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ISO-Reichweite SW vs Farbe

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von
Hi,

ich habe mal eine Frage zur Bestimmung der ISO-Reichweite.
Es wird immer angegeben wie weit die Farbkartuschen und wie weit die Schwarzkartusche reichen. Bei dem Standardtestverfahren werden folglich schwarze Testseiten gedruckt und farbige Testseiten.

Nun meine Frage:
Wenn man die farbigen Testseiten ausdruckt, wird dabei nicht immer ein kleiner Anteil an schwarzer Tinte verwendet? Senkt das somit nicht die Druckreichweite der schwarzen Patrone?

Ich geb mal ein Beispiel an:
Die Reichweiten der Schwarzen Tinte wird angegeben als 600.
Für Cyan, Magenta und Yellow wird eine Reichweite von 500 angegeben. Jetzt wird eine farbige Testseite gedruckt. Dadurch sinkt die noch übrige Reichweite von 500 auf 499 für die farbigen Testseiten.
Bedeutet das nun auch, dass die Reichweite der schwarzen Tinte auf 599 sinkt oder wie stark muss man den Effekt einschätzen?

Vielen Dank für eure Antworten!
von
Hallo,

Für die Farbreichweite wird ein fünfseitiges Dokument mit der Bezeichnung ISO/IEC 24712 verwenden. Die Testprozedur wird beschrieben in der ISO/IEC 24711 für Tintendrucker und 19798 für Farblaser.

ISO-Normen für die Reichweitenmessung

Die damit ermittelte Reichweite gilt für alle 4 Grundfarben, also Cyan, Magenta, Gelb und eben Schwarz.

Es sind sowohl Reinigungsdurchläufe oder aber auch Schwarze Tinte beim Farbdruck als auch ggf. farbige Tinte unter dem Schwarzdruck eingerechnet.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Vielen Dank für deine Antwort!

Ich möchte aber gerne nochmal sicher gehen und fragen ob das von mir genannte Beispiel nun so richtig ist. Also der Druck eines farbigen fünfseitigen Dokuments die noch übrige Restreichweite der schwarzen Tinte genauso stark senkt wie die der anderen Farben.

Wäre klasse, wenn du mir meinen Gedankenprozess bestätigen könntest!

MfG,
Steffen
von
Wenn ein Drucker BUNT druckt wird auch schwarze Tinte verwendet um die entsprechenden dunkleren Töne zu produzieren die auf dem Testmuster, bzw. Quelldaten vorhanden sind.

Gezielt läßt sich ein Ein drucker Düsengenau nur mit einer RIP Steuern, das bestimmte Farben bzw. Düsen/Düsenkanäle NICHT genutzt werden oder explizit genutzt werden.


Daher verstehe ich das Ziel des gedanken Prozesses nicht so richtig?
von
Okay, ich habe das wohl was schlecht ausgedrückt. Ich versuche es nochmal mit anderen Worten.

Meine Frage ist, wird bei einem Testdruck von farbigen Seiten genauso viel schwarze Tinte verwendet wie Tinte von Cyan, Magenta, und Gelb?
von
guck dir mal die seiten an die für die ISO Verfahren genutzt werden und ermittle mal die Farbdeckung mittels einer Software, ich weiß nicht genau wie das ermittelt wird..

Ich weiß das durchschnittlich JEDER Epson Drucker der von 4 bis 10 Farben Druckt (egal welches Modell) für eine Randlos bedruckte DIN A4 Seite auf "photo" Qualität (also 100% Farbauftrag) rund 1ml Farbe verbraucht. 100% Farbauftrag ist eigentlich unrealistisch für echte Druckaufträge weil Fotos meist nur 40~60% benötigen und Text/Grafikseiten auch nur 20~40%, reine Text Seiten sogar nur 10%

zB das neue Epson 27XXL schwarz mit 34.1ml Inhalt für knapp 32€ pro Patrone. Hersteller angaben 2.200 Seiten Reichweite sollte heißen das eine Textseite nur 0,0155ml Tinte verbraucht was ich ziemlich unrealistisch finde...
Ich drucke zum Glück eh nur mit Nachfüllsystem und kaufe mittlerweile meine Tinte vom Hersteller in 10l Gebinden.
von
Hallo,

Die Verteilung ist gar nicht relevant. Es gibt ein Testdokument, welches von allen Geräte gedruckt wird. Wir hatten die Farbanteile an einer A4-Seite mal theoretisch ermittelt. Ich möchte dafür aber gerade nicht bürgen:

K 3,8 %
C 6,6 %
M 6,4 %
Y 6,7 %

Man darf nicht vergessen, dass die Geräte daraus machen können, was sie wollen, davon abgesehen sind wir von reinen Farben ausgegangen. Jeder Hersteller hat andere Rezepturen und eventuell "deckendere" Tinte, so dass hier weniger Auftrag vonnöten ist. Auch das tatsächliche Druckbild variiert.

Ziel ist es also nicht zu bestimmen, wie viel unifarbene Fläche mit einer Tinte gedruckt werden kann, sondern wie das in der Praxis aussieht - und hier wird in der Regel gemischt.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
mein ich doch,.. nur eine Rip kann einen Drucker DIREKT ansteuern, sonst macht der GDI Treiber bzw. die Drucker Logik was sie will aus den spool Daten.
von
Ich denke die ISO-Reichweite ist in der Praxis eh ein recht unrealistischer Wert, denn es wird von Dauerdruck ausgegangen. Hier ist aber der Anteil der Reinigungen relativ gering. Aber der Wert ist nützlich um Geräte zu vergleichen, auch wenn in der Praxis eine deutlich geringere Reichweite erreicht wird. Zudem sind normale Dokumente selten ISO-Dokumente. Ich persönlich rechne meist nur mit der Hälfte an Seiten gegenüber den ISO-Werten und liege damit ganz gut, das hängt aber auch mit meinem persönlichen Druckverhalten ab und sind reine Erfahrungswerte.
Mein Fazit: ISO-Werte als Vergleich sind in Ordnung, in der Praxis aber oft weltfremd.
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