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Nachfolger für Canon Pixma IP4300 gesucht

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Guten Tag,

vor ein paar Tagen hat sich leider mein Canon Pixma IP4300 verabschiedet, mit dem ich rundum zufrieden war. Ich benötige nun ein Nachfolgemodell, das mindestens die gleiche Druckqualität wie der IP4300, vor allem im Bildbereich (Grafik/Foto) mitbringt, und das einen Papiereinzug von oben bietet, um ohne Gefummel mit einer Papierkassette schnell mal ein Blatt bedrucken zu können.

Ich habe auch schon erwogen, mir einen der A3-Drucker von Canon gebraucht zu kaufen (neu wären sie mir - noch - zu teuer für meinen Bedarf), weil mir an einem guten Bilddruck am meisten gelegen ist, aber die haben mir dann doch eine zu große Stellfläche für meinen Arbeitsplatz - und sind zu schwer, um bei Gebrauch immer herbeigetragen zu werden.

Ich drucke wenig, vielleicht 500-600 Seiten im Jahr. Druckgeschwindigkeit, Geräuschentwicklung etc. sind also keine vorrangigen Kriterien für mich.

Eigentlich wäre ja das aktuelle Nachfolgemodell zum IP4300, Modell IP7250, die erste Wahl in meinem Fall, aber dem fehlt der obere Papiereinzug, und auch sonst habe ich auf diesen Seiten nichts gelesen, was im Vergleich zu den älteren Modellen für ihn spräche.

Ein AIO-Gerät möchte ich nicht, weil auch dabei der obere Papiereinzug fehlt und die Geräte außerdem unnötig sperrig sind, wenn man nur damit drucken will. Einen platzsparenden Canon-LIDE-Scanner habe ich schon, und Faxe versende und empfange ich über den PC.

Deshalb überlege ich, mir ein Gebrauchtgerät der Modelle 4000 bis 4500 zu kaufen (da würden auch die Patronen hineinpassen, die ich noch herumliegen habe).


Meine Fragen dazu:

- Ist es überhaupt sinnvoll, sich solch einen Drucker gebraucht zu kaufen? Wie ich feststelle, liegen die Preise für alle diese Modelle bei 55-60 Euro und mehr inkl. Versand.

- Nachdem ich die Testberichte zu den verschiedenen Modellen überflogen habe, ist mein Eindruck, dass sich die Geräte nur im Design der Außenhülle unterscheiden, während die Ausstattung und die Leistungsmerkmale ziemlich übereinzustimmen scheinen. Ist dieser Eindruck richtig? Worin unterscheiden sich die Modelle?

- Gibt es Drucker anderer Hersteller im Preissegment bis 120 Euro, deren Bildausdrucke qualitativ vergleichbar sind mit denen der genannten Canon-Modelle (oder gar besser)?

Über hilfreiche Tipps und Anmerkungen der hier versammelten Fachleute würde ich mich sehr freuen.
von
jeder Canon Druckkopf stirbt einmal, bei Vieldruckern recht schnell. Wenn es um Fotodruck und um A3 geht, wäre mal ein Blick zu einem Epson 1500W ratsam, A3, sehr guter Fotodruck, ein langelbiger Druckkopf , Drucker kann auch mit Refill mit Pigmenttinten betrieben werden. So ein 1500W ist das Einsteigermodell in A3 bei Epson zu sehr gutem Fotodruck. Refillmöglichkeiten oder Fremdpatronen sind verfügbar.
von
Ich hab den vorgänger des Epson Stylus Photo 1500W im einsatz den Epson Stylus Photo 1400 und über respektive 6.000 A4 Seiten gedruckt mit nachfülltinte ohne probleme
macht spaß mit dem gerät
von
Vielen Dank für den Rat.
Vielleicht darf ich noch ein paar weitere Fragen zum alten und zum neuen Drucker stellen:

1.) @ Ede-Lingen:
"Jeder Canon-Druckkopf stirbt einmal" - heißt das, dass NUR die Canon-Druckköpfe eine prinzipiell sehr begrenzte Lebensdauer haben, oder gilt das auch für die Druckköpfe der anderen Hersteller?
Hängt der Druckkopftod bei Canon mit der Drucktechnik (irgendwas mit "Bubble", soweit ich mich erinnere) zusammen?

Ich drucke ja, wie schon geschrieben, sehr wenig, und nach der Seitenzahl hätte mein IP4300 eigentlich noch längst nicht am Ende sein dürfen (max. 5000). Ich fürchte, dass ich ihn mir mit der Billigsttinte kaputtgemacht habe, die ich seit ein paar Monaten verwendet habe, aber das weiß ich nicht genau.
Zwei Blatt vor seinem Ableben machte er in der Mitte eines A-4-Bildes erst einen unerklärlichen dunklen Strich, dann liefen die nächsten Zeilen gut, dann einige Zeilen mit weißen Unterbrechungen, der Rest einwandfrei.
Anschließender Düsentest gut, A-4-Bild erneut gedruckt, ebenfalls einwandfrei, aber beim anschließenden Schriftdruck kam kein Tropfen Tinte mehr aufs Papier, obwohl die Geräusche so waren wie bei jedem Ausdruck.
Dann verweigerte er einen erneuten Druckversuch komplett, die orangefarbene Fehlerleuchte leuchtete immer achtmal. Nachdem ich ihn dann ganz ausgemacht hatte, ließ er sich nicht mehr einschalten - tot.


2.) Gibt es eigentlich einen nachvollziehbaren Grund, warum die von mir in Erwägung gezogenen IP4xxx Geräte noch gebraucht so teuer gehandelt werden? Eben sah ich einen IP4500, der zur Zeit mit über 100 Euro beboten wird - das ist ja mehr als der Neupreis je gewesen ist.


3.) Da ein neuer Epson 1500W mein Budget deutlich übersteigt, tendiere ich nach serhat_abacis Rat zum Vorgängermodell 1400 in einer Gebrauchtversion. Kann man denn davon ausgehen, dass der Druckkopf dieses Modells im Vergleich zu denen von Canon robust genug ist, um einen Gebrauchtkauf einigermaßen unbesorgt riskieren zu können?


Ich würde mich freuen, wenn ihr mir nochmals Aufklärung zuteil werden lasst, sofern es möglich ist. :-)
von
zu 2.) die exorbitanten gebrauchtepreise "funktionierender" Canons ältere baureihe ist einfachbedingt an den Druckkopf gebunden. wenn der intakt ist ist "quasi" alles in ordnung. die alten geräte sind viel besser verarbeiter als beispielsweise der aktuell Canon Pixma iP7250 und entsprechen auch einfacher mit nachfülltinte zu bestücken

Canon verwendet BubbleJet verfahren zum drucken: Die tinte wird punktuell erhitzt und die heißen gase expandieren so stark das ein tröpfen der gewünschten farbe aus der düse geschleudert wird, das funktioniert prinzipel sehr gut und erlaubt sehr feine tropfen JEDOCH geht das ganze thermisch den druckkopf irgendwann so sehr auf den senkel das er die arbeit verweigert.

Bei Epson und brother (patent von Epson) druckköpfen wird die tinte mechanisch mittels einen Piezo elements herausgeschleudert, die tinte wird also nicht erhitzt dabei.

3.) ich selbst habe mittlerweile für mich und bekannte die selbst fotographieren oder freude an "großen" ausdrucken haben gebrauchte Epson A3 modelle wie den 1400 oder auch vorgänger wie den 1290 ersteigert.
Ich selbst besitzt zwei 1400. bei dem letzten den ich ersteigert habe musste ich rund zwei wochen jeden abend ca 15min verbringen mit der düsenreinungung, weil seltsame nachfülltinte verwendet wurde war alles verdreckt, kann auch sein weil viel gedruckt wurde ca 6.000 seiten... aber der läuft auch wieder.

Der Druckkopf des 1400 ist gebaut wie ein schweizer uhrwerk, das läuft und läuft.. ich würde salopp sagen das dir im drucker eher die papiertransportwalzen abbrechene eher der druckkopf schlapp macht.

auf ebay habe ich derzeit keine 1400 gefunden aber auf kleinanzeigen

kleinanzeigen.ebay.de/...

Wenn Du probleme haben solltest mit einem gebrauchten melde dich hier gerne wieder, die reinigung vom 1400 und anderen epson mache ich mittlerweile im halbschlaf :)

gruß
Serhat aus Hamburg
von
Vielen Dank, Serhat, für die sehr hilfreichen und schnellen Antworten.

Dass gebrauchte funktionsfähige 1400er bei Ebay zur Zeit höchstens international und für ziemlich hohe Preise zu bekommen sind, habe ich leider auch gerade festgestellt. Hinzu kommt natürlich auch mein Platzproblem, das eigentlich eher gegen einen A3-Drucker spricht. Vielleicht kaufe ich mir aber später nochmal einen. Dann würde ich gerne auf das Hilfsangebot zurückkommen.

Bis dahin schaue ich mich mal unter den empfohlenen Epson-A4-Geräten um. Die Canon-Drucker sind mir angesichts der hohen Preise bei extrem empfindlichen Druckköpfen dann doch gebraucht ein zu hohes Risiko.

Nochmals danke und einen schönen Tag!
Beitrag wurde am 05.09.13, 15:11 vom Autor geändert.
von
an sich zählt bei der Betrachtung von Druckköpfen nur, wieviel Tinte durch die Düsen geht, die Seitenzahl betrifft die Transportmechanik, Abnutzung von Rollen, Getriebe etc, nur vernünftige Daten für Druckköpfe im Consumerbereich gibt es nicht. Bei Großformatdruckern - Epson - wird die Zahl der Inkshots spezifiziert, und da läuft dann auch ein Zähler in der Firmware mit, sogar bei Brother Geräten kann man über ein Service Menü die Inkshots auslesen. Bei Canon habe ich das so nie gesehen, die Druckköpfe sind Verschleißteile, begrenzt haltbar, und nicht nur das - sie zerstören recht häufig auch die Hauptplatine. Bei HP sind Druckköpfe für viele Geräte in der Liste der Verbrauchsmaterialien aufgeführt, Tinten, Papiere, Druckköpfe, da nennt die keiner Permanentdruckkopf, die machen auch den Rest der Elektronik nicht kaputt, und keiner regt sich auf. Was die Haltbarkeit von Druckköpfen angeht, Canon - Epson - aus langer Erfahrung mit viel Fotodruck - Epson DKs halten bestimmt 10-20x so lange wie Canon DKs, ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich den Resttintenschwammzähler zurückgesetzt habe, aber immer noch mit dem 1ten DK. Nun haben auch Epson Geräte ein paar Macken, je nach Modell, mit denen man sich abfinden muss, z.B. Papiertransport, auch manchmal Probleme mit Tinten bei Refill, oder beim Verhalten bei Autoresetchips. Die oben genannten Geräte sind alles schon Oldies, wenn man sich behelfen kann, aber sehr gut brauchbare Geräte, die drucken fast ewig, ich hatte einen R265 nach 22500 Seiten A4 entsorgt, da wollte der DK nicht mehr, auch das gibt es bei Piezodruckköpfen, ein weiterer ist jetzt bei 18000 Seiten, ein anderer bei 12000 Seiten, 3/4 davon A4 Bilder, also da geht noch was. Ich komme garnicht dazu, mir irgendein neueres Modell zuzulegen......Und was Piezodruckköpfe angeht, auch Brother Geräte drucken gut und lange, den letzten habe ich mit 60000 Seiten entsorgt, weil der Resttintenschwamm voll war und nicht so leicht zu wechseln ist, und ich da nicht weiter heurmbasteln wollte. (O.K., dieser hat mehr Text, Internet etc gedruckt als Bilder, (dafür ist der doch zu langsam - zu wenig Düsen) - aber es geht doch mit guter Haltbarkeit im Consumerbereich in der gleichen Klasse wie Canon. Daher denke ich mal, ein R1400 kann ein guter Deal sein, manchmal werden Geräte angeboten, bei denen der Resttintenschwamm fällig ist - Wartung erforderlich - einfach mal eine Suchanfrage bei Ebay eingeben und abspeichern mit e-mail-Benachrichtigung, da kommt sicher mal wieder ein Angebot, auch R265 tauchen noch ab und zu mal auf.
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