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EU Richtlinie zu drucken?

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von
Hallo,
ich habe mir auch vor einem halben Jahr einen Lexmark Drucker zugelegt. Leider verweigert dieser den Dienst, da die Farbpatronen leer sind. Wohl gemerkt hat er die Farbe in den letzten Monaten wohl bei Druckkopfreinigen verprasst (arrrg).

Meine eigentliche Frage ist die:
Bei Amazon gibt es zu genau diesem Drucker eine Bewertung, in der jemand das selbe Problem hat wie ich und behauptet, dass es dazu eine EU Richtlinie gibt, wonach ein Drucker den S/W Druck nicht verweigern darf, wenn die bunten Patronen leer sind.

Leider hat er keine Quelle zitiert. Weiß jemand von Euch mehr?

Gruß
Nina
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Deine Frage kann ich nicht direkt beantworten, aber fast alle Tintenstrahler verfahren so. Das hat durchaus auch technische Gründe. Du solltest aber herausfinden, warum so viel gereinigt wurde. Dies ist vermutlich, pardon, Deine eigene Schuld. Welcher Drucker ist es genau und hast Du ihn unter Dauerstrom oder an einer schaltbaren Steckdosenleiste (das mögen heutige Drucker gar nicht)?
Beitrag wurde am 24.09.13, 16:35 vom Autor geändert.
von
so eine EU Bestimmung ist mir nicht bekannt, das hört sich eher nach Wunschdenken einiger Verbraucherschützer an. Ein Farbdrucker versucht die Betriebsbereitschaft als Farbdrucker zu erhalten, und deshalb werden auch die Farbdüsen gereinigt, wenn man nur S/W drucken will
von
Die Geschichte mit der Steckerleiste ist mir seit kurzem auch bekannt. Es gab dazu vor Jahren einen Ct' Artikel.

Um Ehrlich zu sein, ist er an einer solchen Steckleiste, die ist aber immer an. Ich benutze das Ding quasi als Verteiler. Auch habe ich nicht beobachtet, dass das Gerät eine Druckkopfreinigung vornimmt, sobald es wieder am Strom ist, wenn ich die Leiste doch mal ausgeschaltet hatte. Eigentlich hat es den Druckkopf völlig willkürlich immer mal wieder gereinigt.

Es handelt sich übrigens um den Lexmark OfficeEdge Pro 4000.

Auf jeden Fall habe ich mich beim Support von Lexmark gemeldet. Mal schaun, was die so schreiben.
von
Hallo,
ja da war wohl EU mäßig etwas in der Mache.
www.google.de/...
ec.europa.eu/...

Sep
von
Solche Eu-Normen haben aber eher zu Kostensteigerungen als wirklich zur Abhilfe geführt. Allerdings waren solche Richtlinien immer im Gespräch, doch bisher ist da nichts richtiges passiert.
von
Das ist schade. Auch den Normen oben kann ich nur Stromspar Geschichten entnehmen. In meinem Problem komme ich keinen Schritt weiter.
Es gibt hier auch einen Eintrag, in dem empfohlen wird, nach der Fehlermeldung auf den Rechtspfeil zu drücken, um ins nächste Menu zu kommen. Das bietet mein Drucker leider nicht an.

Falls nicht noch irgendjemand auf diese Norm kommt, bleibt mir wohl nix anderes Übrig, als neue Patronen vom Typ XLA zu kaufen und sie dann nachzufüllen.

Hat jemand Erfahrungen mit diesen RFID Chips, die man kaufen kann?
Vielleicht mach ich dafür lieber nen neuen Thread auf.
von
wenn es da eine EU Richtlinie gäbe, dann würden sich die Hersteller schon daran halten, ab Gültigkeit, für Neugeräte, nach einer Übergangszeit für die Geräte im Handel, also nein, so wie beschrieben gibt es so etwas sicher nicht. Bei einigen Epson Workforce Geräten gibt es im Treiber eine Option, Schwarz aus den Farben zu mischen, wenn die schwarze Patrone leer ist, also genau umgekehrt.
von
Hallo,

"...Schwarz aus den Farben zu mischen, wenn die schwarze Patrone leer ist.." das geht nur wenn noch etwas Tinte in der Schwarzpatrone ist. Wenn die Patrone leer ist hört Epson auch auf zu drucken. Macht also kaum Sinn und führt am Ende nur zu einem höherem Farbverbrauch.

Es gibt m.W.n. seit 2002 eine EU-Verordnung nach der VBM so gestaltet sein müßen das sie aufgearbeitet werden können. Das wird von den Herstellern aber so ausgelegt daß es auch ausreicht wenn die Patrone recyclebar ist. Wenn also aus einer leeren Patrone (schredern, schmelzen, formen) ein Joghurtbecher gemacht werden kann.

Am Ende bleibt dem Verbraucher nur sich VOR dem Kauf eines Druckers über die Folgekosten infomieren. Dann werden die Hersteller auch darauf reagieren. Beim Autokauf schaut man ja auch auf den Verbrauch und würde einen Mitteklassewagen mit 20L/100km wahrscheinlich nicht kaufen.

Gruß
Sven

Edit: die RFID-Chips zum nachkaufen funktionieren. Es würde aber auch gehen wenn man einen Satz leerer XLA-Patronen kauft und diese wiederbefüllt oder befüllen läßt. Hat man zwar keine Füllstandsüberwachung macht aber nix wenn man ohnehin kaum Farbe druckt.
von
eine blödsinnsrichtline..
Wenn der Druckkopf bei Bubblejet druckern in einem Farbkanal "leer" läuft überhitzen diese und gehe irreparabel kaputt. Selbst ein Epson Druckkopf der keine Tinte hat geht nach gewisser Zeit kaputt wenn einem Farbkanal die Tinte fehlt. Daher ist es nahezu schwachsinning darauf zu kalkulieren das jeder drucker dem eine farbe ausgeht trotzdem weiter druckt, gerade wenn Schwarz alle ist und dann dieses schwarz "gemischt" werden soll ist IMO auch unwirtschaftlich
von
So der Support hat sich gemeldet und hat mir die geschichte mit sich überhitzenden Druckköpfen als Ursache für die Verweigerung des Dienstes geschrieben.

Zu dem Vorwurf, dass der Druckkopf meine teure Tinte verschwendet, haben sie sich nicht geäußert. Muss wohl noch mal nachhaken.

@Sven: Selbstverständlich habe ich mich vorher um die Druckkosten bemüht. Sie waren mit ca 1Cent angegeben,pro S/W Seite. Wenn ich jetzt die aktuellen Kosten auf die gedruckten Seiten verteile, komme ich allerdings auf ca 9Cent.

Heise hat dazu untenstehendes geschrieben. Das konnte ich so nun nicht ahnen. Mal schaun was der Lexmark Support sagt.

"Für die Vergleichbarkeit der Druckkosten soll eigentlich die ISO-Norm 24711 sorgen. „Durch die genaue Beschreibung des Procedere schafft die Norm aller Voraussicht nach wirklich Vergleichbarkeit zwischen den Druckern verschiedener Hersteller“[..]

In der späteren Praxis haben sich jedoch Zweifel an der Praxistauglichkeit der Norm ergeben, da die recht viel Tinte verbrauchenden Reinigungsvorgänge der Drucker (c’t 19/08, S. 230 ) darin nicht angemessen berücksichtigt werden. EFIM-Anwalt Ehle hatte deshalb schon zuvor auf den Rechtsstreit zwischen Kodak und HP vor dem Landgericht (LG) Köln hingewiesen, in dem es um angeblich falsche Reichweitenangaben auf HP-Tintenpatronen geht (c’t 2/11, S. 30 ). Der angegriffene Hersteller habe in der Verhandlung am 3. Februar geltend gemacht, dass die Norm nicht alle praktischen Gegebenheiten berücksichtigen könne. Dann tauge die Norm wohl nichts, haben die Kölner Richter laut Ehle angemerkt."

www.heise.de/...
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