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Test: Refill-Werkzeug Fill Bill 2 und HpCaJig - Professionelle Refill-Werkzeuge made in Germany

von
Wer in einer Tintentankstelle viele Canon-, HP- und Lexmark-Single-Ink-Patronen wiederbefüllen muss, freut sich über ein Refill-Werkzeug, das die Patronen schnell und einfach mit der Unterdruck-Methode befüllt.

Test: Refill-Werkzeug Fill Bill 2 und HpCaJig von Florian Heise
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Ich Denke auch nur dann lohnt es sich in so was zu Investieren.

sep
von
Hatte den Fill-Bill2 bei mir in der Patronentankstelle (betreibe diese seit 2006 und habe schon tausende Patronen befüllt). Konnte das Ding absolut nicht gebrauchen. Schon die Klammer hat viel zu kurze Griffe, so dass bereits das einspannen der Patronen zum Murks wird. Befüllt man mit dem Werkzeug dann nur gleichfarbige Patronen, mag dies ja noch gehen - beim Farbwechsel muss aber immer der jeweilige Adapter auch gewechselt werden, was beim besten Willen nicht ohne farbige Finger geht! An sich bräuchte man für jede Farbe einen eigenen Fill-Bill....Bin immer noch x-mal schneller mit meiner Standard Befüll Methode.
Für mich absolut unbrauchbar.
von
wie ist denn deine Standard-Befüll-Methode? Auch mit Unterdruck?
von
Es gibt schon länger Selbstbau Vacuum Adapter, gar nicht so kompliziert, evtl. auch gleich für einen Satz von 5 Patronen machbar. Wen es interessiert, schaut mal hier:

www.nifty-stuff.com/...

Allerdings berichten manche auch von Problemen mit Schaumbildung bzw. Lufteinschlüßen im Schwamm.
von
zwei sehr gute Tools. Ich arbeite mit beiden und finde sowohl den Fill Bill 2 als auch den HPCaJig sehr praktisch.

@Wepfi:
1. Zu kurze Griffe beim Fill Bill? Das kann ich nicht nachvollziehen. Was hast Du denn für Riesenhände? ;-)
2. Meinst Du mit Standardbefüllmethode etwa das Aufbohren der Patrone? Genau das machen beide Tolls glücklicherweise überflüssig.

@brieff22:
bzgl. Schaumbildung kann ich mich bei beiden Geräten nicht beschweren.
von
wir haben im Test auch festgestellt, dass beide Tools gut sind. Beim HpCajig kann man die Patronen wegen der Schablonen nur "korrekt" einspannen - sie stehen auf jeden Fall gerade. Die Patrone im Fill Bill 2 kann auch schon mal schief eingespannt sien - dann zieht sie unten Luft und es wird sich kein ausreichender Unterdruck in der Patrone bilden - also nicht weiter tragisch - man muss nur den Sitz der Patrone korrigieren.

Der Vorteil beim Fill-Bill 2: Mit diesen Fill-Cuffs kann das Gerät auch die Lexmark-Patronen wiederbefüllen. Die haben nämlich so kleine Stege bzw. Nippel, die verhindern, dass sich die Patrone in den HpCaJig einspannen lassen. Laut Jero.de soll da aber was kommen. Die Nachfrage ist bei den Lexmark-Patronen aber sowieso relativ gering.

Dass der Fill-Bill-2 zu kurze Griffe hat, kann ich nicht bestätigen. Eventuell meint Wepfi, dass die Griffe zu kurz sind, wenn die Zange im Metallständer eingelegt ist. Dann bekommt man die Zange kaum auseinander. Ich denke, dass man die Zange immer aus dem Ständer holen muss, wenn man einen Patrone einspannen will.
von
Hallo
Hier nochmals als Nachtrag. Wenn ich meine, die Griffe der Zange sind zu kurz, dann ist dies natürlich beim belassen im Metallständer zu verstehen - Was nützt denn sonst dieser Ständer, wenn ich die Zange für jede Patrone herausnehmen muss? So komm ich also kaum dazu, die Zange genügend aufzudrücken....
Mit Standardbefüllmethode meine ich das kleine Löchlein am unteren hinteren Ende der Patrone. Dieses einmalig zu bohrende Loch stört keinen Kunden und muss nicht geschlossen werden. So ist eine Patrone in wenigen Sekunden befüllt - kurz warten bis Schwamm nachgesogen hat und nochmals nachfüllen. Bis ich die Patrone in den FillBill eingesetzt habe, Tinte eingezogen und Vacuum aufgebaut habe bin ich mit dieser Methode schon längstens fertig mit befüllen.....
von
ja, im Ständer kann man die Zange kaum bedienen - das hätte Octopus-Office besser gestalten können.

Als Kunde in einer Tintentankstelle würde ich die Unterdruckmethode mit einen der beiden Werkzeuge bevorzugen.
von
@heise
ich bezweifle doch sehr, ob es irgendeinen Kunden interessiert, mit welcher Methode seine Patrone befüllt worden ist. Wichtig ist, dass diese voll ist und tadellos funktioniert....
von
@ Wempfi
Ich als Kunde würde auf jeden Fall ein Befüllen ohne Aufbohren bevorzugen. Es ist halt immer ein weiteres Loch drin, das Undichtigkeiten bedeutet.
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