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fotografenmappe: dye oder pigmentdrucker?

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von
hallo forum :)

als fotograf möchte ich mir eine a3+ bildermappe erstellen und bin seit einigen wochen am recherchieren wie ich es technisch umsetzen soll.

es stellt sich nämlich die frage ob mein neuer drucker ein pigment oder ein dye-tintendrucker werden soll.

das budget liegt bei etwa 200 - 400 €, sprich es wird wohl auf was gebrauchtes hinauslaufen.

kann es sein dass der canon pixma pro 9500 II schärfer auflöst als der epson 3000?

als dye drucker habe ich den PIXMA PRO-100 in betracht gezogen.

um möglichst wenig brillianz zu verlieren, möchte ich die bilder nicht in klarsichtfolien stecken sondern händisch mit uv/glanzspray versiegeln. das dürfte das ausbleichen der dyetinte verringern (obwohl die bilder ja eh nicht im raum hängen und im album geschützt liegen). vorallem aber sollen die bilder vor fingerabrücken geschützt werden und bei pigmentbildern soll durch das spray die farbbrillianz zunehmen.

im prinzip brauchen die bilder nicht ewigkeiten halten, denn nach spätestens 1-2 jahren muss die mappe ja aktuallisiert werden.

machen dye drucker mit ihren kleineren düsen eigentlich schärfere Ausdrucke?

was meint ihr macht die brillianteren farben: glanzbesprühte pigmentbilder oder glanzbesprühte dyedrucke?
Seite 2 von 7‹‹1234››
von
hallo leute,

ich habe nun ein r2400 günstig bekommen. die bilder sehen schon sehr gut aus. wie ist eigentlich der qualitätssprung zum r3000. da wird ja andere tinte verwendet und wahrscheinlich auch eine modernere software?

das man die schwarze tinte nicht mehr händisch wechseln muss wäre jetzt keine kaufentscheidung und die größeren tanks auch nicht, da ich nur semigloss und kein matt drucke und ansonsten refillen möchte.

es gibt ja beim r3000 eine zusätzliche grautinte was s/w ausdrucke verbessert. gibt es ausserdem irgendwelche sichtbaren sprünge was die bildqualität betrifft, so dass sich ein umstieg lohnen würde?
von
da ist sicher kein 'Sprung' zum R3000, da mag dies oder das optimiert sein, vielleicht ein paar mehr Düsen, ich weiß es nicht, das Papierhandling mag etwas anders sein, aber wenn man eine bestimmte Funktion des R3000 nicht unbedingt braucht, glaube ich nicht , daß sich ein Umstieg lohnt. Der R3000 verwendet etwas andere Tinten, Ultrachrome K3 mit Vivid Magenta, das mag auf einen etwas größeren Farbraum in diese Richtung hindeuten. Und der R3000 bietet etwas größere Patronen, was auch bei Refill die Sache etwas bequemer macht und man nicht ganz so oft an die Patronen muss. Wenn man Refill macht, kann man auch die R3000 Vivid Tinten im R2400 verwenden, wenn man sich die passenden Farbprofile macht/machen läßt. Beide Modelle verwenden jeweils 2 Grautinten, da ist kein Unterschied. Und im übrigen ist es nicht nur der Drucker, der gute Bilder macht, die Vorlage muss auch dafür geeignet sein, z.B. guter Farb- und Tonumfang, geeignetes Papier . Ich denke nicht, daß ein Betrachter einen Unterschied sehen würde zwischen einem R2400 und R3000 Ausdruck, wenn beide optimal gemacht wurden. Messtechnisch mag man Unterschiede sehen können, aber so nicht.
von
vielen dank für ihre antwort!

mit wieviel patches würden sie denn profilieren lassen? es gibt ja "kleinere" charts mit 918 felder und auch deutlich größere mit 2000 - 4000 feldern (wäre interessant zu wissen mit wieviel epson selbst arbeitet, wenn papierprofile erstellt werden).

können sie eine hochwertige refilltintenmarke empfehlen?
von
918+- ist schon gut genau, natürlich geht es immer noch etwas besser, aber dann auch teurer, wenn man es machen läßt, oder zeitaufwendiger, wenn man es selbst macht. Auch wenn sich das ganze mit dem Profilieren recht einfach anhört, bieten die Profilierungsprogramme zusätzliche Optionen an, jedes etwas unterschiedliche, die die Farbwiedergabe beeinflussen, z.B. die Farbtemperatur, bei der die Bilder betrachtet werden, Unterdrückung von Nebeneffekten von optischen Aufhellern, wenn man weiß, daß Bilder in der Nähe von Sonne oder Leuchtstoffröhren betrachtet werden, ist so eine Korrektur wichtig, bei Lampenlicht ist kein UV-Anteil da, der irgendeinen optischen Aufheller aktiviert. Dann kann es Optionen geben, wie Farben behandelt werden, die am Rand der Farbsättigungsgrenze sind, oder darüber, auch der Farbkonstrast läßt sich beeinflussen, weil Farbunterschiede bei hellem Licht besser unterscheidbar sind als bei schwächerem Licht. Also Farbwahrnehmung, und damit auch Farbmanagement ist schon etwas umfangreich. Und daher kann auch Epson durchaus eine bestimmte farbliche Grundabstimmung, die man selbst so nicht machen würde.
von
Ich empfehle regelmäßig OCP Tinte und rund 1000 Farbfelder dann hab man R*G*B = 10*10*10 . Sinnvoll sind zusätzliche Felder für "shades of grey" ich mache das selbst mit Argyllcms und drucke auf zwei DIN A4 seiten rund 1512 Farbfelder aus.
Farbenwerk und fotodesing winkler verkaufen auch passende K3 Tinten Kits für den R2400 (ich auch)

Der Epson R2400 arbeitet mit bereits mit K3 (K für blacK und 3 für drei..)
Also Black, Light Black und Light Light Black.
Es gibt quasi hier keinen Unterschied zur neueren Generation.

Der R2400 druckt nativ noch mit den "normalen" Magentas der K3 reihe,
mit dem R2880 wurde das Vivid Magenta und Vivid Light magenta eingeführt.

Wenn Du mit Refillpatronen arbeitest und auch noch einen Custom Color Workflow hast kannst du auch Vivid Magentas nutzten, benötigst aber für jedes Papier ein eigenes Profil. zu mindest 2 profile: Eins für Glossy medien und eines für Matte.

Der Druckkopf des R3000 ist auch nur mit 8 Kanälen versehen es gibt keinen großen Vorteil gegenüber dem R2400
Hier ein technischer vergleich: Technische Daten (2 Drucker im Vergleich)

Der Druckkopf des R3000 kann 2µl kleine Tropfen generieren der vom R2400 nur 3µl. Die Patronen sind größer ABER für den Wechsel von Matte auf Photo Black und umgekehrt fällt auch beim R3000 ein aufwendiges Spülen an... vor allem wird hier viel mehr tinte weggespüllt als beim R2400 wegen des Schlauchsystem.

Ich hatte bis zuletzt einen R2400 den ich an einen Fotographen samt Nachfüllsystem verkauft habe, ein solides Arbeitstier. Ich selbst Drucke derzeit massiv auf meinem R3000.

Ich hab meine Tinten vorhin sortiert die ich so alle habe, damit decke ich quasi ALLE Epson Generationen ab.
img823.imageshack.us/...
von
Tinten für den R2400, Ultrachrome K3 kompatibel, gibt es z.B bei farbenwerk.com oder octopus-office.de, dort nach Nachfülltinten Epson, Patronentyp T0591- suchen, auch easysys.de bietet K3 kompatible Tinten, dort nach Epson Pro 4800 suchen. Auch winkler-fotodesign sollte solche Tinten haben. Auch die K3 HDR Tinten kann man verwenden, wie immer am besten mit einem eigenen Profil. Also Refill ist in diesem Bereich kein Problem. Ob man das schwarz matt braucht/verwendet muss man selbst wissen, auch testen, bei Refillpatronen kann man einfach tauschen in derselben schwarzen Patrone, solange man weiß welche Tinte drin ist. Billigste andere Angebote bei Tinten, z.B. Ebay würde ich ignorieren, ich checke so etwas ab und zu schon mal, beim Glanz sieht man Unterschiede, eine Tintensorte war schlicht nicht verwendbar, ich teste die mit einem alten R265, aber wenn dann nichts mehr druckt, wird sofort die Tinte aus der Patrone und dem Druckkopf entfernt, und der Rest entsorgt. Ich kann es mir nicht leisten, einen Pro 7600 mit unbrauchbaren Tinten stillzulegen. Bei den genannten Quellen ist Tinte so günstig, daß man schon fast umsonst druckt. im Vergleich zu den Originalpatronen.
von
vielen dank für eure antworten.

bin am überlegen einen colormunki zu kaufen und mit argyll zu nutzen. dann könnte ich selbst die profile generieren und hätte die volle kontrolle.
laut meiner recherche gäbe es jedoch eventuell probleme bei papieren mit optischen aufhellern. für meine mappe möchte ich dieses probieren: www.sihl-direct.de/...

die meisten zeitschriften sind vermutlich für kunst/mischlicht optimiert. wäre 4000 kelvin hier der passende wert?
von
noch mal danke für eure hinweise. ich hab mal alle preise miteinander verglichen. ocp ist fast halb so teuer wie easysys, gibt es zwischen den beiden qualitätsunterschiede?

Octopus: ocp tinte (für r2400) 250ml ~ 15€
easysys: Ultrachrome K3 Tinte (für r2400) ~250ml 26 €

bei pigmera und fdw tinte sind es ca 50% preisunterschied, hier stelle ich mir natürlich die gleiche frage ob es qualitätsunterschiede gibt.

farbenwerk: Pigmera G3 Vivid Tinte (für r3000) 250ml 44€
winkler: FDW Pigmenttinte in 100ml (für r3000) ~250ml 62

die easysys hdr tinte finde ich auch sehr interessant aber 1L gebindegrößen sind dann doch etwas zu viel:)
Beitrag wurde am 11.10.13, 23:55 vom Autor geändert.
von
und noch eine frage:
unterscheiden sich die patronen von ocp und winkler -> ocp mit schwamm? falls ja, haben sie dann eine geringere lebensdauer und sind somit schlechter?
von
solange da keine messbaren Kriterien für eine vermutete Qualität zum Vergleichen besteht, kann man solche Fragen nicht beantworten. Wenn einem eine Eigenschaft besoners wichtig ist, muss man selbst testen. Es könnte z.B. ein kleiner Unterschied bestehen zwischen den Tinten, ob und wie deutlich ein Bronzing-Effekt sichtbar wird auf einem bestimmten Papier, das man verwendet. So etwas kann man nicht vorab in einen Parameter fassen, der dann von allen Anbietern auch veröffentlicht wird. Es können auch kleine Unterschiede im Farbraum bestehen, wenn man selbst für verschiedene Tinten mit einem eigenen Gerät ein Profil erstellt aund dabei den Farbraum messen kann. Die Preisgestaltung hängt auch zu großen Teilen nicht von einer vermuteten Qualität ab, sondern von anderen kaufmännischnen Überlegungen, z.B. vom Rabattt vom Hersteller, der wiederrum vom Umsatzvolumen. Dann kann der Verkauf von kleineren Gebinden Mehrkosten bedeuten, der Händler will/muss auch etwas Gewinn machen, bietet mehr oder weniger Support, und das Angebot muss sich in das Gesamtangebot eines Händlers einsortieren und preislich keine zu großen Sprünge machen. Refillpatronen mit Schwamm sind mir nicht bekannt, die kommen alle aus Fernost, China, Koream Taiwan
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