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Eine Tintenart in verschieden Canon Gen. CLI-8, CLI-521, CLI-526 nutzen u. Profil anpassen?

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von
Hallo DC Leser, derzeit sind meine Tintenvorräte erschöpft und ich nutze 3 unterschiedliche Canon Drucker Generationen. Deshalb habe ich mir jetzt gedacht warum nicht gleich eine Sorte 1 Liter Tinten Behälter kaufen und die Tinte in verschiedenen Druckern zu nutzen. Dies hatte ich auch eine Zeit lang so getan, bei CLI-8 und CLI-521.

Ich weiß leider nicht wie lang der eine oder andere Drucker noch durch hält und dachte mir deshalb, besser keine vollen 3x Sets kaufen, vor allem wenn Fotoschwarz sowieso über bleibt...

Hat jemand damit Erfahrung und auch Anpassungen am Farbprofil anschließend vorgenommen? Wahrscheinlich ist es ein ewiges Trail'n'Error verfahren.

Ich denke Canon hat bei jeder Generation von Tintenpatronen die drei Basisfarben Cyan, Magenta und Yellow angepasst, betrifft dies auch Fotoschwarz und Pigment?

Falls das Mischen keine gute Idee ist (möglicherweise nicht ohne vertretbaren Aufwand oder anständig anpassbar per Profil), lässt sich vielleicht nur jeweils ein Fotoschwarz mit den Primärfarben mischen? Dann kaufe ich jeweils 1x C, Y, M, also 9 verschiedene Behälter, für die unterschiedlichen Drucker.

Bevor jemand Fragt, ja es werden Fotos auf Fotopapier und auch mal Grafiken gedruckt. Aber der Anspruch ist nicht professionell, soll aber trotzdem noch "gut" aussehen.
von
technisch hat sich das Bubble Druckprinzip bei Canon nicht geändert, die Tröpfchengröße ist geblieben, sodaß technisch die Tinten sicher austauschbar wären bei verschiedenen Modellen. Farblich kann das ganz anders sein, da ist die Tinte immer zusammen mit dem Treiber auf farbrichtige Wiedergabe abgestimmt, und führen schon Fremdtinten, aber auch Fremdpapiere zu Farbabweichungen. Profilieren ist ein Muss in der Situation für vernünftigen Fotodruck, das ist kein Trial and Error, sondern ein messtechnisch einwandfreier Vorgang zur Erzeugung eines ICM-Farbprofils. Ich würde das Risiko eingehen und die jeweiligen Farben zusammenmischen, und dafür dann Farbprofile messen (lassen) für die Fotopapiere, die verwendet werden. Man kann das ja mal probeweise machen , jeweils mit einigen ml, in ein Gläschen, und dann damit jeweils eine Patrone befüllen. Und wenn dann die Mischtinte aufgebraucht ist, nur noch Tinten für das neueste Modell verwenden, bei allen vorhandenen Geräten, nur dann sind neue Farbprofile nötig. Die wären z.B. auch nötig, falls man den Lieferanten für die Refilltinten wechselt, auch da gibt es Farbunterschiede. Die Firmen versuchen zwar, die gering zu halten, aber wie schon erwähnt, auch die Papiere haben Einfluss darauf. Aber ich denke mal, es wird da noch weitere Kommentare geben, vielleicht auch mit gegenteiliger Meinung
von
@chemical: meinst du mit profil eine bestimmte einstellung des druckermenus? Oder ICM(ICC) profile, von denen ede-lingen spricht?
Ich denke, dass drucker farben ohne ICM profilierung nur dann "passen", wenn man komplett OEM material verwendet, also tinte/patronen UND papier beides von canon. Oder per zufall ein sehr genau passendes fremdmaterial benutzt. Dabei kann schon die wahl eines anderen papiers die farben stärker verändern als der wechsel von einer canon generation zu nächsten. Ich kenne allerdings nur die ersten, BCI und CLI...
von
Ja, das kann man so machen.

Der Hersteller hat ueblicherweise nur eine der drei Grundfarben "optimiert". Bei der aktuellen Generation ist es beispielsweise Magenta. Demzufolge wuerde ich Tinte fuer die "mittlere" Generation kaufen ;-)

Was verwendest du denn fuer eine Tintenmarke? Da koenntest du auch mal den Hersteller der Tinte fragen.

Ein Farbprofil gilt immer nur fuer genau eine Kombination aus Drucker, Tinte, Papier und den gewaehlten Einstellungen. Sobald du eine dieser Komponenten aenderst, z.B. das Papier, musst du ein neues Farbprofil erstellen (lassen).

P.S. Ich verstehe nicht ganz, was der Ede da in einem Reagenzglas zusammenmischen will. Die Tinte kommt fertig aus der Flasche.
von
wenn man vorsichtig sein will und bevor man alle Magenta oder C oder Y Tinten jeweils zusammenmixt, könnte man in einem kleinen Glas einen Probemix machen und damit einen oder alle Drucker befüllen und schauen, ob's läuft. Ja, auch bei gleicher Tinte und Papier bräcuhte man pro Drucker ein Farbprofil, rein technisch gesehen, aber auch da könnte man mit einem Drucker anfangen, mit dem , von dem mu vereinfan erwartet daß der noch am längsten läuft, und das Profil dann testweise mit den anderen Druckern verwenden und vergleichen, ob es sichtbare Farbunterschiede gibt. Mit Profil ist immer ein ICM-Farbprofil gemeint.
Manchmal ist es auch so, daß Tintenversender zwar getrennte Tintenangebote machen für unterschiedliche Patronentypen , die Tinten aber versteckterweise doch dieselben sind, um deren Lagerhaltung zu vereinfachen, man weiß es nicht, und so etwas wird nicht ohne weiteres zugegeben.
von
Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht es nur darum, eine grosse Tintenflasche zu kaufen und daraus dann alle Drucker zu befuellen.

Alte Tintenreste sind offensichtlich nicht mehr vorhanden und sollten auch besser nicht mehr verwendet werden.

Die Tinte sollte man bei einem serioesen Haendler kaufen und in Literflaschen gibt es die auch originalverpackt vom Hersteller.

Die Tintenhaendler auf dem Flohmarkt verkaufen teilweise Tinte in unbeschrifteten Flaeschchen und verwechseln oefter mal was ;-)
von
Hallo, danke für die zahlreichen Antworten.

Mir geht es in erster Linie darum nur noch drei Flaschen 1 Liter Cyan, Magenta und Yellow/Gelb zu kaufen. (Anstatt 3x je Cyan (CLI-8/CLI-521/526 usw.) und natürlich den nötigen BK/Photoschwarz.

Ich habe unter anderem einen Canon MX885 bei dem ich ein Ciss installieren möchte, und gleich dafür die passende die Tinte, also abgestimmt für CLI-526 käufen möchte.


Mein Anliegen war jetzt das. Ich habe noch Photoschwarz (CLI-8-BK) das würde ich dann zu den aktuellen Farben verwenden (also nicht mehr das optimierte Set vom Fremdhersteller kaufen). Da bleibt meistens immer sehr viel über im Gegensatz zu den anderen Farben und ich würde mir jetzt das kaufen von 2-3x Behälter mit 100ml oder ein 250ml erst einmal nicht kaufen. Zwar sind die CLI-8 Farben laut Verpackung schon über dem MHD, aber ich denke die kann ich noch weiter verwenden. Bisher gab es damit keine Probleme.


Farben selbst mischen, das würde ich nicht machen. Es kann nur sein das sich die Tinten in einer Nachfüllpatrone mischen. Aber da habe ich mir auch überlegt diese vielleicht mit Wasser auszuspülen, habe aber etwas bedenken wegen den Kalkrückständen. Diese könnten sich vielleicht mit der Farbe vermischen, oder die Tinte könnte Kalk aufnehmen und sich dann in den Düsen des Druckkopfs ablagern.

Ich verwende bisher nur Inktec Tinte. Und möchte eigentlich nur die Originalbehälter kaufen, diese beziehe ich dann auch aus dem offiziellen Webstore.


Das mit den Farbprofilen
von
tja o.k., das macht die Sache einfacher, irgendwie hatte ich verstanden, daß es da noch verschiedene Sorten verschiedener Farben für die verschiedenen Druckermodelle gibt, und die zusammengemischt werden sollten, um die aufzubrauchen. Das Fotoschwarz sollte in Verbindung mit den anderen Farben keine Probleme wie Farbunterschiede machen. Leider verbrauchen sich die Tinten nun mal unterschiedlich schnell, und das würde ich schon beim Kauf, oder spätestens beim Nachkauf berücksichtigen mit kleineren Flaschen, auch wenn die der Händler umfüllt. Da will ich nicht jedem gleich Tricksereien unterstellen. Ja, Kalk gehört nicht in den Druckkopf, da gibt es verschiedenste Düsenreinigerangebote
von
Ich hatte einmal Streifen bei umgefüllten Behälter. Aber ich weiß nicht ob es daran gelegen ist. Es kann auch immer einmal eine schlechte Charge sein. Außerdem muss es ja nicht so gewesen sein. Die 1Liter Gebinde (oder es gibt möglicherweise sogar mehr), sind als Händler bestimmt preislich so zu beschaffen das sich das umfüllen lohnt.

Aber ich fand z.B. die Umgefüllten Fläschchen von der Qualität eher nicht so gut, weil diese keine Anständige Dichtung haben/hatten wenn Sie umgekippt sind.



Dann habe ich offenbar den letzten Text nicht zu ende verfasst.

Wie genau funktioniert denn das mit den Farbprofilen. Oder wie macht ihr das? Besorgt ihr euch ein Referenzpapier mit Druck CYM und vergleicht dann z.B. einen Grafiktestdruck und passt dann manuell an. Oder wie stellt man das möglichst zeitsparend ein. Ich werde das demnächst mal ausprobieren auf mein Papier anzupassen.

Oder gibt es so Kalibrierungsgeräte - wie bei den Monitoren bei denen man die Farbprofile einstellt. Wenn jemand einen weiterführenden Link hat bin ich dem sehr Dankbar, werde aber auch selbst danach suchen.
von
beim Profilieren wird ein Messgerät verwendet, daß die tatsächlichen Farben, Monitor oder bei einem spezfizierten Testausdruck, vergleicht mit den Sollwerten, und daraus eine Korrekturtabelle berechnet - ein ICM-Profil. Dies wird mit dem Bildschirmtreiber verknüpft, oder in dem Programm aktiviert, aus dem man druckt. Als Gerät kann man da den ColorMunki von X-Rite nennen, wenn man das selbst machen will, da gibt es verschiedene Angebote , nur für den Monitlor oder auch Drucker und Monitor. Druckerprofile kann man auch messen lassen, man druckt das Testchart und läßt es ausmessen, z.B. bei farbenwerk, fotodesign-winkler, mindcomputing und vielen anderen. In Fotoforen gibt es ausführliche Informationen zum Profilieren oder z.B. auch hier www.drucker-kalibrieren.com/... , einfach mal nach Farbmanagement oder Farbprofil googlen
Beitrag wurde am 01.01.16, 17:03 vom Autor geändert.
von
Ob sich das lohnt da überall die gleichen Tinten zu verwenden wenn man eh nicht viel druckt, das wage ich mal zu bezweifeln so eine Profilierung muss sich jauch erstmal bezahlt machen.
In der Regel sind hochwertige Nachfülltinte so in etwa an die Originaltinte angelehnt. Da braucht es selten (ausser für Profis) Profilierungen. Im Endeffekt benötigst du auch nur unterschiedliche Farben, schwarz ist bei denen überall gleich. Und es gibt ja auch Sets mit 100ml Füllmenge je Farbe, wenn man da weniger verbraucht macht es eh kaum Sinn den Aufwand des Nachzufüllens zu betreiben.
von
Zum fotoschwarz: wenns im drucker dazugehört..

- denn es gibt auch canon nur mit C M Y, ohne K, allerdings immer mit TEXTschwarz, das wird aber nur für normalpapier verwendet, nicht im fotodruck (und es ist als pigment schwarz warmtoniger) -

...wenn also vier fotofarben C M Y K verwendet werden, kann K sich ebenso geändert haben wie C,M,Y... denn auch K hat meist einen leichten farbton! Ich meine sogar, die änderungen betrafen zuerst M UND K (on BCI zu CLI).

PS: aber wie gesagt, ein andere papiersorte kann mindestens soviel farb-veränderung hervorrufen wie eine andere canon tinten generation..
Beitrag wurde am 01.01.16, 18:07 vom Autor geändert.
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