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Büro-Tintendrucker als Ersatz für S/W-Laser: Druckkosten?

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von
Hallo,

da ich mich gerade nach Ersatz für einen defekten LaserJet (S/W) umsehe und dabei festgestellt habe dass Büro-Tintendrucker mit einer Tintenpatrone inzwischen 2000+ Seiten drucken können und eine solche Patrone noch dazu günstiger ist als viele Toner-Kartuschen (und Tintendrucker auch energieeffizienter sind und keinen Feinstaub emittieren), frage ich mich gerade ob es evtl. eine gute Idee wäre einen solchen Büro-Tinten-Multifunktionsdrucker à la HP Officejet Pro 8610 / 8620 als Nachfolger zu nehmen.

Mehr als eine Woche bliebe der Drucker ohnehin nicht ungenutzt, also sollte eintrocknende Tinte im Druckkopf ja eigentlich kein Problem sein, oder?

Ist das in der Praxis wirklich eine vernünftige Alternative, oder hab ich irgendwas übersehen und die per Preis pro schwarzer Tintenpatrone geteilt durch Angabe der damit bedruckbaren Seiten errechneten Druckkosten pro Seite sind in der Praxis gar nicht niedriger oder zumindest vergleichbar mit denen eines S/W-Laserdruckers bis 200€?

Benötigt würden eigentlich nur S/W-Drucke. (Selten vielleicht auch mal Farbe, die Möglichkeit zu haben würde zumindest nicht schaden..)

Wahrscheinlich muss man bei den allermeisten Büro-Tintendruckern aber auch die Farbpatronen einsetzen, selbst wenn man nur in S/W druckt, oder gibt es da Ausnahmen..?

Und weiß vielleicht jemand wie ich den Verbrauch der Farb-Tinten durch automatische Druckkopfreinigungen in die Druckkosten pro S/W-Seite miteinrechnen kann? Oder sind S/W-Laserdrucker mit 2-3 Cent / Seite dann auf jeden Fall günstiger?

Wäre super wenn mir jemand sagen könnte ob ein Büro-Tintengerät eine sinnvolle Überlegung für diesen Einsatzzweck ist oder ich die besser wieder verwerfe weil ich dabei irgendwas übersehen hab oder die Kosten mit den Farbpatronen im Endeffekt doch zu hoch sind oder so.. :)

Danke schon mal im Voraus!
von
Grundsätzlich sind die Officejet Pro-Geräte nicht schlecht. Das Eintrocken ist bei Originalpatronen unwahrscheinlich.
Zum Vergleich mit den Laserdruckern:
Wenn NUR sw-Druck gewünscht ist sehe ich die Laser klar im Vorteil - sobald Farbe ins Spiel kommt führen die Tintenstrahler. Ein weiterer Aspekt dürfte sein, ob es ein Multifunktionsgerät oder ein reiner Drucker sein soll. Bei den Multis ist die Auswahl im Tintenbereich einfach größer und der Preisaufschlag in der Regel niedrieger.

Das Einrechnen der "Säuberungen" ist m.M.n. schwierig - genauso wie die Kosten pro Seite allgemein. Es hängt halt vom konkreten Druckverhalten ab. Wenn z.B. sehr selten farbig gedruckt wird, dann werden die Farbdüsen öfter gereinigt - das ließe sich bis zu einer Farbe runterbrechen.

Übrigens: Schau dir mal die HP Officejet ProX an. Sind etwas größer, aber von den Druckkosten super und rasend schnell bei größeren Aufträgen.
von
Hallo PaulchenPanther,

für Deine Ansprüche könnte ein S/W Tintendrucker geeignet sein.

News: Epson Workforce Pro WF-M5x90-Serie

Im ersten Link des Artikels werden auch die Vorgängermodelle vorgestellt. (ab 275 €)
Durch die niedrigen Druckkosten würde sich der Anschaffungspreis schnell amortisieren.
Wie Du schon selbst schreibst, würden sich bei einem Farbtintenstrahler die Farbpatronen
stets mit verreinigen, sehr teuer, vor allem wenn sie gar nicht genutzt werden.

Gruß Powdi
von
Danke für eure Antworten!

Es soll schon ein Multifunktionsgerät sein, d.h. mindestens kopieren und scannen können.

@Profitoner: Was meintest du mit "das ließe sich bis zu einer Farbe runterbrechen"? Hab ich nicht ganz geschnallt. Oder wolltest du damit bloß auf die auch von Powdi erwähnten S/W-Tintendrucker hindeuten?


Ansonsten mal zum grundsätzlichen Verständnis: Ist der Preis einer ISO-Seite in S/W irgendwie vergleichbar mit den Kosten des Schwarzanteils einer gemischten ISO-Seite (mit Farbe)? Oder auch schwierig hier einen Vergleich anzustellen?

Sind bei der Seitenangabe von Tintenpatronen die Druckkopfreinigungen schon eingerechnet, oder werden da am Ende deutlich weniger Seiten bei rauskommen, und man kann auch in dieser Hinsicht die Seitenangaben einer schwarzen Tintenpatrone nicht mit der Angabe einer Tonerkartusche vergleichen?


Gibt es eigentlich eine Möglichkeit Drucke aus z.B. einer bestimmten Anwendung bzw. Für einen bestimmten Zweck automatisch in S/W und als Entwurf (was die Kosten auch noch mal senken sollte, oder?), oder eben in Farbe drucken zu lassen? Also ohne dass man das jedes Mal umstellen muss? (Für bestimmte Zwecke wäre ein bisschen Farbe evtl. gar nicht so verkehrt.. )

Danke euch.
von
Hallo,

man kann schon sagen, dass die Deckung des reinen Schwarzanteils einigermaßen vergleichbar mit der ISO/IEC 19752 für S/W-Drucker ist. Bei einem Farbdrucker wird aber eben auch ohne Farbdruck Farbtinte verbraucht.

Die Verreinigung, auch beim Patronenwechsel ist da schon eingerechnet, jedoch gilt dies eben nur für den Druck am Stück, was in der Praxis oft so nicht der Fall ist.

Man kann den Treiber einfach 2 x installieren und einen auf Farbe stellen, den anderen auf S/W. Dann muss man vor dem Druck nur den entsprechenden Drucker/Treiber wählen

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Mit Fill In Patronen und hochwertiger Tinte aus (großen) Flaschen druckt man so billig, dass der Großteil der Druckkosten aus Papierkosten besteht. Da muss man dann auch nicht mehr darauf achten, ob man nun Farbe druckt oder es auch s/w tun würde. Entwurfsdruck ist dann auch nicht mehr nötig, es sei denn man will das Drucktempo steigern.
Daher würde ich bei der Druckerwahl darauf achten, dass Fill In Patronen erhältlich sind.
Hatte ich bei meinem Lexmark Pro705 versäumt und habe dann mit Glück und einem Tipp aus diesem Forum doch noch "inoffizielle" Fill In Patronen bekommen.
Nun sind meine Tintenkosten pro Seite lächerlich gering und ich versuche nur noch, beim Papierkauf Sonderangebote für hochwertige duplexfähige Büropapiere zu erwischen.
Beitrag wurde am 07.06.15, 13:36 vom Autor geändert.
von
Danke für die Hinweise!

Da neben den Kosten die Zuverlässigkeit und v.a. auch Einfachheit entscheidend sind (das Teil soll einfach drucken und keine zusätzliche Fummelei erfordern) kommt Fremdtinte und selber Nachfüllen eher nicht in betracht.

Wenn, dann vielleicht der Epson Ecotank L355 - allerdings sind neun Seiten pro Minute nicht berauschend wenn man jede Woche Bilanzen mit bis zu 200 Seiten am Stück drucken muss.

Auf die Druckqualität käme es _dabei_ allerdings weniger an, solange das vernünftig lesbar ist - kann jemand einschätzen, wieviel schneller der L355 im Entwurfsmodus druckt?
Ich gehe mal davon aus die Angaben der Seiten pro Minute beziehen sich generell jeweils auf Standarddruck, oder?


Es sollen im Schnitt um die 500 Seiten im Monat gedruckt werden (und es werden vermutlich auch nicht weniger), wären der Epson Ecotank L355 oder ein HP Officejet Pro 8610 hierfür geeignet?

Der Officejet Pro X476dw druckt zwar noch mal etwas günstiger, wäre aber glaube ich schlicht zu groß und ist in der Anschaffung auch nicht ganz günstig...


Bei dem alten S/W-Laser kostete eine Tonerkartusche von HP ca. 85€ (UVP), bzw. war ab ca. 65€ zu haben, und ist mit ca. 2000 Seiten angegeben (HP Q2612A) - Druckkosten pro Seite mit Originaltoner also rechnerisch bei mindestens 3c pro Seite.

Es würde weiterhin überwiegend in S/W gedruckt, aber wenn man für den selben (oder optimalerweise einen etwas günstigeren) Seitenpreis in S/W mit einem Büro-Tintendrucker zusätzlich die Möglichkeit hätte einige Farbdrucke zu machen wäre das schon eine feine Sache...

Ich kann den Umfang der durch Druckkopfreinigungen "verlorenen" Seiten bzw. Tinte allerdings immer noch nicht wirklich einschätzen.

Dass es im Fall des Officejet Pro 8610 z.B. effektiv nicht bei 1,5c für eine Seite S/W bleiben würde ist klar, aber würden die durch Reinigungen verlorenen (Farb-)Tintenmengen den effektiven Preis einer S/W Seite ggf. über 3c pro Seite treiben?

Ich würde erwarten dass, wenn wenig in Farbe gedruckt wird, die mit 1500 Seiten angegebenen Farbpatronen zumindest solange halten sollten bis eine mit 2300 Seiten angegebene schwarze verdruckt ist, und bei dieser mal von ca. 2000 tatsächlich erreichbaren Seiten ausgehen (da eben nicht am Stück gedruckt wird) - womit allerschlimmstenfalls nach 2000 Seiten in S/W und sagen wir mal um die 500 in Farbe ein ganzer Satz neuer Patronen für ca. 80€ fällig wäre (BK+C/M/Y)?

Kann ich davon als Worst-Case-Szenario für die maximalen Druckkosten ausgehen, eurer Einschätzung bzw. Erfahrung nach? Oder wovon würdet ihr ausgehen? Ich bräuchte halt irgendeine Hausnummer um einschätzen zu können ob ein Farbtintendrucker auch von der Kostenseite Sinn ergibt.. in Farbe drucken zu können wäre schon wünschenswert, aber eben nicht unbedingt _notwendig_ wenn dadurch die Druckkosten höher würden als bisher..

Vielen Dank euch noch mal!
von
Ach ja: Kennt jemand den Epson Ecotank L355 und kann sagen ob Texte in S/W mit dieser Dye-Tinte halbwegs professionell aussehen, sprich, kann man damit bedenkenlos Rechnungen drucken? ;)
Wenn es einem Experten als suboptimales Druckbild auffällt kann man damit wohl leben, aber wenn das Otto Normal auch auffällt wäre das vielleicht nicht das was man erreichen möchte.....
Und kann man mit Textmarker markierten Text bei dieser Tinte noch vernünftig lesen, oder verwischt das dann zu stark? Habe zu dem Modell leider auch keinen vernünftigen Test gefunden der solche Fragen beantwortet hätte. Und die Druckgeschwindigkeit in S/W im Entwurfsmodus schon gar nicht..
von
Sehe ich das eigentlich richtig dass der Entwurfmodus bei Epson generell zu sehr blassen Ergebnissen führt die man wirklich allenfalls als Entwurf verwenden kann, anders als bei HP wo der Entwurfsmodus für viele Zwecke offenbar völlig ausreichende und gut verwendbare Ergebnisse liefert? (Und trifft das auf den Ecotank L355 genau so zu?)
Ist das bei Brother genau so wie bei Epson..?

Ich hab jetzt festgestellt dass ein Officejet Pro 8610/20 für Farbdrucke wohl von der Qualität gar nicht so toll geeignet ist.. oder? Denn wenn schon Farbdrucke, dann sollten die vom Ergebnis auch ansehnlich sein, auch wenn hier und da evtl. mal ein Foto dabei wäre, oder eben aufwändigere Grafiken, so in Richtung Prospekt. Für einfache Grafiken bzw. Diagramme scheint der HP gut genug zu drucken, aber sowas wird ohnehin fast nie gedruckt, und wenn nicht in Farbe..!

Könnt ihr mir eine für solche Zwecke geeignete Alternative empfehlen? Ansonsten wäre der 8610 vermute ich nicht schlecht gewesen, also von Druckkosten und Geschwindigkeit. Der noch mal etwas schnellere und vom Ergebnis durchaus brauchbare Entwurfmodus ist in meinen Augen auch ein Plus...

Kann man mit dem Epson Workforce Pro WF-4630DWF hier etwas falsch machen, oder wäre der unter diesen Aspekten evtl. eine gute Wahl..? (Abgesehen vom Entwurfmodus..)

Oder wie sieht es mit den Geräten von Brother aus?

Wäre es u.U. vielleicht sinnvoller ein Gerät für reinen (aber schnellen und günstigen) S/W-Druck anzuschaffen, und für Farbdrucke demnächst (wenn Geld da ist) noch ein anderes?
(Ich glaube ansehnliche Farbdrucke kann der Ecotank L355, wenn man ihm Zeit lässt, oder? Bin aber natürlich offen für Vorschläge.. :)

Danke euch!
Beitrag wurde am 11.06.15, 14:38 vom Autor geändert.
von
Der Entwurfsmodus bei Epson hat seinen Namen zurecht ;-),
von
Hallo,

der Entwurfsmodus ist bei Epson qualitativ in der Regel schlecht. Geräte mit mehr Düsen von Epson sind hier aber zumeist im Vorteil, jedoch bleibt der Tintenauftrag eher gering. Beim Epson Workforce Pro WF-4630DWF sieht es für Epson Verhältnisse recht gut aus. Es spart wohl jede Menge Tinte.

Scans & Originaldrucke im Vergleich

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Ah, okay, danke ;)
Verglichen mit dem WF-3620DWF ist das "a" immerhin ja noch als solches erkennbar.. ;)
Vielleicht wäre das für manche Anwendungen sogar noch ausreichend..

Eine andere/separate Tintenspar-Option im Treiber hat der nicht, oder?
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