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Defekt der Reinigungseinheit beim Canon Pixma 5200R, Fehler 6A00

Bezüglich des Canon Pixma iP5200R - Drucker (Tinte)

von
Hallo, ich hatte die Super-Anleitung zum Öffnen des Druckers und Ausbau der Tintenabsorberschwämme gelesen.

DC-Forum "Workshop: Resttintentank bei Canon Pixma iP4200 / iP5200 tauschen - Wechsel des Ink-Absorbers"

Die hatte ich vor ca. 2 Jahren genutzt, weil der Druck verweigert wurde, und dabei auch den Zähler zurückgesetzt. NATÜRLICH kam die Meldung mitten in einem laufenden Druckjob... ;)

Nun hatte ich Fragen zur Reinigungseinheit (RE) an den Thread gehängt, die nicht mehr viel mit dem Thema zu tun haben. Entschuldigung dafür. Deshalb eröffne ich einen eigenen Fred.

Nun stehen die meisten Beiträge bereits im anderen Thread. Deshalb eine Zusammenfassung:

Nach längerer Standzeit meldete der Drucker den obigen Fehlercode. Nach vergeblichem Rödeln des Druckkopfes blinkten die grünen und orange LEDs mehrmals, meistens 12x. Die Pumpe blockierte und machte "Knacks".

Mehrmaliges Ein- und Ausschalten brachte nichts. Es gab komische Geräusche aus der Pumpe. Öffnen des Druckers und Sichtung zeigte, dass eine Andruckrolle lose in der RE herumflog.

Die RE ausgebaut (unbedingt vorher alle Mikrostrecker von der Platine nehmen!) und ausgiebig unter fließendem Wasser gespült.

Dabei waren auch die Resttintenschwämme übrigens auch wieder fällig, denn die Einlaufstellen der beiden Schläuche waren steinhart verkrustet. Ursprünglich dachte ich, da wären schwarze Plastiknippel abgebrochen - dabei waren das Würste aus getrockneter Tinte, hart und glänzend wie Plastik. Sie lösten sich dann im Abfluss auf...

Die Schwämme habe ich nicht gespült, sondern nur mit Küchenpapier ausgesaugt. Durch zu langes Waschen lösten sich von den Schwämmen Beschichtungen ab. Das wollte ich vermeiden.

Beim ersten Zusammenbau legte ich den abgesprungenen Schlauch falsch in der Pumpentrommel. Dazu hatte ich Fragen im anderen Thread und Fotos. Ich weiß nun, dass der Schlauch sich einmal in der Trommel herumwindet.

Beim Auseinandernehmen der Pumpe stellte ich fest, dass das Röllchen extrem lose umläuft und bald wieder herausspringen wird, weil die Gabelhalterung sich aufbiegt. Offenbar hat das so aber jahrelang funktioniert, es war nichts abgebrochen, nur eben wackelig.

Jetzt suche ich nach geeignetem Fett, um Pumpe und Zahnräder wieder geschmeidig zu machen. Die Wäsche hat alles Fett aus der RE entfernt.

Nach dem Zusammenbau demnächst berichte ich weiter.

Gruß
Jochen
Beitrag wurde am 08.07.19, 14:18 vom Autor geändert.
Seite 3 von 4‹‹1234››
von
Danke, Jokke. Naja, außer Intensivreinigung kann ich nicht viel machen. Höchstens eine neue Patrone einsetzen, falls die derzeitige am Ausgang schon eingetrocknet sein sollte, und dann die Resttinte umfüllen. Die angebrochene wurde aber am Tage vor dem Ausfall neu eingesetzt, ist also randvoll.

Der CD-Druck machte vorher schon mal den Hinweis, dass das CD-Fach geöffnet werden soll, obwohl es deutlich offen war. Wohl auch ein Wackler des Mikroschalters, der ja übrigens links an der RE sitzt und dem Drucker mitteilt, ob auf oder zu.

Testen kann ich nur mit Deckel.

Grüße
Jochen

Jetzt habe ich noch 46 Paar Gummihandschuhe... ;)
Beitrag wurde am 15.07.19, 16:01 vom Autor geändert.
von
Eine Möglichkeit, hartnäckig verstopfte Düsen freizubekommen, ist folgende Vorgehensweise:

Bei einer Einwegspritze, deren Kolbendurchmesser größer als der Ansaugstutzen der Farben, aber kleiner als deren Dichtungen ist, den gesamten unteren Teil wegschneiden.

Den Kolben soweit zurückziehen, dass man die Spritze auf dem Ansaugstutzen platzieren kann, und dann mit dem Druckkopf im seichten heißen Wasserbad (destilliertes Wasser natürlich!) den Kolben SEHR VORSICHTIG hin und her bewegen, sodass sich durch wechselnden Unter- bzw Überdruck die Verstopfung löst.

Aber wirklich ÄUSSERST BEHUTSAM dabei vorgehen, die Strukturen im Druckkopf sind sehr fein und dem entsprechend empfindlich!
von
Hallo, Adent,

nein, dieses Verfahren habe ich nicht ausprobiert. Es wäre ja schon schwierig genug, an die passende Spritze zu kommen. Die noch sichtbaren weißen Streifen im Cyan sind sehr verwaschen und verschwinden auch nach und nach. Trotzdem drucke ich besser erst Motive mit wenig Blau. Auf Fotodrucken jedenfalls sind praktisch keine Streifen mehr auszumachen, nur in 50% Grau und dunklen Cyan-Bereichen. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass die Konsistenz von Cyan anders ist als bei den restlichen Farben, die Tinte scheint mehr zu "sprühen" und liefert unscharfe Ränder. Aber dafür, dass ich erstmal einen Totgeglaubten wiederhabe, will ich gar nicht meckern.

Bye
Jochen
von
Die Spritze habe ich bei meiner Apotheke ums Eck gekauft. Habe zuhause den Ansaugstutzen grob mit einem Lineal vermessen, mir in der Apotheke verschiedene Spritzen vorlegen lassen und zwei verschiedene Größen um 20 (?) Cent gekauft.
von
Im Moment krebse ich noch am CD-Druck herum. Offenbar will da ein Sensor nicht, wie er soll. Das wäre wieder ein neuer Thread, denn diesen Fehler hatte der Canon schon mal VOR dem Ausfall der Reinigungseinheit und hat (wahrscheinlich) nichts mit der defekten RE-Pumpe zu tun. . Der Hebel an der RE scheint aber ordnungsgemäß angehoben zu werden.

Mir ist nicht klar, wieso ich die Innenabdeckung erst öffnen, und dann wieder schließen soll... Das ist bestimmt nur ein fehlerhafter Warnhinweis.

Hab jetzt nochmal den Deckel abgenommen, um innen reinzuschauen. Wenn da ein Sensor ist, dann ist er sicher unter der vorderen Metallleiste über der CD-Schublade, die mit angehoben wird. Vielleicht ist da eine Lichtschranke mit Tinte vollgeschmiert..?

Alles andere läuft tadellos.
von
Weil mein CD-Druck nicht funktioniert, habe ich versucht, auch mal den Treiber zu reparieren. Dabei wurde mein Treiber komplett englisch... Ich weiß wirklich nicht, wie ich den Canon Pixma ip 5200R-Treiber damals in Deutsch für Windows 7 installiert habe... *schäm*

Deshalb habe ich eine Systemwiederherstellung gemacht, jetzt ist der Treiber und das Druckmenü wieder auf Deutsch.

Hat übrigens nichts genutzt. Der Drucker hat offenbar einen Hardware-Defekt. Unter XP und Win7 lässt sich keine CD mehr bedrucken (siehe Fehlermeldung).

Die beiliegende CD ist nur für 32bit-Systeme. Auch das Tool „CD-Label-Print“ wird unter Win7 zwar installiert, erkennt aber den Drucker nicht als CD-druckfähig. Absurd. CDs musste ich über dieses Tool immer von XP aus bedrucken...),

Von irgendwoher musste ich den aktuellen deutschen Treiber ja haben.

Ähm.. wo finde ich den Treiber auf Deutsch? Bei Canon wird er nur auf Englisch angeboten...
Spätestens für Win10 möchte ich ihn schon parat haben...
von
Hallo.

Puh, ich lass' das mit dem defekten CD-Druck auf sich beruhen. Nach vielem Rumprobieren, CD-Lade schieben und das Übliche, was man so versucht, ging erstmal gar nichts mehr - der Druckkopf fuhr immer an die falsche Stelle zum Parken, die Tank-LEDs blinkten und blieben dann rot und es blinkte 19mal orange. Das sollte mir sagen, dass die Tintenbehälter falsch positioniert sind.
Außerdem drehte sich das Zahnrad der Reinigungseinheit immer nur in eine Richtung. Beim Ausschalten fuhr der Kopf nicht zurück, sondern blieb links stehen. Ganz am Anfang hatte ich ja Ähnliches...

Gottlob ist das jetzt wieder weg, durch einmal in den Servicemodus versetzen und viel An- und Ausschalten. Die exakte Reihenfolge der Aktionen ist offenbar so empfindlich gesteuert (ohne Rückkopplung zur Überprüfung), dass ein hängengebliebenes Rädchen oder ein falscher Ablauf alles verschieben kann.

Solange er tadellos Fotos und Duplex druckt, bleibt das eben jetzt so. CDs sind bis auf weiteres gestrichen...

Habe zwar auch was über Reset des CPROMs gelesen, um die Sensoren neu einzustellen, aber das lasse ich jetzt. Dadurch mache ich mir sicher die Logik ganz kaputt...

Auf den Service-Seiten steht „CDR-Sensor ok“ - ich vermute, dass der für CD-Druck bestimmt ist.
Wenn „D=000.0“ der Zählerstand ist, hat auch das Zurücksetzen wohl geklappt. Das war der einzige Wert, der sich zwischen Vorher und Nachher geändert hat.

Anmerkung an die Admins: es gibt einige Beiträge, die über defekten CD-Druck bei Canon-Druckern berichten und auch Tipps geben, aber die sind alle gesperrt. Dadurch ist die Suche im Forum etwas mühsam, denn ich muss drei Seiten Beiträge durchforsten. Für dasselbe Thema müsste ich also WIEDER einen eigenen Faden eröffnen. Manchmal finde ich es sinnvoller, wenn man zum gleichen Thema was zu sagen hat, dass man es dranhängen darf, auch wenn der letzte Beitrag von 2011 ist (mein Drucker ist ja auch alt...). So stellt man dieselben oder ähnliche Fragen wieder und wieder neu...

Gruß
Jochen
von
Hallo,
was ich immer noch nicht verstehe, ist die Wirkungsweise der RE. Ich befürchte, dass der Kopf zum Düsendurchspülen in die Mitte fährt, denn warum ist das Kissen zwischen den Papierrollen immer klitschnass von Tinte? Da dürfte nie Tinte sein, denn das zu bedruckende Papier liegt ja drüber... Nachdem der Druckkopf zur Seite ausgewichen ist, fährt der RE-Schlitten brav vor und zurück, und es wird auch gepumpt, aber was wird eigentlich abgepumpt? Die Spülung ergibt doch nur Sinn, wenn die Düsen ÜBER den Saugnäpfchen gespült und dann auch gleich abgesaugt werden, oder?

Na, ich werde es mal beobachten, bevor ich den Deckel wieder aufklipse. Drucken tut er jedenfalls tadelos (bis auf CDs). Die Streifen sind so gut wie verschwunden und im Fotodruck sieht man keine Macke.
Ich mache mal eine Intensiv-Reinigung, dann muss man ja sehen, wo der Druckkopf hinfährt.
Beitrag wurde am 21.07.19, 12:10 vom Autor geändert.
von
Nein.
Ja genau, der Druckkopf muss sich dann auf der Reinigung befinden.
Was meinst Du damit vorne befindet sich noch ein schmaler Filzstreifen der nimmt die Tinte auf wenn z.B. Randlos gedruckt wird (Bilder).......
von
Bild 1: da ist ein Filz zwischen den Papierführungen, mit reichlich Ausstanzungen. Er kommt zwar nicht direkt mit dem Papier in Berührung, weil er tiefer liegt, aber warum der voller Tinte ist, ist schon merkwürdig. Den kann man gut herausnehmen, ist allerdings empfindlich. Darunter tropft die Tinte quasi auf den Resttintenschwamm durch, der Filz liegt auf Verstrebungen der Papierführung. Wäre auch nicht schlimm, aber offensichtlich ist das nicht die korrekte Methode der Tintenentsorgung. Eine Schutzfolie gibt es darunter nicht.

Bild 2: nach jedem Druckvorgang fährt der Druckkopf nach einer gewissen Pause an diese Stelle, dann bewegt sich der Wischlippenschlitten und die Pumpe läuft. Danach fährt der Kopf zurück über die Näpfe, rastet ein und es wird kurz die Papierzuführung gecheckt. Das ist dann der Status bis zum nächsten Druck. Vom Geräusch her war es früher auch so, aber ich habe den Vorgang leider nie OHNE Deckel betrachtet. Vielleicht ist das ja auch ganz normal so und im eigentlichen Sinne keine Wäsche, sondern nur die Einnahme einer Parkposition.

Eine Düsenreinigung mache ich später. Vielleicht gibt es einen Film.
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