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Profilierbare Farblaserdrucker

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von
Hallo zusammen,
ich suche für eine gewerbliche Nutzung einen Farblaserdrucker, der profilierbar ist. Hier geht es mir nicht um absolute Farbverbindlichkeit, sondern dass mir zum einen zumindest ähnliche Farben zur Anzeige auf dem Display aus dem Drucker kommen sowie mehrere Drucke vergleichbare Ergebnisse erzielen. Ich verarbeite hauptsächlich Transferfolien und bin unglaublich enttäuscht von den Druckern, die ich bisher in den vergangenen 2 Jahren getestet habe. Darunter waren 5 von HP (aus der 200, 400 und 500 Laserjet-Serie), zwei von Oki (C931 und c531), Brother, Lexmark und Samsung. Also eine ganze Menge. Entweder bekomme ich sie nicht profiliert, viel schlimmer sind aber vor allem teilweise die Druckergebnisse (vor allem bei Oki - immer alle Flächen streifig. Selbst die Techniker vor Ort konnten die Probleme nicht beheben und der Hersteller hat das Gerät auch nach mehrfachen Reparaturversuchen zurückgenommen). Ich kann nicht glauben, dass ich immer nur Montagsgeräte bekommen habe, aber auch nicht, dass die Drucker mit solch einer Qualität auf dem Markt bestehen können.
Anforderungen:
Ich verarbeite wie geschrieben Transferfolien (ca. 200g), Transparentpapier (110 und 200g) sowie normales Papier (300g). Die meisten Geräte sind eigentlich nicht auf so dickes Papier ausgelegt, dennoch arbeite ich aktuell mit 4 x HP M251nw, die allerdings seit diesem Jahr nicht mehr auf dem Markt verfügbar sind und ich mir jetzt Sorgen mache, mit welchem Drucker ich diese Geräte ersetzen kann. Auch die HP sind nicht perfekt, liefern aber die bislang besten Ergebnisse.

Wenn ich jetzt unterschiedliche Geräte verwende, sollten diese eben profilierbar sein, sodass die Farben gleich aussehen. Bislang waren meine Versuche mit den HP-Druckern und einem ColorMunki sowie dem DataColor Spyder5Studio erfolglos. Welche Drucker könnt ihr mir empfehlen. Bin absolut ratlos...
von
es ist nicht so ganz klar, warum das Profilieren bisher nicht geklappt hat, das Profil mit einem Colormunki zu erzeugen ist das eine, dazu muss man dann aber aus einer Anwendung drucken , in der man explizit dieses Farbprofil aktivieren kann, oder sehr umständlich in Windows direkt. Die Transferpfolien sind sicher nicht das Ende eines Prozesses, geht es da um den Transfer auf T-Shirts oder Gewebe ? Dann müßte man versuchen, das Endprodukt einzuscannen, um das Profil zu erzeugen, Zwischenstufen über eine Transferfolie bleiben dann unsichtbar in so einem profilierungs-Prozess. Aber eins muss klargestellt werden, das Profilieren des Druckers dient nicht dazu, die Ausdrucke dem Monitor anzupassen, um da überhaupt etwas richtig mit Farbmanagement zu machen, muss dazu auch der Monitor kalibriert werden, und auch dann stimmen die Farben nicht überein, beide Geräte haben einen anderen, nur zum Teil überlappenden Farbraum, die Betrachtungshelligkeit ist unterschiedlich, der Monitor leuchtet von selbst, ein Ausdruck nicht.
von
Hallo Ede-Lingen,
danke für die Antwort. Der Monitor ebenfalls kalibriert und mir ist durchaus klar, dass Druckergebnis und Monitor nicht exakt das selbe Ergebnis darstellen können. Aber ich habe beispielsweise eine RAL-Fächer und die Farben stimmen nicht mit dem kalibrierten Druckergebnis übereinstimmen (teilweise nicht mal annähernd). Ich selbst nutze Affinity Designer und habe selbstverständlich beim Druck das entsprechend erstellte Profil verwendet. Im Detail bedrucke ich Decalfolien. Aber selbst auf dem dem Medium, was zum profilieren verwendet wurde, stimmt das Endergebnis nicht.
Ich bin heute auf folgende Aussage im Internet gestoßen:

"Kann man Farblaserdrucker überhaupt kalibrieren und profilieren, d.h. ist mit Farblaserdruckern überhaupt ein sinnvolles Farbmanagement möglich?

Eine allgemeingültige Aussage für alle aktuellen oder auch älteren Farblaserdrucker gibt es nicht.
Ein Teil ist kalibrierbar und profilierbar, wieder nur ein Teil davon ermöglicht ein komplettes und korrektes Farbmanagement im Drucker selbst, einige wenige sind sinnvoll über ein RIP ansteuerbar.
Bei den meisten Farblaserdruckern ist leider kein sinnvolles Farbmanagement möglich.
Man sollte auch klar unterscheiden, ob es prinzipiell machbar ist oder ob man damit sinnvoll in der täglichen Arbeit zurechtkommt."

Daher jetzt meine im ersten Beitrag genannte Frage...
von
solche pauschale Statements sind wenig hilfreich, und stimmen so nicht. Dem Profilierungsprozess ist es erst einmal egal, womit das Target, die Messfelder gedruckt worden sind, und wenn ich das Profil aktiviere in der Softrware, mit der ich drucke, merkt es der Laserdrucker gar nicht, daß er korrigierte Farbdaten zum Drucken bekommt. In dem allgemeinen Sinn kann man einen Laserdrucker ganauso gut oder schlecht wie andere Drucker profilieren. Es gibt natürlich bei den Farben Einschränkungen, dem Farbraum, und da muss mal mal testen, mit welcher Art Farbwiedergabe man arbeiten soll, für die farbrichtige Wiedergabe ist sicher rel. farbmetrisch oder abs. farbmetrisch die sinnvolle Einstellung, nicht perzeptiv. Und dann gibt es lasertypische Einschränkungen, die das Profilieren tricky macht, die Farbwiedergabe ändert sich mit dem Zustand der Fotoleiter bei den einzelnen Farben, der Nutzung, was mit der Zeit leichte oder sichtbare Farbveränderungen bringt. Dann kann es sein, daß ein Laserdrucker nicht gut homogene Farbflächen auch so druckt, vielleicht noch nicht sichtbar, aber messbar, was aber zu falsch gemessenen Farben führt, dazu müßte man ein Targetausdruck mehrfach machen und mehrfach messen und die Ergebnisse mitteln, was mit umfangreicherer Profilierungssoftware machbar ist. Und man müßte immer wieder mal ein Profil machen, um solchen Veränderungen zu folgen. Also man kann im Prinzip jeden (Laser)drucker profilieren, aber es macht nicht immer Sinn, z.B. könnte auch das Raster störend sichtbar sein, daß Fotodruck einfach unansehnlich wird. Ich habe einen ollen CLP-300 profiliert, damit druckt er in Text eingefügte Fotos ordentlich, die Farbbalance stimmt, die Farbkontraste sind nicht grafisch überdreht, aber man sieht weiterhin, daß es mit einem Laserdrucker gedruckt wurde.
von
Farbtreue ist Sache des Treibers, ob sich der sich da etwas einstellen lässt kann man vor den Kauf testen indem man den Treiber testweise installiert (Versionsunterschiede können unterschiedliche Farben verursachen) und schaut ob der sich Profilieren lässt. Preiswerte Geräte verhindern das oft um "Fremdtoner" zu erschweren. Homogene Farbflächen sind immer schwierig für Farblaser. Aber auch deine Transferfolien können das u.U. verändern.
Es gibt z.B. Farblaser mit Fiery-Controller die können das viel besser aber diese kosten auch etwas mehr (z.B. von Kyocera und Konica-Minolta).
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