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Farblaser oder Multifunktionsdrucker im Bereich über 1000 Euro gesucht

von
Hallo
unser OKI C5550 MFP scheint sich nach 10 Jahren zu verabschieden und ich sollte mir Gedanken über einen neuen Drucker machen. Das Gerät wurde hier im Büro hauptsächlich als reiner Drucker eingesetzt da der Scanner und somit Kopierer ziemlicher Mist, weil langsam und grausam zu konfigurieren war. Haben ohnehin einen Fujitsu ix500 als Dokumentenscanner. Trotzdem darf der neue Drucker gerne wieder ein MFP Gerät sein wenn er wirklich zuverlässig und schnell Papier, auch duplex !, einzieht und eine Kopie in ein paar Sekunden schafft statt eine Minute wie bisher beim Oki...
Wir drucken im Jahr ca. 40.000 Seiten. Das meiste im Duplexdruck.

Druckqualität sollte ok sein, ist aber nicht das Hauptkriterium. Wichtig ist, dass die Toner auch wirklich leer sind wenn sie ausgetauscht werden müssen. Entweder weil die Tonerrestanzeige genau arbeitet oder weil gedruckt werden kann bis man eben sieht, dass nun ein Toner leer ist. Ich will auf gar keinen Fall mehr zum Lötkolben greifen müssen um dem Drucker per Hardwarehack zu erklären, dass er doch bitte weiter drucken soll, auch wenn er der Meinung ist, dass der Toner oder die Trommel verbraucht sei.

Im Netz und in Zeitschriften (ct) findet man fast monatlich Vergleiche und Empfehlungen zu Druckern im unteren Preissegment. Was Drucker im Bereich 1000 Euro und mehr betrifft - da sieht es leider ganz dunkel aus. Das Problem hatten wir schon damals als wir den Oki gekauft hatten. Wäre vorher bekannt gewesen wie ungenau die Toner- und vor allem Trommelanzeigen sind und wie unglaublich unprofessionell und lieblos (ich möchte schon sagen dilettantisch) das Menü und v.a. die Weboberfläche im Drucker sind hätten wir den nie gekauft... aber es gab leider keine Erfahrungsberichte.

Im Moment steht hier als "Backup" ein HP Laserjet Pro 400. Der funktioniert, zumindest meistens recht gut. Leider ist er uns deutlich zu langsam, Papierkassette zu klein und einfach nicht für unser Druckaufkommen geeignet.

Der Neue sollte schon so mind. 30 Seite pro Minute auch im Duplexbetrieb schaffen. Mehr ist natürlich immer gut.

Bin bin jeden Tip dankbar!

Viele Grüße,
Ralf
Beitrag wurde am 08.09.17, 11:21 vom Autor geändert.
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Das mit der Toneranzeige ist ein zweischneidiges Schwert. Zeigt er zwar leer an druckt aber weiter so hat man irgendwann nur halbbschriebenes oder leeres Papier. Stellt er seinen Druck bei Anzeige leer ein, so ist noch etwas Resttoner vorhanden, allerdings wird in der Reichweitenangabe dieses mitberücksichtig. Im ersten Fall könnte z.B. ein 3000 Seiten Toner schon vorher Qualitätsmängel im Ausdruck haben, im zweiten Fall eben nicht.
Die meisten Tests beziehen sich auf SoHo-Geräte, in teureren Klassen ist allerdings die Qualität wesentlich besser.

Schau dir mal den Lexmark CX725de ,der kann auch noch Duplex bis zu 38 Seiten drucken

Ob der deine Erwartungen erfüllt in Bezug auf die Bedienung kann ich nicht sagen. Meist kann man teurere Geräte auch als Teststellung bekommen, das sollte sich über den örtlichen Fachhandel oder aber über den Hersteller bewerkstelligen lassen.
von
Vielleicht sogar eine Nummer größer; Lexmark CX825de oder dte. Zweite Kassette ist immer zu gebrauchen.
Die Reichweiten der VBM's sind deutlich größer als bei der kleinen.
Zumal man sich auf die Reichweitenangaben eh nicht verlassen kann. Schon die Art und Weise wie das Gerät benutzt wird, hat maßgeblichen Einfluss darauf. Also z.B. mehr Einzelseiten oder eben Hunderte Seiten lange Druckjobs.
Die Benutzeroberfläche ist bei beiden ziemlich identisch, jeder der so'n Schmierphone bedienen kann, sollte keine Probleme haben.


MfG Rene
von
Vielen Dank erstmal für die Antworten.
Das Problem scheint heute das selbe zu sein wie vor 10 Jahren - es gibt praktisch überhaupt keine Erfahrungsberichte, Vergleichstests oder sonstige Dokumentation zur Druckern in dem Preissegment.

Ich hatte privat mal ein Tinten-Multifunktionsgerät von Lexmark. Das Ding war eine Katastrophe und ich hatte mir damals fest vorgenommen nie wieder irgendwas von denen zu kaufen. Daher bin ich Lexmark gegenüber sehr sehr skeptisch, vor allem wenn man keine Erfahrungsberichte von anderen findet.
von
Ich hab 15 Jahre Erfahrung, was willst du wissen?...und ich hatte auch mal einen VW, bei dem
ging der Reifen platt - deswegen kauf ich keine VW mehr, sondern nur noch Skoda.

Alles Quatsch!

Die Consumer-Tinten-Pisser haben überhaupt nichts mit den Business Geräten zu tun, bei Lexmark nicht und bei allen anderen Herstellern auch nicht.
Absolut nicht zu vergleichen.
Der Grund, weswegen man relativ wenig Erfahrungsberichte findet ist offensichtlich: Die stehen mit Masse in Unternehmen und funktionieren. Sollten Sie mal nicht funktionieren rufen die Leute den Kundendienst des Herstellers bzw. des Lieferanten an und nächsten Tag läuft er wieder.
In jedem Fall haben die dort bestimmt besseres zu tun, als das Internet mit "Erfahrungen" zu fluten.

...und deshalb gibt es so etwas wie dieses Forum. Leihen und Interessierte treffen auf andere Interessierte und auch eine Menge Fachpersonal, Techniker und Produktspezialisten.
Tests sind hier natürlich auch vorhanden, wenn auch hochpreisige Geräte selten sind. Woran das liegt, sollte klar sein.

Deshalb schon mal den ersten Tip. Solche Geräte kauft man nicht im Discounter, im Internet, Amazon usw., von gebrauchten Geräten mal abgesehen.
Der Fachhandel ist die richtige Adresse, mit Lieferung, Aufbau, Einweisung, Servicevertrag und so weiter.
Dort kann man dann auch seinen eigenen Erfahrungsbericht machen, denn Kaufinteressenten stellt der Fachhandel auch schon mal ein Gerät als Teststellung zum Ausprobieren hin. Da muss niemand die Katze im Sack kaufen.


MfG Rene
von
Hallo Rene,
naja, der Consumer-Tinten-Pisser hat immerhin schlappe 400 Euro gekostet. War jetzt auch nicht gerade der ganz billige Jakob. Und trotzdem war das Teil ein Murks vor dem Herrn. Daher finde ich meine Abneigung gegen Lexmark schon nachvollziehbar.
Wenn sich Hersteller ihren Namen mit Schrottprodukten versauen können sie das ja machen, ich muss denen dann aber kein zweites mal Geld hinterher werfen.
Zu Deinem Beispiel: VW würde sich nicht trauen im Polo schlechte Technik zu verbauen die den Kunden dann ständig in die Werkstatt treibt.

Ich war beim letzten Kauf bei den hier im Raum üblichen Händlern die Drucker und Kopierer verkaufen und vermieten. Die Technik die da angeboten wurde war zum Teil schon ziemlich veraltet und wenn das Ganze dann noch unter Mac OS X und idealerweise Linux laufen sollte schaute man in sehr ratlose Augen. Ich habe dann ein paar Angebote erhalten die jedoch derart überteuert waren, dass ich mir statt dessen auch einfach ein paar Reservegeräte im besseren Consumerbereich auf Lager hätte legen können die bei Bedarf einfach als Backup herausgeholt werden. Vollkommen unrealistisch war das. Deshalb hat sich das Thema für mich eigentlich erledigt.

Mit Erfahrungsberichten meinte ich nicht nur persönliche Berichte sondern auch Tests und Vergleiche in Fachzeitschriften, Portalen etc.

Ich habe mich jetzt für die Lösung mit zwei Druckern entschieden. Zum einen einen Kyocera S/W Laserdrucker P3050dn den mir ein Bekannter mit ähnlichen Druckvolumen empfohlen hat und fürs Farbige ein Multifunktionsgerät Kyocera M5526cdw. Den hat ein anderer Bekannter der zwar wesentlich weniger druckt, aber durch die Aufteilung auf die zwei Drucker dürfte das trotzdem passen. Wenn der nach ein paar Jahren kaputt ist ist der Schaden schnell geschätzt.
von
Wenn deine Entscheidung nicht schon stehen würde, täte ich dir jetzt den Epson WF-85xx empfehlen - oder, falls es etwas mehr Tinte pro Pack sein darf, den WF-C869R
Für letzteren gibt es Tintenpacks mit einer Reichweite von 75k Seiten schwarz und ca. 50k Seiten Farbe.

Alternativ kannst du auch über einen MPS-Vertrag nachdenken:
1. du kaufst oder least die Kiste bei deinem Fachhändler und
2. schliesst mit ihm einen Seitenpreis-Vertrag ab

Bei Epson ist das dann so, dass du noch eine Zusatzsoftware installieren musst, die ein- oder mehrmals am Tag (einstellbar, auch die Uhrzeit) nach Epson-Druckern im Netz sucht und die Zäählerstände (Seitenzähler, Resttinte) abfragt und an Epson meldet - die Tinte erhälst du dann automatisch von Epson, sobald Bedarf besteht.
Berechnet wird dir das nicht - du erhälst von deinem Fachhandelspartner einmal im Monat oder einmal pro Quartal (auch das ist verhandelbar) eine Rechnung über die gedruckten Seiten.

Volker
von
Hallo Volker,

danke für deinen Rat. Aber die zwei Kyoceras stehen bereits hier und drucken bislang klaglos.

Dass es Tintendrucker mit derart großer Reichweite gibt war mir bislang auch nicht bekannt. Für ist wäre aber ohnehin nur ein Laserdrucker in Frage gekommen.

Ralf
von
" Für ist wäre aber ohnehin nur ein Laserdrucker in Frage gekommen."

da stelle ich immer wieder die Frage: Warum?
Die alten Vorbehalte gegen Tinte kann man heute alle vergessen, außer man kauft im Segment um und <60€.
Die teuren echten Bürodrucker, wie z.B. die von mir erwähnten kennen die Probleme mit eingetrockneten Köpfen/Patronen praktisch nicht mehr.

Aber egal, da die entscheidung bereits gefallen ist.
von
Ganz einfach: Weil Tintenstrahler nach wie vor das Problem haben, dass die Tinte nicht absolut wasser- bzw. wischfest ist und die Drucke (Text) nicht so knackig scharf sind wie vom Laser.
von
Das stimmt definitiv nicht. Epson und HP haben ein PTS Zertifikat das Dokumentenechtheit nachweist, die Tinte bei Epson ist definitv wasserfest und wischfest. Habe ich selbst schon ausprobiert. Der Textdruck ist genauso gut wie beim Laser. Habe mit Kyocera und Konica Minolta verglichen.
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