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Tintenpatronen nur noch undurchsichtig

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von
Hallo Leute, seit längerem sind die Farbpatronen nicht mehr durchsichtig.
Der Tintenstand ist somit nicht zu sehen. Auch wenn noch ein Rest Farbe vorhanden ist kann man mit Epson Stylus SX125 nicht mehr Drucken. (Wg. Chip)
Es müßte doch möglich sein, viele Gleichgesinnte zu organisieren und den Mißstand anzuprangern. Schließlich ist es unser Geld das wir den Herstellern zuschustern.
Eigentlich handelt es sich bei den Farbpatronen um Mogelpackungen.
Bei Lebensmitteln wird von den Verbraucherschützern dagegen vorgegangen; warum werden die Farbpatronen davon ausgenommen.
Die Verbraucher der Tintenpatronen sind zu Tausenden eine nicht zu unterschätzende Klientel.
Also der Apell geht an alle Tintenverbrauchern: Laßt euch das nicht länger gefallen und schreibt die Hersteller an.
Eventuell könnte druckerchannel eine entsprechende Seite ins Netz stellen, im Rahmen einer Umfrage. Sö könnte ohne großen Aufwand jeder den Aufruf per mail an die entsprechenden Firmen weitergeben.

Grüße vom Buchdrucker
von
IdR ist in den Patronen eine Reserve drin und Du kaufst ja eine gewisse Menge Tinte und nicht die tatsächliche Menge Tinte. Zudem darf/sollte bspw. Canon und Epson mit ihren Permanentdruckköpfen nicht leerlaufen. Insofern wird immer, egal ob durchsichtig oder nicht, Tinte in den Patronen verbleiben.
von
Hallo,

dieser stets nachzulesende Vorwurf ist nicht überhaupt nicht nachzuvollziehen.
Den Herstellern wird also vorgeworfen, Sie wollten Kunden 'abzocken', indem sie nicht zulassen, dass die ganze Tinte verdruckt wird? Warum, frage ich, füllt man sie dann erst ein? Schließlich sagt die Menge der Tinte nichts über die Reichweite aus.
Steps hat recht, es geht um eine Sicherheitsreserve - so wie früher bei Dieselfahrzeugen, deren Tanks auch nicht völlig leer gefahren werden durften (sollten).
Also: Das Volumen sagt nichts über die Reichweite aus - was etwas darüber aussagt ist die ISO/IEC 24711/24712, die für alle lesbar und vergleichbar die Reichweite der Patrone mit einem bestimmten Drucker angibt - völlig egal, wie viel Liter Tinte drin ist.

Gruß
LS
von
das problem ist weniger der "kleine rest" in den patronen.

die druckerhersteller verdienen nicht an den druckgeräten. diese werden meist unter den warenherstellungs- und entwicklungskosten "verramscht"

der verdienst erfolgt bei den verbrauchsmaterialien. eine kundenfreundlichere bauweise der patronen wäre da ja kontraproduktiv.

im vergleich zur autoindustrie:

autohersteller verdienen am verkauf des hergestellten autos
an den ersatzteilen und vertragswerkstätten.
KEIN gewinn beim benzin und diesel

druckerhersteller:
wenig bis kein verdienst beim drucker
reperatur lohnt meist wirtschaftlich nicht
satte gewinne bei den verbrauchsmaterialien TINTE.

eigentlich muesste es einen druckerhersteller geben, der anständige drucker herstellt und zum angemessenen preis verkauft, sodass er seinen gewinn durch den verkauf der drucker und nicht an den verbrauchsmaterialen tätigt.

dann kostet aber ein "normaler" drucker mal eben 500 euronen und mehr. dann werden diese vom verbraucher nicht mehr angenommen weil es ja günstige "subventionierte" geräte auf dem markt gibt.

das ist halt die gesellschaftliche entwicklung!
von
und was ist denn so grundsätzlich falsch an so einem Geschäftsmodell ? Wenn die Drucker jetzt zum Selbstkostenpreis verkauft werden/würden, dann muss er doch nicht gleich 500€ kosten, um daran zu verdienen. Der Tintenverkauf hat einen Vorteil, der sorgt für ein über die Jahre wiederkehrendes Einkommen im Gegensatz zu einem Einmalverkauf, so wie die Nestle Kaffeepads für die Nestle Kaffeemaschine.
von
Hallo,

es ist die alte Frage, treibt man noch oder wird man getrieben? Plötzlich hochpreisige Drucker mit billiger Tinte auf den Markt zu bringen klappt hier im lande nicht - siehe Kodak. Wollte man dieses, von Endkunden und Retailern geforderte Geschäftsmodell ändern, müssten alle Hersteller auf einen Schlag ihre Policy ändern. Das klapptnicht. Macht es einer, wird er scheitern, weil:

1) Die Media-Märkte ihre Regalplätze nach Preispunkten vergeben. Einen Platz für einen 49 Euro, einen für 79, eien für 99 usw. Wenn jetzt ein hersteller unter 99 Euro nichts mehr anbietet, verliert er (in diesem Beispiel) zwei Plätze und damt Umsatz und damit Marktanteile.

2) Die Endkunden das nicht mitmachen. Wenn im Markt ein Drucker für 199 Euro steht, der das gleiche kann wie einer der nur 99 Euro kostet, bleibt der für 199 Euro stehen. Das nennt man Augenblicksvortei, der von Endkunden deutlich stärker wahrgenommen wird. Ein Vorteil, den ich JETZT haben kann wird immer deutlich stärker gewertet als einen, der erst später (wenn ich billige Tinte kaufen kann) realisiert werden kann. Siehe auch Ratenkredit - das gleiche Prinzip.

Auf absehbare Zeit wird dieses Modell also bestehen bleiben - verschenke die Lampe und verkaufe das Öl (Rockefeller), ein Modell übrigens, das bei Mobiletelefonen offenbar niemanden stört.

MfG
LS
von
"Plötzlich hochpreisige Drucker mit billiger Tinte auf den Markt zu bringen klappt hier im lande nicht - siehe Kodak"
Kodak hatte ingesamt mangelhafte Teure Geräte und auch teure Tinte.

Fakt ist ja schon fast das in jedem Deutschen Haushalt der über einen Internet zugang verfügung auch ein Drucker steht.
Warum kaufen sich dann Endkunden einen neuen Drucker? Weil der alte nicht mehr will, weil der alte nicht mehr reicht (features), weil der alte zu teuer wird (subjektiv).

Häufig, ich spreche aus erfahrung, suchen Endkunden nur einen neuen Drucker mit mehr features (Airprint fähig bzw wlan allg, Netzwerkfähig, Duplexfähig, einzelpatronen statt kombi patronen, durchzugscanner statt auflicht scanner, A3 fähig,touchscreen JA wirklich, fax)
von
Die meisten Käufer machen sich beim Druckerkauf wenig Gedanken um die Folgekosten. Und wenn schauen sie nur auf die Patronenpreise und nicht auf die Füllmenge. Oft zählen nur Optik und Features. Nun muss man auch sehen das im Homebereich immer weniger gedruckt wird. Foto werden am PC, Smartphone oder gleich am TV angeschaut. Gedruckt wird so etwas selten, ist ja aus Kostengründen auch selten günstig. Viele User die sich dann Gedanken machen informieren sich vor dem Kauf und nicht beim Kistenschieber (Elektronikmärkten), die keine wirkliche Beratung liefern und das auch nicht wirklich unabhängig können. Diese User landen dann hoffentlich hier im Druckerchannel und nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, aber auch das ist dann in Ordnung, hier wird ja gerne geholfen.
von
ups - hier ist ja eine reger "schlagabtausch" entstanden.

vom prinzip gebe ich settembrini, startkapital und hjk zu 10000%!!! recht.

dieses system wird sich und kann sich auch in absehbarer zeit nicht ändern. die gründe wurden nun ja mehr oder weniger alle genannt.

neben dem ganzen wirtschaftlichen betrachtungen gibts es aber bei den einem und anderem (hoffentlich auch beim verbraucher) die überlegung, wie es denn sein könne, dass tinte, die einen materialpreis in centbeträgen aufweist zu preisen verkauft wird, die sich auf gleicher stufe wie medikamente stellen dürfen.

ich bin ein endverbraucher, schaue mir eine patrone an 10ml 12EUR

und ganz ehrlich - auch wenn man entwicklungskosten / personalkosten (meist billiglohnländer) / maschinenkosten und rohstoffkosten im bezug setzt, komme ich nicht zu dem ergebnis (wie gesagt als endverbraucher) dass diese patronenpreise gerechtfertigt sind.

dann könnten sich fremdhersteller (die guten und die weniger guten) nicht erlauben preise zu berechnen, die meist die originalherstellerkosten um 80% unterbieten.

noch zu den entwicklungskosten - diese entstehen ja auch hauptsächlich dadurch, dass irgend eine farbzusammensetzung geändert wird, damit der refiller es wieder schwerer hat. mit richtigem entwicklungsnutzen hat das nichts zu tun!

das beispiel mit dem kaffeepads ist uebrigens gut. aber solch ein ding wird oft zum staubfänger. kenne einige, die sich so ein teil kaufen, drei wochen benutzen, ueber die preise stöhnen, alternativen suchen oder aber das teil einstauben lassen.

zwei wochen später fährt man dann in den "husthust"markt und holt sich einen kaffeeautomaten. tassenpreis dann um die 20 ct (kaffee + milch + energiek ohne geräteanschaffungspreis)

in diesem sinne - hjk bringt die sache auf dem punkt:
wer wirklich bedarf am günstigen drucken hat, für den gibts immer alternativen. auch wenn man manchmal erst auf die nase fallen musste (wie früher immer die ganzen lexmark discountkäufer) die beim zweiten drucker meist anders entschieden haben weil die jemanden kennen der jemanden kennt der im druckerchannel aktiv ist und daher "mehr" weis als die kartonhochstapler einen im markt + fachmarkt erzählen.

gruss nuggihase
von
Hallo Leute, danke für Eure Infos zur Tintenfüllung Epson usw.

Buchdrucker
von
Ganz ehrlich Freunde, es gibt superviele Kunden, die sich die Drucker mit Fremdtinte zerschießen und deshalb einen neuen brauchen. Neue Funktionen sind den meisten egal.

Druckkopf tot --> neuer Drucker. Auf Platz 1 der Gründe steht Refill, auf Platz 2 Verkrustung weil zu lange nicht benutzt, und auf Platz 3 natürlicher Druckkopftot weil Reichweite erreicht und zerschlkissen.

Hier und da geht auch mal ein Netzteil kaputt oder der Einzug ist bei Billigdruckern hin (meist auch, weil Leute meinen einen Billigdrucker kaufen und mit ihm durch Refill 10000 Seiten im Monat drucken zu können).

Ich denke das Modell wie es jetzt läuft ist ok. Es gibt für jeden (viel Drucker und wenig Drucker) das richtige Gerät, auch was die Folgekosten angeht.
Probleme kriegen nur die, die mit einem Billigdrucker quasi Gratis drucken wollen. Ist genauso wie billig oder gratis Filme und Serien im Netz zu gucken. Die Knauserer sind dann auch meistens die, die sich am meisten beschweren.

Druckt ihr viel? Kauft euch einen großen Drucker mit günstigen Folgekosten eurem Druckvorkommen entsprechend.

Druckt ihr wenig? Kauft euch was günstiges. Dadurch, dass ihr wenig druckt kann euch der Preis der Patrone egal sein (nimmt sich in den Klassen eh nicht mehr viel zwischen den Herstellern).
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