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Rollendrucker für Snowboardbau

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von
Hallo zusammen,

Wir sind eine kleine Snowboard Werkstatt und wir können uns endlich einen neuen LFP leisten, da der alte Drucker (HP Designjet 450c) langsam aber sicher stirbt. (Juhu)
Die Freude ist gross, doch die Unschlüssigkeit noch grösser.
Was für einen Drucker brauchen wir nun, damit wir auch für die Zukunft eine smarte Wahl getroffen haben?

Nun zum Stand der Dinge:
Momentan werden die Designs auf herkömmliches Papier gedruckt und anschliessend im Snowboard verpresst. Dies funktioniert soweit gut und die Ergebnisse sind für die mässige Qualität des 450c auch in Ordnung. Das Einzige was manchmal ein wenig stört, ist das Verlaufen der Mangenta-Pigmente im Epoxidharz.

Uns ist absolut klar, dass wir in Zukunft bald auf das Sublimations-Transfer Verfahren setzen werden um die Designs direkt auf die Kunststoff-Schicht aufzubringen.
Da aber eine Transferpresse dieser Grösse ebenfalls eine grosse Investition bedeutet, können wir vorläufig vom gewohnten Prinzip mit dem Papierdruck nicht abkommen.

Unsere Frage:
Gibt es LFPs, welche wir momentan mit wasserbasierter Pigment-Tinten und danach mit den speziellen Sublimations-Tinten betreiben können? Welche Druckerhersteller empfiehlt ihr dafür?

Weitere Informationen zu den Anforderungen:
- Papierrollen Zufuhr
- min. Druckbreite 700 mm -> Somit sicher A0 Printer
- Preis: Je tiefer desto "besser" und Occasion ist auch gut.

Würde mich über eine kleine Hilfestellung sehr freuen!

Grüsse
Nicola
Seite 2 von 3‹‹123››
von
na ja, das ist wie mit einem Gebrauchtwagenkauf, und bei gewerblicher Nutzung hier fallen auch alle Verbraucherschutzbestimmungen weg. Ansehen, sich über die Vergangenheit des Gerätes informieren ist das mindeste, manche Anbieter legen auch ein Wartungsprotokoll vor, bevor das Gerät zum Verkauf angeboten wurde. Wenn man weiß, daß man sich einen 9800 z.B, ansehen will, kann man den Treiber vorab auf einem Notebook installieren und vor Ort damit einen Probedruck machen. Epson Geräte haben ein Service/Maintenance Menü, in dem die Nutzungsparameter verschiedener Bauteile abgespeichert sind und die dann angezeigt werden, wie das geht, steht im Service Manual, daß man an verschiedenen Stellen im Internet finden kann. Manche Firmen lassen auch regelmäßigen Service bei ihren Druckern machen, und auch solche Unterlagen sind dann manchmal verfügbar. Es gibt zwar keinen TUV für die Drucker, aber ein Wartungsheft manchmal schon. Also man sollte sich nicht nur auf Versprechungen eines Verkäufers verlassen
von
Naja das Internet ist eine Abbildung der Gesellschaft, es gibt Händler die ok sind und auch viele die nicht ganz sauber arbeiten. Wenn man bei bekannten Händlern bleibt dann ist das meist recht sicher.
von
Habe nun über den Epson Stylus Pro 7900 von ein paar Seiten gehört, dass die Reinigungszyklen sehr aufwändig sind und, dass es öfters zu Düsenverstopfungen kommt.

Link: imaprint.ch/...
Dieser Ratgeber, spricht von Feuchtigkeitsmessgeräten, ständigem Standby des Druckers, all-2-Tägige Düsentests und Reinigungen. Überhaupt bekommt man das Gefühl man hält ein hoch fragiles Stück Technik in den Händen. Ist das so ein Problem? Wir sind keine Print-Profis und können/wollen auch nicht jeden zweiten Tag ein Diagnosegespräch mit unserem Printer machen.
Beitrag wurde am 27.11.15, 16:30 vom Autor geändert.
von
Bezüglich des 7900 bei Ricardo:

Ich gehe davon aus das es ein Gerät aus einer Druckerei, Werbeagentur oder Dienstleister für Proofanfertigungen ist.

"Gelbe Düsen sind nicht mehr 100% farbverbindlich"

Das heisst die sind teilweise verstopft und nicht mehr durch die verschiedenen Reiniungstufen freizubekommen.

Die Cleaningunit wurde evtl. erstmal auf Verdacht getauscht oder weil sie durch Reinigungsorgien fertig war.

Ich tausche die Zündkerzen, aber eigentlich hab ich einen Motorschaden. ;-)

Die gesamte x900 Reihe ist extrem anfällig was Druckkopfdefekte betrifft.

Ausserhalb der Garantiezeit nämlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Die ganze Artikelbeschreibung ist in meinen Augen unzureichend, weil:

1. Man sich keine Mühe gemacht hat das Gerät zu fotografieren
2. Kein Bild des Düsentestmusters in der Auktion
3. Keine Angaben zu Anzahl der Ausdrucke oder Tintenverbrauch
4. Keine Angaben zu dem aktuellen Tintenstand
5. Sind überhaupt Patronen im Gerät oder gibt es nur wie im Lieferumfang erwähnt die 110ml Starterpatronen?
6. Kann ich mir das Gerät vor dem Kauf ansehen, sofort einen Probeausdruck machen?

Schön aufgezählt ist ja das Treiber, Software, Bedienungsanleitung ungeöffnet sind.

Das Ding muss schnell weg weil der Neue kommt oder schon da ist.

Spasseshalber würde ich mal nach einem Düsentest fragen. ;-)
von
der 7900 ist doch nur 24" breit, keine 700 mm, der passt doch sowieso nicht. Ob der die angesprochenen Probleme sonst macht, weiß ich nicht, aber ähnliche Berichte gibt es auch in amerikanischen Foren, da mag wohl etwas mit den neuen Druckköpfen sein.
von
Ja Düsenreinigungen bis zum umfallen, egal ob 4900, 7900, 9900.

Für Proofausdrucke haben wir auf der Arbeit einen 4900.

Der ist mal drei Tage ungenutzt und schon sind komplette Düsenreihen verstopft.

Bisher waren die immer wieder freizubekommen, aber irgendwann klappt das auch nicht mehr.

Vom Tintenverbrauch ganz zu schweigen.

Privat nutze ich u. a. einen 7800.

Der steht manchmal über ein paar Wochen und druckt auf Anhieb ohne murren.
von
7900 - so viele Tinten werden zum Sublimationsdruck sicher nicht gebraucht. Das Ricardo-Angebot - Als Ersatzteillager zu teuer, der Druckkopf ist sowieso schon zweifelhaft - und sonst gibt es keine Angaben über die Nutzung, wahrscheinlich außerhalb einer Epson-Garantie oder eines Wartungsvertrages geraten, also da würde ich abraten
von
Danke für die Unterstützung.

@Ede-Lingen: Wir hätten dann beim 7900er einfach eine 16" oder 17" Rolle eingespannt und somit immer nur ein Design pro Mal gedruckt. Ich denke aber, dass dieses genannte 7900er Angebot nicht mehr in Betracht gezogen wird. Wie schaut es denn mit der x800 Serie aus? Ist die besser oder wo liegt der Unterschied?

@LFP: Also sind die Epson SP x900er Serie eher nichts für uns, da sie nicht gerade pflegeleicht sind. Beim Epson Stylus Pro 4450 habe ich auch mal noch das Zauberwort "Sublimationsdruck-geeignet" gesehen.

Oder sollen wir uns in Richtung Canon LFPs informieren?
von
ich drucke noch mit einem (ur)alten 7600, der geht nicht kaputt, o.k., privat drucke ich nicht so viel. Und der hat keine Düsenprobleme, wenn der mal eine Woche nicht druckt. Aber generell ist so ein Oldi nicht mehr empfehlenswert. Ob der 7800 diese Cloggingprobleme hat, denke ich eher nicht, der hat noch nicht einen Druckkopf mit der neuen Thinfilm Technologie ausgestattet, auf die Epson so stolz ist. Ganz ähnliches gilt auch für die kleineren 4xxx Modelle, die laufen sicher auch mit Sublim Tinten. Ob und wie Canon Prograph LFP's mit Refill und Sublim Tinten laufen weiß ich nicht, das müßte man bei den Tintenanbietern raussuchen.
von
Man sollte sich erstmal auf ein Format einigen. A2, A1 oder A0?

Mit Sublimationsdruck kenne ich mich nicht wirklich aus, aber ich schätze der A2 4450 ist deshalb dafür so beliebt weil er nur über 4-Farben verfügt und deshalb relativ günstig im Unterhalt ist.

Ob da mehr Farben Sinn machen...keine Ahnung.

Zu Canon...siehe Antwort 7 von budze.
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