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Nach Reinigungsvorgängen Drucke immer blasser!

Bezüglich des Kyocera FS-C5100DN - Drucker (Laser/LED)

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von
Mein Drucker ist knapp 3 Jahre alt und hat jetzt ca. 6.000 Drucke runter und läuft noch mit Originaltoner. Weil ich mit Farbmessgerät und Kalibrationssoftware eigene ICC-Profile dazu erstellt hatte, war ich rundum zufriden mit diesem Drucker.
Jetzt beobachtete ich Streifenbildung, sodass die Farbe ungleichmäßig aufgebracht wurde. Dennoch blieb das Druckbild farblich stimmig. Der Druck der Testseite bestätigte das Problem.

Deshalb entschied ich mich dazu,alle drei reinigungsvorgänge durchzuführen, nämlich für den Developer (DEV-CLN) dann die Ladeeinheit (LSU/Ladeeinheit) und dann die Trommel.

Ich druckte eine neue Testseite und erschrak: Zwar hatte die Reinigung als Erfolg, dass alle Farben wieder völlig gleichmäßig undstreifenfrei gedruckt wurden. Aber alle Farben schienen deutlich heller wieder gegeben zu werden.

Ich druckte ein oft von mir genutztes Testbild. Ergebnis war katastrophal!!! Alles ist viel zu hell wieder gegeben. Satte Grüntöne werden zu pastell. aus einem zartblauen Himmel wird ein grünblauer Himmel. Eine typische Aufgabe neue ICC-Profile zu erstellen.

Um sicher zu gehen, dass ich nichts falsch gemacht habe, wiederholte ich die Reinigungsprozedur aller dreier Manahmen. Resultat: Nu ist die Abbildung noch heller und noch stärker farbverfälscht!

Meine Frage: Ist dieser Effekt "Normal" nach einer solchen Reinigung?

Könnte es sein, dass der Drucker demnach nach ca. 20 solcher Reinigungsprozesse dann wohl endgültig nichts mehr druckt, weil alles ganz hell ist???

Ich brauche dringend Tipps, denn bald will ich meine Folder unters Volk bringen.

Beste Grüße
Clemens

PS: Mein alter PC mit Windows XP ist leider defekt. Darauf lief aber bisher meine Farb-Profilierungssoftware. Auf dem neuen Win-7 PC läuft sie nicht. Daher kann ich aktuell nicht mal neue Profle erstellen.
Frage in diese Runde: Besitzt jemand von Colorsolutions (basiccolor) die Profilierungssoftware Drop-RGB? Mit der hatte ich immer gute Ergebnisse. Wenn ich die Messdaten von meinem Messchart (basICColor catch) zusende, bracht man die Datei nur auf das Fenster der Software Drop-RGB verschieben und schon wird das Profil errechnet.
Wer kann mir genau mit diesem Vorgang helfen? Die Anschaffung einer neuen Version für fast 370 Euro ist für mich finanziell zurzeit nicht möglich.
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Neuer Treiber heisst auch neues Farbprofil, daher ist anzunehmen das der Fehler, wie von dir richtig erkannt, davon kommt.
Vielleicht lässt sich deine Software doch zum Arbeiten bewegen wenn man Kompatibilitätseinstellungen verwendet werden.
Wie ist hier zwar für eine andere Software beschrieben aber doch übertragbar: DC-Forum "Suche Druckersoftware"
von
Da habe ich Information vergessen: Der Drucker läuft seit Inbetriebnahme an einem Win-7-PC und wurde auch daran von mir profiliert. Dabei stellte sich heraus, dass ich das Messchart manipulieren musste (mit Photoshop dunkler setzen), damit der Druck die richtige Helligkeit zeigte. Die Farben waren wunderbar.

Nach ca. 2,5 Jahren geschah nun das, was ich eingangs beschrieben habe.

Inzwischen habe ich den alten PC reparieren und die alte Profilierungssoftware wieder in Betrieb nehmen können. So kann ich jetzt wieder ICC-Profile erstellen.

Nachdem der Drucker nach den Reinigungsvorgängen zwar heller und farbverfälscht, aber ansonsten ohne Streifen oder andere Abbildungsfehler gedruckt hat, habe ich einfach neue ICC-Profile für die verschiedenen Papiere erstellt. Jetzt druckt er wieder einwandfrei und ausreichend für die nächsten Werbe-Flyer.

Wo die Ursache für den blassen Druck liegt, weiß ich nicht, nur eben, dass ich es mit ICC-Profilen noch gut ausgleichen kann.

Ich kann jetzt noch etwas Feintuning betreiben, indem ich in Photoshop die Tonwertkurve für das Messchart noch etwas nachjustiere. Das wirkt sich nur auf die Helligkeit des Druckergebnisses aus, nicht aber auf die farbgetreue Wiedergabe (solange ich es nicht übertreibe mit dem „Tuning”.

Das Feintuning würde ich ansetzen, um in den Tiefen zwischen 88% und 100% Dichte sowie in den Lichtern unterhalb von 10% eine bessere Linearität und Zeichnung zu erhalten. Ansonsten ist schon jetzt alles OK.
Auch das PDF vom Druckerchannel mit den Verlaufskalen bestätigt die schon jetzt ziemlich brauchbaren Ergebnisse.

Ich habe da schon ganz andere „Gurken” als Farblaser kennen gelernt (z.B. QMS 6100, Epson 4800 usw.).

Dass die Druckertreiber betr. Farbmanagement und in Zusammenspiel mit Windows alles andere als optimal arbeiten, hat mir gerade per eMail basICColor bestätigt. Daher kann es tatsächlich erforderlich sein, auch mal das Messchart mit einer Tonwertkurve zu verbiegen, um die Linearität der Tonwertzunahme zu optimieren.

Wer ICC-Profile für seinen Drucker benötigt und aus einer Software drucken kann, die ein eindeutiges Farbmanagement beherrscht wie z.B. Adobe Photoshop CS-Serie oder Photoshp ab Version 6, der kann ja bei mir anfragen:
[Email-Adresse administrativ entfernt, internes Nachrichtensystem per PN nutzen, besser öffentlich dann haben alle etwas davon]

PS: In Kürze wechsle ich den Original-Toner nach und nach gegen den von TonerDumping aus. Da ich davon ausgehen darf, dass der Toner wohl nicht 100% die gleichen Primärfarben liefert, wie der Oroiginaltoner, stehen mir natürlich weitere Profilierungsarbeiten ins Haus, bis schließlich alle 4 Farben auf TonerDumping laufen.

Beste Grüße
Clemens
Beitrag wurde am 29.11.13, 18:10 vom Autor geändert.
von
Du erstellst Profile auf einem anderen System als von dem du druckst?
von
Puhhhh!
Ich drucke den Messchart auf meinem Win-7 PC und meinem Farblaser aus. Und auf dem werden später auch Flyer usw. produziert.
Folglich sind die erstellten ICC-Profile für genau diese Kombination aus Betriebssystem, Druckertreiber und Drucker brauchbar.

Gleiches gilt für alle, die evtl. an einer Profilierung interessiert sind.

Auf welchem System ich dann die ausgedruckten Messcharts ausmesse (Spectralfotometer EyeOne) und auf welchem System ich die ICC-Profile erstelle, ist völlig ergal!

Das ICC-Profil wird dann auf dem PC installiert, von dem ja auch das Messchart gedruckt wurde. (also mein Win-7 PC oder das eines Kunden).

Wird der PC nebst Druckertreiber gewechselt, kommt es auf einen Versuch an, ob die Software-Kombination den Drucker dann in gleicher Weise ansteuert, wie bisher. Oft, aber nicht immer, geht es gut!

Jetzt klar?
Beitrag wurde am 29.11.13, 19:11 vom Autor geändert.
von
Ok, das geht natürlich, manchmal fragt man halt sicherheitshalber nach ;-)
von
Das Problem kenne ich noch aus alten Zeiten, je mehr der Developer verbraucht ist, um so heller wird es. Bei den Preisen für dir Developer Einheiten wird schnell klar, EcoSys ist ein Riesen Bluff
Und was ist da drin? Scheinbar nur Eisenspäne, die sich Kyrocera sehr fürstlich bezahlen lässt.
von
Das kann ich bei meinem Kyocera absolut nicht bestätigen!

Erstens habe ich bereits bei einigen Farben die dritte Original-Tonerkartusche im Einsatz und hatte noch nie beobachtet, dass die Dichte oder Tonwertzunahme sich abhängig vom Füllstand der Kartusche geändert hätte.

Zweitens habe ich zurzeit 6% schwarz 12% gelb und die anderen Kartuschen bei rund 45% Füllung. Demnach müssten sich alle Mischfarben mit gelb stark verändern. Auch das ist nicht der Fall.

EcoSys oder sonst eine Technik in den Kyocera-Lasern funktioniert offensichtlich hervorragend!

Ich habe mit noch keinem anderen Farblaser derart gleichbleibend gute Farbergebnisse bei gleichzeitig sauberem randscharfen und streifenfreien Druckbild erreicht wie mit dem Kyocera. Und mein 5100 ist doch nur das Einstiegsgerät mit einer einfacheren Trommel.

Deine letzten drei Sätze empfinde ich als primitives Bashing ohne konkrete Fakten zu nennen. Schade!
von
Der Fehler aus meinem ersten Beitrag schlägt wieder voll zu! Alle Drucke sind abwechselnd farbrichtig (meist kurze Zeit nach dem Einschalten des Druckers) dann schwanken sie nach "insgesamt zu hell aber halbwegs farbrichtig" bis nach magenta-/gelb-lastig.

Diese Wechsel in der Farbqualität tritt abrupt auf, manchmal schon beim nächsten Druckjob, nachdem der erste korrekt durchgelaufen ist. Wegen des abrupten Wechsels glaube ich nicht mehr in erster Linie an einen thermischen Defekt des Lasers sondern eher an so etwas wie einen "Wackelkontakt".
Und weil es den Tonerauftrag und die Gesamthelligkeit des Drucks betrifft, verdächtige ich die Hochspannungseinheit. Wenn es die wäre, frage ich mich allerdings, wieso dann ab und zu magenta und gelb überbetont sind. Es müsste dann doch alle Farben betreffen!

Noch etwas zur Stärke des Effekts betr. Magenta / Gelb: Auf meinem Portraitbild sehe ich bei blassem Druck aus, wie kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch bei normalem Druck frisch und leicht sonnengebräunt und bei magenta/gelb-lastigem Bild habe ich entweder akuten Sonnenbrand oder schäme mich gerade zu Tode.
Solche Drucke sind im Business-Bereich nicht akzeptabel. Da kann ich ja genau so gut zum CopyShop um die Ecke gehen. Der druckt ebenfalls nach dem NTSC-Verfahren. (NTSC = Never The Same Color)

Frage also: Hat jemand etwas Ähnliches erlebt und wie wurde das beseitigt? Habe ich eine Chance, den Fehler selbst zu beheben?

(Ich hatte mal ein Elektroniklabor für die Entwicklung von Industrie-Elektronik und KnowHow ist auch vorhanden, aber nicht speziell für Farblaserdrucker.)
von
richtig farbverbindlich wirste du nur mit nem profi farblaser von oki oder xerox drucken können mit passenden farbprofilen und regelmäßiger kalibration oder du nimmst ein tintenstrahler mit nachfülltinte und eigens erstellen ICC Farbprofilen
von
Drei Jahre alt.
Als er neu war war alles ok?
Ich würde ne k.p.l. Wartung mal versuchen.
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