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Isopropyl in Patrone füllen zum Reinigen?

Bezüglich des Canon Pixma MG5350 - Multifunktionsdrucker (Tinte)

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von
Ich bin ziemlich geübt, was die Reinigung von Pixma-Druckköpfen angeht.
Allerdings ist der aktuelle Druckkopf in letzter Zeit wirklich scheintot.

Die üblichen Tricks mit dest. Wasser und Isopropyl helfen nur noch dürftig, kürzzeitig.

Jetzt habe ich überlegt, ob es eine Möglichkeit wäre, eine leere Patrone zu nehmen und mit Isopropyl zu füllen.

Ich bin mir nicht sicher, aber wenn ich drucke, spielt da Hitze im Druckkopf eine Rolle? Wird die Tinte im Kopf erhitzt?

Könnte man dann nicht mit einer mit Isopropyl gefüllten Patrone versuchen die entsprechende Düse im Kopf zu reinigen?

Wenn ich herkömmlich mit Isop. reinige, dann benutz ich immer kaltes Isop.
Denke mir mit warmen Isop. würde das besser funktionieren, warum also nicht den internen Mechanismus des Druckers dazu benutzen - wenn die Tinte beim Drucken erhitzt wird?

Hat das schonmal jemand gemacht?
oder weiss jemand, was in diesen Reinigungspatronen genau drinn ist?
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von
Dichtgummis weg, Düsenplatte mit sehr genau passendem Kreuzschlitzteil runter(Silikonverbindungsformteil kann da dranbleiben, wo es kleben bleibt, Platte an Leiterbahnfolie dranlassen!), Gehäuseöffnungen oben(Siebe) und unten mit dem Perlator gut handwarm von oben und unten durchspülen, bis null Farbe mehr rauskommt, mit leichter Druckluft(Düsenplatte dabei aussparen !)im Druckkopfgehäuse und unter Platine hinten blasen, zusammenschrauben, Spritze mit kurzem Silikonschlauchstück mit Aquadest füllen,
auf die Siebe fest aufsetzen und mit leichtem Druck nach unten aufs KüPa Suppe durchlassen;
die Kanäle sind dann frei, wenn auf die Siebe aufgeträufeltes Wasser innerhalb von ca. 2-3 Sekunden weg ist; wenn das überall der Fall ist und der Testdruck immer noch nicht gut ist, sind die fehlenden Düsen defekt bzw. verbraucht = neuer Druckkopf -und zwar umgehend, weil... ... ... siehe Canonkrankheiten;
Beitrag wurde am 06.05.15, 16:38 vom Autor geändert.
von
Nur die Tinte kann durch Bubblejet-Köpfe befördert werden. Das Befüllen mit Reinigungsmischungen ist nur bei Piezo erlaubt.

Auf 60-80 Grad Celcius in Wasserbad erwärmtes Mittel ist in der Regel 2x effizient.
Beitrag wurde am 06.05.15, 21:12 vom Autor geändert.
von
reinigungspatronen nur für piezo, das wäre mir neu..
..bei octopus office gibts mehrere reinigungslösungen, und nur bei einer (mit amonniak) wird gesagt, sie sei nicht geeignet bzw nicht wirkam - allerdings für piezo-köpfe.
Ob solche patronen helfen ist eine andere frage.
Reinen Isoprop alk würd ich jedenfalls nicht nehmen, höchstens als zusatz.
von
Moin,

Danke schonmal für den Tip mit der Keramikplatte, das werd ich beizeiten mal testen.
Hab gestern einen neuen Drucker bestellt, sonst wird das ja alles nix. =)
Werde den alten aber trotzdem (sobald der Stress wegen viel zu hoher Druck-Queue auf meinem Schreibtisch weg ist) versuchen weiter sauber zu kriegen:

Bei den Test-Drucken nach der internen Reinigung sieht man halt immer gut, erst kommt blau komplett und gut, dann fängt in der Mitte ein Punkt an ohne Tinte und das weitet sich dann zum rest des ganzen Streifens auf die volle Breite aus.
das Passiert mal sofort, mal erst nach dem 5 Druck, mal noch länger.
Darum meine Vermutung, dass in dem Kanal irgendwo ein Partikel lose drinn sitzt, an dem die Tinte eine Zeitlang gut vorbeikommt, bis er dann von der Tinte immer wieder dorthin gespült wird, wo er dann die Verstopfung verursacht. Insofern ist die Methode mit der Keramikplatte vielleicht wirklich noch eine Idee.

*Und ja - wirtschaftlich ist das alles nicht mehr, aber irgendwann vermischt sich der wirtschaftliche Gedanke mit dem MacGyverism. ;)
von
Hallo creamneuron,

mal eine "dumme" Frage: Hast Du schon mal die Patrone gewechselt?

Nach Deiner letzten Beschreibung habe ich den Gedanken, dass evtl. ein Unterdruck entsteht und dadurch nicht genügend Tinte nach kommt.

Evtl. auch mal die Belüftung oben an der Patrone überprüfen und ggfs. den Plastikstreifen mal ganz abziehen. Man kann auch noch kurz mit einer Nadel in das Belüftungsloch stechen.

Grüße

Jokke
von
@martin0reg
Das ist was ich immer gelesen habe. Persönlich habe ich es nicht riskiert, weil
a) rein logisch, Bubblejet durch Verdämpfen abfeuert. Wird leicht entzündlicher Isopropyl erhitzt, sind Folgen bekannt. Und ein 120-40€ DK ist einfach fürs probieren zu teuer.

b) ist ein Bubblejet DK wirklich zugestopft, ist Einsatz der Reinigungspatronen schon aus dem Grunde fehlerhaft, dass die Düsen die Abkühlung benötigen: Reinigungspatronen versuchen die Verstopfung durch ständigen Durchfluss während des Druckens zu lösen, doch das Drucken bei verstopften Bubblejet Düsen wegen Überhitzung ist gar verboten.

c) bei allen Bubblejets was ich kenne, läßt sich der DK entfernen und leicht durchtropfen, durchpusten und einweichen. Reinigungspatronen existieren nur für Epson, wo DK zwar entfernt werden kann, aber hierzu immer modelabhängige Tricks benötigt werden.

Es gibt nur ein Modus wo das gehen würde, wenn die Patrone nur für Reinigungszyklen (und Pausen) verwendet wird und das Papier während des ganzen komplett entzogen wird, damit kein Drucken stattfindet.


Ammoniak ist mit Pigment absolut inkompatibel und daher ungeeignet. Ausserdem bildet er Salzkristale...
von
Die fehlerbeschreibung passt tatsächlich, wie jokke oben schreibt, auch gut auf gestörten tintenfluss, ohne verstopfung.
Also zB von der patrone selbst (schlecht gesättigter schwamm, schlechter luft-austausch,...) oder durch nebenluft mangels guter abdischtung der patrone auf den sieben oder auch eine verstopfte/defekte reinigungs-einheit (=parkstation) ... und was es sonst noch so gibt im system der tintenversorgung..

@tutufruti
Ich hatte früher schon reinigungspatronen für canon gekauft, es gibt oder gab sie also.
Und man macht damit reinigungsgänge, lässt also die parkstation/reinigungseinheit saugen, man muss damit nicht drucken...
Die sogenannte "nozzle rocket" lösung mit amonniak soll sogar tatsächlich auf den einlass des DK getropft werden, um damit zu drucken, also mit erhitzter lösung..
Obs hilft..??..ich bevorzuge eigentliich auch die externe reinigung in der schale.

Die reinigungspatronen für epson sind ja schon deshalb naheliegender, weil man den DK nicht rausnehmen kann. Aber auch bei epson ist eine nacht mit nassem küchenpapier unterm DK mitunter wirkungsvoller...
Beitrag wurde am 07.05.15, 18:01 vom Autor geändert.
von
Ja, wenn der Düsentest so aussieht wie er das beschreibt, könnte an der Patrone liegen muss aber nicht......
DC-Forum "IP 4300 Fotoschwarz streikt"
DC-Forum "Nie wieder Compedo-Tinte"
von
@martin0reg
Verstehe ich. Allerdings nasser Kuchentuch unterhalb führt zum Tintenauslauf (wegen Negativdruck der Flussigkeitsoberfläche). Das auch den Düsenreiniger verdünnt.
Ja, da entnimmt man die Patronen und plaziert den Naßentuch über die Pins, oder schließt die Lüftöffnungen dicht.. kenne ich. Auch Manipulation in der Klappe (Sandwich Reinigungsmethode) führt dazu, das die Klappe mit der Zeit nicht mehr dicht die DKUnterseite umschließt (das wiederum zu ofteren Verstopfungen führt). Abmontieren ist die richtige Lösung, auch bei Epson. Bei "Patronen in den DK" ist es mit bestimmten Schlüssel auch ohne Druckerauseinandernehmen möglich. Bei solchen internen Schlauchsystemen, gibt's ein Problem. Vom daher sind Reinigungspatronen für Epson sind sehr logisch.

Das Erhitzen erhöht die Effizienz um Faktor 2, selbst getestet. Z.B. war erhitztes Destillierwasser mit dem Isopropyl auf Zimmertemperatur sehr vergleichbar bei Pigment. (Flecks sind 1 Stunde getrocknet, auf Textil und Küchenpapier). Jedoch meine ich, die Lösungsmittel entweichen auch schneller, von daher richtige Menge in Wasserbad erhitzen wäre nicht schief.
von
Zur eigentlichen Frage habe ich folgendes beizutragen.
Isopropanol oder Isopropyl (IPA) ist ein Alkohol. IPA ist sehr leicht flüchtig und brennbar. Verschiedenartige Alkohole werden beispielsweise auch in Tinten der guten alten HP 45 Patronen eingesetzt. Und zwar immer dann, wenn diese für industrielle Zwecke eingesetzt werden. So kommt bsw. das Mindesthaltbarkeitsdatum auf vielen PET Flaschen aus den Thermodruckköpfen der HP 45 Patronen (gleiches Thermodruckverfahren wie Dein Canon 53.. ). Verwendet werden für diesen Druck unter anderem spezielle HSA Drucker. Aber das nur am Rande. Um die Alkoholtinten oder auch Solventtinten durch den Druckkopf zu bekommen, ist eine wesentlich geringere Spannung vonnöten als dies bei normalen InkJet Tinten für Desktopdrucker (Canon, HP, Lexmark usw.) der Fall ist. Legt man bei Solventtinten die normale Spannung an, wird der DruckKopf so stark erhitzt, dass der Alkohol aufgrund seiner super Flüchtigkeit sofort, also viel zu schnell, in den gasförmigen Zustand übergeht und der Druckkopf Trockenläuft. Was dazu führt, dass er nicht mehr durch die Flüssigkeit gekühlt werden kann. Das Resultat ist ein verbrannter DK (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Meine Meinung: Isopropyl in seiner reinen Form würde ich schon aus diesen Gründen nicht in die Patrone einfüllen, um es dann auszudrucken. Verwende lieber handelsüblichen Düsenreiniger für thermale Druckköpfe.
PS.: Beim Druckbild oben scheint sich an der DK Unterseite während des Drucks ein Tropfen zu bilden. Der Tropfen beginnt sich auf der Hälfte des Blattes zu bilden und wird dann durch nachgeschossene Tinte ganz schnell größer. Die Tinte schafft es nicht bis aufs Papier, weil sie im Tropfen hängenbleibt. Das weist meiner Meinung nach eher darauf hin, dass die Tinte zu leicht durch den DK läuft. Evtl. ist da entweder der DK schon defekt oder die Tinte zu dünnflüssig.
Für Eure kontroversen Meinungen bin ich wie immer Dankbar.
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