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OKI C321dn Zähler zurücksetzen Oki301 Oki521

Bezüglich des Oki C321dn - Drucker (Laser/LED)

von
Hallo,

weiß jemand wie man die Zählerständer zurücksetzen kann ???
bzw. welche Auswirkungen es haben kann die entsprechenden Bauteile
nicht zu tauschen oder besser wann man diese tauschen sollte !?!

Bei mir ist demnächst der "Belt" fällig.

Grüße
Siggi
von
Da man laut Handbuch dieses Meldungen auch im Adminmenü deaktivieren kann, vermute ich mal, dass man auch über die gedachte Lebensdauer einfach weiter drucken kann bis sich Qualitätsmängel zeigen.
von
Hallo Siggi,

alle Tastenkombinationen, die ich gefunden habe, haben zu keinem Egebnis geführt.

Speziell vom Belt habe ich auch noch keine Erfahrungen. Ich habe allerdings mal Trommeln zurückgesetzt.
Da ist es so, dass die im Neuzustand einen kleinen Widerstand oder eine Sicherung haben. Der / die wird kurz abgeprüft und wenn vohanden zerschossen und damit der Zähler zuückgesetzt.

Man kann dazu ein entsprechendes Bauteil zwischen zwei kleine Kontakte klemmen oder besser anlöten und das zerschiessen lassen.

Beim Toner soll das auch so gehen, das habe ich aber noch nicht probiert.

Probleme sollte das eigentlich keine geben, wenn man die richtigen Stellen zum Anbringen des Widerstands benutzt. Es werden nur irgendwann Fehler im Druckbild auftreten, wenn das Lebensende der Teile dann tatsächlich erreicht wird.

Welche Sicherung bzw. Widerstand funktionieren muss ich nochmals raussuchen. Ist schon eine Weile her, dass ich das gemacht habe. Genauso Bilder wo die Kotakte sind.

Ich hatte zwei C321 geschenkt bekommen. Bei dem, wo ich es gemacht habe, waren damals laut Anzeige alle Trommeln am Ende. Ich habe dann rumgesucht und es zuerst mit einem kleinen Widerstand ei de Trommel versucht, die zuerst im Display gemeldet wurde. Dann habe ich es bei allen gleichzeitig ohne Erfolg versucht. Gleiches dann mit den entsprechenden
Sicherungen.

Weil ich den Drucker damals nicht unbedingt brauchte, habe ich den dann eine längere Weile von allen Kabeln befreit mit Nichtachtung bestraft und erst dann wieder rausgekramt, als ich unbedingt einen Farbbdruck brauchte. Und was ich nicht erwartet hatte trat ein, alle Trommeln waren zurückgesetzt und ich drucke noch damit.
Warum das nach der längeren Standzeit plötzlich funktionierte, kann ich nicht sagen. Ich hatte den voher auch schon mal für einen Tag oder kabellos gemacht, aber ohne Veränderungen.

Grüße

Jokke
von
@Jokke:
> Da ist es so, dass die im Neuzustand einen kleinen Widerstand oder eine
> Sicherung haben. Der / die wird kurz abgeprüft und wenn vohanden
> zerschossen und damit der Zähler zuückgesetzt

Es sind keine Widerstände, sondern Miniatur-*_Sicherungen_*, sogenannte Littelfuse oder Picofuse II mit 63 mA und 125 V.
Widerstände gehen dafür nicht und richten längerfristig u.U. großen Schaden im Drucker an!

Desweiteren hat das Transportband der Erstausstattung im Regelfall *_keine_* Kontakte für eine Sicherung, so dass ein Reset mit einem "Erstlings-Belt" nahezu unmöglich ist (oder nur mit sehr viel handwerklichem Geschick eines geübten Bastlers und genauen Kenntnissen, wie diese Aufnahme herzustellen ist).

Und zum C321dn: der benötigt (im Regelfall) keine Sicherung, sondern einen Chip für den Reset.



@dude_76:
Zunächst zu deinen Fragen 2.) und 3.):
Wenn man die entsprechenden Bauteile nicht austauscht, versagt der Drucker seinen Dienst und ist nicht mehr bereit, auch nur ein einziges Blatt Papier zu bedrucken.
Wann man die Komponenten tauschen sollte, ist ein wenig abhängig vom eigenen „Geschmack“ des Nutzers. Ich führe den Tausch (bzw. einen Reset) bereits dann durch, wenn der Drucker im Display „meckert“ oder durch eine LED signalisiert, dass Verbrauchsmaterialien sich dem Ende neigen. Mich stören einfach diese Anzeigen bzw. leuchtenden LED's ...
Andere drucken einfach eine ganze Zeit lang weiter und kümmern sich „irgendwann“ um den Austausch. Ganz Hartgesottene drucken so lange weiter, bis sich der OKI gar nicht mehr rührt. Das ist jedem selbst überlassen.
Macht der Drucker gar nichts mehr, kann man den OKI dennoch durch einen kleinen „Trick“ überreden, noch ein wenig weiter seinen Dienst zu versehen. Dazu öffnet man einfach den Deckel und klappt ihn wieder zu. Anschließend arbeitet der OKI noch für etwa 50 Seiten weiter – aber danach ist (ohne Austausch der „verbrauchten“ Komponenten) endgültig Schluss.

Zum Reset der Komponenten: Auch das Transportband kann weit über den vom Hersteller vorgegebenen Nutzungs-Seiten-Zeitraum verwendet werden. Der Hersteller meint zwar, dass das Band nach 60.000 Seiten ausgetauscht werden muss, aber ich nutze mein Transportband bereits seit mehr als 100.000 Seiten und es versieht noch immer klaglos seinen Dienst.
Um auf diese Seitenzahlen zu kommen, musste es jedoch resettet werden. Und noch ein Aspekt ist dabei wichtig: unterhalb des Transportbandes befindet sich der Resttonerbehälter, der in der Tat nach etwa 60.000 Seiten ziemlich prall gefüllt und nach dieser Nutzungsdauer unbedingt geleert werden muss, da man sonst ein „Überlaufen“ des Resttonerbehälters riskiert.

Die erste Frage lautet also: hat dein "Belt" bereits einen Chip oder ist ein Reset noch mittels einer Miniatur-Sicherung möglich? Siehe dir dazu die Unterseite deines Transportbandes an.
Benötigt dein Transportband einen Chip (ziemlich weit vorn [oder hinten – je nachdem wie du es drehst] einen Schlitz, dann gibt es bei Youtube diverse Filme als Anleitung zum Austausch oder auch Reset.

Oder kann man dein Transportband noch mit einer Sicherung resetten? Dann solltest du am Boden deines „Belt“ ziemlich mittig Kupferkontakte vorfinden?
Wenn letzteres gilt, dann setze in die Kupferkontakte eine Sicherung mit den o.g. Spezifikationen ein, baue alle Komponenten wieder in den Drucker und schalte ihn anschließend ein. Danach sollte der Restnutzungszähler wieder bei 100% stehen. Und vergiss nicht, den Resttonerbehälter baldmöglichst zu entleeren!

Im Anhang ein paar Bilder:
(1) Original einer Miniatursicherung,
(2 & 3) Entleerungsmöglichkeit des Resttonerbehälters.

Von (evtl. möglichen) Software-Resets rate ich dringend ab!
von
Hallo Semmel_1
Ich denke, dass das wiederum auf die Widerstandswerte ankommt. Natürlich sollte er dann auch nur eine minimalste Leistung aushalten können. Allerdings gebe ich Dir recht, mit der Littelfuse bzw. Picofuse ist man auf der sichereren Seite.
Bei mir war es allerdings 2016 auch ein Problem überhaupt die entsprechenden Sicherungen zu finden. Bei z.B. Conrad und Reichelt (nur um zwei bekannte zu nennen) habe ich keinen Erfolg gehabt. Erst später bin ich bei Pollin (auch noch ziemlich preiswert) fündig geworden.
Auch die anderen Erstausstattungsteile haben die Kontakte nicht, erst die ersten nachgekauften. Beim Belt ist es aber besonders schwer die Kontakte nachzurüsten.

Wobei mir die Aussage zum Thema Belt und Sicherung etwas irritierend klingt. Ich denke aber, dass Du dort dann ein bereits einmal gewechseltes Belt meinst.
Da habe ich allerdings bisher weder einen Chip noch sonst etwas gefunden und ich habe mittlerweile einiges VBM (nicht Erstausstattung) für den C321 gesehen. Da waren dann immer die Kontakte vorhanden.
Auch wenn es bei mir wie beschrieben mit der längeren Standzeit etwas eigenartig war, habe ich nichts anderes gemacht.

Zu den Themen Soft-Resets, Resttonerbehälter etc. schließe ich mich Deiner Meinung komplett an.

Ist Dir etwas darüberr bekannt, wieso die beiden Werte (63mA und 125mA) jeweils bei 125V kursieren?

Gab es zu dem Thema Sicherung oder Chip irgendwann mal einen Wechsel? Wie gesagt bei mir ist alles mit Sicherungen und ich habe auch (noch) keine gechipten VBM gehabt.

Sind die dann untereinander austauschbar oder gibt es da dann Einschränkungen bei den Druckern, was man einsetzen kann?

Mein Post gestern hätte etwas ausführlicher sein können (müssen), aber manchmal kommen mir die Gesundheits-bedingten Konzentrationsprobleme dazwischen.

Grüße

Jokke
von
Da liegst du definitiv nicht richtig. Es gibt nirgendwo gesicherte Erkenntnisse oder Angaben von OKI – weder, dass Widerstände hierfür grundsätzlich möglich sind, noch in welcher Größenordnung diese sein könn(t)en.
Ferner ist es elektronisch ein ziemlicher Humbug oder verwendest du in deinem häuslichen Stromverteiler-Kasten auch Widerstände statt der ehemals verbauten Sicherungen?
Tatsache ist aber, dass bei Verwendung eines Widerstandes (gleichgültig welchen Wert er besitzt oder wie viel Watt der Widerstand hat) weiterhin Strom fließt.
Und genau da liegt der „Trick“, dessen OKI sich bedient: fließt kein Strom, wird der Restnutzungszähler mit jeder gedruckten Seite weiter heruntergezählt.

Durch eine neue Sicherung (oder eine neue Komponente [inkl. einer intakten Sicherung]) glaubt der Drucker eine frische Einheit erhalten zu haben. Dadurch fließt kurzfristig Strom durch die Sicherung und es werden nacheinander verschiedene Mechanismen (u.a. die Rücksetzung des relevanten Zählwerkes) ausgelöst.
Das Durchbrennen der Sicherung nach Ablauf dieses Vorgangs bewirkt das diese Prozedur nur einmalig ausgelöst werden kann – sonst würde das ganze jedesmal beim „Neustart“ wieder los gehen. Und hier fließt durch diese Sicherung ein Strom von etwa 100 bis 150 mA, der bewirkt, dass eine 63 mA-Sicherung (zumal es eine flinke oder besser noch superflinke Sicherung sein soll) nur kurz einen Stromimpuls durchlässt und anschließend der Stromkreis tot ist.

Bei einem Widerstand würde der Stromkreis sehr viel länger geschlossen bleiben und es dauert u.U. viel zu lange, bis ein „normal“ gängiger Widerstand mit 5 W durchbrennt. Bis dahin wird der Widerstand so heiß, dass der auch schmelzen kann und andere Bauteile der jeweiligen Komponenten, die im Regelfall viel Kunststoff enthalten auch noch mit zerstört.
Das nächste Problem eines Widerstandes: wählt man einen hochohmigen Widerstand aus, fließt nicht genug Strom, um den Zählimpuls zu resetten. Nutzt man einen Widerstand mit nur wenigen Ohm, fließt zwar u.U. der richtige Strom, aber wie schon weiter oben beschrieben, sehr viel länger (u.U. auch zu lange, abhängig von der Wattleistung, die der Widerstand verkraftet) und kann durch den viel zu lange fließenden Stromkreis andere (elektronische) Bauteile im Drucker oder an den Komponenten zerstören.

Daher: niemals(!!!) einen Widerstand verwenden, sondern eine richtig dimensionierte Sicherung (63 mA bei 125 V, maximal 125 mA bei 125 V).
Diese bekommt man für kleines Geld (deutlich unter einem Euro) bei diversen Elektronikhändlern (z.B. Pollin, RS-Online [de.rs-online.com/..., Mouser [www.mouser.de/..., Bürklin [www.buerklin.com/... und nicht zuletzt hin und wieder auch in der Bucht [www.ebay.de/... oder im kleinen Elektronik-Fachgeschäft „um die Ecke“ im Wohnort). Und am besten nutzt man die axiale Variante, nicht die radiale oder SMD-Sicherungen.
Ich habe bei meinen Komponenten auch noch die Variante mit den Sicherungen (siehe angehängte Fotos). Aber es soll wohl auch schon Teile geben, die den Chip verbauten haben – siehe hier z.B. ein Beitrag bei Youtube: www.youtube.com/.... Dabei handelt es sich zwar um den Reset eines „Belt“ für den C310, aber soweit ich weiß, sind die baugleich mit den Transportbändern für C301, C310, C321, C330, C331, C332, C510, C511, C530, C531, MC332, MC342, MC351, MC352, MC361, MC362, MC363, MC561 und MC562.
Welche Lösung sich also für „Dude_76“ anbietet, kann er nur selbst entscheiden indem er bei seinem Transferband mal eben unten drunter nachschaut.
(1)An den Komponenten liegt keine 230 V Netzspannung an, so dass hier auch keine Sicherungen benötigt werden, die eine höhere Nennspannung vertragen müssen,
(2) sind das gängige Bauteile in dem Spannungsbereich, der benötigt wird (es liegen dort etwa 15 – 18 Volt an, so dass eine Sicherung mit einer Nennspannung von 125 V vollkommen ausreicht) und
(3) würde man Sicherungen verbauen/ nutzen, die eine Nennspannung von 250 oder 500 V hätten, würden sie einerseits teurer kommen und es könnte zu einer Verzögerung beim Durchbrennen der Sicherung kommen, was weder gewünscht, noch sinnvoll ist, da nur ein sehr kurzer Stromimpuls für das Zurücksetzen des Zählerwerks benötigt wird.
Ob irgendwann (und noch viel weniger: wann genau) ein „Systemwechsel“ stattgefunden hat, kann ich nicht sagen. Besitzt du denn einen C321dn???
Ich sehe nur bei Youtube den Chipwechsel am C310, dessen Belt baugleich mit dem des hier angefragten C321dn ist.
Aber ich weiß eben auch, dass (vornehmlich ältere) OKI-Modelle alle mittels einer Sicherung ausgestattet sind. Wenn du also auch noch die „Sicherungsvariante“ hast, wird bei dir die „Chipvariante“ nicht passen, da der Chip an einer anderen Stelle angebracht ist, als die Sicherung. Und beim Einsetzen des Transportband benötigt das Teil die entsprechenden Kontakte im Drucker, um den kurzen Stromimpuls zu bekommen.

Und weshalb es bei dir „damals“ mal geklappt hat, ließen sich nur Vermutungen anstellen – von „Glückssache“ bis hin zu „Schwein gehabt, dass nicht mehr passiert ist“.


Im Anhang zwei Fotos der „Belt“-Variante mit einer Sicherung – hier am Beispiel eines Transportbandes für den C3100, C3200, C5100, C5200, C5250, C5300, C5400, C5450, C5510, C5540 ...
Bild (1) das Erstausstattungs-Band und
Bild (2) das Transportband in der Kaufvariante.

Wie man hoffentlich erkennen kann, ist die Aufnahme für die Sicherung auch bei der Erstausstattungsvariante bereits vorhanden. Was nur fehlt, sind die beiden zu einem „U“ gebogenen Kupferlaschen, die jeweils zur „Innenseite“ noch einen kleinen Schlitz tragen, in den die Sicherung selbst eingeklemmt wird. Also auch keine besonders große Hürde, diese U-Form aus einem kleinen Kupferstreifen zu biegen.
von
Hier noch die beiden eben angesprochenen Fotos, die ich beim vorherigen Post nicht mehr anhängen konnte ...
von
Hallo,

habe noch das Original ... ohne Sicherung (also Bild 1) und werde mal schauen ob das klappt mit der Umrüstung.

Danke jedenfalls für die Infos und sehr ausführliche/n Beschreibung/en bzw. Details.

Melde mich wieder ... Grüße
von
Hallo

ich denke, dass wir in einigen Punkten aneinander vorbei reden, in anderen aber einer Meinung sind.
Du zitierst hier Du nur den Teil, der Dir passt und reißt das aus dem Zusammenhang. Hättest Du die nächsten zwei Sätze mit zitiert, sieht das anders aus und ich habe Dir Recht gegeben, dass der Einsatz der Picofuses vorzuziehen ist.
Ich habe keine Werte zu den Widerständen angegeben und schon garnicht eine Leistung von 5 W (wie Du in Deiner Anwort annimmst). Ich meinte hier Werte, die wesentlich kleiner sind, so dass der Widerstand sicher überlastet wird und nicht lange standhalten kann.

Als ich mich 2016 mit meinem C321 rumgeschlagen habe, habe ich übrigens auch mit ein paar Technikern von Oki-Servicehändlern telefoniert, die mir auch unverbindlich den Tipp mit den Picofuses (oder auch kleinsten Widerständen, wenn keine Picofuses verfügbar) gegeben haben. Dass Oki nicht alle Informationen veröffentlicht, ist ja wohl auch normal.
Tatsache war damals, dass ich zwei C321 hier hatte (habe), deren Zustand unbekannt war. Ich wollte erstmal wissen, was denn überhaupt mit den Geräten war und nicht unnötig Geld verbraten.
Dass dieser Vergleich nun ganz stark hinkt, sollte ja wohl klar sein. Wir reden von empfindlicher Elektronik und nicht von plumper Elektrik, auch wenn die Grundgesetze gleich sind.
Bei einem wegen Überlastung durchgebrannten Widerstand fließt auch kein Strom mehr. Bei richtiger Dimensionierung funktioniert es. (Beispiel aus der plumpen Elektrik: bei einer durchgebrannten Glühbirne fließt auch kein Strom mehr).

...

Zu der prinzipiellen Funktionsweise habe ich auch nichts anderes behauptet und stimme Dir zu.

...
Wie schon von mir geschrieben, hatte ich 2016 Probleme eine entsprechende Sicherung zu finden. Leider ist es hier in der Region nicht weit her mit Elektronikläden und alle mir bekannten (Umkreis von 25 bis 30km) hatten keine so kleinen Picofuses und wussten sie angeblich auch nicht zu besorgen. Im Versandhandel habe ich, wie bereits geschrieben, auch erst später bei Pollin was gefunden und dann auch vwendet.
Das Thema mit den Chips hast Du in Deinem ersten Post (#4) auf den Tisch gebracht und behauptet:
Wenn Du es selbst nur in einem Video gesehen hast und selbst Sicherungen hast, kannst Du das ja wohl schlecht behaupten.
Ich habe schon mehrfach falsche Informationen (auch für andere Hersteller) im Netz gefunden, die sich dann in Wahrheit auf ein anderes Modell bezogen und nicht funktionierten. Daher habe ich auch Bedenken mit dieser Chip-Geschichte für den C321.
Das beste Beispiel sind auch die angeblich funktionierenden Soft-Resets, die zum Teil dann sogar die eingebaute Netzwerkkarte mit außer Betrieb genommen haben. Darüber sind wir uns ja einig, dass man das auf keinen Fall probieren sollte.
Meine Frage bezog sich auf die verschiedenen Angaben zu den Strömen, nicht auf die Spannung, die in beiden Fällen ja gleich angegeben ist. Dass dort keine 230 V benutzt werden war klar.
Da ich diese eigenartige Geschichte von mir geschildert habe, sollte ich mindestens einen besitzen. Ich habe sogar zwei. und alles ist nur mit Sicherungen, nichts mit Chips.
Dazu ist mir noch etwas eingefallen, was ich bei meiner Fragestellung selbst noch nicht bedacht hatte:
Wenn das, was Du schreibst (und ich auch vorher für mich vermutet hatte) zutrifft, müsste das auf den Verkaufsportalen für VBM ja angegeben sein. Dazu habe ich allerdings noch nie einen Hinweis gesehen.
Was ich gesehen habe, sind allerdings irgendwelche Aufkleber (Chips würde ich die eigentlich nicht nennen, aber im Netz wurden die glaube ich so bezeichnet), die es zumindest für einige Oki-Modelle gibt. Was da genau drauf ist, keine Ahnung. Könnte das evtl. ein Ersatz für die Picofuses sein, falls es die auch in solcher Form für den Oki C321 gibt.
Wieso Glückssache bzw. Schwein gehabt? Ich habe es ja mit den Picofuses (63mA, also alles wie vorgesehen) gemacht. Der Erfolg wurde aber eben erst sichbar nachdem der Drucker so lange in der Ecke gestanden hat.
Hier der Ablauf: Picofuses benutzt und (scheinbar) keinen Erfolg gehabt, dann den Drucker eingelagert. Nach ca. 1,5 Jahren Drucker wieder ausprobiert und ohne weitere Maßnahmen waren die Trommeln resettet. Nur die 1,5 Jahre und warum es nicht gleich funktioniert hat waren eigenartig.
Hier korrigierst Du ja auch Deine unten zitierte Aussage aus #4 und schreibst dann zu einem Transportband für andere Modelle. Ich könnte ja bei Gelegenheit auch mal nachschauen welche Belts in meinen ebenfalls noch vorhanden C5650 sind.
Ich habe auch mal einen Post gelesen, da war von zwei Stiften / Federn oder sowas die Rede, an welchen die Sicherungshalter befestigt wurden. Da stand dann auch, dass man die Sicherung auch ohne Halter zu basteln direkt mit dem vorhandenen verbinden könne, aber darauf achten soll, dass sie sich nicht lösen. Nach dem Reset kann man die Sicherung ja eh wieder entfernen. Ob bei dieser Beschreibung von einem Erstausstattungs- oder einem nachträglich schon getauschten Belt die Rede war weiß ich nicht mehr.
Ich habe da auch beide Versionen gelesen, von es geht ganz leicht bis es ist fast unmöglich. Ob da tatsächlich unterschieden wird zwischen Erstausstattungs- und Tauschbelt sei dahin gestellt. Das sind eben wieder die oft im Netz vorhandenen Unstimmigkeiten.

Wobei ich mir über die Ausstattung des Erstlingsbelt mit Kontakten oder nicht kein selbstgebildetes Urteil erlauben kann. Ich habe noch keines bewusst dahingehend betrachtet.

Im Nachgang fällt mir zu dem ersten Bild (Erstausstattung) noch eines wie Schuppen von den Augen:
Ich sehe dort nur Plastik, jedoch keinen Kontakt. Wenn das so stimmt, würden die beiden Kupferlaschen rein garnichts bringen, da die Fuse dann immer noch keinen elektrischen Kontakt zum Gerät hat. Und genau dort war mMn auch das Problem, die Kontakte überhaupt herauszuführen, nicht diese Kupferlaschen.

Ich würde mich freuen, wenn jemand hier für etwas mehr gesicherte Klarheit zu den folgenden Themen sorgen kann:
- Picofuse und / oder Chip
- sind in der Erstausstattung Kontakte für die Sicherung vorhanden oder nur das Plastik, in dem auch die Halter für die Sicherung fehlen

Grüße

Jokke
Beitrag wurde am 18.03.18, 22:39 vom Autor geändert.
von
@dude_76:
Nachdem nun geklärt ist, dass du eine „Belt-Variante“ mit Sicherung besitzt, ist die weitere Vorgehensweise gar nicht sooooo schwierig.

Lösung 1:
Wenn du es dir zutraust, die beiden in Beitrag #6 abgebildeten Kupferlaschen selbst anzufertigen, so dass diese fest/ stramm in die Halterungen des Transportbandes passen, ist das die bevorzugte Lösung deines Problems.
Dann musst du den „Kupfer-U's“ noch je einen mittigen Schlitz zum festen Halt der Sicherung selbst verpassen. Anschließend klemmst eine Sicherung (mit den weiter oben genannten Spezifikationen) in die Schlitze der Kupferlaschen und drückst dieses Konstrukt (beide Kupferhalter zusammen mit der Sicherung) in die dafür vorgesehene Aufnahme des Transportbandes. Achte bitte darauf, dass die Schlitze entweder nach vorn oder nach hinten zeigen, so dass die Sicherung beim Einsetzen des „Belt“ nicht nach unten herausrutschen kann oder nach oben herausgedrückt wird (siehe zum richtigen Sitz auch Bild 2 aus Beitrag #6). Wenn alles passt, sollte die Sicherung jetzt fest auf dem mittleren Steg der Kunststoffhalterung vom Transportband aufliegen. Dann kannst du alles wieder einsetzen und ... dich freuen ... auf die nächsten rund 60.000 Seiten.

Lösung 2:
Klappt das mit den Kupferkontakten nicht so richtig, findest du im Anhang zu diesem Beitrag noch ein Foto vom Abgreifer (Gegenpol) der Sicherung, der sich im Drucker selbst befindet. Dieser Abgreifer sitzt ziemlich mittig am Boden des Druckers und ist zu erkennen, nachdem man das Transportband aus dem Drucker genommen hat. Du siehst dort zwei Federn, die später gegen die im Transportband verbauten Kontakte der Sicherung drücken sollen.
Wenn du die Lösung mit dem Sicherungshalter am Transportband nicht „sauber“ hinbekommst, dann klemme die Sicherung einfach unter diese beiden Federn. Prüfe anschließend den (soweit wie möglich) festen Sitz sowie die Bedingung, dass die Kontakte der Sicherung zu jeweils einer Feder hergestellt haben (möglichst mit einen Multimeter).
Sitzt alles richtig, baue das Transportband und die anderen Komponenten vorsichtig wieder in den OKI ein, schalte den Drucker an und warte die Kalibrierungsphase ab. Danach sollte das Transportband resettet sein und die Miniatursicherung ist durchgebrannt.
Hat der Reset nicht geklappt, sitzt (saß) die Sicherung während der Kalibrierungsphase nicht richtig (oder hat sich durch das Einsetzen des Transportbandes wieder gelöst).

Für die zuletzt genannte Lösung sind die folgenden Dinge ebenfalls noch wichtig:
(a) Mache den Drucker vor(!) den Arbeiten stromlos und warte etwa eine ½ Stunde, bevor du mit deinen Arbeiten beginnst (die im Gerät verbauten Kondensatoren sollen sich entladen können) und
(b) nachdem der Reset geklappt hat, entferne in jedem Fall die zuvor unter die Federn geklemmte Sicherung wieder – du riskierst sonst, dass diese sich im weiteren Druckerbetrieb doch lösen könnte und durch die relativ langen Kontaktbeinchen einen unerwünschten (Masse-) Schluss herstellen/ verursachen (könnten) oder aber die Sicherung „irgendwohin“ fällt, wo sie nichts zu suchen hat.

Und vergiss nach alledem nicht, den Resttonerbehälter zu entleeren – und das in jedem Fall im Freien und nicht in Oma's guter Stube. ;)



@Jokke:
Geht es dir darum, „Recht“ zu haben?
Oder geht es mehr darum, einem anderen konkret zu helfen?

Du schreibst in vielerlei Hinsicht einen wirklich unglaublichen „Schmu“, ergießt dich dabei in wilden Vermutungen und absurden Hypothesen – angefangen von „irgendwelchen Widerständen“, die man angeblich einbauen könne, über Dinge, die man „besser anlöten“ solle bis hin zu „Auch die anderen Erstausstattungsteile haben die Kontakte nicht“. Alles völliger Unfug!
Und daran ändern auch deine immer wieder eingestreuten Eingeständnisse wie „Speziell vom Belt habe ich auch noch keine Erfahrungen“ oder „Beim Toner soll das auch so gehen ...“ keinen Deut.

Wenn du etwas nicht weißt, stelle Fragen, aber vermute oder kolportiere nicht irgendwelche falschen Lösungen, die beim Leser oder einem anderen Anwender u.U. mehr Schaden, als Nutzen anrichten.
Ende Nordmende!
Beitrag wurde am 19.03.18, 11:29 vom Autor geändert.
von
@Semmel_1

Es geht hier nicht darum unbedingt Recht zu bekommen, sondern darum, dass es auch andere Lösungen gibt, die Du nicht akzeptieren kannst und willst. Wenn ich unbedingt Recht bekommen wollte, würde ich nicht auf Stellen hinweisen, die ich nicht genau weiß und ich würde auch keine Fehler eingestehen.

Meine Intention war von Anfang an dude_76 zu helfen, dann bist Du dazwischen gefahren mit Deinen Behauptungen, wie z.B.
Dazu schreibst Du dann später
Gibt es dazu von Dir mal eine wirkliche Klarstellung? Nein!

Das ist nicht verwirrend? Und da ist dann doch wohl die folgende Feststellung logisch?
Auch dass ich zwei C321 geschenkt bekommen habe, hatte ich vorher deutlichst geschrieben, aber man will ja nur das lesen, was einem gefällt.
Und genauso verhält es sich auch bei anderen Bauteilen, das richtige Dimensionieren. Darin, dass eine flinke Picofuse schneller unterbricht und daher die bessere Lösung ist, hatte ich Dir ja schon zugestimmt.
Zu den beiden Punkten (die ja zusammen gehören) bin ich von einer falschen Voraussetzung ausgegangen und gebe zu, dass ich dadurch Nonsens geschrieben habe.
Und was ist mit der Chip-Geschichte? Heute Hüh und morgen Hott?
Auf klar von mir gestellte Fragen antwortest Du mit Blödsinn hoch 3:
Thema verfehlt, sechs, setzen
Wenn etwas nicht klar ist, sollte man fragen. Diese Äußerung bezog sich auf andere zum Lieferumfang gehörende VBM, wo es auch keine Kontakte zum resetten gibt.
Auf den anderen Kram, den Du da nach meinem Zitat (mal wieder) aus dem Zusammenhang gerissen hast, gehe ich erst garnicht ein.

Meine abschließenden Tipps an Dich:
1. Lies das was Du und andere (ich) schreiben mal richtig durch, lasse nicht nach Deinem Belieben Fakten weg und schalte den Denkapparat an.
2. Deinen Ton könntest Du ruhig etwas mäßigen und sachlich bleiben.

Das ist mein letzter Post in diesem Thread, denn eine fachliche Unterhaltung ist mit Dir nur sehr eingeschränkt möglich.
Zudem will ich weder den Frieden im Forum noch das Abgleiten ins reine OffTopic fördern.

Jokke
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