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HP Tintenpolitik??? - HP Officejet Pro 8620 - Nachfüllpatronen 950XL 951XL defekt???

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von
Hallo liebe Leser,

Vergangenheit:
1. HP OJ Pro 8620 gekauft, Gerät ausgepackt, angeschlossen, eingerichtet
- Setup-Patronen leergedruckt, neue Nachfüllpatronen eingesetzt, Gerät druckte
- jedoch bei der 3. oder 4. gegen einen neue Nachfüllpatrone ausgetauschte Originalpatrone streikt der Drucker stets mit der Anzeige "mindestens eine Patrone ist defekt"
- Weitere neue Nachfüllpatronen brachten keinen Erfolg, immer weiter das gleiche Bild
-> Patronen zurückgesendet, 1. HP OJ Pro 8620 zurückgesendet
-> neues Ersatzgerät (2. HP OJ Pro 8620) kommen lassen

2. HP OJ Pro 8620 Gerät ausgepackt, angeschlossen, eingerichtet
- Setup-Patronen zum Einrichten genommen und direkt danach gegen neue Nachfüllpatronen ausgetauscht
- neue Nachfüllpatronen druckten, scheinbar bis der Drucker ein Firmwareupdate fuhr, ab hier das gleiche Bild, wie bei dem 1. HP OJ Pro 8620
- wieder mehrere neue Nachfüllpatronen gekauft, diesmal von verschiedenen Verkäufern und verschiedenen Herstellern aber immer das gleiche Bild "mindestens eine Patrone ist defekt"
- Patrone gegen Setup-Patrone gewechselt -> druckt super
- Andere Setup-Patronen haben auch super funktioniert aber jede sowohl gebrauchte als auch neue Nachfüllpatrone wurde alls defekt gemeldet, mehrmals wiederholt, immer das gleiche Bild
- nächste Farbe leer -> Wird nun auch diese als "mindestens eine Patrone ist defekt" angezeigt
- usw.
- Die Setup-Patronen funktionieren weiterhin super
- Zurücksetzen auf Werkseinstellunge, Neustarten, Stecker ziehen usw., nichts hat das Bild geändert
- Weitere neue Nachfüllpatronen von anderen Verkäufern und anderen Herstellern brachten ebenfalls wieder einmal keinen Erfolg, immer weiter das gleiche Bild
-> Dieses Mal nur den Drucker zurückgesendet "2. HP OJ Pro 8620" und neues Ersatzgerät (3. HP OJ Pro 8620) kommen lassen

3. HP OJ Pro 8620 Gerät ausgepackt, angeschlossen, eingerichtet
- Vorsorglich alle Onlineverbindungen, sowohl des Gerätes als auch der Windows- und Ubuntu-Software auf Dauer deaktiviert und Updatemöglichkeiten gesperrt
- AUCH die im 2. HP OJ Pro 8620 nicht mehr funktionierenden Nachfüllpatronen funktionierten in diesem Gerät super
- Folgend jedoch:
- Abermals das gleiche Szenario von der ersten Zeile "- Setup-Patronen zum ..." bis zur letzten Zeile "... wieder einmal keinen Erfolg, immer weiter das gleiche Bild"
ABER/AUSSER ein Update/Firmwareupdate gab es dieses Mal garnicht

Was ist hier los?

HP empfiehlt "Kontakte reinigen" und "Originalpatronen verwenden"

Mein Eindruck ist:
HP will verhindern, dass Benutzer günstige Patronen verwenden können.
Da das nicht direkt auffallen soll, werden Patronen fremder Hersteller erst einmal für ein bestimmtes Kontingent von gedruckten Seiten akzeptiert.
Falls es eine solche Strategie seitens HP gibt, kann diese Strategie natürlich im Detail auch anders sein, aber es hat den starken Anschein, dass HP verhindern will, dass Patronen fremder Hersteller genutzt werden können.

Was meint Ihr dazu?

Wenn Ihr das bereits kennt, was kann ich tun, damit dieses Druckermodell neue Nachfüllpatronen endlich wieder akzeptiert (direkt nach dem Austausch der Setup-Patronen gegen Nachfüllpatronen funktionierten ja Nachfüllpatronen) und wurden nicht mit "mindestens eine Patrone ist defekt" verweigert?

Wenn HP, dann Frage, bei welchen Geräten habt Ihr diese Erfahrungen nicht gemacht? (Vorausgesetzt, Ihr habt schon mindestens 3 neue Nachfüllpatronensets verbraucht.)

Anhängend die Fotos (ohne Anspruch an richtige Reihenfolge):
Beitrag wurde am 30.06.15, 21:07 vom Autor geändert.
Seite 3 von 3‹‹123››
von
Hallo,

"...wie schnell Starterpatronen austrocknen..."
Theoretisch gar nicht. Die Tinte befindet sich in einem Beutel. Der Tintenauslaß wird durch ein Ventil verschloßen.

Gruß
Sven
von
Was hat das mit dem V2 auf sich könnte ich die auch mit dieser Firmware FDP1CN1502AR nutzen??
von
Hallo,

es gibt ja nicht DEN einen Hersteller von Ersatzchips.
Wenn also zwei Hersteller mit der Bezeichnung V2 werben kann die eine Sorte im Drucker funktionieren und die andere ggf. nicht.
V2 ist kein Standard.
Es gibt nur eine Konstante - je älter der Drucker ist umso zuverlässiger sind die Ersatzchips.
Man hat aber auf jeden Fall die Gewährleistung. D.h. man kann die Patronen immer dem Händler zurückgeben.

Gruß
Sven
von
Morning,

Wer mit dem Rammelgeräten von HP mit Nachfüllpatronen arbeiten will, sollte im Service Menu des Druckers den
"NO FW UPDATE" mode ausstellen.

Habe mir mal einen Officejet 6830 und einen Officejet 6600
besorgt und beide rennen super mit den Nachfüllpatronen.

Voher kam es zum selben Displayspektakel.
Zur Krönung aber, zeigte mir der Officejet 6600 einen vollkommenden totalschaden an, bis ich die originalen Patrinen in einer spetiellen Reihenfolge einsetzen musste.

Holt euch lieber einen gescheiten Brother oder einen Canon Drucker.
von
Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Hersteller den Gebrauch von alternativen Tinten oder Tonern nicht von vorne herein untersagen dürfen. Was die Hersteller aber dürfen ist es die Verwendung solcher Systeme so schwer wie möglich zu machen. HP löst dies anscheinend über die Chiperkennung. Wenn die regelmäßig verändert wird, was HP ja durchaus zusteht, dann sind die Nachbauer jedes mal am rudern die Erkennung zu umgehen.

Ich weiß nicht, was die Tester hier im Thread an Zeit und Geld in das Austesten verschiedener Patronenhersteller und Menüeinstellungen verschwenden aber spätestens mit dem nächsten FW-Update dürft ihr wieder von vorne anfangen...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Stress gar nicht verstehe. Wenn ihr mit den originalen Tinten fahrt, habt ihr solche Probleme gar nicht und ihr seid im Fall eines Druckerdefektes sogar durch die Garantie abgesichert. Mehr als 2 Jahre halten die Büchsen sowieso nicht und der Aufwand dem Fachhändler oder dem Hersteller glauben zu lassen, dass ihr "immer" Originalmaterial verwendet habt, wäre mir auch zu stressig. Da es ja meistens trotzdem rauskommt.


Ich freue mich über eure Meinungen, lasse mich gerne eines besseren belehren und freue mich über konstruktive Anregungen

Grüße
von
Naja dann ist aber auch das Ziel der Hersteller erreicht und die Patronenpreise für Originale würden weiter steigen. Es hängt immer vom Einzelfall ab, wer viel druckt kann viel einsparen mit Alternativtinten, hier gibt es auch meist die wenigsten Probleme, teils sogar mit Billigsttinten (die ich aber trotzdem nicht empfehlen kann). Wenigdrucker fahren in der Tat mit Originaltinten häufig besser, das Einsparpotential ist hier auch am geringsten. Man kann sagen wenn der Druckerpreis in der Nutzungsdauer eingespart worden ist und man wenig Probleme hatte dann war es richtig auf Alternativtinten zusetzen, wenn nicht dann eben nicht. Leider lässt sich das auch nachher erst sagen.
Allgemein kann man sagen das man mit guten Alternativpatronen oft nicht schlechter fährt. Ist aber auch etwas die persönliche Einstellung dazu. Ich selbst kaufe lieber Originaltinten, bekomme sie aber auch etwas günstiger als kleiner Händler, hab auch auch schon oft Probleme mit Alternativtinten aus dem Supermarkt bei Kunden gesehen. Bei Firmen sollte man den erhöhten Arbeitsaufwand in der Berechnung auch nicht vergessen.
Man kann also nicht verallgemeinern, jeder muss da selbst wissen was er da macht. Solange es genügend Kunden gibt die Alternativtinten kaufen ist es auch ein Druck auf die Hersteller.
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