, Yellow, Foto-Cyan, Foto-Magenta, Grau

Hat jemand "eine Meinung" ;) dazu?

Danke!
mtemp
von
Hallo mtemp,

ich kann die Frage so selbst nicht beantworten. Als Hinweis aber, dass einige Epson-LPFs einen Orange-Ton im Farbsatz haben.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
das kann man so nicht sagen, da kann man nur ein Farbprofil für die beiden Drucker mit diesem Papier erstellen, die RGB oder Lab Farbwerte dieser Pantone-Farbe besorgen und sehen, ob die innerhalb oder außerhalb des Gamuts erscheint. Mit dem Proofmodus z.B. in Photoshop kann man sich die out-of Gamut-Farben anzeigen lassen, wenn man dem Drucker ein Farbprofil zuweist.
Beitrag wurde am 28.10.19, 15:06 vom Autor geändert.
von
Hmm, kann wohl Antworten nicht zitieren. Ah, geht doch:
Neben einem Angebot für ein Nach(nach)folgemodell von HP, liegt mir jedoch nur ein weiteres für Canon vor...
DesignJet Z6, www8.hp.com/...
vs.
Canon imagePROGRAF PRO-4100S, www.canon.de/...

Der Z6-er führt kein Hellgrau mehr, sondern ein "chromatisches Rot": DC-Forum "Chromatisches Rot"

Der Canon hingegen die genannten Farben – ganz abweichend zu HP.

Und grundsätzlich: sollte es nicht möglich sein, zB eine Tinte nach Belieben bestücken zu können – in unserem Fall also unsere Firmenfarbe – und wie bei einem Sonderfarbdruck entsprechend über den Treiber diese Tinte zu nutzen? Das würde auf der/meiner Anwenderseite vieles vereinfachen und v.a. vereinheitlichen...
Hatte auf eine einfachere Antwort gehofft ;) Auch wenn es nur eine Einschätzung gewesen wäre...
... ob man mit dem "chrom. Rot" nicht doch näher an die Pantone-Farbe gelangt vs. dem Canon mit seiner "Tintenkombination". Zumal hier viele Poster – wie in unserem Bereich branchenüblich... – via Powerpoint herein- und auf dem Drucker herauskommen...

Nebenbei: unsere Kaufentscheidung hängt auch von der Möglichkeit ab, ohne eigenen Nachbearbeitungsaufwand in Form von Zuschneiden zB A0-Ausdrucke zu gelangen. "Interessanterweise" bietet HP kein A0-Papier von der Rolle an... Andere angefragten Dienstleister würden tatsächlich auch nur die 36-Zoll-Rollenbreite auf A0 zuschneiden ...


Soweit: Danke!
von
'Meerbusch, 17. Oktober 2019 - Epson kündigt mit den SureColor SC-P7500 und SureColor SC-P9500 seine ersten 12-Farb-Großformatdrucker an. Die Maschinen decken bis zu 99 Prozent des Pantonefarbraumes ab und bieten das bis dato größte Farbspektrum aller Epson Drucker' - Von Epson aus der Ankündigung für die P7500/9500

Canon und Epson liefern sich da einen Wettbewerb, wer da am meisten Pantone-Farben abdeckt - da zählt dann jedes %, und wenn HP ein helles Grau gegen ein Rot austauscht, dann auch mit dem Ziel, den Farbraum zu erweitern, auch wenn es vielleicht nicht viel ist. Und beim gewerblichen Druck ist es nun mal erforderlich, vereinbarte Farben - ob daß nun das ZDF Orange ist oder das Coca Cola Rot, so auch zu drucken und mit Messtechnik nachzuweisen - Fogra-Keil etc , eingebautes Spectro
So rein theoretisch wäre es schon möglich, andere (Sonder)Farben zu verwenden, wenn man den Treiber mit RIP-Software umgeht, da ja andere Farben vorhanden wären als der Treiber es vermutet. Und dann kommt noch dazu, einen Hersteller für so eine Sonderfarbe/Tinte zu finden, sicher nur eine Frage der Kosten und einer gewissen Abnahme, vielleicht wäre ein Kontakt mit einem deutschen Tinten-Hersteller wie www.easy-inks.de hilfreich. Nur dann muss man immer noch Farb/Sättigungsunterschiede ausgleichen, die bei Verwendung unterschiedlicher Papiere entstehen.
Papierformate - es ist wie es ist - da kann ich nichts dazu sagen
von
... darum wunderts mich weiterhin etwas, wieso noch kein Hersteller – ich meinte jetzt also keine selbst gebastelte Lösung und/oder selbst gefüllte Patronen – sich dieser Theorie angenommen hat... Da wäre mir egal, welche sonstigen Farben und Farbnuancen die Hersteller noch so ihren Geräten beimischen ;)

Papieformate: nochmals geschaut und muss mich korrigieren. Es gibt von HP und Papierherstellern keine A0-Papierrollen, die über 120g hinausgehen. Doch das ist das mindeste, was unser derzeitiger Z5400 benötigt, damit sich das Papier nicht wellt. Bei großflächigen Aufdrucken nutzen wir gar 200g-Papier. Unserem Vorgänger, ebenfalls von HP, noch mit 4 Farben, reichte hingegen 130g für alle Zwecke, es wellte sich nicht auch bei vollflächigen Bereichen.


Und: da wir kein grafischer Betrieb o.dlg. sind, reicht uns auch bereits eine Annäherung an unsere Hausfarbe (die leider von einer Agentur mal so festgelegt wurde und kein Weg mehr daran vorbeiführt) – doch die ist mit den jetzigen 6 Farben des z5400 einfach nicht gegeben.

Doch es regnet wieder. Ich geh nun raus! Denn Hauptsache weg vom Bildschirm! ;)
von
Wenn sich Papier wellt, und unterschiedlich auf verschiedenen Druckern, dann ist das ein Zeichen, daß die Tintendichte unterschiedlich und hier oder da zu hoch ist, da sollte man z.B. mal sehen, ob es da eine Einstellung im Treiber für ein Ink-Limit gibt, insgesamt und pro Farbe. Bei dünneren Papieren, auch beschichteten, aber ohne Trennschicht wie PE-Fotopapiere, gibt es einen Effekt, daß mehr Tinte nicht mehr Farbsättigung bedeutet und man ohne Verlust die Sättigungsgrenze herabsetzen kann. Wenn man das genauer machen will, heißt der Vorgang Linearisierung als Teil der Profilierung.
von
Hallo @Ede-Lingen, vielen Dank für Deine neuerliche Antwort.

Eigentlich dürfte ich schon alle Einstellungen abgegrast haben. Papierart ist natürlich auch richtig eingestellt. So gehe ich davon aus, dass der Drucker(treiber) entsprechend reagiert. Oder ging davon aus, bis gerade eben...

Aber so ist »HP C6030C gestrichenes Papier schwer (C6030C) (Gewicht: 130g, Dicke: 167 Mikrometer)« – das wir auf unserem Vorgängerdrucker mit seinen 4 Patronen (HP Designjet 800ps Printer (42 in) (C7780C)) problemlos großflächig bedrucken konnten – beim Z5400 wirklich nicht für größere Farbaufträge geeignet.
von
tja, dann gibt es noch einen anderen Effekt zu erklären, auch wenn man den nicht ändern kann. Wenn ich mit einem 4-Farbdrucker einen hellen Farbton drucke, dann wird über die Rasterung eine bestimmte geringe Menge Tinte aufgetragen, und wenn man mit einem 6-Farbdrucker - mit hell/Light-Tinten den gleichen Farbton drucken will, braucht man relativ mehr Volumen, z.B. die doppelte Tintenmenge, wenn die Tinte z.B. 2:1 verdünnt ist, und noch mehr wenn es um gemischte Farben geht. Der gewünschte Effekt ist zwar mit den Helltinten, daß einzelne Tröpfchen durch die hellere Farbe weniger sichtbar sind, um einen Farbeindruck zu erzeugen, der glatter aussieht, aber eben mit dem genannten Nebeneffekt, daß mehr Lösungsmittel auf dem Papier landet.
Beitrag wurde am 29.10.19, 20:41 vom Autor geändert.
von
Da gibt es doch ein paar signifikante Unterschiede:
Der Designjet 800PS nutzt vier Dye-Tinten.
Der Z5400 nutzt pigmentierte Tinten (C, M, Y, Light Gray, Matte Black und Photo Black).
Auf glattgestrichenen Papieren ohne Tintenempfangsschicht, kann das mit Pigmenttinten schon schwieriger werden. Die liegen oben auf und verdunsten viel langsamer. Ohne Profile kommen natürlich unterschiedliche Farbtöne raus. Das ist schon systembedingt so.
von
Hmm, wollte eine Frage stellen – aber vielleicht sollte ich jetzt = jetzt erst einmal die weiteren Antworten beantworten :)
→ v.a. Danke für Eure Erläuterungen!

Der 800PS war der Vorgängerdrucker vom Z5400, den wir *noch* benutzen. Denn, nun ja, die Entscheidung ist nun fast ganz ohne mein Zutun gefallen. Nun kein teurer HP Designjet mehr mit Postscript (zumindest in den Anfangsjahren war, glaub ich, die Lizenz dafür rel. teuer), sondern ein Canon, tatsächlich also auch wegen des Preisunterschieds. Auch Verbrauchsmaterialien sind wohl/sicherlich günstiger.
Nachteil dieses Canon-Großformatdruckers (Modell muss ich nachliefern): Papierformat für Randlosdrucke ist abhängig vom eingelegten Papier...
... anders: der Z6 kann ja mit seinen "neuartigen" vertikalen Schneidemessern beliebige Randlosformate erzeugen, dieser Canon jedoch wohl tatsächlich randlos drucken, aber nicht schneiden.
Und werde gespannt sein, welche Medien er hierfür benötigt.

Soweit & nochmals: Danke!

Ach so, wegen unserer speziellen Pantone-Hausfarbe: zumindest ein Probeausdruck auf einem anderen Canon-Modell direkt beim Vertrieb vor Ort hatte auf Anhieb den Farbton unserer Hausfarbe näher gebracht, mit seinen 8 Farben...
von
Wenn diese Hausfarbe wichtig ist, sollte man da schon mal nachmessen mit einem Spektrometer, wie genau die dargestellt wird, und das immer auch dann, wenn z.B. verschiedene Papiere mit verschiedenen Treibereinstellungen und Profilen verwendet werden, da gibt es so einige Variable, die die Farbe verändern können. Es ist auch nicht ersichtlich, ob es da eine laufende Kontrolle der Ausdrucke gibt, z.B. mit dem Fogra-Keil. Damit prüft man zwar nicht genau auf diese Pantone-Farbe, aber daß Abweichungen der Farbpalette einen Grenzwert nicht überschreiten.
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