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Probleme mit gelber Tinte (wird grün)

Bezüglich des HP Officejet Pro 8600 N911a - Multifunktionsdrucker (Pigmenttinte)

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von
Hallo zusammen,

mit meinem CISS für den OfficeJet (InkTec-Tinte) habe ich leider regelmäßig kleine Problemchen. Nun ist etwas passiert, was ich nicht nachvollziehen kann: Statt gelber Tinte wird wiesengrüne Tinte gedruckt. Bei den ersten zwei Malen hat sich das Problem nach einer zweimaligen Druckkopfreinigung über das Wartungsmenü erledigt. Aber das kostet zu viel Tinte auf Dauer und es scheint mir auch schlimmer geworden zu sein.

Ich bin deshalb dem Problem auf den Grund gegangen und habe mir den Druckkopf näher angeschaut. Beim Herausnehmen war auf der Unterseite des Druckkops ein richtig dicker Tropfen dunkelgrüner Tinte (also zu großem Teilen aus Cyan und einem kleinen Teil Yellow). Das habe ich dann erstmals mit einem Küchentuch beseitigt und nach einer Druckkopfreinigung ging wieder alles.

Später, als das Problem wieder auftauchte, habe ich den Druckkopf herausgenommen und die Patronen entnommen. Ich habe dabei festgestellt, dass die Ansaugkammer der gelben Patrone voller wiesengrüner Tinte ist. Der Tintentank der Patrone selbst beinhaltet aber ren gelbe Tinte.

Ich habe dann eine Spritze genommen und die Ansaugkammer von der grünen Tinte befreit, danach ging das Drucken wieder ganz normal (also Gelbes wurde wieder schön gelb gedruckt) Das war alles am Montag.

Am Dienstag - also gestern - musste ich ein paar Blätter drucken, was wie gewohnt funktionierte.

Heute, zwei Tage nach dem manuellen Entleeren der Ansaugkammer, wird wieder alles Gelbe grün gedruckt. Ich schaue mir also wieder den Druckkopf an, d.h. ich entnehme ihn und merke, dass die Ansaugkammer leicht grünliche Tinte beinhaltet. Als ich den Druckkopf dann hinstelle, merke ich, dass da blau-grüne Tinte auf der Unterseite des Druckkopfes ist und dass die Tinte in der Ansaugkammer noch grüner geworden ist.

Woran kann das liegen? Ich kann eigentlich nur vermuten, dass die blaue Tinte ausrinnt und die Farbe dann irgendwie in die gelbe Ansaugkammer gerät, wie das aber genau funktionieren kann, entschließt sich meiner Kenntis.

Danke im Voraus für jede Hilfe!
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von
Wie schon in der Gebrauchsanleitung steht, stehen die Tintentanks auf derselben Ebene wie der Drucker.
Das habe ich etwas unterschätzt. Als ich diese Diskussion eröffnete, war die Ansaugöffnung nämlich noch gar nicht zu sehen, als ich dann Luft aus der Patrone absaugte, leerte sich plötzlich der Schlauch und die Ansaugöffnung in der Tintenkammer war zu sehen.

Ich werde also Pigmenttinte bestellen und nachfüllen.

Wenn ich das richtig verstehe, dann sollte man beachten, dass in ALLEN Tintenbehälter ungefähr der gleiche Füllstand ist, um gleiche Druckverhältnisse zu haben.

Das würde eventuell erklären, warum die gelbe Pigmenttinte schon etwas früher leicht hermgezickt hat, indem sie zuerst mit leichten Verunreinigungen gedruckt wurde und meist nach einer einmaligen Druckkopfreinigung wieder tadellos funktionierte. Der Füllstand der gelben Tinte war nämlich ziemlich Bald schon 3-4cm niedriger als der Füllstand der anderen Farben.
Der Verbrauch der gelben Tinte war deshalb so groß, weil mir damals (wie nachzulesen ist), dieses r-Verbindungsstück gerissen ist, weshalb die schwarze Tinte die gelbe verunreinigte und ich seitenweise gelb ausdrucken musste, um den Schaden zu beheben) Als dann mein Ersatzstück gerissen ist, dasselbe Spielchen von vorne.

Außerdem brauche ich von den Farben wirklich am meisten Gelb, da ich viel in rot und grün drucke. (wird also immer zum Mischen benötigt)

Danke für die Antwort!
von
Noch eine Frage: Magenta druckt nicht deckend, d.h. ich habe weiße Schlieren. Diese varrieren haben stark, manchmal sind sie kaum zu sehen, manchmal eben etwas stärker, wie dieser Ausdruck nach der Druckkopfreinigung zeigt:

(siehe Anhang)

Ich befürchte, dass das mit Verunreinigungen zu tun hat, weil ich auch einmal die alten Originalpatronen einsetzen müsste, als sich bei herausgenommenem Druckkopf die Lade des Druckers wieder zurückgeschoben hat und ich deshalb die Meldung bekam, dass keine Originalpatronen eingelegt wurden, weshalb ich kurz die Originalpatronen einsetzte und gleich wieder rausnahm, um die CISS-Patronen reinzusetzen.

Ich habe mir deshalb gedacht, gleich noch den InkJet Düsenreiniger zu bestellen. Damit sollte man das Problem beheben können, oder?
von
Die Patrone hat zwischen 30 und 50 ml Kapazität, der Tank je Farbe 80-100. Eine Standartflasche mit 100 Ml lässt also den Tintentank halbleer stehen. Alle CISS wo Mariottescher Prinzip benötigt wird, können nur bis zu 1cm ab Boden funktionieren. Bei 950 hat man einen Ventil, die Tinte kann also nicht zurück in den Tank fließen. Bei Anderen Modellen wäre der Druckkopf längst Trockengelaufen.
Da sagte mir Hempel was anderes und bereits meine erste Erfahrungen haben es bestätigt (ich fertigte zuerst CISS Marke Eigenbau).

Bei HP950/930/970 wird etwas mehr Unterdruck benötigt. Das heißt, der Tintentank muss etwas niedriger als der Drucker stehen. Das erreicht man, wenn den Drucker auf 1cm dicke Unterlage stellt - Tank dagegen auf dem Tisch bleibt, oder wenn der Tank mit Klettband oder auf dem Metalhaken (das in geklebten Plastikstreifen kommt) seitlich 1 cm untersetzt frei hängt.

Ohne diesem Unterdruck kommt es zu fehlenden Farben im Dauerdrucken bei der Einstellung *Normale Qualität*. Um zu sehen, befüllt man A4 Grafik komplett in *einer* der Basisfarben: Cyan/Magenta/Gelb/Schwarz und druckt 20 Seiten. Es kommt zu streifen.

*Höhe Qualität* dagegen zieht kräftig genug, so das es meistens ausreicht.

Man kann es auch interaktiv sehen, wenn man leicht den Tank während des Druckvorgangs (ein Höhewechsel je Seite) vertikal bewegt.


In normalen CISS (Epson Lxxx, Txx, SXxxx, HP364/920/564) muss die untere Kante des Trennsegments zwischen Luft und Tintenkammer etwas niedriger als die projizierte Unterseite des Druckkopfs befinden (siehe Anhang). Das ist die Faustregel. Hier ist aber ein Sonderfall, weil aus der Praxis HP930/950/970 zu stark saugt muss die Kante noch niedriger liegen.

Es gibt auch andere Sonderfälle z.B. bei HP6500(HP940), wo ein CISS bereits versteckt ab Werk DRIN steckt, und die Tintentanks dann einen Zweitbehälter Rolle spielen. Mariottescher Prinzip wird hier nicht benötigt. Beispiel - zweiter Anhang.


Bei mir können schon auf dem ersten ausgedruckten Blatt nach der Übernachtung oder längerer Pause Farben fehlen - wenn es um Text geht. Hierzu gebe ich einfach Nozzle Check als erstes, oder eine Reinigung 1te Stufe, oder ignoriere es komplett weil die Farben spätestens auf dem zweiten Blatt wieder auftauchen.

Das hat nur mit HP930/950/970 zu tun und was man unternehmen kann - ist auf WiederbefüllBARe(1) oder Originalpatronen(2) umsteigen - was auch weit mehr Nachteile bringt (Kosten(2), Risiko des Verdreckens interner Filter(1,2), Abbrechens der Pins(1,2), Fächereffekt(1,2) da bei jedem Einzelpatronentausch Tinte überall angesaugt wird, Stress um den Tintenbestand(1) usw).

Die anderen Drucker, das ich habe - B209a und C309g haben dieses Merkmal nicht, dafür musste ich beide mit Flasche Mod für Verbrauchtinte nachrusten, sonst werden die ziemlich schnell dreckig (auch mit Originalpatronen); und die WiederbefüllBARen Patronen kommen für diese gar nicht in Frage (schon Kuchen von Gestern) wegen Schwämmen. Original (weit überteuert) oder CISS.
Nein. Der Tintenstand zu einander ist egal - weil nicht untereinander Verbunden. Druckverhältnisse werden über Mariottprinzip** geregelt, jede Farbe individuell.

Einziges "Verbindungspunkt" zu einander ist Unterseite am Druckkopf - daher wenn Farben sich vermischen ist entweder Überdruck (Tinte fließt in den DruckKopf: Tank zu hoch, zu viel Tinte, Tank nicht geprimet - Tinte in Luftkammer) oder Unterdruck(Tinte fließt in den Tank: Tank zu niedrig, zu wenig Tinte) in Spiel. Beides ist unzulässig und aus inkorrekter Handlung.


Ein CISS Tank hat 12 bis 4 Farben (dieses Model - 4).
Zu jeder Farbe kommt ein Schlauch.
Eine Schlauchende wird unterhalb in den Tank (je Farbe) von Unten angeschlossen, und zwar das mindestens 0,2 cm rausstecken. Das trägt zum Schutz gegen Unreinigungen und Ablagerungen.

Alle Farben werden getrennt gehalten.

Mariotische CISS haben folgende zusätzliche Eigenschaften:

Pro Farbe, gibt es zwei Kammer: Luftkammer und Tintenkammer.
In der Regel sind alle Luftkammer an der Hinterwand des Tanks angereiht; alle Tintenkammer - vorne. Das ist aber Modelabhängig.

Mariottenprinzip habe ich weit unten Beschrieben.

Tintenkammer ist ein Tintenspender, ist mit Tinte zu befüllen und hermetisch zu verschließen.

Luftkammer ist ein Druckausgleichsbereich und ist oben mit Luftfilter versehen - und wird während der Nutzung offen bleiben. Je weniger Luft hier rein/rauskommt, desto besser - weil es Trocknen der Tinte beeinflusst; aber es darf nicht weniger als der Einmaliger Ziehvolumen sein.

Daher werden manche provisorische "Luftkammer" mit einer eingesteckten Spritznadel und Watte(als provisorische Luftfilter) betrieben. Die Standart China CISS hat eigene Luftfilter. Der Epson Lxxx - auch seine eigenen.

Luftkammer bildet zusammen mit Trennbereich (unten Beschrieben) und Unterseite vom Druckkopf - eine Mariottische Flasche.

Beide (nur 1 Farbe) Luft und Tintenkammer sind ganz am Boden auf untersten Level verbunden. Dieses Trennbereich/Trennsegment/Gemeinsame Trennwand usw endet za. 1cm zu Boden.

Die unterste Kante der Trennwand zwischen diesen Kammern muss sich unbedingt unterhalb der projizierten Druckkopfunterseite befinden. Das erreicht man, wenn man den Tank auf Druckerebene stellt. Manche Modelle (wie dieses) erfordern etwas niedrigere Stellung. Aber nie wird der Tank OBERHALB dieser Linie gestellt.

** Man kann sehr leicht den Mariottprinzip zu Hause in der Badewanne simulieren: man nehme einen Schlauch und halte es U-formig in den Händen.
Man befülle es randvoll mit Wasser.

Eine Schlauchende hier ist der Druckkopfunterseite.
Die andere Schlauchende endet in Luftkammer.

Da Tintenkammer absolut verschlossen bleibt, kommt dort NUR Tinte raus, wenn die Luft reindringt. Die Luft dringt aus der Luftkammer rein.
Und das passiert, wenn Tinte am anderen Ende des Schlauchs (aus dem Druckkopf verdruckt) entnommen wird, >> wenn man aus einem Schlauchende Wasser absaugt.


ODER wenn die Trennwand (in dem Tank) HÖHER als Unterseite des Druckkopfs plaziert wird. In diesem Fall - läuft die GESAMTE TINTE AUS TINTENKAMMER raus. >> wenn man ein Schlauchende höher als anderes stellt.

ODER wenn die Trennwand (in dem Tank) VIEL NIEDRIGER als Unterseite des Druckkopfs plaziert wird. Hier läuft die GESAMTE TINTE AUS PATRONEN zurück in Tintentank -> in die LUFTKAMMER. >> wenn man ein anderes Schlauchende höher stellt.

Ist gesamtes Wasser aus dem Schlauch ausgesaugt, funktioniert dieses Prinzip natürlich NICHT mehr. Daher muss immer die Tinte bis zu Kannte in dem Tank vorhanden sein. Das ist ~1 cm ab Boden.

Befüllen: Min 1cm zu Boden je Farbe , Max - bis zu Deckel der TINTENKAMMER, aber Luftkammer muss frei sein. %-Weise zwischen 10% und 90% je Volumen der Einzel Farbe. Mann kann so viel nachgeben wie man will und wie man verbraucht, und auch so bestellen. Nur vor dem Nachfüllen alle Öffnungen verschließen und nach der Nachfüllen Lüftfilter aufsetzen und Primen.


Ufff :)
Beitrag wurde am 19.04.15, 15:15 vom Autor geändert.
von
Ich kann mich gut erinnern, dass die Tinte in Deinen Drucker zu fließen anfing, (A) ab dem Moment als dieses Stück zerbrach und Du es mit Klebeband fixiert hast, dabei aber die Tank - zu - Patronen zu hoch gehalten hast; (B) bis ich hier darüber gelesen habe, Antwort erstellte und Du es richtig plaziert/fixiert hast.

Ist schon verständlich, dass bis 50 ml verflossen sein können. :)
Die landete jedoch in Verbrauchkammer drin und höchster Schaden war selbst das verschwenden der Tinte und verdreckter Druckkopf/Parkklappe - das sich selbst mit der Zeit reinigen/oder Pronto reinigen lassen.
Stell sicher das (a) genug Farbe ist, (b) Patronen ohne Luft sind, (c) Tank geprimed ist (Ö. verschliessen, Tank 90 Grad nach vorn kippen, damit keine Tinte in Luftkammer bleibt).
Mach einen Service Ausdruck (Nozzle Check).
Sind die Streifen dort zu sehen => Druckkopfreinigung mit Düsenreiniger, auch mit 15-40 Min Einweichen.
Nur bitte alles zumachen und roher Tinte (ohne Düsenreiniger) Luftzuführ unterbinden bzw. vor dem zurückstecken abwischen (Düsenreiniger).

Wenn Du
- die Tinte nicht auf der Luft vertrocknen lässt
- keine Gewalt verübst
- sicher stellst das keine Flüssigkeit auf den Kontakten vor dem einsetzen verbleibt
- nur destilliertes Wasser / Düsenreiniger anwendest und kein verkalktes Leitungswasser,
wird es sich alles beheben.

Ich glaub das Problem resultiert exakt aus Mangel an gelber Farbe. Drucker feuert diese ab, sie fließt aber nicht nach, daher wird eine andere nah liegende Farbe in dem Druckkopf mitgesaugt.
Beitrag wurde am 19.04.15, 15:40 vom Autor geändert.
von
Danke für deine ausführliche Antwort!

In der Gebrauchsanleitung steht tatsächlich, dass sich Tintentanks auf gleicher Höhe wie der Drucker befinden sollen. ABER es steht dort auch, dass wenn man "gebrochene Linien als Ausdruck bekommen sollte bzw. nicht alle Farben abgebildet werden" den Drucker 5cm höher setzen soll bzw. die Tintentanks 5cm niedriger.

Ich habe den Drucker jetzt mal auf eine 1,5cm hohe Holzplatte gestellt. Offensichtlich braucht das auch etwas Zeit, damit sich das wieder einpendelt. (20 Minuten laut Beschreibung)

Ich habe nun nochmals Meganta ausgedruckt in optimaler Qualität - keine weißen Striche.
In normaler Qualität kommen diese aber immer noch, wie du gesagt hast. Das bedeutet also, dass mit dem Druckkopf selbst alles in Ordnung ist (Gott sei Dank!) und dass der Druck nicht ausreicht, weshalb ich den Drucker eventuell noch etwas höher stellen sollte.

Was ich komisch finde, ist, dass ich zu Beginn keine Probleme mit Magenta hatte (stets streifernfreier Druck). Kann das auch am Füllstand in der Tintenkammer liegen? Ist nach gelb der niedrigste. Sonst müssten die weißen Streifen, also der streifige Ausdruck, ja alle Farben betreffen.
von
EDIT: Habe deinen zweiten Beitrag in der Zwischenzeit nicht gelesen, ich antworte gleich darauf, vielen Dank!
von
Also es ist genug Farbe im Tank (3cm Füllstand), Patronen sind ohne Luft, habe extra die Gummidichtung rausgenommen und die Spritze angesetzt um überflüssige Luft abzusaugen, aber es kam sofort Farbe. Die Tanks sind geprimt (in den Luftkammern steht nur 1cm Tinte, wie es auf deinem Bild auch abgebildet ist).

Habe jetzt den Nozzle-Test gemacht: Das Ergebnis ist katastrophal. (siehe Anhang)

Das bedeutet also, der Drucker steht zu hoch und wie man sieht, hat sich am streifigen Ausdruck von Magenta nichts geändert (das ist ja das eigentliche Problem und nur deshalb habe ich die Höhe des Druckers geändert, der Rest funktioniert ja). Anstatt dass sich der Magenta-Ausdruck verbessert, hat sich der Rest einfach nur verschlimmert, anscheinend rinnt die Farbe zu stark raus.

Das heißt also: Patronen auf der selben Höhe wie der Drucker sind absolut in Ordnung (hat bisher ja auch funktioniert), aber mit dem Magenta-Druck stimmt etwas nicht.

Es bleibt also wohl nichts anderes übrig, als den Druckkopf mit Düsenreiniger zu reinigen.
Aber was ich aber nicht verstehe - siehe Antwort #15, warum druckt er die Streifen nur beim Normaldruck, während beim Optimaldruck alles in Ordnung ist (hier sind die Streifen höchstens so klein, dass man sie fast nicht sieht, wenn überhaupt)? Kann es sein, dass die Verschmutzungen/Verstopfungen durch das kräftigere Ansaugen beim Optimaldruck einfach keine Auswirkungen haben, während sie bei normalem Ansaugen hinderlich sind?
Beitrag wurde am 19.04.15, 17:09 vom Autor geändert.
von
@Viriditas

Ergebnis ist eigentlich sehr gut. Schau mal auf den Düsenraster oben und unten - vor und nach dem Durchsaugtest. Alle sind sauber.

Gleiches Bild hatte ich auf B209a (HP364) als ich noch die wiederbefüllbare Patrone nutzte.
Hier ein Ausschnitt zur Schau: www.octopus-office.de/...

Da ist die Tinte im Schwamm eingetrocknet, weil es ständig der Luft ausgesetzt ist.
Diese Schwamm dient der Verlangsamung der Luftzuführ, Öffnung ist ganz oben.

Also da ist einfach die Tinte (Cyan in meinen Fall) eingeflossen. Testbild war nahezu identisch mit deinem - alles in Braun und Blau. Lösung für mich war Umstieg auf CISS - da ist alles hermetisch und keine Schwämme. Läuft schon 2 Jahre ohne weitere Probleme und irgend welchen Aufwand.

Ausserdem fehlt dem B209 an der Abflusstechnik, das ich bei 8600 pro sah - die Tinte wird von unten abgesaugt (wie in 100% aller Inkjets, was ich bisher kannte) , und nicht wie bei 8600 mit Luftkompressor rausgedruckt und kann frei fließen wohin sie will. Also musste ich zusätzlich noch den B209 auseinandernehmen und in dem Eimer gesamte Einheit reinigen. Gott sei Dank, ist bei HP alles Modular, sonst hätte ich den gesamten Abend verbraucht. Dem 8600 ist dagegen egal wieviel und was rauskommt.


So, was Du hast ist Magenta-Flut. Woher das kommen mag:
- Tank zu hoch plaziert (möglich!). Lösung: Immer alle Öffnungen am Tank beim Bewegen schließen, ODER Schlauch für die Zeit abklemmen.

- Auch schön abklemmen jeder Zeit wenn Patrone entnommen wird. Das betrifft HP950 wegen Dämper zwar nicht wirklich, aber bei Normalen - nimmt man die Patrone hoch in die Hand -> Tinte fließt zurück, Luft kommt rein; setzt zurück -> die Patrone ist mit Luft das sich OBEN in der Patrone hält und die Tinte fließt zurück in den Druckkopf, genau die gleiche Menge.

- Nicht geprimt oder vergessen NACH dem Befüllen der Magenta. Wenn beide Öffnungen der Farbe geöffnet sind - Balanciert sich die Tinte zwischen den Beiden. Verschließt man die Tintenöffnung, macht aber Primen nicht - Fließt die überflüssige Tinte in den Drucker bis sie sich ausgleicht.

- Luftfilter (am Magenta) verstopft? Schon erlebt auf Foren, das die Leute mit der Balance nicht verstehen und Tank wirklich VOLL befüllen, dann noch Tank ganz unten setzen, weshalb die Tinte bis ganz nach oben in der Luftkammer steigt (aus der Patrone, samt Dreck) und Luftfilter mit Farbe beschmutzt - das noch schön antrocknet. Wenn schon, kostet so ein Luftfilter um die 20 - 50 Cent.

- Verschluss auf der Tintenkammer (bei Magenta) nicht ganz dicht aufgesetzt?

- Defekte Patrone. Kann eigentlich nicht sein, weil kaum was an 950 CISS Patrone kaputt gehen kann.. Ausser man vergisst die Luftentnahme Stöpsel dicht zu setzen oder dieser ist beschädigt. Kostet paar Cent.

- CISS Schlauch nicht ganz dicht an der Patrone aufgesetzt. Das würde aber eine Sauerei um der Patrone verursachen, weil Tinte schwerer als Luft ist und würde raus tropfen.


Nach der Kontrolle, hast zwei Möglichkeiten:
1) Schlauch abklemmen, Druckkopf rausnehmen, auf dem Teller und mit Düsenreiniger und Aufsatz auf der Spritze langsam durchpumpen. Auf dem Küchentuchquadrat stehen lassen, danach auch gern verdünnt mit destilliertem Wasser (4-destw zu 1-düsenr) komplett reinigen. Danach Unterseite wackelnd ohne Druck abwischen - aber nicht Trocknen. Kontaktseite auf Flussigkeittropfen kontrollieren. In den Drucker rein und entweder Initialisierung, oder 2x volle Reinigung (alle 3 Stufen). Bei Fehlern wie Druckkopffehler usw - einfach Ausschalten, Strom aus, 30 Sekunden, Strom an, Anschalten.

2) 1-2 volle Druckkopfreinigungen durchführen (alle 3 Stufen), 30 Minuten warten, nochmals, nochmal warten.

Wenn da noch iriegendwelche Farbreste noch bleiben - DK rausnehmen (Schlauch abklemmen) und mit Düsenreiniger-getränkten Küchentuch einfach DK Unterseite ohne Druck abwischen. Danach 1ne Reinigungsstufe.


Ich würde (2) bevorzügen. DK Reinigung macht nur Sinn bei Tintenherstellerwechsel oder verstopften Düsen, aber nur damit ist DK wirklich von Tinte befreit.
Vielleicht gehen wir einander vorbei..
Ich habe Linux (überall). Hier hießt es bei Normalpapier: Normal oder Beste Qualität.
Wenn Du Windows hast, mag dort "Beste Qualität" = "Optimal" heißen. Jedenfalls, zieht es damit mehr Tinte raus und damit kommt es zu keiner Streifbildung.
Oder Tank richtig plazieren, bei mir hängt es etwas niedriger.


PS.
Bitte die Firmware nicht updaten!

Weil wenn Du ARC Chips hast (keine Original HP) + wenn unter Windows, lohnt es sich zu wiederholen - da HP gerade in letzten paar Monaten neue Firmware rausgebracht hat, dass das macht:
blog.patronenwelt.com/...

Betrifft sowohl HP95x (auch OJ Pro 86x0), als auch HP364/920/564.
Beitrag wurde am 19.04.15, 21:15 vom Autor geändert.
von
Also deine Liste habe ich gedanklich durchgearbeitet, es ist alles in Ordnung. Keine Luft in der Patrone oder den Schläuchen, etc.

Ich habe jetzt die Tinte und den Düsenreiniger bestellt. Ich werde dabei die Patrone wie folgt reinigen:
www.youtube.com/...

Also einmal den Druckkopf in den Düsenreiniger setzen und einmal bei den Ansaugern den Düsenreiniger durchsaugen, um auch dort Verunreinigungen zu beseitigen.

Was ich aber nicht machen werde, ist es, die Kontakte des Druckkopfs ins Wasserbad zu legen, das könnte Schaden anrichten. :)
Beitrag wurde am 19.04.15, 23:04 vom Autor geändert.
von
In der Einstellung fuer "Hohe Qualitaet" druckt ein Tintenstrahldrucker mehrmals versetzt ueber eine Zeile, so dass die weissen Fehlstellen auch von anderen Duesen bedruckt werden und somit verschwinden.
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