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Fotodrucker Druckkostenanalyse

von
Hallo

Es geht evtl. um die Anschaffung eines neuen aktuellen Fotodrucker bis A3.
Canon und Epson sollen näher betrachtet werden.
Ich erhoffte mir auf Druckerchannel gäbe es Angaben über Druckkostenanalyse der in Frage kommenden Geräte.
z.B.
Auch A2 mal als Vergleich.
Canon Imageprograf Pro-1000 (A2) keine Druckkostenanalyse
Canon Pixma Pro-1 (A3), 1,04 €/Seite bei 5000 Seiten ohne Anschaffungskosten.
Epson Surecolor SC-P800 (A2), keine Druckkostenanalyse
Epson Surecolor SC-P600 (A3), keine Druckkostenanalyse
Da steht also nicht viel.
Die Angaben der Seitendruckleistung wird wohl ähnlich sein wie Benzinverbrauch und CO2 Ausstoß?
Hat schon mal jemand das Thema behandelt bei der Anschaffung eines neuen Druckers uns dessen Verrechnung bei Kundenaufträgen?
Geht um Hilfestellung für Kollegen.

Jochen
von
Hallo,

bei der Wahl des Druckers solltest du dir überlegen, was gedruckt wird. Mehr Glanzpapier, mehr mattes Papier oder auch gemischt?

Die Epsons müssen beim Wechsel der Medien immer die Schwarztinte wechseln - das kostet entsprechend. Dafür brauchen die Canons beim Druck auf Glanzpapier ihren Chroma-Optimizer, der sehr stark ins Geld geht.

Auch die Druckeigenschaften generell sind so, dass die Epsons auf matten Papier deutlich besser sind, als die Canons, beim Druck auf Glanzpapier sieht es wieder genau andersrum aus.

Kennst du schon unseren Vergleichstest: Canon Pixma Pro-1 gegen Epson Stylus Photo R3000

Der DC-p600 ist sehr ähnlich zum Epson Stylus Photo R3000. Die Reichweiten kannst du ja dann entsprechend hochrechnen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
@Ronny

Danke für Deine schnelle Antwort und den Vergleichstest.
Damit komme ich schon mal weiter.

Jochen
von
Hallo Spassig,

je nach Druckaufkommen, sind die A2 Drucker wohl die bessere Wahl. Epson hat eine kleine App für Android und IOS herausgegeben. Epson LFP meine ich heißt diese. Mit dieser lassen sich die Verbräuche der LFP-Drucker bei 66% Farbdeckung berechnen. Hier wird allerdings der Verbrauch auf den Quadratmeter berchnet. Der IPF Pro 1000 soll den Verbrauch am Gerät selber anzeigen.

Ich habe mir einmal den Spaß erlaubt und an meinem Epson Stylus Office 625 den Verbrauch mit einem Ciss ohne Druckkopfreinigung mit einer Waage zu ermitteln. Dazu habe ich einfach 16 Seiten A4 mit der höchsten Qualitätsstufe randlos bedruckt. 16 Blatt A4 entspricht DIN A0, und DIN A0 entspricht 1m². Dabei hat der kleine 16,5 Gramm weniger auf der Waage angezeigt. Mit der Annahme das ein ml Tinte in etwa 1g entspricht, dürfte der Bürodrucker dann 16 bis 17 ml für einen m² verbraucht haben. Dieses Ergebnis 1:1 auf den P-800 zu übertragen wäre falsch. Aber es ergibt sich ein vager Richtwert. Ich berechne 20 ml für einen m² für meinen P-800 bei einer Auflösung von 1440 x 720. Diese Auflösung ist die zweithöchste Qualitätsstufe. Der Rest sollte sich dann mit dem Taschenrechner schnell errechnen lassen. Für einen Tintenwechsel von matt auf photo Schwarz dürften 4 ml anfallen. Umgekehrt sollten es 3 ml sein.

Da ich den Canon allerdings nur vom hörensagen kenne. Kann ich mich diesbezüglich nur auf das berufen, was im Internet steht. Allerdings stolper ich oft über die Aussage, das der Canon den Glanzoptimierer sehr großzügig einsetzen soll. Da Canon für den Glanzoptimierer den selben Preis erfragt wie für die Tinten, und unter der Annahme das dieser bei Glanzpapier dann mächtig mitarbeitet, halte ich den Epson für wirtschaftlicher. Vorausgesetzt, die Schwarzpatronen werden nicht sinnlos durch den Medienwechsel leergepumpt. Aber ich glaube dies spricht für sich selbst.

Jedoch sollte auch bedacht werden, dass der Canon über eine Luftansaugung für Papier verfügt. Diese soll für eine Planlage des Papiers unter dem Druckkopf sorgen. Halte ich auch für Sinnvoll. Grade dann wenn das Papier leicht wellig oder gebogen ist. Bei der Druckqualität dürften nur Nuancen entscheiden.

Also so einfach mal sagen das ist der Drucker schlecht hin, ist nicht. Einfach nochmal auf den Seiten der Hersteller wildern. Als auch im Netz die beiden Drucker miteinander vergleichen. Z.B. canon ipf pro 1000 vs. epson surecolor sc-p800. Ein Vergleich mit den eigenen Vorstellungen dürfte einen schon etwas näher ans Ziel bringen.

Ein Gründe die bei mir für den Epson sparchen waren,

1. keine Formatbegrenzung der Papierlänge auf A2 (vielleicht hat Canon da jetzt nachgebessert)
2. die Nutzung von Fremdpatronen und deren Befüllung mit OEM-Tinte. Damit lässt sich der ml Preis auf ca. 0,35€ drücken. Denn die Drucker P-600/P-800 nutzen die selben Tinten wie P-6000/P-8000. Je größer die Patronen desto günstiger der ml-Preis.

Vielleicht gibt diese Antwort eine kleine Entscheidungshilfe.

Lieben Gruß Olaf
von
@Olaf und @Ronny
Danke für umfangreiches feedback.
Werde „Kollegen" erstmal meinen wenig genutzten Epson Stylus Photo R2400 zur Verfügung stellen.
Damit kann/ will er erst mal üben. Habe auch noch diversen Tintenvorrat.
Und wenn der Workflow (Papier, Farbmanagement usw.) klappt wird geprüft ob neuer Drucker gekauft wird.

Jochen
von
Das klingt vernünftig um Erfahrungen zusammeln. Wenn es dann doch einen anderen Weg geht, halten sich die Investitionskosten in Grenzen. Zum Testen kann ja dann auch Fremdherstellertinte mit Refillpatronen genutzt werden. Dürfte für dieses Model noch ohne große Mühe beschaffbar sein.
von
Hi,

wie schon geschrieben wurde gibts von Epson die App und von Canon ein Tintenkalkulationstool zum Download oder als Online Version:

www.canon.de/...

Der Canon Imageprograf Pro-1000 ist da als "kleinstes" Gerät auswählbar und es wird der Preis für ein A2 Ausdruck berechnet.
von
ja, so 1ml für A4, das habe ich mal gemessen, das passt genau mit den oben genannten 16 ml für A0, alles jedoch immer abhängig von der Farbdeckung, bei stark gesättigten dunklen Farben kann es auch etwas mehr werden, aber als Richtwert kann man gut damit rechnen. Für den Gloss Optimizer beim P400 hängt es davon ab, auch bei Canon, welche Deckungsart im Treiber verwendet wird, ob nur die hellen Bereiche erfasst werden, um den Glanz des unbedruckten Papiers dem des bedruckten anzupassen, oder voll mit GO drübergedruckt wird, was dann auch das Bronzing reduziert. Die GO Menge kommt dann noch dazu. So erfasst man jedoch nicht den zusätzlichen Tintenverbrauch beim Patronenwechsel, bei dem immer eine Reinigung gemacht wird, oder manuell gestarteten Reinigungen, und um so mehr Farben/Patronen da sind, um so häufiger steht ein Patronenwechsel an, weil jede Farbe zu einem anderen Zeitpunkt leer geht. Da sind allein schon aus dieser Hinsicht Geräte mit größeren Patronen günstiger, und zusätzlich weil in größeren Patronen die Tintenpreise/liter günstiger werden. Ich erinnnere mich jedenfalls, daß bei einem alten R265 mit 6 Farben ca. 30% im Resttintentank verschwanden.
Beitrag wurde am 07.12.17, 17:26 vom Autor geändert.
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