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Druckertinten werden förmlich herausgespült

Bezüglich des Canon Pixma MG5150 - Multifunktionsdrucker (Tinte)

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von
Vor zwei Wochen fingen die Probleme bei meinem Canon Pixma MG5150 an.
Direkt nach dem Einschalten kam die mir bis dato unbekannte Fehlermeldung B200.

Nach der "oberflächlichen" Druckkopfreinigung und der Befolgung der im I-net gefundenen Tips zur Beseitigung der hartnäckigen Fehlermeldung, konnte ich wieder drucken, jedoch viel mir schnell auf, daß die relativ neuen Patronen nach wenigen Ausdrucken schon als fast leer angezeigt wurden.
Die beiden Reinigungsschwämme in der rechten Ecke waren augenscheinlich vollgesogen. Mit einem fusselfreien Tuch konnte ich den Farbüberschuß entfernen. Jedoch beim nächsten Druckerstart passierte es genauso wieder...

Den Druckkopf habe ich dann gründlich von Farbe befreit und trocknen lassen + ein sog. Resetting gemacht. Aber der Vorgang beim Initialisieren des Ausdruckes dauert nachwievor unglaublich lange (1,5 Min.)! Die Tinte wird förmlich aus den Tintentanks herausgespült.

Gehe ich richtig in der Annahme, daß der Druckkopf komplett hinüber ist?
Durch das Resetting sollte ein etwaiger Softwarefehler ja behoben worden sein, oder?

Hat jemand einen heißen Tip, wo man solch einen Druckkopf schnell/ preisgünstig herbekommt (amazon/ebay außenvor gelassen)?

Vielen Dank für jedwede Unterstützung!
Beitrag wurde am 10.05.16, 15:53 vom Autor geändert.
von
Der Druckkopf ist defekt.
von
ein Reset des Druckkopfs ist nicht möglich; dass der Druckkopf -nach einem angeblichen Reset- wieder gedruckt hat, liegt daran, dass die Fehlermeldung B200 nicht unbedingt dauernd da sein muss, sich jedoch immer mehr häuft und dann bleibt;
2 (-3) Gründe für B200 sind
1. Verschleiss durch Materialabtragung an den Düsen = Übertemperaturstopp;
2. Kurzschlüsse im Düsenbereich durch aggressive Fremdtinte, tritt meist nur in Verbindung mit langen Druckpausen auf;
3. ein allmähliches Dahinscheiden durch Verschleiss des SMD-Chips (hinten innen im Druckkopf), imho die häufigste Ursache und dieser wurde vermutlich absichtlich knapp dimensioniert...
bei 1 und 2 kann die Hauptplatine u. U. gleich mitgeschrottet worden sein, bei 3 ist das unkritisch und einige haben in diesem Fall auch schon den Chip ab- und einen anderen intakten (von einem Druckkopf mit verbrauchten Düsen) aufgelötet...
für #1 = Materialabtragung spricht der hohe Tintenverbrauch, diese "suppt" dann einfach nach unten durch...
Beitrag wurde am 10.05.16, 16:56 vom Autor geändert.
von
Bin nun dank euch beiden vollends im Bilde...habe schon einen neuen Druckkopf bestellt und hoffe, daß dieser bald eintrifft.
So Gott will, wird dieser länger als 3,5 Jahre halten. Habe mein Gerät immer nur mit Originalpatronen versorgt...so soll es auch bleiben.

Eine produktive/ informative Zeit allen Mitwirkenden!
von
Hallo,

hast Du dir das auch genau durch gelesen was uselyuseful4you da geschrieben hat, Du zahlst also fast, wenn ich das richtig sehe 70 € für einen Druckkopf wo der Drucker mal um die 100 € gekostet hat, es gibt bei der ganzen Sache ein Restrisiko das die Hauptplatine schon etwas abbekommen hat dann könnte ein Neu eingesetzter Druckkopf auch gleich wieder defekt gehen.....

sep
von
@sep
Ja, habe die Diagnosen gelesen und verstanden, daß das Problem ein größeres sein könnte. Es spielt für mich keine Rolle, wie viel bzw. wenig ich ursprünglich für das Gerät gezahlt habe, denn ich schmeiße nicht gleich etwas weg, wenn die geringste Möglichkeit besteht, das Gerät zu retten. Auf einen Versuch lasse ich es ankommen, soviel Risiko muß sein.
Danke trotzdem für deinen gutgemeinten Hinweis!
von
Nah ja, es hat auch schon Rückmeldungen gegeben das der Drucker dann mit neuem Druckkopf wieder gedruckt hat, letztendlich sind ja auch diese Fehlermeldungen mitunter dazu da noch rechtzeitig zu Reagieren, kannst ja noch mal eine Rückmeldung machen wie es gelaufen ist....
von
@sep
Du wolltest ja eine Rückmeldung haben - wirst wahrscheinlich triumphieren:
Keine Besserung eingetreten mit heute eingesetztem neuen Druckkopf. Nach dem Einschalten des Gerätes dauert es wieder ewig bis ausgedruckt wird und die Tinten werden übermäßig stark beansprucht (= 1/4 des Inhalts ging wieder auf Anhieb verloren).

Auf einer anderen Internetseite hatte ich zwei Methoden aufgestöbert, wie man herausfindet, ob die Steuerplatine defekt ist. Der 1.Test deutet auf Defekt hin, der 2.Test jedoch nicht. Situation war also unklar.

Um die schon ordentlich "geplünderten" Tintentanks weitestgehend zu schonen, habe ich den Drucker in den vergangenen Tagen einfach nicht ausgeschaltet. Der Tintenverbrauch beim Ausdrucken war ganz normal...dann werde ich es weiterhin so handhaben und drucken bis die Tinten schonend verbraucht werden.
Und in der Zwischenzeit überlege ich, ob ich die Rettungsaktion weiterverfolge...
Beitrag wurde am 14.05.16, 01:57 vom Autor geändert.
von
...sollte es überhaupt Ersatzteile geben.
Wenn ich mir so ansehe, was so ein neues Mainboard bei anderen Modelle kostet, dann heißt es wohl doch "Game over".
Mit viel Glück läßt sich evtl. irgendwo ein Gebrauchtes aufstöbern.
In diesem Sinne danke ich allen für ihren bereitwilligen Input!
von
Ja man sollte schon den Drucker immer am Netz lasen, um die Reinigungen etwas
einzuschränken.
Wie Du schon schreibst Ersatzteile sind mitunter nur zu bekommen indem man sich "Günstig" einen gebrauchten Drucker besorgt der ein anderes Problem hat als der eigene.
Ist die Fehlermeldung den mit dem neuen Druckkopf weg....dadurch das der Druckkopf neu eingesetzt wurde wird der Drucker wohl eine "größere" Reinigung gemacht haben um das System mit Tinte zu versorgen.
von
@sep

Also, den Fehler B200 habe ich sofort nach seinem 1.Auftauchen dank der Tips im I-net beheben können. Am nächsten Tag war er zwar wieder aufgetaucht, aber nach erneuter Anwendung des Tricks zum Beheben dieser B200-Blockade endgültig weg. Bis heute.
Könnte natürlich sein, daß er - wie unter #2 behauptet - sich nur "ausruht", um mich bei nächst bester Gelegenheit wieder anzuspringen. :)
Jedenfalls, habe ich das Gerät unlängst an einer Steckdosenleiste, die niemals abgeschaltet wird. Zusätzlich schalte ich den Drucker nicht mehr aus, so daß ich tatsächlich nicht zuverlässig sagen kann, ob der enorme Tintenverbrauch nach Einsatz des neuen Druckkopfes darauf zurückzuführen ist, daß das System erst mit Tinte versorgt werden mußte.
Im Internet bin ich noch über den Hinweis gestolpert, daß man beim Druckkopfaustausch unbedingt neue Tintenpatronen einsetzen sollte...

An dieser Stelle wollte ich eigentlich nur noch weitergeben, wie man die Steuerplatine auf Funktionsfähigkeit testen kann. Vielleicht können andere Betroffene davon profitieren:

"Die Fehlermeldung B200 bedeutet, daß der Druckkopf überhitzt und die Heizelemente durchgebrannt sind. Der Druckkopf muß daher in jeden Fall ersetzt werden.
Oft kommt es bei diesem Fehler aber auch zu einem Kurzschluß im Druckkopf, der dann wiederum die Steuerplatine irreparabel schädigt. Es ist daher u.U. unwirtschaftlich, den Druckkopf zu ersetzen, wenn man vorher nicht geprüft hat, ob die Steuerplatine noch funktioniert.
Um dies zu testen, gibt es zwei Optionen:

1. Test:
Entnehmen Sie den Druckkopf aus dem Drucker. Nach Schließen der Abdeckung sollte der Druckkopfschlitten in die Parkposition zurückfahren. Bleibt der Schlitten hingegen einfach stehen, kann man von einer defekten Steuerplatine ausgehen.

2. Test:
- Schalten Sie den Drucker aus.
- Entnehmen Sie den Druckkopf aus dem Drucker.
- Schließen Sie den Drucker und schalten Sie ihn dann wieder ein.
- Wenn Sie jetzt eine Fehlermeldung erhalten, daß der Druckkopf fehlt, stehen die Chancen sehr gut, daß der Fehler durch den Tausch des Druckkopfes behoben werden kann. Wird aber weiterhin der Fehler B200 angezeigt, dann ist auch die Steuerplatine defekt und eine Reparatur somit völlig unwirtschaftlich, da die Ersatzteilpreise den Neuwert des Druckers übersteigen."
Beitrag wurde am 24.05.16, 20:07 vom Autor geändert.
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