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Welches Fotopapier ist zu empfehlen? (verschiedene Größen/Typen)

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von
Bisher habe ich mein Fotopapier vor allem bei Amazon gekauft, aus bequemlichkeit.
Dort die Auswahl an Papier in verschiedenen Größen ziemlich undurchsichtig und ich bin auch schon auf die Nase gefallen, da verschiedene Größen des vermeintlich selben Typs dann doch unterschiedlich waren und das teure Profil für A4 rausgeworfenes Geld war...

Ich möchte EINEN Papiertyp durchgängig in den verschiedenen Größen, typische Foto Formate (z.B. 10x15), sowie A4, A3, gerne auch mehr.

Das Papier muss ordentlich verfügbar/bestellbar sein, was ja leider bei den hier oft empfohlenen Discounter angeboten nicht gegeben ist.


Bisher gefunden habe ich:


Sihl
Soll ja auch das Aldi Papier sein?, wobei es hier auch nur einen Typ in verschiedenen Größen zu geben scheint (shop.sihl-direct.de/...). Ist recht günstig (13cent/A4) und wir hier ja nicht selten empfohlen.

Farbenwerk
Fängt günstig an (ab 13cent/A4 matt) nach oben viel Spielraum. Von den meisten der Typen gibt es auch eine breite Spanne an Größen (teilweise sogar Rollen-ware). Hauptsächlich Matt/Luster Typen, kaum glossy.
Bis auf ein paar "benutze ich ohne Probleme" konnte ich darüber leider kaum etwas finden.
Außerdem gibt es hier fertige Profile, die zwar auf meine Fremdtinte nicht passen, aber spricht für den Hersteller/Shop das anzubieten.

LabelHeaven (z.B. Amazon)
Sehr günstig (8cent/A4) Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Papier sich relativ stark biegt, wenn es Nass wird (beim Druck!) und dadurch evtl. sogar der Druckkopf am Papier kratzt. Bewertungen bei Amazon sind auch durchwachsen.

LabelOcean (z.B. Amazon)
Günstig (14cent/A4). Auch hier durchwachsene Bewertungen.

DruckMich
Günstig (ca 13cent/A4), haben vor allem doppelseitige matte Papiere (bei Amazon) und dort auch recht gute Bewertungen. Zu glossy weniger gefunden.


Beim Stöbern durch das Forum habe ich noch einige weitere Empfehlungen gefunden, die waren allerdings teilweise sehr alt (konnte das Papier schon gar nicht mehr finden) oder ich konnte nichts genaueres zu den Papiertypen/Größen finden.


Welche kennt ihr noch bzw. womit habt ihr gute Erfahrungen?


PS: Ich drucke auf einem Epson R3000 mit OCP Tinte, Profil für den Papiertyp erstellen lassen wäre kein Problem, wenn es das Papier auch wert ist. Bisher drucke ich vor allem Glossy, soll in Zukunft aber auch mehr Matt werden.
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von
na ja, das läuft ja auf eine Totalübersicht aller am Markt angebotenen Papiere hinaus. Aber das mit den Farbprofilen ist schon ein Argument. Man könnte sich z.B. das 10x15 Format selbst zuschneiden aus A4, dann wird das statt 15 cm 14,85 cam lang. Das spart getrennte Bestellungen und ist günstiger. Das häufig genannte Sihl Papier von Alid-Nord ist das Sihl Quick Dry Papier in deren Shop Typ 0769 Artikel 12031732 als A4. Sihl hat da ja aber eine Menge anderer Sorten verfügbar. Da sollte man schon wissen, was man verwendet will - glossy, oder semiglossy-silk-lustre oder matte Oberflächen, oder eine mit Effekten - metallic etc. Und dann sollte man wissen, daß es da mehrere unterschiedliche Sorten von Druckerpapier gibt, die sich in ihrem Schichtaufbau unterscheiden, und im Preis, die günstigen castcoasted wie Labelheaven, das Papier mit der Druckschicht beschichtet, gegosssen, da befindet sich keine Trennschicht zwischen der Druckschicht und dem Trägerpapier, sodaß das Lösungsmittel in den Karton eindringen kann und dort die Wellen erzeugt, dafür sind solche Papiere seeehr billig, oder sollten es zumindest sein, Labelheaven über Rakuten wäre so ein Angebot. Dann gibt es Papiere, PE beschichtet, mit einer ganz dünnen Kunststoff-PE-Folie, auf beiden Seiten des Kartons, das merkt man schon mit dem Finger, daß der Rücken nicht so papierartig ist wie das Labelheavenpapier, o.ä. Und auf der einen Seite dieser PE-Schicht ist dann die Druckschicht aufgetragen, da dringt kein Lösungsmittel in das Papier durch. Das Sihl Papier ist so eins, und viele viele andere der besseren Sorten. Dann gibt es Unterschiede in der Beschichtung, der Art des Bindemittels, und auch, ob optische Aufheller verwendet werden. Da muss man testen, manche Beschichtungen sind weniger geeignet für Pigmenttinten als für Dyetinten, viele sind für beide Tintensorten geeignet, da muss man sich durchtesten. Daß es unterschiedliche Dicken der Papiere gibt, ist kaum erwähnenswert. Auch wenn der Name ähnlich klingt, Labelheaven ist besser für Pigmenttinten geeignet als Labelocean, was nirgendwo genau deklariert wird. Die meisten Beschichtungen sind von der Art quick dry, schnelltrocknend, was das Drucken mehrerer Bilder möglich macht. Dann gibt es spezielle Beschichtungen, die den Fotopapieren versuchen näherzukommen, Baryt etc, auch quellend, was sich nur einzelblattweise drucken läßt.
Auch haben verschiedene Anbieter unterschiedliche Preise für das gleiche Material, weil
Labelheaven schon mal genannt wurde, da ist das günstigste Angebot A4 bei 3,99/4,49 € für 100 Blatt 180/230 gr bei etiketten-plus.rakuten-shop.de/... . Das ist wie gesagt, die unterste Preisklasse für cast-coated Material, das Sihl Quick Dry bei Aldi mit4,99€ für 50 Bl für PE-Papier, wenn es das mal wieder gibt zu dem Preis, im Sihl-Shop ist es etwas teurer. Sonst sind Preise nach oben fast unbegrenzt, da muss man entscheiden, was man braucht, was einem gefällt, was man bereit ist zu bezahlen.

Es ist richtig, daß es sehr viele Angebote gibt, und sehr viele Geschäfte, Shops etc - auch Ebay, Amazon, Rakuten, wo es im Einzelfall nicht sicher ist, ob immer dieselbe Sorte ausgeliefert wird. Dann gibt es die Anbieter wie Farbenwerk oder fotodesign-winkler oder auch hier viele weitere, die die teuren Markenwaren führen wie Hahnemühle, Tecco, Canson etc, da sollte sicher sein, daß die Qualität gleichbleibend ist.
Und in diesen sehr vielen und unübersichtlichen Angeboten muss man sich dann das für einen selbst passende Papier heraustesten, auch Empfehlungen anderer hinzuziehen, aber sich nicht ganz darauf verlassen. Auch pearl.de wäre noch als Anbieter einiger günstiger Angebote zu nennen.
Beitrag wurde am 26.05.15, 17:15 vom Autor geändert.
von
Danke für die Ausführliche Antwort. Insbesondere zum Unterschied zwischen den Papieren und warum manche wellen. Darauf hatte ich bisher gar nicht geachtet.
Die OCP-Tinte scheint ja relativ "aggressiv" was das Lösemittel angeht, riecht man vor dem Austrocknen ja auch etwas.

Was den Preis angeht ist das Ziel nicht den Discounter-Druck zu unterbieten. Man sieht oben ja dass ich selbst das 14cent/A4 Papier noch unter günstig einstufe.
Dabei ist mir auch gerade aufgefallen, dass das Farbenwerk Papier teurer ist, da habe ich versehentlich den 10x15Preis genommen, bei A4 wären es 28cent/A4.

Wenn ich für typische 10x15 Drucke auf unter 10cent raus komme reicht das zum drucken für typische Fotos zum zum Zeigen oder Verschenken bei Schnappschüssen schon.
Gelegentlich größer, heute habe ich ein paar A3 gedruckt weil das Motiv gut war (kein typisches Foto, fast alles weiß)

Für richtig gute Fotos darf es dann auch gutes Papier sein, Wenn mich ein A3(+) print eines Bildes am Ende fast 5Euro koste ist das auch ok. Aber dann will ich auch sicher sein, dass etwas gutes raus kommt und ich nicht erst einige Probedrucke brauche weil das Farbprofil nicht passt. Dann gebe ich das ganze zum Drucken lieber raus und begnüge mich mit einer einfacheren Vorschau.

Ich denke ich sehe mir die Sihl Papiere mal an für die erste Kategorie, von denen liest man ja oft genug hier.
von
Und auch bei den Sihl hab ich die 10x15 Preise vorhin genommen.. Man sieht es ist chaos in meinem Kopf bei der Menge an Angeboten ;)
Bei Ebay sieht es dann aber wieder sehr viel besser aus und es ist wieder im normalen Preisrahmen.
von
So, gerade habe ich den ersten Sihl druck aus dem R3000 bekommen.

Kein Kratzen des Druckkopfs und das sogar zurück auf normalem Abstand. Papier ist nicht gewellt, da macht sich der Unterschied wirklich bemerkt.
Dafür sind die Farben sind absolut daneben (mit default Epson Farbmanagement), teilweise richtig ausgefressen (großflächig fast schwarz, wo es grau stufen sein sollten).
Hoffentlich passt das mit Profil, so daneben waren die Farben bisher mit keinem anderen Papier.
von
Die OCP Tinte enthält nur 0,05% Lösemittel das ist weitaus weniger als viele Andere Tinten, der eigentypische Geruch kommt durch verwendete Antioxidanzmittel und Emulgatoren zustande.

Bezüglich der "Farbe die Absolut" daneben sind, ja Farbprofile machen auf ja bereits mit Original Tinte sinn auf Fremdpapier ja sogar auf Originalpapiere wenn man Farbrichtig drucken will.

Man druckt nicht mehr mit teurer OEM Tinte
man druckt auch nicht auf teure Original Papiermedien
und dann will man SOFORT das alles toll aussieht, das geht leider nicht und daher sind Farbprofile unabdinglich, ich empfehle sogar solche für Anwender die praktisch nur mit OEM Materialien arbeiten
von
Nicht falsch verstehen, ich bin davon ausgegangen, dass die Farben nicht sofort passen. Ich hatte ja auch für mein bisheriges Papier ein Profil erstellen lassen.

Dort waren die Farben allerdings deutlich näher am "Bild auf dem Monitor" (z.B. ist ein grüner Busch im Bild eine praktisch schwarze Fläche geworden), weshalb ich erst mal etwas erstaunt war ;-)
von
Farben wie auf dem Monitor - das geht so nicht, der Monitor ist nicht die Farbreferenz für alles weitere, der Monitor ist genauso wie ein Drucker ein Ausgabegerät für Farben, man könnte genauso verlangen, daß das Bild am Monitor so aussieht wie auf dem Drucker. Der Monitor leuchtet, daß führt dazu , daß die Farben viel heller sind und leuchten, dazu müßte man einen Ausdruck unter vergleichbaren Bedingungen betrachten, bei hellem Licht, dazu werden Normlichtboxen verwendet. Dann sind die Farbräume von Drucker und Monitor nicht dieselben, nicht unbedingt größer oder kleiner, sondern gegeneinander verschoben, sodaß Bereiche gesättigter Farben anders aussehen auf dem einen Gerät oder dem anderen. Durch Farbmanagement, Profilierung kann man zummindest das Beste aus beiden Geräten herausholen. Auch weitere Faktoren können Einfluss haben, wenn z.B. das Grün auf dem Ausdruck dunkel ist, auf dem Monitor hell, kann das an der Gammaeinstellung liegen, daß Farben aufgehellt werden. Es mag gut aussehen, aber dann sollte auch ein Gamma beim Ausdruck angepasst werden. Dann sollte man bedenken, daß ein Monitor einen recht großen Kontrastumfang bietet - so 6 - 8 Blendenstufen im fotografischen Massstab. Papier kann das nicht, 100% - 50% - 25% - 12% - 6% als Helligkeitsstufen ist das so ungefähr das Maximum, 4 Blenden maximal, da würde dunkelgrün schon nahezu im Schwarzen verschwinden.
von
.... Danke Ede...

Was ist das den für eine Monitor? Hardwarekalibirter softproof Screen mit Sichtblende und FOGRA Zertifizierung, ich denke nicht
von
und der Arbeitsraum wird mit Vollspektrumtageslichtlampen ausgeleuchtet, wobei die Wände farblich neutral sind......alles hat seinen Einfluss, daß macht die Sache mit den Farben, auf dem Monitor, beim Drucken so schwierig, sehr viel machen die Erwartungen des Betrachters aus, wie etwas eben aussehen sollte. Deshalb wird gewerblich eben so viel Aufwand getrieben, den man so zu Hause, privat, sich als Foto/Druckamateur nicht leisten kann, und trotzdem will man das bestmögliche Ergebnis.
von
Deshalb stand es oben auch in Anführungszeichen ;-)

Nochmal:

Mir ist durchaus klar, dass ich hier keine 100% Farbechtheit erwarten kann.
Nicht am Monitor, der allerdings zumindest via Spider profiliert ist.
Und schon gar nicht am Drucker, der weder mit original Farbe/Papier druckt, noch auf diese Kombination profiliert ist.

Ich habe oben lediglich meine erste Erfahrung mit dem empfohlenen Papier beschrieben.
Diese war nunmal, dass das ausgedruckte Foto eben absolut falsche Farben hatte - mehr als ich das nach der bisherigen Erfahrung erwartet hatte.

Ich habe auch nicht die Erwartung dass es nachher (mit Druckerprofil) 100% mit den Farben auf dem Bildschirm übereinstimmt. Allerdings sollte es doch so realitätsnah sein, dass man einen grünen Busch auf dem Foto aus als solchen erkennt und er nicht ein tiefschwarzer "Fleck" ist.

Die Farb-Chart zum Profilieren hatte ich übrigens bereits noch vor Serhats erster Antwort ausgedruckt ;-)
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