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Toner - Reichweite

Bezüglich des Oki C610dn - Drucker (Laser/LED)

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von
An alle Fachleute:

was mich bereits immer interessierte ist der Verbrauch und die Vorhersage der Druckseiten.

Soweit mir bekannt ist wird die Belichtungstrommel mit den Druckdaten belichtet und ionisiert. Aus den darüber liegenden Tonerkartuschen fällt eine notwendige Menge zur Abdeckung der Trommel auf diese und wird an den belichteten Stellen festgehalten. Der
überschüssige Toner wird abgestreift und kommt in den Resttonerbehälter.

Soweit die Theorie: Die Menge Toner ist verbraucht - teils für den Druck und als Abfall. Wie kann nun eine Aussage bezüglich der Reichweite getroffen werden bei einer bestimmten Deckungsfläche wenn doch immer die selbe Tonermenge verbraucht wird? Oder anders ausgedrückt - ganz gleich ob ich nur eine kleine Fläche bedrucke, der Tonerverbrauch ist immer gleich hoch. Unterliege ich hier einem Denkfehler?

P.S. wo befindet sich der Resttonerbehälter bei obigem Model?

gruß streicherli
von
Bei Lasern wird nicht die gesamte Fläche mit Toner "bestreut", sondern nur die belichteten Teile der Bildtrommel nehmen den Toner von der Tonerwalze auf. Bei Farblasern wird dann dieses Abbild auf das Transportband übertragen und auf das Papier übertragen. Daher ist die Menge des Toners nicht immer gleich. Gemessen wird das Ganze mit Normseiten die definiert sind. bei Farblasern nach ISO/IEC 24712 ( ISO-Normen für die Reichweitenmessung ) , das ist dann die Angabe der Reichweite des Herstellers.
Der wirkliche Verbrauch wird aber berechnet anhand der Deckung der einzelnen Farben. Das kann man ja aufgrund der Druckdaten berechnen. Eine wirkliche Füllstandsmessung gibt es nicht.

Bei Resttonerbehälter ist das recht unterschiedlich, manche sammeln das in extra Resttonertanks, andere in die Tonerkartusche oder die Bildtrommeln. Wie das bei C610 ist kann ich nun nicht sagen
von
OKi C 610 hat im Tonertank eine extra Kammer für Tonerabfall.
von
von K.König und hjk

möchte mich für die beiden raschen Antworten bedanken. Ein späteres aufüllen der leeren Kartuschen mit Nachfülltoner möchte ich in Erwägung ziehen. Dafür sollte aber dieser Tonerabfall vorher entfernt werden - oder? Wo befindet sich dieser bzw. wie könnte dies bewerkstelligt werden?
von
Es gibt im www. verschiedene Anleitungen für dein vorhaben.
Ich selbst habe für so was eine spezielle Absaugvorrichtung und Staubsauger mit Spezial Filter. Toner ist Feinstaub und somit nichts für die Gesundheit.
Ich würde eine OKI Kartusche auch nicht zu hause im Wohnzimmer nachfüllen.
Wenn du dafür z.B einen Handelsüblichen Staubsauger benutzen würdest, würde der ganze dreck der vorne rein geht hinten wieder rauskommen und es kann sogar zur Expulsion führen.
von
Schau mal bei den Händlern nach die auch die Chips (die benötigst du auch) für die Kartuschen liefern, die haben meist auch Refillanleitungen. MMn sollte man aber nicht selbst nachfüllen, weil man auch nicht die anderen Verschleissteile austauscht beim Refill. Kaum teurer als selbst nachzufüllen sind sogenannte Rebuild-Kartuschen. Das ist besser für das Druckbild und deiner Gesundheit.
von
Die OKI C610 Kartusche ist nur ein Tank mit Chip. In diesem Fall keine anderen Verschleißteile wie z.B. bei HP oder Samsung.
Aber den Chip brauch man!
von
von K.König

zeigt der Chip lediglich den Füllstand an und ist somit ein Hilfstool und ohne neuen Wechsel kann weiter gedruckt werden oder verweigert der Drucker ohne diesen seine Arbeit?
von
Der Chip ist das Zählwerk. An Hand der Pixel des Druckauftrags wird ein Füllstand ausgegeben.
Der Chip ist auch eine Art Key. Ohne funktionsfähigen Chip, kein Ausdruck.
von
an K.König

Der Chip ist also auf einen bestimmten Tonerverbrauch eingestellt. Bei Tintendrducker wird der weitere Druck verweigert auch wenn die Patrone noch sichtbare Tinte anzeigt. Begründet wird es damit, daß der Druckkopf bei leerer Patrone überhitzt und diese Vorsichtnahme sicherheitshalber Resttinte kostet.

Nun habe ich letztens im Fernsehen bei MARKT einen Bericht gesehen wo ein Redakteur von C't folgenden Tipp gab, daß bei Anzeige von Leerstand die Kartusche durch schütteln (auflockern des Toners) dieser noch eine Menge weitergedruckt werden kann und die Hersteller dies im Handbuch aus verständlichen Gründen unterschlagen. Hat der Chip nun eine großzügige Toleranz oder verstehe ich etwas falsch.

P.S. bisher wird bei mir hoch ein Tonerstand noch angezeigt.
von
Kommt auf Hersteller an.
Und bei älteren Geräten kann man durch Schütteln noch was Rausholen.
Aber bei deinem OKI ist bei 0% Schicht im Schacht. Kannst du noch so viel Schütteln.
Der Chip sagt wann Leer ist. In deinem OKI Drucker zählt der Chip die verbrauchte Pixel.
Bei anderen Drucker von anderen Hersteller sind Zählwerke im Drucker verbaut, welche durch eine Mechanik beim Toner wechsel resetet werden.

Aber unterm Strich kann ich sagen das die wenigsten Patronen, ob Tinter oder Toner,
100%ig leer werden.
von
Im Endeffekt ist das auch egal, die Hersteller füllen soviel Toner ein, sodass die angegebene Reichweite erreicht wird.
Das mit dem Schütteln hilft zwar bei manchen Druckermodellen aber nicht bei allen. Viele Geräte hören dann auf wenn der Zähler das sagt, andere bringen nur eine Meldung und man ist dann selbst verantwortlich auf die Druckqualität zu achten. Bei Geräten auf die viele User zugreifen ist meist Methode eins von Vorteil (weil nicht jeder den Druck gleich abholt), bei Privatusern Methode zwei.
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