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Drucker-Empfehlung für > 10.000Seiten/Monat

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von
Hallo Community,

ich suche eine Drucker für ein regelmäßiges monatliches Druckaufkommen von ca. 14.000 Seiten pro Monat. Davon sind ca. 60% Seiten mit Farbdeckung von rund 50%. Bei den farben werden am häufigsten Rot-Anteile benutzt. Die Farbseiten sollten mindestens eine annehmbare Fotoqualtität aufweisen, besser gut (ich weiß, sehr subjektiv - ich würde mich hier gerne an dem orientieren was nach Stand der Technik marküblich ist in diesem Segment). Das wichtigste Kriterium wären für mich - aufgrund des Druckaufkommens - allerdings der Seitenpreis für Farb- und SW-Seiten.
Gibt es bei euch Erfahrungen zu halbwegs aktuellen Geräten? Ist der Copyshop hier eventuell pauschal schon günstiger? Kennt Ihr eine Seite, auf der auch "größere" Druckermodelle inkl. vergleichbaren (ISO-Farbseite etc...) Seitenpreis gelistet werden? Oder schaffen das auch kleinere Geräte? Aktuell fällt es mir leider schwer abzuwegen was günstiger ist, weil ich außer Leasingangeboten (nach Seitenanzahl) keine Seitenpreise finde für größere Geräte finde.
Der Gerätepreis ist übrigens zweitranging. Das Gerät sollte allerdings schon um die 20-30 Farbseiten/Minute schaffen.

VG!

Oskar
von
das ist schon Volumen für ein Gerät mit Vertrag, Leasing, Service, gibt es denn Büromaschinenhändler vor Ort, die mal etwas vorführen können, dann sieht man ja die Probedrucke, ob die zu den Ansprüchen passen. Es gibt z.B. Oki-Drucker, die im Bereich Grafik, Entwurf, Design verwendet werden, und auch für Farb-Proofs geeignet sind, und Broschürendruck etc. Und was geschieht mit den 10 000 Bl, die bleiben einzeln, oder wird da noch ein Finisher gebraucht, heften, sortieren , falten etc ? Auch die Zahl der Papierfächer kann interessant sein, wenn unterschiedliches Papier verwendet wird, auch vorgedrucktes mit Logo oder oder .. auch die Größe der Papierfächer, falls das einzelne größere Druckjobs sind. Der Copyshop will auch verdienen, das wäre für mich nicht die erste Wahl, vielleicht nur, wenn größere Druckjobs sehr unregelmäßig anfallen.
von
Das ist ein Fall für einen kleinen Produktionsdrucker. Die kosten ca. 15000 EUR. Der Oki ES9541dn ist ein Gerät dieser Klasse. U.u. reicht auch ein guter Office Drucker wie der Phaser 7800 von Xerox. Der kostet ca. 7000 EUR. Mit Vertrag kostet eine Seite ca. 8-10 cent. Eventuell lohnt es sich eine andere Technik anzusehen. Tinte ( EPSON, Riso) oder Wachs(Xerox ColorCube).
Beitrag wurde am 10.09.15, 11:49 vom Autor geändert.
von
Also Produktionsdrucker ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. 14.000 Seiten/mtl. entspricht 630 - 700 Seiten täglich, weniger als 100 Seiten in der Stunde. Das können gute Standard-Farblaser auch, und zwar locker.
Wichtig wäre erstmal zu wissen, ob die Dokumente in A4 oder größer gedruckt werden. Dann, ob Duplex gedruckt wird. Und ob Finishing-Funktionen gebraucht werden (lochen/klammern/falzen/sortieren). Wenn du sowas nicht brauchst, vergiß so etwas wie "wäre ein Nice to have". Finisher sind hochkomplizierte Teile und eben auch teuer.

Wenn du mit A4 auskommst, ist die einzige Frage noch die Zufuhrkapazität. Bei der Seitenzahl reichen zwei Zufuhren mit je 500 Blatt schon aus. Vier Zufuhren machen dir das Leben leichter, kosten aber auch zusätzliches Geld.

Zur Druckqualität: ich gehe mal davon aus, das du Prospekte/Kataloge o.ä. drucken willst.
Dafür reicht die Fotodruckqualität aktueller Farblaser aus. Proofing-Fähigkeiten braucht man da nicht. Um das zu testen, solltest du dir in jedem Fall Testdrucke mit einer von dir gelieferten Vorlage besorgen. Die meisten Hersteller und viele Händler bieten dir diese Möglichkeit.

In jedem Fall solltest du eine Wartungsvereinbarung abschließen. Bei einer einzelnen Maschine, die dein gesamtes Druckaufkommen handelt, mit einer Wiederherstellungszeit von 2 Werktagen und ggf. Stellung eines Ersatzgerätes. Ob der Vertrag Gerätemiete/Leasing, Verbrauchsmaterialien, Wartungskomponenten und deren Einbau usw. einschließt, ist Verhandlungssache und eine Frage der Wichtigkeit des Gerätes für deine Firma. Möglich ist auf dem Sektor alles. Wir haben auch Kunden, bei denen wir die Supplies und den kompletten Service liefern, die Geräte selbst aber Eigentum des Kunden sind.
Ob du einen Vertrag auf Seitenbasis abschließt, ist die nächste wichtige Frage. So ein All-In-Vertrag schließt die normalen Risiken für dich weitestgehend aus; auf der anderen Seite kann der Vertrag teuer werden, wenn du massiv über- oder unterdruckst. Beim Überdrucken werden die überdruckten Seiten deutlich teurer als die deines Freikontingents. Beim Unterdrucken zahlst du trotzdem das volle Kontingent.

Ohne einen Vertragsumfang festzulegen, wirst du vorab keine exakten Kosten berechnen können - das ist alles sehr kunden- und Anwendungsspezifisch.
In jedem Fall würdest du bei uns eine schnelle Farbmaschine A4 mit konstant guter Druckqualität, ausgestattet mit Duplex und zwei Fächern, für deutlich unter 2000€ kaufen können. Als Lexmark-Händler würden wir die hier nehmen : Lexmark C792dte.

Zu den Seitenkosten: bei einer Seitendeckung von 50%, das ist 2,5 x der Basiswert für Farbseiten (20%, 4 Farben zu je 5%) glaube ich nicht, das du mit 8-10 Cent auskommst.
Das dürfte deutlich über der 10-Cent-Marke liegen, zumal sich die Kosten für Wartungskomponenten proportional zur Seitendeckung entwickeln. Je mehr Deckung, desto eher müssen Transfer- und Fixiereinheiten ersetzt werden.

Fazit: Angebote einholen, und zwar über Fachhändler. Bei deiner Anwendung brauchst du in jedem Fall schnellen Vor-Ort-Service. Und in keinem Fall solltest du am Papier sparen.
Hochwertiges Papier = hochwertige Drucke.

Viel Erfolg, Andreas
von
Bei kleinen Produktionsdruckern zahlt man i.d.R. einen fixen Seitenpreis. Diese 8-10 cent sind in dieser Klasse oft ein A3 Seitenpreis. Ein A4 Klick wird dann um die 5-6 cent liegen. Innerhalb von 5 Jahren druckt man mit dem angegebenen Druckvolumen 840.000 Seiten. Zahlt man die Verbrauchsmaterialien beim C792 selbst dann liegt der Seitenpreis ehr bei 15-16 Cent für eine A4 Seite. Nach 5 Jahren sind das 84.000 EUR mehr als bei der Produktionsmaschine.
von
@Thunderfire: Ich weiß nicht, wo im Produktionsbereich mit A3-Klickpreisen gerechnet wird - ich habe so was noch gehört. Basis ist m.W. nach (und ich habe einen Vertriebskollegen danach gefragt) eine A4-Seite und A3-Drucke werden als 2 A4-Seiten gezählt. Aber egal - einen Klickpreis von 5 Cent für eine A4-Seite mit 50% Deckung ist für Händler de facto nicht machbar - das können höchstens Direktvertriebler der Hersteller machen, die sich Kunden kaufen wollen. Die kriegen so einen Preis aber für einen einzelnen Drucker auch nicht ohne weiteres. Und der Kunde ist den Untiefen eines großen Unternehmens ausgeliefert - will sagen: kein fester Ansprechpartner, kein fester Techniker.

Außerdem ist bei dem Preis das Gerät nicht eingeschlossen, geht also extra. Finanzierungsdienst ebenfalls. Dazu kommen dann noch Strafzahlungen für überdruckte Seiten, i.d.R. hoch angesetztes gebundenes Volumen und deutlich erhöhte Preise z.B. für S/W-Seiten.

Zur C792: wir schaffen da eine Klickpreis von rund 5 Cent je Standard-Farbseite, allerdings inklusive des Gerätes und dem Service. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Keine Firma kauft zu den "Internet"-Konditionen Toner einzeln ein...

Ich habe auch explizit dazu geraten, mehrere Angebote einzuholen.
Auch Verträge ohne fixen Seitenpreis und gebundenes Volumen können Sinn machen. Die Suppliespreise kann man sich auf Jahre hinaus festschreiben lassen und wenn Oskar_ADT zum Beispiel ein Geschäft mit stark schwankenden Seitenzahlen je Monat betreibt (bei vielen Kunden steigt das Druckvolumen vor Weihnachten stark an und bricht im Frühjahr zusammen) zahlt er nur das wirklich verbrauchte Volumen über den Tonerpreis.

Deswegen: verschiedene Varianten anfragen und Vertragstexte gründlich lesen - aber in jedem Fall so ein Gerät bei der Seitenzahl nur mit einem Vertrag anschaffen.
von
Tja, 15.000 Euro für einen Drucker und Wartungsvertrag. So machen es die Profis.
Ein Amateur stellt sich 4 Stück Epson Workforce Pro WF-5110DW im Pool hin, steckt Fill In Patronen rein (Gesamt unter 1.000 Euro) oder noch besser ein CISS, braucht keinen Wartungsvertrag und lacht sich tot über Druckkosten. Fällt ein Drucker aus, wird ein neuer bestellt. So lange laufen halt drei.
Beitrag wurde am 11.09.15, 16:44 vom Autor geändert.
von
@Kong
so true :)
von
@serhat
Danke. Aber ich glaube, die Profis sind jetzt gekränkt. ;)
von
Warum sollten Profis gekränkt sein? Die stellen häufig ganz andere Anforderungen an solche Geräte im Netzwerk. Gerade im administrativen Bereich sind bis heute Tintenstrahler da Profimaschinen hoffnungslos unterlegen
von
Bei Produktionsdruckern sind die Preise etwas anders. Da kostet schon das Gerät 15.000 EUR aufwärts. Drucker im Gegenwert eines Einfamilienhauses sind da auch kein Problem. Man muss sich nur die Preise von Digitaldrucken im Internet ansehen. 40.000 zweiseitige Flyer im A4 Format für 600 EUR. A3 Vollfarb Klicks kenne ich von Xerox. Für den von mir genannten Phaser 7800 kostet der A3 Vollfarb Klick 0,1257 EUR. Der Phaser 7800 ist ein Oberklasse Office Gerät das für Grafiker brauchbare Qualität liefert. Produktionsdrucker sollten deutlich unter den 0,1257 EUR / A3 Klick liegen.
Beitrag wurde am 14.09.15, 11:47 vom Autor geändert.
von
Vielen Dank für die vielen Antworten und vorallem für die vielen konstruktiven Inhalte darin. Tatsächlich bin ich eher ein Freund von Kauflösungen sofern sie sich denn rechnen und realisierbar sind.
Es wird tatsächlich ausschließlich A4 gedruckt, 2/3 davon vorraussichtlich duplex. Es gibt ebenfalls "saisonale Schwankungen" (Broschüren und übliches Infomaterial weniger, Preislisten etc eher). Da die Druckerzeugnisse häufig an Kunden rausgehen, ist eine gewisse Qualität schon Pflicht. Wenn ein Kunde meine Preise nicht mehr lesen kann, weil er sich etwas mit dem Textmarker hervorgehoben hat, wäre das schon eher unschön. Dies wäre m. W. ja bei vielen Titenstrahlern der Fall (meine eine Ausnahme war da tatsächlich Epson, oder?!)...
Ich werde nun mal ein paar Angebote für Geräte-Leasing mit und ohne Verbrauchsmaterial sowie nur für Verbrauchsmaterial einholen und auch nochmal die Kosten für eine Amateur-Lösung vergleichen.
Ich danke allen für die Beteiligung!
VG!
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Alle Angaben ohne Gewähr. Die gelisteten Angebote sind keine verbindlichen Werbeaussagen der Anbieter! Preise in Euro inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Verpackungs- und Versandkosten. Bitte beachten Sie die Lieferbedingungen und Versandspesen bei Online-Bestellungen. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Modell.
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